Doch noch warten?

    • (1) 07.01.19 - 08:00

      Hallo ihr Lieben!

      Ich bin seit gestern in der 14. Woche und wollte heute meinen Arbeitgeber informieren, sowie ein paar Arbeitskollegen. Jetzt habe ich es heute morgen einem Arbeitskollegen erzählt und er hat mir geraten noch nichts zu sagen, lieber noch etwas zu warten. Was meint ihr? Ist es ratsam wirklich noch ne Weile abzuwarten?
      Hatte vorgestern Abend wieder sehr wässrigen Ausfluss, hatte das jedoch schon mehrmals und jedes mal mache ich mir Sorgen dass es Fruchtwasser sein könnte. Bei den US-Untersuchungen (gerade erst wieder letzten Freitag) ist jedoch alles Bestens und dem Kleinen gehts super, bewegt sich schön, strampelt mit den Beinchen usw.
      Habe meine FÄ darauf angesprochen, sie hat gesagt dass es sehr unwahrscheinlich ist bereits so früh Fruchtwasser zu verlieren und man hätte dies auch beim Ultraschall gesehen wenn es weg wäre. Nur jetzt war es ja wieder und schon wieder mache ich mir Gedanken deswegen...
      Ach ich weiss einfach nicht ob ich meinen Arbeitgeber bereits informieren soll oder ob es noch zu früh ist. Habt ihr auch länger gewartet?

      Liebe Grüsse
      Sarahrama

      • Hallo,
        wässriger Ausfluss ist nichts unübliches. Das Thema war hier kürzlich erst wieder. Ich bin in der 39. Woche und war aus dem Grund vor kurzem erst zur Kontrolle, weil ich da auch dachte es sei Fruchtwasser. Ist es aber nicht :) - gehört dazu.
        Ich habe meine Chefs bereits in der 8./9. Woche informiert, da wir ein sehr gutes Verhältnis haben und ich wusste sie freuen sich.
        Ich finde in der 14. Woche ist es locker Zeit dafür die Vorgesetzten zu informieren.

        Alles Gute 🍀

        • Hallo Annikabu

          Vielen Dank für deine Antwort. Bei mir ist der wässrige Ausfluss dann auch noch immer so schwallartig. D.h. plötzlich merke ich, dass meine Unterhose nass ist. Letztes mal war es dann auch ziemlich viel. Sonst gehts mir aber gut. Ich traue mich nicht schon wieder zur FÄ zu gehen, war schon letzte Woche ausserterminlich dort und meinen offiziellen Termin hatte ich gerade vorletzte Woche. D.h. ich war jetzt jede Woche einmal dort.

          War bei dir der wässrige Ausfluss auch so schwallartig und viel? Bei mir war die ganze Unterhose nass...

          Liebe Grüsse
          Sarahrama

          • Dann besorg dir pH Teststreifen oder Handschuhe, wie es die andere Dame beschrieben hat. Dann kannst du testen und dich beruhigen, aber du kannst auch immer beim FA anrufen. Lieber einmal zu viel :)

      Guten Morgen,

      ich würde es so bald wie möglich deinen Arbeitgeber mitteilen. Somit greift das Mutterschutzgesetz.
      Ich hab es meinen Arbeitgeber in der 6.SSW mitgeteilt.

      Wenn du unruhig oder besorgt bist ob du Fruchtwasser verlierst könntest du dir PH-Selbsttester holen. Die zeigen dir an falls du einen Fruchtwasserverlust/Infektion hast.

      Mach dir aber bitte nicht allzu viele Sorgen. Dass man in der SS mehr Ausfluss hat ist normal.

      Alles Gute

      • Sofern du nicht in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehst, spricht aus meiner Sicht grundsätzlich nichts dagegen es früh mitzuteilen. Habe bei mir abgewartet, bis man den Herzschlag auf dem Ultraschall sehen konnteunddann meine Vorgesetzten informiert.

        Wenn es schief geht, dann erfahren die Kollegen ja doch auch meist davon.

        • Ich hab ein unbefristetes Arbeitsverhältnis und einen super Chef. Hab es ihm gesagt weil ich 2 Wochen krank geschrieben war. Hatte ein Hämatom.
          Die Kollegen haben es in der 12.SSW erfahren.

    aus welchen Grund solltest du noch warten?

    in meiner ersten Schwangerschaft meinte auch eine Kollegin, dass ich bis zur 12 Woche warten soll. Bin aber in der Altenpflege tätig.

    ich hatte in der 8 Woche so stark das Bedürfnis ihr es zu erzählen. so habe ich es dann und auch für richtig empfunden.
    Ich wurde in einen anderen Bereich eingeteilt um niemanden zu gefährden.

