Wir möchten DEINE Geschichte in unserem Eltern-Magazin abdrucken

    • (1) 12.12.18 - 15:32

      Du hast ein besonderes Ereignis oder eine tolle Geschichte erlebt, die du uns gerne erzählen möchtest? Dann bist du bei uns genau richtig, denn wir würden diese super gerne bei uns in unserem Eltern Magazin abdrucken :-)

      Das kann natürlich anonym oder unter deinem richtigen Namen stattfinden. Solltest du Interesse haben, würden wir uns freuen, wenn du dich unter redaktion@eltern.de oder info@urbia.de bei uns meldest, damit wir dich mit näheren Informationen versorgen können. Wir freuen uns auf dich und deine Geschichte #herzlich

      Liebe Grüße aus dem urbia-Team

      https://www.facebook.com/urbia/videos/2310122222553083/

      • Hallo liebes Eltern-Team,

        ich weiß nicht ob unsere Geschichte die Art Geschichte ist die ihr sucht.
        Im Oktober 2014 durfte ich nach den Flitterwochen positiv testen.
        Ich ging sofort zum Arzt, heute weiß ich, dass das viel zu früh war. Man konnte nichts erkennen. Eine Woche später wurde durch die Ärztin festgestellt, dass ich eine Fehlgeburt hatte. Aufgrund ihrer herzlosen Art und Weise wie sie mir das sagte, wechselte ich den Arzt.
        Bei der "ersten" Untersuchung stellte diese fest, dass irgendwas anders ist. Sie stellte fest, dass ich zwei Gebärmutterhälse habe. Zu diesem Zeitpunkt war ich 37 Jahre, man kann sich ausrechnen wie oft ich bis zu diesem Zeitpunkt bereits untersucht wurde und es niemanden aufgefallen ist.
        Eine Bauchspiegelung war die Folge um nachzusehen inwieweit meine Gebärmutter fehlgebildet ist. Das Ergebnis war, dass ich zwei Gebärmutterhöhlen hatte, jede in sich zu klein um ein gesundes Baby heranwachsen lassen.
        Die Möglichkeit einer Operation gab es,
        allerdings nur in Köln, ich wohne im Bereich Freiburg. Natürlich musste ich mit der Krankenkasse streiten ob das wirklich nur in Köln ginge.
        Zwei Eingriffe später, konnte ich auf dem natürlichen Wege schwanger werden. Zwei Fehlgeburten mussten wir leider noch erleben, bis wir uns über eine intakte Schwangerschaft freuen durften. Unser Sohn ist am Nikolaus zwei geworden, putzmunter und gesund.
        Das ist die kurze Version von zwei echt harten Jahre.
        Gruß Nadine

      Hallo liebes Eltern-Team
      Für mich war meine Schwangerschaft ein absolutes Weihnachtswunder (ich habe am 01.12.18 von meiner SS erfahren). Es war seit längerem kein Thema mehr für mich, jemals Mama zu werden. Seit 2015 leide ich an einer Essstörung, Bulimie genauer gesagt. Meine Periode blieb über Jahre hinweg aus und eine Besserung der ES war auch nicht in Sicht, Tag für Tag ging ich durch die gleiche Hölle. Ich war in ganz vielen verschiedenen Therapien, nichts half mir. Ich lernte meinen Freund kennen, er erzählte mir immer und immer wieder wie wunderschön ich sei, von innen und außen, es war schwer für mich seinen Worten glauben zu schenken, aber nach und nach ging es mir besser. Ich bekam meine Periode wieder, war aber noch nicht Symptom-frei. Am 01.12.18 habe ich positiv getestet, und am selben Tag habe ich mich von meiner Essstörung getrennt und ich begann normal zu essen.
      Für mich ist es ein Wunder, da ich weder daran geglaubt habe, einmal ein Leben zu führen, das nicht von der Bulimie regiert wird, noch habe ich daran geglaubt jemals Mama zu werden. Ich glaube auch das die Seele meines Vaters, der vor kurzem verstorben ist, in meinem Kind weiterlebt. Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, woher ich gerade meine Kraft hernehme.
      Ganz liebe Grüße
      Janine

