Enttäuscht von 1. Treffen mit Hebamme

    • (1) 09.04.19 - 13:01

      Hallo,
      ich hätte gestern mein 1. Treffen mit meiner Nachsorge-Hebamme. Leider war dies total enttäuschend und ich ärgere mich, dass ich das Treffen so lange raus gezögert habe.
      Zu erst kam sie 15 Minuten zu spät zum vereinbarten Termin. Nicht weiter schlimm, ein Termin kann ja immer mal länger dauern. Dann ging die große Frage-runde los. Sie fragte, ob ich noch einen Vorbereitungskurs machen möchte. Als ich dies verneinte, fing sie an mir alles mögliche zu erklären (was ich im übrigen schon alles wusste) um mich darauf hinzuweisen, dass solche Themen im GVK besprochen werden. Nach weiteren Fragen in welches Krankenhaus und wie lange ich dort bleiben möchte, meinte sie, dass ich ja total unvorbereitet wäre und wie oft sie vorbei kommen sollte und alles zu besprechen. Das halte ich aber nicht für nötig. Ich habe alle 3-4 Wochen Termin bei meiner Ärztin und spreche dort mit der Hebamme die die Vorsorge macht (sie kann leider die Nachsorge nicht übernehmen). Wieso jetzt mit noch einer Hebamme treffen?
      Bin ich wirklich so unvorbereitet? Ich lese viel online und in Büchern und bin bisher immer auf einem besseren stand als meine auch Schwangere Cousine.
      Sorry, für den langen Text. Musste einfach mal raus.
      Lenja

      • Hey
        Also ganz ehrlich, ich hasse das!!! Dass wenn leute den klugscheisser raus hängen lassen und jemanden zwingen wollen etwas zutun...also ganz ehrlich jeder kann jedem tipps geben auf die nette art und weisse (ohne dass man sich gezwungen fühlt) aber im endeffekt entscheidet immer die mama das (also du) jeder muss und soll für sich selber entscheiden was man will und machen möchte. Ich selber nehme aus solchen gründen keine hebamme und will auch absolut keine hebamme haben!!! Wir mütter wissen schon was zutun ist meiner meinung nach...also mach dir da kein kopf und mach das was dein herz dir sagt😘

        (3) 09.04.19 - 13:46

        Hallo!
        Ich würde jetzt nicht direkt alle Hebammen so verteufeln, aber Tatsache ist, dass die Chemie stimmen muss und du dich nicht unter Druck gesetzt fühlen solltest! Vielleicht ist sie etwas beleidigt wegen der Vorsorge weil sie diese gerne abrechnen würde, keine Ahnung 😜 Fakt ist aber, dass sie ich noch so belehren kann, wenn du nicht willst, willst du nicht!
        Ich muss allerdings sagen, dass ich mich viel belese und immer Infos suche und doch tat mir der persönliche Austausch im GVP unheimlich gut mit Gleichgesinnten 😊 und wenn es nur so von quatschen her war 🤷‍♀️ aber das muss auch jeder selber wissen, solange du einen Plan für dich hast ist doch gut ... es ist noch kein Kind drin geblieben, hab ich zumindest noch nicht gehört 🤔😂
        Lg

        • (4) 09.04.19 - 13:49

          Ich habe übrigens selbst eine Hebamme zur Vor- und Nachsorge... die Untersuchungen lasse ich allerdings auch bei meinem FA machen. Trotzdem bin ich so dankbar meine Hebamme zu haben, sie hat einfach immer einen Tipp parat und fühle mich echt wohl bei ihr! Kenne sie schon vom ersten Kind und ich bin auch der Meinung, dass sie schon mehr Erfahrung haben und somit eine gute Ergänzung zum Bauchgefühl der Mutter sein können!!

      (5) 09.04.19 - 13:48

      Liebe Lenja,
      lass dich nicht ärgern! #liebdrueck
      Natürlich war ich nicht dabei und kann die ganze Situation nicht beurteilen.
      Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass Hebammen auch nur Menschen und sehr verschieden sind. In der Praxis, die meine erste Schwangerschaft betreute, war auch eine Vorsorgehebamme - ich fand sie furchtbar und regelrecht beleidigend. Jetzt, während meiner dritten Schwangerschaft, bin ich wieder in der Praxis und habe EWIG überlegt, ob ich dort wieder hingehe, weil ich auf der Internetseite der Praxis gesehen habe, dass diese Hebamme noch immer dort arbeitet, nur die Ärztin ist inzwischen eine andere. (Zweite Schwangerschaft wurde woanders betreut, da wir zwischenzeitlich weggezogen waren.). Ich beurteile die gute Frau inzwischen, 7 Jahre später, auch anderes. Ich bin selbstsicherer und gewiss auch reifer geworden. Ich bin mit dem festen Gefühl, mir nichts bieten zu lassen, in die Praxis gegangen und fahre damit gut.
      Meine Hebamme, die die Nachsorge beim zweiten Baby gemacht hat und diesmal teilweise Vorsorge und dann aber auch wieder die Nachsorge macht, ist super. Sie ist absolut Gold wert. Sie drängt mir nie etwas auf und ist immer darauf bedacht, weder ihre noch meine Zeit zu verschwenden, was sehr nach meinem Geschmack ist. Wir sind aber generell auch auf einer Wellenlänge.

