Wie regelt ihr das mit eurem Partner mit dem Geld wenn ihr ausfallt wegen dem Kind?

Hallo zusammen,

mich treibt momentan die Frage um wie wir das in Zukunft mit dem Geld regeln werden. Es ist unser 1. Kind und deswegen Neuland für uns. Mein Freund und ich (sind nicht verheiratet) sind beide ok berufstätig. Er verdient ein wenig mehr. Der Plan ist der klassische: ich 12 Monate zuhause, er 2 Monate, ich danach in Teilzeit. Dabei werde ich ja langfristig deutlich weniger verdienen als er. Ich möchte aber nicht von ihm abhängig sein. Ich sehe es ja an meiner eigenen Mutter. Sie hat nie wieder in ihren Beruf gefunden, hat kaum eine Rente, etc. und wollte sich sogar zwischendurch trennen, aber hatte halt beruflich und finanziell gefühlt keine Option und ist dann bei meinem Papa geblieben. Ich meine das Kind ist 50:50 von mir und meinem Freund daher finde ich sollten wir das Geld ausgleichen. Er kann ja dadurch dass ich mich um das Kind kümmere Vollzeit arbeiten. Wie handhabt ihr das?

Ich sehe das genauso wie du. Ich würde mich niemals von meinem Freund abhängig machen. Man weiß nie, was in 20 Jahren ist und Altersarmut bei Frauen ist ein riesiges Thema. Darum teilen wir die Elternzeit auf. Ich mache sieben Monate, mein Freund arbeitet voll, danach macht mein Freund sieben Monate und ich arbeite voll . Danach gehen wir erstmal beide in Vollzeit arbeiten, unser Sohn ist bei einer Tagesmutter. Wenn das nicht klappen sollte, reduzieren wir beide . Warum sollte ich, nur weil ich eine Frau bin, in Teilzeit gehen? So funktioniert die Gleichberechtigung nicht.

Ich finde es so schade immer die Gleichberechtigung. Er kam der Mann auf der Welt und dann die Frau. Also warum Gleichberechtigung?

Das ist hoffentlich ironisch gemeint ?

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Bei uns verdiene ich etwas mehr als mein Mann - es gibt nur unser Geld - haben ein Gemeinschaftskonto und davon wird alles gezahlt

Also wir sind auch nicht verheiratet und mein Partner verdient etwas mehr. Wir teilen ab der Elternzeit keine 50:50 mehr. Ich kümmer mich um unser Kind und habe kein schlechtes Gewissen, wenn er jetzt 200€ mehr Miete bezahlt. Ich finde, dass es auch nichts mit Abhängigkeit zutun hat, da es euer Baby ist und du für Euch in die Elternzeit gehst. Das Geld muss nun mal in so einem Moment anders geteilt werden. Es ist ja nicht so, dass du komplett abhängig bist und gar kein Geld mehr hast.

Hallo, ich bekomme zwar mein drittes Kind, aber es ist das erste Kind mit meinem neuen Partner. Da ich mehr verdiene, arbeite ich nach dem Mutterschutz und mein Freund nimmt die Elternzeit 12 Monate. Danach haben wir bereits einen Platz bei einer uns gut bekannten Tagesmutter.
Bis wir beide wieder richtig arbeiten gehen, wuppen wir alles gemeinsam. Mein Einkommen und sein Elterngeld sind dann "unser" gemeinsames Einkommen, von dem alles zu stemmen ist. Wir sind dann ja eine Familie. Mir wäre es auch viel zu umständlich ständig über Geld zu diskutieren und zu rechnen, was jetzt meins ist und was seins ist...
Ihr findet sicher einen guten Weg. LG

Wir haben auch keine Ahnung wie das so läuft.... haben uns wegen geld bzw Anschaffungen oder Urlaub nie in irgendeiner weise benachteiligt gefühlt oder gestritten.
Mein freund hat gesagt er möchte mir monatlich etwas überweisen, wie unterhalt..... das passt dann für uns beide da karenz geld wirklich wenig is und auch im falle einer trennung (die bestimmt nie sein wird) ist es dann auch schwarz auf weiß das er "alimente" gezahlt hat.
Ich denke das dies einfach super is, keinem tuts weh und es gibt auch nie irgendwelche Diskussion wer dann was bezahlt hat.....
Ich glaube die schiene ist gut.

Ich werde 1-2 Jahre zuhause bleiben, mein Partner wird ca. 2-3 Monate Elternzeit insgesamt nehmen.

Daher wird er die gemeinsamen Kosten alleine übernehmen; das Kindergeld wird sicher für Babybedarf draufgehen und wenn mein Elterngeld ausläuft, werde ich von seinem Geld erstmal "leben". Außerdem werden wir einen Betrag X für meine Altersvorsorge einzahlen.

