3, Wunschkind...1. gemeinsames aber ER sieht alles negativ...hilfe! LANG!!!

    • (1) 06.02.19 - 08:12

      Huhu ihr lieben,

      ich bin seit fast 7 Jahren mit meinem Mann zusammen. Und seit 5 Monaten sind wir verheiratet. Wir waren immer sehr glücklich miteinander. eine kriese o.ä. gab es nie! wir können über alles reden.
      Als ich mit meinem Mann zusammen kam war mein 1. Sohn gerade 15 Moante alt und ich war in der 15.ssw mit Baby 2. Er war von anfang an Vollblutpapi und liebt beide kinder wie seine eigenen. In der damaligen schwangerschaft war er von sich aus sehr integriert. Er wollte immer mit zum arzt, hat jedend tag den Bauch geölt und gestreichelt, mit baby geredet und wollte den kreissaal besichtigen. Aus meiner vorherigen beziehung kannte ich so ein tolles verhalten nicht und war einfach nur überwältigt und unendlich dankbar und glücklich ihn zu haben.

      Nun bin ich schwanger mit unserem 1. Gemeinsamen Baby. Mittlerweile in der 11..ssw. Die schwangerschaft war lange geplant und ich wurde auch sofort schwanger. Aber bereits bei kinderwunsch fing er immer wieder damit an das es am anfang ja erstmal wieder alles sehr stressig wird etc...ich dachte mir nichts dabei da er immer wieder betonte, er möchte das baby trotzdem schon haben. Mittlerweile muss ich sagen das ich denke er hat eher mir zu liebe zugestimmt.
      Nun ist er der meinung es wäre besser gewesen vllt noch 2-3 jahre zu warten, dann seien die anderen beiden kids aus dem gröbsten aus. Ich muss dazu sagen das sie nun fast 8 und 6 jahre alt sind sehr vernünftige, liebe und selbstständige kinder.

      Leider kommt von ihm seit der ss kaum interesse. er ist sogar eher genervt. er wollte nichtmal wirklich mit zum 1.fa-termin...als er dann doch mitkam und das baby sah, regte und änderte sich nichts bei ihm.
      Gestern dann ein großes gespräch! Er sagt es sie für ihn nichts besonderes, es sei ja schon das 3. und gehört nicht aufs "podest" gestellt nur weils das eigene gemeinsame ist (hab ich nie getan). er sagt er kennt es ja alles schon. Auf meine Frage hin, ob er sich bisher überhaupt wenigstens nur 1x kurz gefreut hat seit ich ss bin bekam ich als antwort: IST SONE KOPFSACHE. ICH DENK DA EHER PRAGMATISCH. ICH WEISS WIE STRESSIG DAS ALLES WERDEN WIRD UND WAS AUF UNS ZU KOMMT. DIE SCHÖNEN MOMENTE KOMMEN ERST WENN DAS BABY ÄLTER WIRD. ICH HÄTTE VLLT LIEBER NOCH EIN PAAR JAHRE GEWARTET DAMIT DIE ANDEREN BEIDEN AUS DEM GRÖBSTEN RAUS SIND...

      Seitdem lag ich die ganze nacht wach im bett und habe angst das er sich nie auf unser baby freuen wird. ich kann damit nciht umgehen und es verletzt mich zutiefst. er weiss das auch aber er kann es nicht ändern. ich liebe ihn so sehr, er ist einfach eienr der tollsten mesnchen die ich kenne und so ein toller papi

      meint ihr es ist nur der 1. schock? die kalten füsse? kann ich irgendwas tun?

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      • (2) 06.02.19 - 08:19

        Ich glaube ehrlich, dass bei dir da Hormone im Spiel sind. Ich lege seine Aussage, dass das Kind nicht auf ein Podest gestellt gehört weil es das erste gemeinsame Kind ist sogar als sehr positiv dar. Und dass er Angst hat, dass es stressig wird, weil ihr noch zwei Kinder im Grundschulalter habt, ist meiner Meinung nach normal und nachvollziehbar. Sie mögen lieb und selbstständig sein, es wird trotzdem (auch für Kinder) eine große Umstellung sein. Redet darüber und versucht, euch gegenseitig die Ängste und Sorgen zu nehmen.

        (3) 06.02.19 - 09:51

        Ich finde das, was er sagt, auch eher positiv wie meine Vorrednerin. Es ist doch toll, dass er auf keinen Fall einen Unterschied möchte zwischen den beiden ersten und dem gemeinsamen Baby. Vielleicht betont er das momentan etwas zuviel, aber er wird sicherlich noch das Gleichgewicht finden zwischen seinen drei Kindern. Er macht sich sicherlich Gedanken, den beiden größeren, die ja noch nicht so gaaaanz groß sind, ausreichend Aufmerksamkeit zu widmen und gerecht zu werden. Manchmal übertreibt man etwas, um nur ja nichts falsch zu machen. Habe Geduld.