    Das du das mit dem Fruchtwasser selbst testen kannst wurde dir ja schon gesagt.
    Warum meint dein Kollege das? Einfach so oder habt ihr irgendwie komische Kollegen oder Chefs? Also ich würde es erzählen. Erstens greift dann das Mutterschutzgesetz und zweitens würde ich meinem Bauch zuvor kommen wollen. 😀

    Hallo,

    ist alleine deine Entscheidung. Du musst deinem Arbeitgeber nicht sagen, dass du schwanger bist. Du musst ihn nur über die Geburts informieren. Soweit die Theorie.
    Aber solange du deinen Arbeitgeber nicht über deine Schangerschaft informiert hast kann das Mutterschutzgesetz für dich nicht greifen. Und das Gesetz ist ja bekanntlich davor da den Schwangeren das Arbeitsleben zu erleichtern (Keine Überstunden, vermehrte Pausen etc.).

    Du bist in der 14.SSW, dass heißt die kritische Zeit ist vorbei und das Risiko (1,5-2%) für einen Abgang bleibt ab jetzt bis zum Ende ungefähr konstant. Ich weiß ja nicht wie es bei dir mit Gewichtszunahme und Bauch aussieht, aber irgendwann wird es auffalllen und spätetsten dann ist die Katze aus dem Sack. Ich finde es wäre einfach eine faire Gestes es deinem Chef zu sagen, damit der ggf. mit der Suche nach einen Ersatz beginnen kann.

    Ich habe einen Bürojob und habe meiner Chefin in der 7 SSW nach Herzschlag alles erzählt, damit ich von einigen Aufgaben freigestellt werde (schweres Trage z.B.). JEtzt helfe ich meine Nachfolger/in zu finden, da ich auf alle Fälle nach der Geburt erstmal ein Jahr zu Hause bleibe.

    Was den wässirigen Ausfluss angeht, den habe ich auch heute heute noch hin und wieder. Trage Wäscheschutz, damit es nicht peinlich wird.

    LG Morgain mit Krümel (19+0) in Bauch

    LG MOrgain mit Krümel (19+0) in Bauch

    Ich finde, es ist ein guter Zeitpunkt um dem AG über die SS in Kenntnis zu setzen.
    Ich könnte mir vorstellen, dass das Verständnis eher geringer wird, je länger man wartet.
    Zumindest hat der AG dann frühzeitig die Gelegenheit um z.B. eine Schwangerschaftsvertretung zu organisieren.

    Da du schon in der 14.ssw bist, ist die „kritische Zeit“ ja um. Du kannst mit aller größter Wahrscheinlichkeit im Sommer ein gesundes Baby im Arm halten.

    Es ist an der Zeit, offen mit der Schwangerschaft umzugehen. Vertrau dir und deinem Baby 😘

    • (12) 07.01.19 - 09:42

      Bin heute in der genau selben Situation. Wollte es eigentlich sagen. War heute morgen aber mit dem Sonoline so unsicher ob ich das Herz gehört habe. Jetzt tendiere ich noch eine Woche zu warten. Da habe ich die Nackenfaltenmessung. Bin heute in der 13. Woche.
      Eigentlich war ich so guter Dinge es heute zu sagen. Und jetzt bin ich so unsicher 😟

      • (13) 07.01.19 - 10:33

        Ihr habt mein vollstes Verständnis!
        Ich werde es ganz genau so machen. Ich warte die 13 ssw ab und wenn dann im US alles schick ist, werde ich meinem AG mitteilen.
        Aber darüber hinaus zu warten, ist nicht notwendig aus meiner Sicht.

Hi,

erstmal zu deinem Ausflussproblem. Das ist komplett verschieden. Bei meinem 1. hatte ich bis vielleicht in die 7. SSW Baggerladungen voll mit Ausfluss im Slipp - allerdings dickflüssig und schmodderig. Danach war ich pfurztrocken und blieb es bis meine Periode 21 Monate nach der Geburt wieder eingesetzt hat. Sprich in der Zeit dazwischen hatte ich keine Ausflussprobleme.

Jetzt beim 2. Kind (bin kurz vorm ET) hab ich fortwährend Ausfluss. Unterschiedlichster Konsistenzen. Da ist alles dabei von Schmodderschlodder-Glibberschleim bis hin zu so wässrig das man es auch für Urin oder eben Fruchtwasser deuten könnte. Geh erstmal primär von aus, dass es sich um ganz normalen sehr dünnflüssigen Zervixschleim handelt und ich empfehle dickere Slipeinlagen - keine dünnen, die sind sofort durch... um das aufzufangen, das wird sonst unangenehm gerade in der Öffentlichkeit.