    • Liebes Urbia-team

      Auch ich habe eine für mich ungewöhnliche Geschichte weiß aber nicht ob sie lesenswert ist.
      Ich bin mit 18 das erste Mal Mutter geworden, ganz ungeplant aber mein Sohn hat mein Leben bereichert und als hätte ich nur auf ihn gewartet verlief mein Leben danach genau so wie ich es mir erträumt habe. Bis 3 Jahre später bei mir MS festgestellt wurde. Dann wieder frisch alleinerziehend, unheilbar krank und mitten im Studium dachte ich meine Welt bricht zusammen.
      Dann lernte ich jemanden kennen und nach einer Weile beschlossen wir dass wir noch ein Baby wollten, eh die MS mein Leben zu sehr beeinträchtigte. Leider erlitt ich eine späte Fehlgeburt und dann auch noch mehrere Eileiterschwangerschaften, wodurch ich beide Eileiter verlor und unfruchtbar würde. Die MS wurde dann sehr schnell sehr aktiv und raubte mir Lebensqualität, mein halbes Augenlicht und zum Schluss auch mein Studium und meine Beziehung ging kaputt aber das war sie schon vorher. Ich reagierte auf alle Medikamente und keines schien zu helfen.
      Mitten in dieser schweren Zeit lernte ich wieder jemanden kennen, ich konnte es kaum glauben. Er verliebte sich in mich und meinen Sohn. Gab mir Kraft und durch ihn ging es mir tatsächlich sowohl psychisch als auch physisch wieder etwas besser.
      Ich sagte ihm von Anfang an dass ich unfruchtbar bin. Doch irgendwann während wir auf dem Spielplatz saßen und er meinem Sohn zuschaute sagte er urplötzlich dass er das auch unbedingt erleben möchte. Nach anfänglicher Panik und Skepsis meinerseits und vielen Gesprächen voller Angst, holten wir uns viele Meinungen meiner Ärzte ein, heirateten und starteten eine IVF. Und wie durch ein Wunder klappte die allererste Behandlung und 9 Monate später bekam ich eine kerngesunde Tochter!
      Mein Mann ist der liebevollste Vater und ein unglaublich toller Ehemann und meine größte Unterstützung. Die MS verlief in der Schwangerschaft und Stillzeit so unglaublich ruhig und mir ging es deutlich besser, sodass meine Ärzte sogar scherzten wir sollen gleich eine ganze Fussballmannschaft hinterherlegen ("besser als jedes Medikament").

      Ich weiß nicht ob mein Körper sich gesträubt hat, bis ich meinen Mann kennenlernte oder ob er mein bestes Medikament ist aber ich bin nun eine unglaublich verliebte zweifache Mama und Ehefrau.
      Ich hätte nie gedacht dass ich das noch erleben darf.
      Und mittlerweile habe ich sogar ein Medikament gefunden welches wirklich gut anschlägt!

      So eine tolle Geschichte. Du hast ganz schön viel hinter dir und ich wünsche dir, dass deine Familie und du viele Menschen erreicht mit diesen Ereignissen. Tolle starke Frau! Unbekannterweise Grüße

      • Dankeschön! Das ist sehr nett! Ich habe erst gehadert mit mir ob ich diesen Post wirklich schreiben soll da ich mir für einige Sachen immernoch selbst die Schuld gebe und auch weil es mir für meine Naivität an einigen Stellen doch etwas unangenehm war.

        Lg

    Deine Geschichte ist so schön.... erst sehr traurig, aber dann mit so einem schönen Happy end. Ich wünsche dir und deiner Familie alles alles Liebe. Ganz viel Liebe, Glück, und Gesundheit.

    Alles Liebe🍀🤛🤗

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