Geburt mit Blutgerinnungsstörung

    • (1) 11.09.19 - 16:08

      Hallo alle Zusammen,

      hab mal eine spezielle Frage. Natürlich werde ich mich mit diesen Fragen auch ans Krankenhaus wenden, aber da das noch etwas dauert, wollte ich mal fragen, ob es hier Frauen mit gleichem „Problem“ gibt.

      Ich hab eine Gerinnungsstörung, meine Blutgerinnung funktioniert nicht richtig bzw. zu langsam. Ich habe also eine erhöhte Blutungsneigung. Momentan bin ich in der 14. Woche schwanger.

      Ich habe bereits einen Sohn, bei seiner (natürlichen) Geburt wusste ich noch nichts von der Störung. Damals habe ich sehr viel Blut verloren, hatte ein Koagel, das entfernt werden musste und die PDA ist damals auch aufgrund dessen schief gegangen. Vom Pressen hatte ich am ganzen Hals und Dekolleté Hauteinblutungen 🙄.

      Jetzt frage ich mich, wie es diesmal wird. Wird in so einem Fall eher ein Kaiserschnitt gemacht?ist eine natürliche Geburt zu gefährlich? Die Ärztin sagte, eine PDA ist nicht möglich. Würde ein Kaiserschnitt dann in Vollnarkose gemacht?

      Gibt es hier jemand, der das schon „durch“ hat?

      Lg Tomate

      • Bist du in einer Gerinnungsambulanz?
        Ich habe genau den anderen Fall, sprich mein Blut gerinnt zu schnell. Ich bin die gesamte Schwangerschaft in engmaschiger Kontrolle dort.

        Werde ein Geburtsvorbereitungsgespräch haben um solche Fragen zu klären, wobei mir bisher von allen Ärzten gesagt wurde ich kann natürlich entbinden.

        • Ich bin in einer Gerinnungspraxis.

          Ja im umgekehrten Fall ist die SS kritischer, in meinem Fall eben die Geburt. Momentan ist meine Gerinnungszeit auch fast normal. Durch die Hormone in der SS hat man ja ein erhöhtes Thromboserisiko, daher hebt sich das bei mir fast auf. Bei mir ist das kritische eben die Geburt. Ich vermute dass ein Kaiserschnitt risikoärmer ist, weil man da vorher gerinnungsfördernde Medikamente geben kann 🤷🏻‍♀️

      Hallo, ich habe die gleiche Problematik wie du. Bin in einer Gerinnungsambulanz und müsste in der 35 SSW zur Kontrolle und eventueller Erstellung eines Substitutionsplans. Es ist aber soweit alles o.k. nur mit dem Hinweis, dass Tramexansäure bereit gehalten werden soll. Alle wissen Bescheid, Kaiserschnitt wäre kontraproduktiv, da dort der Blutverlust noch deutlich höher wäre. Frag am besten nochmal bei deinem Gerinnungszentrum nach was die vorschlagen.

      Vg

      • Danke für deine Info!
        Ich muss auch zwischen der 33. und der 36. Woche nochmal zur Kontrolle.
        Hast du schon ein Kind, hast du so schon mal entbunden?
        Ich hab echt ein bisschen Schiss vor einer natürlichen Geburt, ich Kann mir kaum vorstellen, dass man noch mehr Blut verlieren kann 🙈😅 hatte innerhalb von ein paar Stunden einen Hb-Abfall von 12 auf 7 und mir ging echt nicht gut nach der Geburt.

        Das mit der Tranexamsäure hat man mir auch gesagt. Soll ich auch kriegen falls ich mal einen operativen Eingriff hätte. Dachte damit wären die Blutungen besser unter Kontrolle.

        Aber klar, ich werd das alles noch mal fragen beim nächsten Termin.

        Lg Tomate

        • Ja, bekomme jetzt das dritte Kind. Hatte nach der Entbindung von meinem ersten einen hab Wert von 4,8. Das war echt knapp. Ein Kaiserschnitt ist ja in der Regel blutiger, spontane Entbindung ist auf jeden Fall vorzuziehen 👍

    (7) 11.09.19 - 20:03

    Hallo,

    Ich habe auch eine höhere Blutungsneigung.
    Das von Willebrand Syndrom .
    Ich war vergangen Freitag in der Gerinnungsambulanz und mir wurde gesagt das sich der blutertyp in der Schwangerschaft verbessern kann.
    Mir wurde Blut abgenommen und der Arzt schreibt darauf hin eine Geburtsempfehlubg fürs Krankenhaus. Er sagte mir aber auch gleich das eine normale Geburt sinnvoller wäre.
    Ich kann dir nur raten dir jetzt ein Termin zu holen. Ich musste sehr lange warten.

    Lg Bella 🌺mit Babyboy im Bauch 💙32+2

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