2021 Wunschultraschall VERBOTEN

    • (1) 24.01.19 - 13:29

      Und bis 2021 darf man wie gewohnt weitermachen???

      Ist doch ein WITZ, wenn es NACHGEWIESEN SOOOO GEFÄHRLICH wäre, warum tritt das Gesetz nicht mit SOFORTIGER Wirkung in Kraft???

      Dem "Staat" passt etwas nicht, einfache Lösung, es wird verboten!? Erinnert irgendwie an dem Diesel-Fahrverbot, zig Lungenärzte (FACHLEUTE!!!) zweifeln, aber der STAAT (irgendwelche SchreibtischEXPERTEN!!!) weiß es besser!

      Warum wurde diese Nachricht, wenn sie soweit stimmt, nicht von Wissenschaftlern SONDERN von Hebammen verbreitet?
      Wenn es so gefährlich ist, hätten nicht alle Nachrichtenkanäle es verbreiten müssen und alle Schwangeren warnen müssen!!! Aber nein, einige Hebammen, die wahrscheinlich eine „groß angelegte wissenschaftliche Studie“ betrieben haben!!! verbreiten diese HORROR Meldung!
      Ist doch ein Witz, wenn man bedenkt, dass viele von ihnen gegen JEGLICHE Art von Technik bei Schwangeren sind und am liebsten ein Kind wie vor 100 Jahren zur Welt bringen würden! Wenn es dann aber plötzlich Komplikationen gibt und Mutter und Kind in Lebensgefahr sind, wird die Verantwortung an den Arzt/Ärztin und der Technik übergeben!!!

      Man könnte sich jetzt fragen, wenn viele Schwangere verunsichert werden und auf jeglichen Ultraschall aus Angst verzichten, wenn etwas mit dem Kind passiert, wer dann zur Verantwortung gezogen wird!? Der STAAT, die VEFASSER der Meldung!?

      Und übrigens, wie sieht es bei Schwangeren mit der Benutzung des Handys aus? Ist diese Strahlung für das Ungeborene nicht schädlich?

      (4) 24.01.19 - 13:39

      hi,
      also nur mal so,

      Gesetzte treten nie sofort in Kraft! das ist in der pharma so beim diesel beim sonstigen umweltschutz etc.

      dem staat ist es da erstmal schnuppe ob es um die gesundheit geht.......es geht hier um geld!

      lies dir zum thema US mal den artikel bei "zentrum der Gesundheit" durch......

      Warum mach Dich/ Sie das eigentlich so sauer??
      soweit ich das verstanden habe geht es hier um das unnötige BabyTV und UNNÖTIGE US.....es betrifft NICHT die 3 basis US oder nicht??

      schönen Tag noch.

      Fredo

        • Ja, ich habe das eben mal schnell oberflächlich recherchiert.
          Ich bin über diese Entwicklung allerdings nicht gerade empört. In der alltäglichen Praxis wird das nur für Frauen Auswirkungen haben, die bei Zusatzterminensehr umfassende US wünschen und bereit sind, dafür sehr viel Geld zu bezahlen.

          Meine Gyn macht z.B. bei jedem Termin einen kurzen US aus „medizinischen Gründen“. Klar wird nicht ewig geschallt und das Baby ausgemessen.
          Aber die Fruchtwassermenge, die Länge des Gbmh wird gemessen, der Zustand der Plazenta wird beurteilt.

          Mir persönlich reicht das.

          • Ich finde einen Wunschunterschall auch nicht notwendig, finde aber die Diskussion bisher auch nicht ausreichend untermauert.

            • Das kann ich nicht wirklich beurteilen. Jedenfalls gibt es wohl seit 2012 ein Positionspapier des Bundesamtes für Strahlenschutz, die die „Sonder-US“ als nicht risikoarm einschätzen.

              Ich bin auch nicht für eine staatliche Bevormundung, aber, wenn es tatsächlich dem Schutz des Ungeboren dient, ist das sicherlich ansatzweise berechtigt.

