Arbeitsstress: IMMER schlimm?

    • (1) 23.01.19 - 09:26

      Hi ihr Lieben,

      ich bin gerade verzweifelt, vielleicht geht es hier einer von euch ähnlich.
      Bin heute genau 20+0 und habe zur Zeit wirklich Stress auf Arbeit.
      Das wird nun noch etwa 2 Wochen anhalten und eigentlich stören mich solche Arbeitsspitzen überhaupt nicht, im Gegenteil, so ein bisschen Aufregung finde ich sogar zwischendurch mal richtig gut :-)
      Nun habe ich seit gestern Durchfall und kann nicht absehen, ob ich mir was eingefangen habe oder ob es Stressbedingt ist.

      Ist Stress in der Schwangerschaft per se schlecht?
      Ich möchte einerseits nichts riskieren, was dem Baby schadet aber andrerseits auch nicht unnötig Panik schieben...

      War eine von euch schon mal in so einer Situation? Seid ihr zum Arzt gegangen oder habt ihr "durchgehalten"?

      Liebe Grüße ♡

      • Also wenn du Durchfall hast und es dir wirklich nicht gut geht, würde ich schon zum Arzt und ggf ein, zwei Tage zu Hause bleiben.
        Wenn es aber „nur“ Stress ohne Symptome ist, dann bin ich immer der Meinung, dass das einer gesunden Schwangerschaft nichts anhaben kann. Es werden überall auf der Erde so viele kleine, gesunde Babys geboren. Und die wenigsten Mutter haben so stressfreie Schwangerschaften wie wir hier in unserem Wohlstandsland.
        Alles Gute

        Wenn du dir überlegst dass Kinder in Krisenregionen geboren werden sollte dir klar sein dass dein " normaler" Stress nichts ausmacht.

        • Ja, da stimme ich dir voll und ganz zu!
          Ich konnte mich da sonst auf mein Bauchgefühl verlassen und bin auch Keine die bei jedem Ziehen jammert aber der Durchfall verunsichert mich.

      Also ich kann dir gerne von meiner arbeitssituation in meiner Schwangerschaft berichten🙈...
      Ich hatte bis zur 18. Woche täglich mehrmaliges erbrechen, von der dauerhaften Übelkeit mal abgesehen. Bus auf die eine Woche in der nicht mal Wasser drin blieb und ich am tropf hing bin ich (nach Zustimmung meiner Frauenärztin natürlich) immer arbeiten gewesen. Musste halt das Klo auf der Arbeit herhalten^^
      Aber es ging nicht anders (aus meiner Sicht. Grds. ist jeder ersetzbar). Ich musste personalgespräche führen, meinen schwer erkrankten Chef vertreten und meine eigene Hauptaufgabe auch noch stemmen. Diese arbeitssituation ging von der 6. Woche bis zum mutterschutz. Ich hatte in wenigen Wochen Massen an Überstunden aufgebaut obwohl man ja am Tag nicht über eine bestimmte Anzahl von Stunden kommen sollte. Ich musste meinen Nachfolger einarbeiten und das mitten in einer arbeitshochlage...
      Mit Sicherheit würde ich niemanden empfehlen das auch so zu machen!!! Aber ich habe mich damit wohl gefühlt. Meine Ärztin hat das unterstützt und meinem Zwerg ging es immer großartig. Ich gebe auf der Arbeit immer 1000 %. Es gab keinen Grund kürzer zu treten. Und ich bin überzeugt, dass es so richtig war.
      Also mache dir keine Sorgen. Nur wenn es DIR zu viel wird, musst du was ändern.

      Pixie mit Finn (6 Monate)

    Es gibt positiven und negativen Stress. Positiv ist bei mir z. B. wenn es auf der Arbeit rund geht. Da habe ich zwar mega viel zu tun, aber keine schlimmen Sorgen und Ängste.
    Negativer Stress sollte kein Dauerzustand sein. Nicht in der Schwangerschaft und auch sonst nicht, weil der tatsächlich sich negativ aufs Wohlbefinden und damit auf die Gesundheit auswirkt.
    Das Gute aber in jedem Fall: Babys sind robust. Hatte in meiner ersten Schwangerschaft durchgängig negativen Stress und dennoch einen gesunden kleinen Wirbelwind.


    Alles Gute dir!

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