total deprimiert.....plazenta praevia 32. ssw

    • (1) 09.02.19 - 21:05

      Hallo ihr lieben!

      Mein Mann und ich haben eine wundervolle Tochter (17 Monate alt) und erwarten -eigentlich am 11.4.-unser 2. Wunder. Diesmal wird es ein Söhnchen #herzlich .

      Jedenfalls wurde mir schon in der 12./13. ssw eine Plazenta praevia totalis diagnostiziert. Naja sie hat sich minimal bewegt. Wie der Arzt sagt liegt ein "Ausläufer" der Plazenta nach wie vor über dem Muttermund. Viel ist nicht über dem Mumu aber eben ein Stück der der Plazenta und das war schon von Anfang an so.

      Jetzt war ich gestern bei der Vorsorge an 31+1 und es war super ernüchternd.
      Wie hoch ist denn meine Chance, dass doch noch eine normale Geburt möglich ist?
      Ich möchte am liebsten normal entbinden und nur im absolut äußersten Notfall einen Kaiserschnitt haben.

      Ich stelle mir das schrecklich vor....meine kleine Maus ist ein absolutes Mamakind. Sie kommt dem Papa endlich etwas näher aber nur in zähen, kleinen Schritten. Geschlafen wird prinzipiell nur mit mir.
      Jetzt sitze ich dann mit einem "neuen" Baby und Op Narbe im KH und meine Kleine wird sich die Kehle aus dem Leib brüllen weil ich nicht bei ihr bin. Wenn sie dann kommt kann ich sie wahrscheinlich nicht mal hochnehmen oä. .

      Natürlich freuen wir uns auf das Baby aber ich hatte schon 2 Operationen am Bauch und das wäre dann die 3. . Bei beiden Ops hatte ich hinterher schreckliche Schmerzen und ich weiß nicht wie ich mich dann so richtig aufs Baby konzentrieren und freuen soll.#augen#augen#

      Man kann ja rein gar nichts tun und ich kann mich mit dem Gedanken an einen Ks so gar nicht anfreunden.
      Vielleicht hat ja jemand eine positive Erfahrung auf Lager.
      Liebe Grüße,

      sweetcakes mit Babymaus 17M und Babyboy im Bauch 32.ssw#baby#baby

      • Hallo!

        Deine Vorstellungen werden sicher nicht eintreten!!
        Trau deinem Mann mal etwas zu, sonst wirst du mit zwei Kindern wirklich Probleme bekommen.

        Alles gute und entspannt bleiben

        LG Tanja mit babygirl❤️20+4🥰

        Hallo,
        ach man, das sind doofe Neuigkeiten. Kann dich sehr gut verstehen, dass du traurig bist. Auch wenn es vielleicht selten ist, aber bei mir hat sich die Plazenta noch sehr spät hochgezogen.
        In der 30. SSW (3. großer US) hieß es Placenta Prävia totalis. Beim 2. großen Ultraschall (24. SSW) wurde auch schon Placenta Prävia im Mutterpass eingetragen.
        Nur 2,5 Wochen später (Ende der 32. SSW) kam dann die Entwarnung, Plazenta hat sich komplett hochgezogen. Meine Ärztin hat extra noch mal ihre Kollegin hinzu gezogen und die aktuellen Bilder und alten Bilder verglichen. Beide waren sich einig das es kurz vor Weihnachten noch eine Prävia toatlis war....

        Im frühen Stadium soll es so eine tiefsitzende Plazenta ja häufig geben. Nur in seltenen Fällen bleibt sie aber tief und theoretisch kann sich die Plazenta auch noch sehr spät hochziehen (so steht es in meinem Schwangerschafts-Ratgeber) Ich wünsche dir ganz viel Glück #klee

        • wow danke! Vielleicht ist doch noch ein Fünklein Hoffnung für uns mit dabei :-)
          Ja genau: ich habe gelesen, dass ca. 6% die praevia haben aber nur 0,3% oder 0,4% diese am Ende der Schwangerschaft noch haben.
          Man denkt sich dann immer, das wird bei uns schon nicht so sein und dann ist es doch so.

          Du hast dann ganz normal entbunden? War sie dann noch tief unten oder wirklich richtig oben wie eine "normale" Plazenta?
          lg

          • Hey,
            ich habe noch nicht entbunden. Ich bin jetzt in der 37. SSW.
            Ich glaube meine Plazenta ist wirklich komplett weg vom Muttermund...von tiefsitzender Plazenta wurde nicht gesprochen, auch bei der KH-Anmeldung wurde kein Wort zum Sitz der Plazenta verloren.

