Welche Krankenkasse bietet die meisten Sonderleistungen in der Schwangerschaft?

    • (1) 22.01.19 - 13:36

      Hi Mädels,

      Ich wollte mal nach euren Erfahrungen fragen, was eure Krankenkassen so übernehmen.
      Meine Krankenkasse übernimmt leider nur die Untersuchungen, die vorgeschrieben sind.
      Weiß jemand, ob es in der Schwangerschaft möglich ist ohne Weiteres die Krankenkasse zu wechseln?

      Liebe Grüße

      Nali

      • Ich bin bei der Barmer und die übernehmen pauschal bis zu 200 Euro an Privatleistungen im Zusammenhang mit der Schwangerschaft. In meinem Fall volle 200 Euro der gesamt 500 Euro Selbstbeteiligung für die Rufbereitschaft meiner Hebamme.

        Kann das aber für jede beliebige Sache verwenden. Ob das jetzt Flatrate Ultraschall ist (gut der kostet bei meiner Ärztin generell nix extra), Bluttests wie Toxoplasmose etc., Nackenfaltenmessungen, Feindiagnostik (brauch ich auch nicht zahlen da Überweisung meiner Ärztin und somit wird ne IGEL Leistung zur Kassenleistung), Geburtsvorbereitetende Akkupunktur, was es nicht alles gibt. Ich kann es für ALLES einsetzen. Ich hab nur das Limit von 200 Euro pro Schwangerschaft und die Bedingung, dass ich alle einzureichenden Posten auf einmal einreichen muss und nicht tröpfchenweise.

        Freundin von mir ist in der selben KK, die wusste gar nix davon und war ganz dankbar als ich ihr gesagt hab, sie soll alle Rechnungen bei unserer KK einreichen, was sie so in der Schwangerschaft genutzt hat. Selbst Eisenpräparate kann man absetzen - alles ohne Einschränkung. Es muss nur nachvollziehbar sein, dass es mit der Schwangerschaft zu tun hat. Vermutlich sogar Schwangeren-Joga oder nen Hypnobirthing Kurs.

        Es geht nicht nur drum, wie viel die KK übernimmt, max. 250 Euro im übringen, sondern auch ob es Einschränkungen gibt. Denn es gibt KK die nur die Kosten für einen bestimmten Rahmen abdecken aber nicht für alles. Ich weis z.b. von der AOK (hab nämlich mal geschaut, weil wir das Thema Familien-KK wieder hatten und mein Mann bei der AOK Bayern ist)... die zahlen zwar bis zu 250 Euro, aber z.b. keine Rufbereitschaft der Hebamme bei außerklinischen Geburten. Steht jedenfalls nicht in den Katalog der erstattungsfähigen Dinge in der Schwangerschaft. Eigentlich ist der Rahmen hier sehr sehr eingeschränkt was sie tatsächlich erstatten. Mit dem was dazu gehört, komm ich nicht mal auf die 200 Euro die mir meine KK pauschal für alles mögliche in der Schwangerschaft erstattet.

        • Huhu,

          Danke für deine Antwort!

          Das klingt aber ja ganz gut. Die Techniker übernimmt leider gar nichts. Habe mich da nach der letzten Schwangerschaft schon ein wenig drüber geärgert, weil eine Freundin mir erzählt hat, sie hätte zB die Kosten für den 3d-Ultraschall wiederbekommen von ihrer Kk.

          Meine Frauenärztin bietet seit neustem leider keine Ultraschallflat mehr an, sie dürften das nicht mehr (?)... Finde ich sehr schade, habe mich bei unserem Kleinen immer so darüber gefreut ihn bei jedem Termin zu sehen...

          • Gibt ein neues Gesetz. Allerdings tritt das erst 2021 in Kraft und nicht JETZT! Aber es ist jetzt eben schon beschlossen, dass ab glaub 1.1.2021 nur noch die 3 großen Ultraschalle gemacht werden dürfen, sowie Feindiagnostik und NFM wenn medizinisch nachvollziehbar (das hängt dann stark vom Gynäkologen ab). Das heißt ohne Überweisung bekommt man das nicht mal mehr als Eigenleistung. Auch die generellen Ultraschalle - selbst wenn sie privat gezahlt werden wollten - dürfen dann nicht mehr gemacht bzw. angeboten werden. Nur wenn Probleme da sind oder Risikofaktoren bzw. nach 40+0 wegen der Versorgung und Fruchtwasserstand, der ohne schwer kontrollierbar ist.

            https://www.hebammen-bw.de/wunsch-ultraschall-ab-2021-verboten/

            • Sprich NOCH darf sie offiziell. ABER gibt natürlich Gynäkologen die nicht erst warten bis das Gesetz in Kraft tritt sondern das schon allein durch den Beschluss der gefasst wurde umsetzen. Zumal sie nicht dazu verpflichtet sind. Gab schon immer auch Ärzte die von Haus aus gar keine Flat angeboten haben und nur die Pflichtschallungen gemacht haben.

              • Ah ok, das wusste ich nicht. Habe mich nur gewundert, weil ich die Flat halt bei unserem Kleinen hatte und er ist gerade erst 1 Jahr geworden. Sprich 2017 hat sie das noch angeboten für einmalig ca 80 Euro waren das, glaube ich. Jetzt muss man pro "Wunsch-"Ultraschall 28 Euro zahlen.

    Interessante Frage und nicht einfach zu beantworten. Ich bin bei der HKK, da werden zwar 300€ pro Kalenderjahr übernommen, aber fast nur Sachen, die sich eh erledigen wenn man überwiesen wird z.b. NT. NiPt-Test wird zum Beispiel nicht übernommen.
    Ich hatte jetzt auch überlegt für die nächste Schwangerschaft zu wechseln, aber das macht aufgrund der Zusatzbeiträge bei vielen KK keinen Sinn. Da Spar ich lieber das Geld im Monat und zahle dann die 2–3 Sachen aus eigener Tasche, hängt aber auch von Einkommen ab.

    Hallo,

    ich würde mir das Wechseln nur weil du schwanger bist gut überlegen. Zum einen kann man meines Wissens nur zum Quartal die KK wechseln und zum anderen bist du dann ich glaube mindestens 18 Monate an die neue Kasse gebunden. Sollte die Kasse schon zum Wechsel Zusatzbeiträge erheben, kann es sein, das die so verlockenden Schwangerschaftsleistungen weniger wert sind als die Zusatzbeiträge.
    Wir hatten das Rechenspiel als wir künstlich Befruchtet haben. Daher musst du dich genau über die Kosten und Sonderleistungen informieren.

    Weißt du denn schon was du machen lassen willst an Zusatzuntersuchungen?

    LG Morgain mit Krümel (20+1) im Bauch

(15) 22.01.19 - 14:39

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