Evtl. werde ich relativ zeitnah nach der Entbindung einen halben Tag in der Woche arbeiten, während er dann zuhause ist. So kommen zumindest nochmal 200 Euro zusätzlich in die gemeinsame Kasse.

Nach 2 Jahren werde ich versuchen, wieder etwas mehr zu arbeiten.

Bei den ersten beiden hatten wir ein gemeinsames Konto, daher stellte sich die Frage nicht.

Mittlerweile haben wir getrennte Konten. Er verdient mehr als ich und kriegt das Kindergeld. Daher gehen alle Fixkosten bei ihm ab. Ich habe immer einen Teil überwiesen. In der Elternzeit habe ich die Zahlung eingestellt und mit meinem geld die Variablen kosten (Einkäufe, Geschenke, Schulzeug, etc) bezahlt. Wäre ich Mal nicht hingekommen, hätte er mir geld überwiesen. Unsere Kinder, unsere Familie, unser Leben und unser geld. Wir rechnen auch keinen Pfennig auf. Mal zahlt der eine, Mal der andere.

Jeder muss seinen Weg finden..

Wir haben ebenfalls ein Gemeinschaftkonto von dem alles (gemeinsame) fixe abgeht. Seit meine Elternzeit vorbei ist habe ich in Teilzeit gearbeitet und hatte Steuerklasse 5. Dementsprechend zahlt mein Mann knapp 700€ mehr monatlich zu unseren Fixkosten als ich. Er hat damit, wenn man es in Prozente ausrechnen würde, trotzdem noch etwas mehr Geld für sich persönlich zur Verfügung als mir von meinem Geld (nach Abzug der Fixkosten) bleibt.
Wenn unser Sohn 2 ist werd ich wieder Vollzeit arbeiten und wir werden die Steuerklassen wieder ändern. Ich werde dementsprechend auch wieder mehr zur gemeinsamen Haushaltskasse beitragen (und er reduziert).

Nichts destotrotz verdient mein Mann nach wie vor mehr Geld als ich und wird deswegen auch weiterhin mehr zur Haushaltskasse beitragen als ich.

Ich hoffe das war verständlich. 🤣

Mit Kindergeld und Unterhalt für die Kids aus der Ehe, hab ich etwas mehr. In der Elternzeit haben wir in etwa gleich viel.
Wir teilen alle Kosten.
Mein jetziger Partner kommt für die gemeinsamen Kids und die aus der Zeit vor ihm auf.
Ihr solltet auf jeden Fall zeitnah darüber reden und für euch beide einen guten Plan machen. Nach der Elternzeit geht's ja weiter, mit den Kosten der Kinderbetreuung und und und.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich die Kosten zu teilen, er könnte dir auch Unterhalt zahlen 🤷 sprecht darüber, das ist wirklich wichtig

Alles Gute 🍀

Wir sind verheiratet. Bei uns gibt es nur unser Geld
Mein mann arbeitet und ich hab Zugriff aufs komplette Geld genau wie er Zugriff auf Elterngeld Und Kindergeld hat

Bei uns ist es ähnlich wie musicalitis auch schon geschrieben hat.

Wir haben ein Gemeinschaftskonto, da gehen alle Gehälter etc. drauf und alle Zahlungen von ab. Ich sehe es auch so, dass das Kind von beiden ist und wenn einer zu Hause bleibt, bleibt die Finanzierung der Familie eben am anderen hängen.

Wir sind vor 2,5 Jahren von Deutschland nach UK gezogen. Ich hatte sofort einen Job, er musste ca. ein halbes Jahr suchen. Da hab ich natürlich auch uns beide finanziert. Das ist für mich in langjährigen Beziehungen - vor allem mit Kind! - selbstverständlich.

Natürlich weiß man nicht, was die Zukunft bringt und ob man für immer zusammenbleibt. Und das mit der Rente ist natürlich ein Problem, sollte man sich irgendwann trennen. Allerdings lässt sich das Problem nur auf zwei Arten lösen: 1. Du arbeitest trotz Kind nicht teilzeit. 2. Dein Mann und du geht beide Teilzeit (dafür etwas mehr) arbeiten. ;)

Ich war nach den ersten beiden Kindern wieder Vollzeit arbeiten. Noch bin ich in der Elternzeit vom 3. Kind (mit Minijob nebenbei im Anschluss ans Elterngeld).
Nach der nächsten Elternzeit werde ich 50-75% wieder arbeiten für ein paar Jahre um dann wieder auf Vollzeit (oder nahezu) zu steigern. So der Plan.