      Man erfährt von einer Hebamme, auch wenn man es als gutinformierte Mama und Schwangere wirklich unheimlich viel weiß, doch noch ein paar Dinge, die das Internet nicht weiß oder nach denen man auch nicht gesucht hätte. Das wollte ich bei meinem ersten Baby nicht glauben und hatte gar nicht erst eine ("eigene", nicht an die Praxis gebundene) Hebamme. Aber ich wurde definitiv eines Besseren belehrt.

      Kurzum: Da es so schwer ist, überhaupt eine Hebamme zu finden... vielleicht gibst du ihr noch eine Chance?
      In welcher Woche bist du denn? Ist es für dich noch eine Option, eine neue Hebamme zu suchen?

      Alles Gute
      panipa

      Man ist doch nicht nicht vorbereitet 🤦‍♀️
      Ich hatte weder hebamme noch gvk, noch hab ich Bücher gelesen oder mich im Internet informiert
      Hatte ich fragen wurden diese entweder an meine Mutter oder den Fa gestellt.
      Wie lange man im kh bleiben musste, erfuhr ich 1nen Tag vor Entlassung

    • Hallo liebes,
      Ich verstehe das dich das nervt, ich könnte das auch nicht. Bei meinem Sohn hatte ich gar keine Hebamme und kam alleine super klar. Jetzt bei unserem zweiten Kind brauche ich wahrscheinlich eine Hebamme, da ich eine ambulante Geburt möchte (wenn alles gut geht) weil unser Sohn da erst knapp über ein Jahr alt sein wird, und ich dann einfach schnell wieder bei ihm zu Hause sein möchte. Ich habe auch jetzt schon keine Lust mehr, und hab noch nicht mal eine Hebamme gesucht 😅😅😅
      Ich würde sagen Verlass dich auf dein Gefühl, wenn du dir sicher bist das du keine Hebamme brauchst, dann lass das mit der Hebamme. Ich war so froh nicht NOCH jemanden zu haben, der vorbeikommt und mir Sachen erklären will.
      Und zur Not bei Fragen kannst du sicher hier km Forum die lieben mamis fragen, oder mamis aus deinem Bekanntenkreis.
      LG 😘😘

      Wie weit bist du denn? Hast du noch Zeit eine andere Nachsorge-Hebamme zu finden? Im Wochenbett ist man ja meistens eh emotional durcheinander und da möchte man ja niemanden, mit dem man nicht kann, um sich haben. Vlt. hat deine Vorsorge-Hebamme einen Kontakt/Tipp. Die Hebammen kennen sich ja meist alle untereinander.

      Mir ging es genauso! Ich hatte gleich zu Beginn der Schwangerschaft einen Termin zum Kennenlernen, wollte Vorsorge und Nachsorge von ihr durchführen lassen.
      Die Dame war mir regelrecht unsympathisch, hat sich eigentlich überhaupt keine Zeit genommen, mich direkt darauf hingewiesen dass sie 2 Tage nach meinem ET in Urlaub fährt und dann aber gleich ganz schnell den Zettel für die Krankenkasse ausfüllen lassen. Bin nie wieder da gewesen und hab mir auch keine andere gesucht, ich kann ehrlich gesagt ganz gut drauf verzichten dass mich jemand durchgehend belehren will. Vor allem weil ich weiß dass ich nicht stillen werde, und das möchte ich mit niemandem diskutieren, schon gar nicht mit einer Fremden, denn wer weiß wen sie mir dann im Wochenbett als Vertretung schickt, wenn sie im Urlaub ist.

      (10) 09.04.19 - 16:00

      Ich bin in der 28 ssw und hätte evtl. noch die Hebamme einer Freundin die ich fragen könnte. Ich war mir aber bisher noch nicht sicher, ob ich nicht über reagiere.
      Auf alle antworten von mir hat sie total schnippisch reagiert. Und ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich das so durch ziehen möchte, wie ich es mir vorstelle.

      • Ich glaube noch nicht mal, dass sie die Vorsorge machen möchte. Sie will in regelmäßigen Abständen vorbei kommen und sich mit mir unterhalten. Leider erzählt sie von sich aus sehr wenig. Auf fragen welches Krankenhaus sie empfehlen kann oder was man als schwanger für die Reiseapotheke benötigt antwortet sie nicht direkt und redet nur umher.

    (12) 09.04.19 - 17:47

    Ein kurzer Tipp, in Österreich gibt es sowas gar nicht. Man kann sich Hebammen suchen, da es hier so überhaupt nicht Gang und Gäbe ist, tut das nur so gut wie keiner. Ich kenne lediglich eine Mutter die versucht hat auf Biegen und Brechen das deutsche Modell zu erreichen - sie hat wie ich, deutsche Wurzeln, und musste wegen Mutter Natur auf die Betreuung verzichten. Auch Nachsorge Hebammen gibt es bei uns nicht Standardmäßig. Ich würde sagen, du hast eine Hebamme für vorher und sie ist eben die für die Geburt und danach. Ich weiß nicht wie das in Deutschland ist, ob es da den Geburtsplan hat oder so, aber das wäre jetzt was, was meiner Meinung nach in Ihr fällt, sie soll helfen deine Vorstellungen im Kreißsaal umzusetzen und danach zu dir kommen und gucken das alles passt, alles weitere klärst du mit der anderen Dame. So isses halt einfach. Sie macht klar nur ihren Job und den will sie so gut wie möglich machen (natürlich auch für sich selbst, sollte sie den Geburtsvorbereitungskurs selbst leiten). Aber du darfst schon sagen was du planst.

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