Eigene Mutter traut einem garnichts zu.

Ich muss mich doch mal ausheulen hier...
Heute war ich wieder bei meiner Mutter zu Besuch.
Egal was ich sage oder tue ich grundsätzlich falsch. Überall wo sie erzählt hat dass ich schwanger bin,kam der Satz im Anschluss : „ja aber sie ist ja noch sehr jung.“ ich finde sie macht mich in den Sinn schon schlecht.
Ich bin schließlich 20ubd werde 21. Bin verheiratet.
Heute war das Thema „Schlafsack“ ich sagte das ich dies gerne ausprobieren möchte da ich Angst habe das Baby könnte sich in der Decke verharken und keine Luft mehr bekommen und ich würde es nicht schnell genug mitbekommen.
Da kam sie direkt mit dem Argument das ich wie immer keine Ahnung habe,wie auch? Ich bin ja noch so jungen und naiv. Und ich sollte die Bettdecke nehmen.
Ich meinte nur das ich es selbst entscheiden werde und nicht nach ihrer Nase tanze.
Da kam dann so Sinn gemäß ein Spruch wie : „ja lass dein Kind noch erfrieren“
Was meint diese Frau eigentlich ? Ich bin zwar jung aber wieso sollte ich solche Situationen nicht anders genauso gut meistern ? Oder ist eine 30 jährige wirklich reifer ?
Bin ich deswegen eine schlechte Mutter weil ich jünger bin als sie es wahr.
Mich macht es einfach traurig dass ich anscheinend null zu meiner Mutter gehen könnte wenn ich wirklich mal überfordert wäre. Weil dann heißt es ja wieder : „ doof,naiv,jung,keine Ahnung von nichts. Und und und...
was soll ich denn da noch machen ?
Ihr macht doch auch bestimmt nicht alles so wie eure Mutter oder Schwiegermutter es wollte ?

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Du kannst deiner Mutter getrost sagen, dass sie diejenige ist, die keine Ahnung hat! Natürlich nimmst du einen Schlafsack, das wird wegen der Gefahr des plötzlichen Kindstodes empfohlen. Eine Decke würde ein Baby doch auch wegstrampeln. Lass dich nicht ärgern, grenze den Kontakt ein, verhalte dich reif. Sag ihr ruhig, dass du deinen eigenen Weg gehst, dich an die Empfehlungen der Ärzte und Hebammen hältst und deine eigenen Fehler machen musst. Vielleicht kannst du sie ja trotzdem auf die eine oder andere Art einbinden? War die Schwangerschaft geplant? Womöglich macht sie sich einfach nur sorgen!

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Ich denke es ist auch eine Sache deines Auftretens.
Wenn du selbst hinter dem stehen würdest, dann würdest du deiner Mutter erst gar keine große angriffsfläche bieten.
Ich habe meine Tochter mit 23 bekommen und hatte diesbzgl nie Probleme mit meiner Mutter. Stand aber immer zu 100% hinter dem was ich tat.
Ist aber generell ne Typ-Sache.

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Meine Mutter hat mir mein ganzes Leben schon nichts zugetraut. Deswegen habe ich „dumm“ das Haus verlassen.
Weil alles was ich versuchen wollte und machen wollte immer verhindert wurde mit dem Argument: geh weg ich mach das ordentlich.

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Klingt eher nach nem Konkurrenz-Verhalten als einer schönen Mutter-Tochter-Beziehung!

Würde solche Themen gar nicht ansprechen sondern einfach machen.
Sollte sie sich einmischen, dann schick sie weg und beende die Situation.

Dein Leben, deine Entscheidungen!
Wichtig: steh hinter beidem!

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Ich mach ehrlich gesagt viel wie meine Mama. Irgendwie scheinen wir sehr ähnlich zu ticken.

Ich würde dir raten einfach weniger zu erzählen und alles oberflächlicher zu halten. Oder du sprichst sie direkt darauf an und erklärst ihr wie du dich damit fühlst wenn sie dich wie ein Kleinkind behandelt. Wenn sie nicht einsichtig ist würde ich mich etwas zurück ziehen.

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Du arme weis genau wie du dich fühlst hilflos verunsichert wütend enttäuscht

Meine Schwiegermutter war genauso bei meinem ersten habe ihn mit 23 bekommen egal es sie wusste alles besser und alles was ich wollte war Falsch ( stillen tragen im betrachteten usw. ) naja Ende vom Lied war ich habe mich so verunsichern lassen das ich es alles irgendwie meinem Mann überlassen habe ( er hat viele Sache auch so gesehen wie sie 😒)und jetzt im Nachhinein das doch sehr bereue

Bei meinem 2 Sohn habe ich aber dann durch auch mehr Erfahrung und allem mich durchgesetzt er hat bis er 1 Jahr war im Bett bei uns geschlafen wurde so viel es ging getragen und ich habe bis er 1 1/2 Jahre war gestillt
Und ich bin so glücklich das ich mich da gegen alles durch gesetzt habe den der kleine und ich haben dadurch eine so tolle Bindung und er ist dadurch auch in vielen viel selbstbewusster als sein großer Bruder und selbst mein Mann sagt jetzt das ich damals bei unserem ersten schon recht hatte und es ihm leid tut das er da nicht 100% hinter mir stand und das wir es jetzt beim 3. wieder so machen werden wie beim 2.

Habe übrigens auch keinen in der Familie zu dem ich gehen kann wenn ich überfordert bin da zu meiner Familie kein Kontakt besteht und seine naja ...