Lg, Logo
29. Ssw

Bei uns gab es schon vor unserer Tochter nie mein und sein. Wir haben ein gemeinsames Einkommen und da ist es egal wieviel wer verdient. Wenn ich kein Geld mehr habe nehme ich mir etwas von meinem Partner und ungekehert ganz genauso.

Dieses ständige Geld teilen, würde mich ganz kirre machen. Aber du verdient 200euro mehr also musst du auch mehr Miete zahlen usw.

Wir sind eine Familie und teilen alles..

Wir haben die Rollenverteilung genau andersrum: Ich arbeite Vollzeit und mein Mann ist zu Hause. Wir wollten keine U3-Betreuung. Seit unser Sohn 3 ist und in den Kindergarten geht, arbeitet mein Mann in Teilzeit. Wir bekommen im Juli noch ein Kind, dann macht er wieder eine Pause.
Das Geld ist unser gemeinsames. Er hat allen Zugriff darauf. Wir haben eh beide Riesterrente, aber für ihn investieren wir jetzt etwas mehr.
Ich verdiene ein bisschen besser, aber das ist kaum ein Unterschied. Ich wollte gerne weiter arbeiten und für ihn war es okay, deshalb haben wir uns so entschieden. Aber wir halten es uns offen, die Rollen zu tauschen. Wir wollen nicht beide in Vollzeit gehen, weil wir glauben, dass das für unser Familienleben nicht gut ist.

Ich verdiene ein bisschen besser, aber das ist kaum ein Unterschied. -> Also bei Vollzeit, jetzt sowieso;-)

Wir haben zb die Mietkosten jetzt genau so verteilt, wie unser Gehalt verteilt ist... was ich nicht reinbekomme sind halt die Renteneinbußen.
Ich bleibe jetzt 1 Jahr daheim, ein 2. auf 50% und werde dann wohl auch längerfristig reduzieren, evtl auf 80%.

Ich schließe mich den anderen an. Seit wir Eltern sind, wir waren die ersten Jahre auch nicht verheiratet als unser erster Sohn klein war, gibt es nur noch UNSER Geld. Ich arbeite in Teilzeit, momentan bin ich in Elternzeit und mein Mann ist Hauptverdiener. Wir trennen aber nichts. Wir bezahlen alles zusammen und jeder darf sich auch mal etwas kaufen oder einen Abend mit Freunden oder einer Freundin weggehen, ohne abgezähltes Taschengeld.

Lg

Huhu!
Wir sind seit 4 Jahren verheiratet, haben aber derzeit noch getrennte Konten und beide Klasse 4, obwohl er mehr verdient. Dadurch änderte sich nach der Hochzeit erst mal gar nichts.
Nun werden wir ein gemeinsames Konto machen, wo alles erst einmal drauf geht und jeder sein eigenes kostenloses Girokonto dazu, wo monatlich ein „Taschengeld“ drauf kommt (z.Bsp. 500€) nur für den Eigenbedarf. Darüber ist man keine Rechenschaft schuldig und kann das verjubeln, wie man will.
Vom gemeinsamen Konto wird dann alles andere gezahlt (Kind, Kita, Haus, Versicherungen)

Sehe es genauso wie du. Bei meiner Mutter war es genau dasselbe (gaaaanz genau) und da habe ich keine Lust zu, auf die monatlichen Überweisungen meines Mannes angewiesen zu sein...
Lg, June

Hallo riorio,

wir haben ein gemeinsames Konto von dem alle Kosten unseres gemeinsamen Lebens abgehen.
Wir kalkulieren sehr regelmäßig alle Kosten durch und jeder zahlt dann die Hälfte dieser Kosten (natürlich plus Puffer) auf dieses Konto ein.
Jeder hat ansonsten noch sein eigenes Girokonto.

Ich werde in der Elternzeit und auch danach, wenn ich dann wieder so 25-30h arbeiten gehe, weiterhin 50 Prozent dieser Kosten tragen.
Anders möchte ich es nicht.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass man die finanzielle Situation und die Handhabung klar miteinander bespricht!

Alles Gute! 🍄🍀

Wir waren damals noch nicht verheiratet, haben aber auch heute noch getrennte Konten.

Vor dem Kind haben wir anteilig (im Verhältnis zum jeweiligen Gehalt) Miete gezahlt und abwechselnd Einkäufe bezahlt.

Seit der Elternzeit bin ich in Teilzeit und bekomme das Elterngeld. Mein Mann zählt Miete, Sparanlagen und Wochenendeinkäufe, ich zahle alles für unseren Sohn (Kurse, Kleidung), mich und die Einkäufe unter der Woche.

Ich möchte auch nicht abhängig sein, meine Ausgaben nicht rechtfertigen müssen und bin für später abgesichert. Unsere Aufteilung empfinde ich als fair.