      Ich finde dieses ks verteufeln und die Einstellung total übertrieben. Deine Tochter wird es zwangsläufig lernen müssen dass Mama nicht mehr sofort springen kann. Das ist eben so wenn der Abstand so gering ist.
      Wenn alles gut geht beim ks kannst du ja nach 2 Tagen schon nach Hause gehen und deine Tochter kann dich im Krankenhaus auch besuchen.
      Habt ihr euch denn generell Gedanken gemacht wie das mit 2 Kindern klappen soll?

      • Verteufelt wird er von meiner Seite aus nicht. Wie gesagt ich möchte nur keinen haben weil ich eine natürliche Geburt vorziehe und schon Bauchoperationen hatte, welche total schmerzhaft waren.
        Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht. Allerdings hat niemand in erster Linie mit einem Kaiserschnitt gerechnet. Er kümmert sich rührend um die Kleine und es wurde sehr viel besser bis vor ein paar Wochen wir wieder "Rückschritte" gemacht haben.

        Wir üben es jetzt schon seit längerem, dass sie länger mit ihm oder jemand anderem bleibt usw aber irgendwie klappt das so gar nicht mehr.

        • Ich finde dass man bei einer Schwangerschaft/ Geburt immer auch einen Plan haben muss wie es weitergeht wenn's nicht so läuft. Schau, wir brauchen extrem viel Hilfe von der Familie weil ich Komplikationen habe, wir haben das alles lang und klar mit allen davor abgesprochen bevor ich schwanger geworden bin.
          Eine natürliche Geburt kann um einiges schmerzhafter/ langwieriger sein als ein Kaiserschnitt 😉
          Ich würde als erstes versuchen an meiner Einstellung zu arbeiten, wenn du dem ks positiver gegenüber stehst wird's bestimmt leichter.
          Naja, deine Tochter wird einfach "da" durch müssen. Das müssen alle Erstgeborenen 😉

      (10) 09.02.19 - 21:46

      Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand einen KS verteufeln würde.
      Toll, dass es diese Möglichkeit für den Notfall gibt, besser wenn man ihn nicht braucht.

      Wenn eine Frau für sich entscheidet, dass sie einen Schnitt möchte, bitteschön.

      Aber man darf auch einfach um das Erlebnis einer Spontangeburt trauern, weil es einfach unbeschreiblich schön ist und weil gebären noch so viel mehr bedeutet als entbunden werden.

      Ich finde, dass man halt schon traurig sein darf und trotzdem bin ich ganz sicher, dass ein Kaiserschnitt Leben retten kann. In diesem Fall könnte das so sein, wenn sich nicht vielleicht doch noch etwas tut.

      • (11) 09.02.19 - 21:48

        Das seh ich halt anders.

        • Danke Jezz genauso sehe ich das auch- man wünscht sich eben alles auf möglichst natürliche Weise.

          Meine Familie ist natürlich da für uns aber das ändert ja nicht die Entwicklung unserer Tochter oder die Angst vor dem Schmerz. Ich hatte eine sehr lange, natürliche Geburt und der Schmerz war natürlich stark aber bei weitem nicht so schlimm wie nach einer Operation! Ich würde da immer den Geburtsschmerz vorziehen.

          • Du hattest doch noch gar keinen ks. Du kannst eine Bauch op nicht mit einem ks gleichsetzen. Und ja ich weiss wovon ich spreche weil ich beides bereits hatte.

            Wenn du allerdings so negativ in die ganze Sache reingehst kann das nichts werden.

(14) 09.02.19 - 21:24

Ach Mensch, ich kann dich total gut verstehen.

Meine Tochter ist 16 Monate alt und ich bin mit einem Jungen in der 25. SSW.

Ich finde die Vorstellung von einem Kaiserschnitt selber auch ganz doof und kann verstehen, dass du das absolut vermeiden möchtest.

Die Plazenta preavia ist leider, genauso wie Querlage ein wirklich triftigen Grund für einen Schnitt.

Ich weiß nicht, wie groß die Chance ist, dass sich noch was tut, aber ich drücke dir alle Daumen, dass es doch noch wird, wie du es dir wünschst.

Mein Kaiserschnitt war super gut und ich bin am gleichen Tag aufgestanden und hab mich um meinen Sohn gekümmert.