Was das Abwarten angeht. Du bist in der 14. SSW. Normalerweise ist man dazu verpflichtet, es dem Arbeitgeber so zeitnah als möglich zu berichten. Denn erst wenn der das weis, kann er Mutterschutzrichtlinien einhalten. Wenn dir irgendwas auf Arbeit passiert und er wusste nix davon - ist er komplett ausm Schneider! Ich verstehe jede Frau, gerade wenn es bereits zu einer FG in der Vergangenheit kam, das bis zur 12. Woche für sich zu behalten. Da man hier von der bekanntermaßen kritischen Phase spricht, indem die Wahrscheinlichkeit für einen Abgang am höchsten wiegt. Darüber kann zwar natürlich auch jederzeit was passieren und wirklich safe ist man NIE. Aber die Wahrscheinlichkeit sinkt ab der 12. Woche signifikant in einen niedrigen einstelligen Prozentwert das man davon betroffen ist. Hinzu kommt auch Fairness. Dein AG sollte genug Zeit im Vorfeld haben um Ersatz für deine Position zu finden, um ein Zeitfenster für Einarbeitung bereitstellen zu können. Je weniger Zeit du ihm dafür gibst, desto weniger begeistert wird er reagieren, wenn er erfährt wie weit du tatsächlich schon bist! Hatten den Fall jetzt selbst erst auf Arbeit (mein Mutterschutz gilt seit dem 11.12.) - die Stellvertretende Chefin der Reinigung war schwanger und hat es verdrängt, nicht wahr haben wollen - keine Ahnung. Sie war nicht beim Arzt und hat ihren zunehmenden Bauchumfang auf Magen und Darmprobleme geschoben die sie aufgasen. Ihre Chefin hat sich irgendwann gedacht, egal ob schwanger oder Magen - die Frau muss zum Arzt, komme was wolle. Und hat nicht verstanden warum die das nicht abklären lies. Was macht sie... packt ihre Vertretung unter ihre Fittiche, macht einen Termin beim nächsten Internisten aus, weil sie sich auch gesorgt hat, könnt ja auch Krebs sein oder keine Ahnung was. Und hat ihr die Knarre auf die Brust gesetzt, gesagt wir fahren da jetzt hin, ob du willst oder nicht... ich warte vor der Praxis oder geh mit rein, je nachdem was du willst. Aber um den Arzt kommst mir nicht mehr rum, das muss jetzt geklärt werden! Ich spiel hier nicht mit deiner Gesundheit rum, sonst kommst mir solange nimmer in die Arbeit bis ich ein Attest hab das mir sagt, das du nix hast! Was war "Herzlichen Glückwunsch - Schwanger" 33. SSW! Die Chefin hat gekotzt. Nicht wegen der Schwangerschaft (die freut sich über solche Ereignisse normal seh) sondern, weil sie nie und nimmer binnen 2 Wochen Ersatz auftreiben kann!!!!

Und PS.: NIEEEEMALS NIIEEEEEE vorm AG einen Kollegen niedrigeren Rangs informieren! Never! Die Person muss sich nur irgendwo verplappern, dass geht schneller als man denkt! Und richtig scheiße (sorry ist aber so) stehst du da, wenn dein Chef es nicht von dir persönlich erfährt sondern über den Buschfunk innerhalb der Firma. Ich hab mit einigen Kollegen immer ein freundschaftliches Verhältnis gehabt und die wussten auch vom Kinderwunsch. ABER als ich schwanger war, hab ich IMMER als erstes die Chefettage informiert und dann erst die Kollegen! Gerade weil du es schon einer Person unter der Hand gesagt hast, warte blos nicht. Das ist ein Spiel mit dem Feuer und kann dir nur negativ gereicht sein, wenn genau die Person zum Plappermaul wird.

Hallo zusammen

Vielen lieben Dank für eure Antworten!
Ihr hattet absolut Recht, ich habe es nun gestern meinem direkten Chef mitgeteilt und er hat sich sichtlich für mich gefreut, mir fiel gerade ein Stein vom Herzen. :-)

Ich konnte mit ihm sogar auch bereits meine Wünsche über das Arbeitsverhältnis nach dem Mutterschutz besprechen. Nun habe ich aber morgen noch ein Gespräch mit dem höheren Chef, sowie dem Personalchef. Mal schauen ob die genau so reagieren.

Bin froh dass ich es gesagt habe. Vielen Dank nochmals für eure Hilfe. :-)

Liebe Grüsse
Sarahrama

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