              Einen medizinischen Mehrwert haben die zusätzlichen US jedenfalls nicht.

              Was mich manchmal staunen lässt, ist die emotionalität, mit der Schwangeren hier im Forum teilweise reagieren 😱

              • Soweit ich das verstanden habe, gibt es keine Anhaltspunkte für eine Schädigung, aber man weiß es halt einfach nicht. Ich versuche daher auch, unnötige Untersuchungen zu vermeiden. Dennoch würde ich lieber eine aussagekräftige Studie vorliegen haben als eine Erklärung des Hebammenverbandes.

                • (11) 24.01.19 - 14:21

                  Dir ist schon aufgefallen, dass es sich bei der Erklärung nicht um eine der Hebammen handelt, sondern von Bundesministerium? Nur so als Info, man darf bei dem Link ruhig auf die Quelkenbuttons drücken.

                  • Ich hab mir die Quellen sogar durchgelesen. Es gibt keine neue Studie, nur Vermutungen.
                    Dein letzter biestiger Kommentar war unnötig.

                    • (13) 24.01.19 - 14:31

                      Dann verstehe ich nicht, warum du dich auf die "Erklärung eines Hebammen Verbandes" beziehst und das deswegen kritisierst, wenn du dann ja scheinbar weißt, dass das BMU sich auf andere Daten bezieht mit dem neuen Gesetz.

                      • Weil dieser Verband das als lange überfällige, nötige Sache darstellt, obwohl er nicht mit wirklich neuen wissenschaftlichen Ergebnissen aufwarten kann.

                        • (15) 24.01.19 - 14:36

                          Naja, der Bericht der Strahlen Schutz Kommission ist von 2012, so viel zu lange überfällig

                          • Mag sein, aber der Bericht unterscheidet zwischen therapeutischem und diagnostischem sowie stark fokussiertem Ultraschall und hat nicht den Schwangerenultraschall im Fokus.

                            zu diesem wird nur gesagt, dass man nicht weiß, ob er schädlich ist.
                            Daher sagte ich auch, dass ICH es so wenig wie möglich mache. Die Hebammenseite redet von "nachgewiesener Belastung" und das halte ich bei jetzigem Stand für nicht den Aussagen der Experten entsprechend.

                Es geht eher darum, dass man nicht beweisen oder darlegen kann, dass die zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen risikoarm sind... Man kann weder sagen, dass ein Ultraschall ungefährlich noch dass er gefährlich ist...

              Aber gilt das nicht immer in der Medizin? Zumindest von der statistischen Seite würde ich sagen man kann nie etwas beweisen, man kann maximal eine Hypothese nicht verwerfen auf einem bestimmten Konfidenzniveau?

              • Das kann man so auch nicht ganz unterschreiben... Man kann in der Medizin heutzutage schon recht genau sagen was einem schadet und in wie weit es Schäden verursacht... Das meisten Entscheidungen zu Behandlungen gehen über die Nutzen-Schaden-Abwägung... Ein CT hat eine sehr hohe Strahlenbelastung, doch in manchen Fällen ist es wichtig ein CT zu machen, um eine gefestigte Diagnose zu stellen...
                Auch die Schwangerschaft bei einer Epileptikerin... Die Medikamente sind sehr stark und können schwere Schäden am Ungeborenen hinterlassen... Doch die Schwangere muss sie weiter nehmen, da sie der Mutter helfen und der Schaden durch nichteinnahme höher wäre, als der bei Einnahme der Medikamente...
                Man weiß es also schon, aber der Nutzen ist höher... Der Ultraschall ist da eher noch eine Grauzone... Jedoch glaube ich, dass das nicht all zu lange dauert, bis aus der Grauzone eine beleuchtete Zone wird...

                • Klar aber eine Garantie dass etwas unschädlich oder schädlich ist lässt sich m.E. nie geben sondern man nähert sich der Sicherheit nur asymptotisch. Am Ende bleibt es wie du sagst eine Risko und Nutzen Abwägung.

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