Hoffe das du die Stärke hast es so zu machen wie du willst den wenn was davon nicht richtig wahr sind es wenigstens deine Fehler und die wirst du weniger bereuen als wenn du gegen dein Herz und Bauchgefühl handelst

Wünsch dir alles gute für die Rest Schwangerschaft und die Geburt 🤗❤️

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Ich bin 32 Jahre alt und meine Schwiegermutter behandelt mich genau so! Es kotzt mich tierisch an. Ich erzähle nicht mehr so viel und mache es wie ich es für richtig halte! Und wenn sie übertreibt, distanziere ich mich.
Mach dir keinen Kopf. Manche Menschen müssen eben immer Recht haben 🙄

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Hallo, ich bin 30 und trotzdem meint meine Mutter alles besser zu wissen..
Schließlich hat sie schon zwei Kinder groß gezogen.
Hinzu kommt das früher vieles anders war und für die meisten (Groß-)eltern die Neuerungen unverständlich sind.

Wir haben meinen Eltern sogar ein Buch geschenkt zum Thema Großeltern werden. Da stehen viele Sachen drin die heute halt anders gemacht werden als damals.
Nur weil man es früher so gemacht hat heißt es nicht automatisch das es besser war.
Das Buch wurde nie angerührt.

Ich hab meinen Eltern zu verstehen gegeben das sie unser Kind gar nicht bekommen wenn wir ihnen nicht vertrauen können weil sie es nicht so machen wie wir es wollen.

Und nein, ich denke nicht das man unreifer ist, nur weil man mit 20 ein Kind bekommt.
Ich glaube eher das das Problem ist das man sich in dem Alter noch nicht ganz von seinen Eltern abgenabelt hat und sich deren Worte zu Herzen nimmt.

Nehme ich mir allerdings mit 30 Jahren auch noch. Möchte eigentlich auch nur mein Frieden, aber bei solchen Bevormundungen platzt mir auch regelmäßig die Hutschnur 🙄.

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T3ste den Schlafsack und bleib stark!
Nicht nur die eigene Mutter weiß alles besser, auch viele andere Mütter werden alles besser wissen und besser machen. Leg dir ein dickes Fell zu und steh drüber. Hör auf dein Gefühl und dein Kind, dann werdet ihr eine tolle Beziehung zueinander aufbauen und für euch alles richtig machen. Alles Gute!

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So blödes Geschwätz.. ich würde mit meiner Mutter an deiner Stelle nichts mehr über das Baby erzählen und was du wie machen möchtest. Mit dem Thema Schlafsack ist sie einfach vor 20 Jahren hängen geblieben. Jeder kinderarzt, Hebamme etc rät zu einem Schlafsack zwecks SIDS Risiko. Mein kleiner ist fast 17 Monate und schläft immer noch mit Schlafsack. Und wieso slll das Kind darin erfrieren? Da gibt’s doch auch verschiedene, noch dazu kann man ja dementsprechend nen schlafi, Body etc anziehen.
Ich wünsche dir aber schon mal viel Spaß wenn das Baby dann da ist.. da wird’s noch schlimmer. Hab meiner Mutter und auch der Schwiegermutter gleich zu Anfang ne Ansage gemacht, dass ich mein Kind so erziehe wie ich es für richtig halte und nicht so wie es damals halt normal war. Tipps können sie gerne geben, aber nicht einmischen. Das hat super gefruchtet und wir haben jetzt alle ein super entspanntes Verhältnis.
Und wegen dem Alter, früher war es normal so jung Mutter zu werden. Es gibt nicht das richtige Alter Mutter zu sein. Was ist denn das für ne komische Denkweise deiner Mutter? Lass dich nicht unterkriegen, du wirst alle super machen 🌸
Lg Tashi (28 mit dem 2. Kind schwanger) mit Cameron 16,5 Monate und Mäuschen inside 19+2

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Das hat absolut nichts mit dem Alter zu tun. Lass dich da nicht verunsichern.
Meine Mutter hat mich eigentlich in allem bestärkt. Sie hat zwar auch von uns erzählt, wie es früher gehandhabt wurde, fand aber auch neues total toll, spannend und um Teil besser. Sie hat von berufswegen aber auch immer wieder Kontakt zu Müttern Babys und Kleinkindern.
Meine Schwiegermutter ist da ein anderes Kaliber. Das war die erste Zeit anstrengend. Ich dachte, wenn ich mit ihr über das Baby und wie wir das machen rede, dann fühlt sie sich mehr einbezogen und weiß gleich, wie wir das handhaben, falls sie das Kind ohne uns betreut. Mittlerweile erzähle ich nichts mehr, sondern gebe nur kurze Hinweise, wenn ich ihr das Kind gebe.
Seitdem kommen wir wieder alle besser miteinander zurecht. Tips, die gegen meine Überzeugung gehen ("du musst das Kind schreien lassen, damit es lernt alleine zu schlafen", "du musst das Baby an Fencheltee gewöhnen", "gestillte Babys müssen immer vor und nach dem Stillen gewogen werden", "wenn du Fenchelhonig auf den Schnuller geben würdest, dann würde dein Baby den auch nehmen", "ein Tropfen Maggi ins Gläschen und das Kind isst viel besser", "das Kind braucht jeden Tag in Glas oder eine Flasche Milch (dabei wurde 18 Monate gestillt!)",....) ignoriere ich einfach.
Hast du eine Nachsorgehebamme? Wenn du Fragen hast und tatsächlich nicht mehr weiter weißt, wende dich da lieber an die Hebamme. Oft geben Hebammen auch zum Beispiel Tips bei der Beikost oder du kannst sie auch später noch bei Unsicherheiten kontaktieren.