(17) 09.02.19 - 21:53

Ich kann dich auch verstehen.
Bei mir wurde in der 18. SSW auch eine Plazenta praevia totalis diagnostiziert. Die Ärztin meinte aber, dass das zu dieser Zeit in Ordnung ist und es noch gute Chancen gibt, dass sie sich hochzieht. Hat mir aber auch gleich gesagt, dass ich wenn es sich nicht verändert, nicht spontan entbinden kann. Das hat mich dann auch alles total fertig gemacht.
In der 19. SSW ragte dann auch nur noch ein Stück über den Muttermund.
Nächte Woche ist wieder Ultraschall (31. SSW). Bin jetzt schon so nervös und ungeduldig.
Ich möchte auch keinen Kaiserschnitt. Aber wenn’s nicht anders geht, dann ist’s halt so.

VG

(19) 10.02.19 - 08:22

Guten Morgen.
Ich hatte hier 2 absolute Mamakinder und musste während der dritten Schwangerschaft 6 Wochen vollstationär. D.h. Tagsüber mussten meine Kinder von einer Haushaltshilfe betreut werden, da mein Mann arbeiten war und ja, abends mussten die beiden mit Papa schlafen gehen üben. Mein Sohn, noch nicht ganz 5, war das schon gewohnt, meine Tochter, gerade 2 geworden, ist bis dahin absolut nicht mit Papa ins Bett.
Und siehe da, es gab die ein oder andere Träne und natürlich Sehnsucht, aber sie ist auch von Tag 1 an mit der Haushaltshilfe nachmittags ins Bett.
Es gab kein "Seele aus dem Leib" schreien o..Ä.
Die Kinder spüren das es nun so ist und nicht anders möglich ist. Wichtig dabei ist, dass du deinem.Mann und deinem Kind vertraust, dass sie es gut hinbekommen und die Sitiation deinem Kind erklärst, damit es nicht ganz überraschend kommt.
Kinder verstehen erstaunlich viel und fühlen die Notwendigkeit zu kooperieren noch biel mehr.

In der Nacht als unser drittes Kind zuhause geboren wurde, haben beide Kinder durchgeschlafen bis zur Geburt. Die Wochen zuvor gab es keine Nacht in der unsere Tochteral nicht wach war...

Und auch die Wochen danach wurde wieder nicht durgeschlafen ohne mal wach gewesen zu sein.

Vertrau darauf, dass es gut funktionieren wird. Du kannst ja auch ne Nacht bei ner Freundin übernachten und dad mit deinem Kind üben... Ihr werdet alle daran wachsen, und die ein oder andere Träne darf fließen, das gehört dazu und darf sein.

Alles Gute für die Geburt, auch wenn sie wohl nicht so geschehen kann, wie du es dir erhoffst.

  • (20) 11.02.19 - 18:57

    Hallo :-)
    Wow 6 Wochen?? Was ist denn passiert?

    Das ist schön zu hören das es auch anders geht! Ich hoffe einfach, das es klappt! Wir üben ja auch und ich bin manchmal bewusst am Abend nicht da damit sie das üben können. Aber es ist immer dasselbe Theater.
    Ich bin mal gespannt wie das ist wenn ich wieder daheim bin :-o ! Sie ist ja noch nicht mal 1,5 Jahre alt. Ich meine, sie versteht schon viel aber Kinder in dem Alter verstehen noch nicht warum unf wie lange Mama/Papa weggehen. Naja ich werde es auf mich zukommen lassen. Ist deine Tochter dann weiterhin mit dem Papa ins Bett gegangen als du wieder daheim warst?

    Liebe Grüße :-)

    • (21) 11.02.19 - 20:05

      Hey.
      Klar, mit 1,5 Jahren ist es nochmal was anderes als mit 2 und einem großen Bruder.
      Ich hatte eine Schwangerschaftsdepression.
      Meine Tochter geht weiterhin gern mit Papa ins Bett.. Die ersten Wochen nach der Geburt hat mein Mann beide gleichzeitig ins Betr gebracht und auch heute. Manchmal will sie von mir ins Bett gebracht werden und mamchmal von Papa. Je nachdem.. Aber viel mehr mit Papa als vor der Klinik.
      Es darf ja Tränen und Herzschmerz geben, da müsst ihr durch... Und macht euch stärker ♥ lg und, das wird schon

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