        (4) 06.02.19 - 09:54

        Ich finde die Äußerung auch nicht schlimm. Ich glaube man kann von Männern auch nicht erwarten, dass sie jetzt Monate lang in einen Freudentaumel fallen. Ich bin in der 14. Woche und für meinen Freund ist das Baby immer noch nicht „real“. Es ist noch kein Bauch da und auch wenn er es jetzt schon 2 mal im US gesehen hat, ist es für ihn einfach noch nicht so greifbar und auch noch so weit weg. Er redet auch nicht jeden Tag mit mir drüber und die Erwartungshaltung habe ich auch gar nicht. Ich denke bei manchen braucht es hier einfach eine Weile, bis es klick macht. Und Sorgen machen darf man sich. Die mache ich mir auch manchmal, obwohl es das erste Kind und ein absolutes Wunschkind ist. Du bist gerade erst in der 11. Woche, ich denke das wird sich alles noch finden.

      • (5) 06.02.19 - 10:40

        ICh bin auch der Meinung, dass du deinem Mann ein wenig Zeit geben solltest. In der vorherigen Schwangerschaft hatte er vermutlich noch die rosa Brille auf, die Gefühle galten vermutlich eher dir als tatsächlich dem Baby (was natuerlich nicht bedeutet, dass er dein Baby nicht liebt).
        Meine Erfahrung ist, dass Maenner eher rational an eine Schwangerschaft heran gehen. Ihr Bauch waechst nicht, sie spueren das Baby nicht, aber sie machen sich Gedanken um die Existenz Ihrer Familie. Auch nach der Geburt kann es noch eine Weile so weiter gehen, dann vermutlich eher weil sie Angst haben, das Baby “kaputt” zu machen, was auch nicht bei allen Männern so ist.
        Spaetestens wenn der Sohn Fussball spielen kann, aendert sich das #rofl

        Spass beiseite.

        ICh glaube, dass das was du gerade schilderst auch zum grossen Teil der Grund dafuer ist, dass viele viele Beziehungen kurz nach dem Baby zerbrechen. Mann und Frau sind einfach “zu anders” was die Familienerweiterung angeht. Meine Hebamme hat damals gesagt, dass Eltern, die behaupten, sie hätten im ersten Lebensjahr des Kindes nicht an Trennung gedacht, luegen.
        Meine Beziehung hat dieser Gedanke ehrlich gesagt gerettet. Ich musste einen ziemlich lagen Atem haben mit meinem Freund. Nun, 10 Jahre spaeter freuen wir uns auf unsere zweite Tochter und ich hoffe, dass wir dem Mythos meiner Hebamme entgehen #schein

        Halte durch!

        (6) 06.02.19 - 12:11

        Danke für eure lieben Antworten!
        Wir haben tatsächlich nochmal in Ruhe darüber reden können und vermutlich spielen mir wirklich meine Hormone zu sehr rein -.-
        Seine Aussage mit dem Podest finde ich auch durchweg positiv. Ich hatte nur eine falsche Erwartungshaltung. Ich dachte er wird genauso engagiert wie damals und genauso happy. Ich denke er braucht sicher auch seine Zeit und wenn das Baby sich erstmal bewegt etc. Gibt sich vllt einiges von selbst.
        Er sagte eben auch nochmal das er sich freut, aber eben halt auch weiß wie die erste Zeit werden wird.

      • (7) 06.02.19 - 12:29

        Weißt Du, was witzig ist? Bei uns ist die Situation umgekehrt.

        Ich bin schwanger mit dem zweiten Kind, das erste gemeinsame. Das Kind war geplant, es ist ein Wunschkind und ich bin schnell schwanger geworden.

        Jetzt geht es mir in dieser Schwangerschaft leider nicht besonders gut, so dass sie mich bisher eher nervt. Ich denke ständig daran, wie anstrengend es mit Baby wird und dass ich ganz viel gewonnene Freiheit erstmal mal wieder abgebe.

        Mein Mann denkt dann immer, ich würde mich nicht auf das Baby freuen. Das stimmt aber gar nicht! Klar freue ich mich. Und trotzdem weiß ich, was auf mich zukommt und bin dann auch eher pragmatisch als von Hormonen erfüllt romantisch verklärt.

        Was ich sagen will: freu dich, dass dein Mann ehrlich und realistisch ist. Das ist eine gute Basis, denn als bald Dreifach-Mama weißt Du selbst, dass mit Baby eben nicht immer alles leicht und schön und niedlich ist. Er weiß das auch und bereitet sich vor.

        Lieben wird er das Kleine auf jeden Fall und auch für dieses Kind ein guter Papa sein.

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