Wir haben es ähnlich geregelt, aber ich arbeite auch nicht in Teilzeit. Zwischen den ersten beiden Kindern habe ich es versucht, aber es war mir zu stressig. Außerdem sind unsere Kinder sehr dicht hintereinander geboren und in der Schwangerschaft könnte ich nur eingeschränkt arbeiten.
Wir hatten schon vor den Kindern Rücklagen gebildet und wir sorgen vor, falls meinem Mann etwas passiert. Das war uns wichtig.
Wir haben ein gemeinsames Konto. Davon wird alles abgebucht und da kommt sein Gehalt (früher unseres), Kindergeld... drauf und Miete, Versicherung... wird abgebucht, daher kommt auch das Haushaltsgeld. Aber wir haben auch beide ein Konto von vor der Ehe behalten. Da sind unsere alten Ersparnisse drauf und wir überweisen uns immer ein Taschengeld, damit jeder von uns auch sein eigenes Geld hat und damit wir auch Geschenke bestellen können, ohne dass das der andere es auf den Kontoauszügen sieht. (Das ist schon immer gleich viel, auch als wir beide noch gearbeitet haben und unterschiedlich verdient haben).
Wir machen das aus pragmatischen Gründen so, bis die Kinderplanung abgeschlossen ist. Danach sehen wir weiter.

Wir haben jeder unser eigenes Geld und ein Gemeinschaftskonto fuer alle gemeinsamen Ausgaben, auf das wir beide die gleiche Summe einzahlen. Wir werden beide die gleiche Monatsanzahl Elternzeit nehmen und danach beide wieder Vollzeit arbeiten.

Fuer MICH ist das der richtige Weg, denn es ist ja schoen und gut wenn wenn gluecklich ist und eine Gemeinschaftskasse hat - ABER ich moechte keine Renteneinbussen oder Teilzeit/signifikanten Karriereknick, der unproportional auf mich ausfaellt. Dafuer habe ich schon zu viele Frauen gesehen, die nach der Trennung ziemlich unvorbereitet in die Altersarmut schlittern oder in ungluecklichen Beziehungen festsitzen, weil sie nicht finanziell unabhaengig leben koennten.

Deshalb fuer uns lieber Gleichberechtigung auf dem Gebiet. Wenn einer von uns aus irgendwelchen Gruenden laenger zuhause bleiben muesste, wuerde ich erwarten dass er vom Partner "ausgezahlt" wird. Also nicht nur in eine Gemeinschaftskasse, sondern auch z.B. Ersparnisse und Altersversorge des anderen ausgleichen, die dadurch ausfallen.

Gemeinschaftskonto wo alles draufgeht (Gehälter, Elterngeld, Kindergeld, Miete) und abgeht: Einkäufe, Miete, Urlaub etc. Von dort wird außerdem monatlich 600€ an jeden von uns überwiesen. Damit kaufen wir dann individuell z.B. Klamotten, er eher PlayStation-Gedöns 😄 oder aber wir sparen es separat. Erschien uns am fairsten.

Ich verdiene momentan mehr und wenn ich EG beziehe werden wir gleich viel haben aber sobald wir heiraten (ca 1 Jahr nach der Geburt des Kindes) gibt's nur noch ein gemeinsames Konto.
Wir sind ja dann eine Familie, dann stehen alle füreinander ein.

Hallo,

Wenn euere kleines Wunder auf der Welt ist wirst du als Mutter viel mehr leisten. Ich arbeite seit 2015 nicht mehr da, ich seitdem in Elternzeit bin. Ich bekomme Kindergeld, bis zu kurzem Elterngeld, familiengeld und mein Mann ist vollzeit Verdiener. Wir haben ein Gemeinsames Konto und von dort wird Rate für Haus bezahlt, Versicherung, Essen, Benzin.

Und als Mutter ist der Beruf härter als andere...
Nun bin ich 5. Mal Schwanger und werde nicht so schnell raus gehen in mein Beruf. Aber meinen Mann stört es nicht.

Hallo inna,

deine finanzielle Unabhängigkeit solltest du aber nicht zu lange aufgeben und vorallem auch deine Altersabsicherung im Blick behalten.

Für mich wäre eine Zeit ohne eigenes Einkommen nicht denkbar!

Alles Gute!🍀🍄

Hat meine Mutter auch so gemacht.....absolut verantwortungslos!
Mein Vater ist gestorben und es war ein Desaster, so gut kann man sich garnicht absichern.
Auch wir haben 5 Kinder aber dies hat keinen vom Arbeiten abgehalten und unsere Kinder sind auch erst mit 3+ in die Kita,da mein Mann nicht nur ernähren sondern auch denken kann und sich verantwortungsvoll um seine Kinder gekümmert hat.

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