Wie bereitet ihr euch mental auf die Geburt vor?

Ich habe noch knapp 12 Wochen bis zur Geburt und lese von Anfang an viele Geburtsberichte, viele persönliche Erfahrungen und mache mir im Kopf so meine Geburtswunschliste, was z. B. den geburtsablauf und Interventionen von Seiten der Ärzte angeht. Es gibt ein paar No-Go's, denen ich nur im absoluten Notfall zustimmen möchte, wie z. B. Dammschnitt, Einleitung, Zugang. Natürlich bereite ich mich auf alle Eventualitäten vor und rechne auch damit, dass es ganz anders ablaufen kann, wie ich es mir vorgestellt habe, dass ich vielleicht nen Kaiserschnitt brauche. Ich möchte aber nicht naiv auf die Meinung der Ärzte vertrauen (die haben nämlich oftmals nur den Profit im Blick) sondern meine eigenen Wünsche auch durchsetzen im Idealfall.
Was tut ihr, um euch vorzubereiten? Ich habe von einem Podcast gehört, den ich mir demnächst anhören möchte.
In meiner App gibt es auch eine schöne Liste mit ein paar Tipps, die ich beachten werde.
Meint ihr, es macht Sinn, beim Geburtsanmeldegespräch schon die Wünsche zu erläutern oder erst, wenn man mit Wehen im Kreißsaal liegt?

15

Bei mir sind es nur noch ein paar Tage. Ich habe ein Gespräch zur Geburtsanmeldung gehabt, aber keine Planung dort vor Ort gemacht.

Ich habe aber auch überhaupt keine Angst vor der Geburt.

Ich freue mich sehr auf das gemeinsame Leben mit dem Baby und sehe die Geburt als Startschuss.

Ich habe meine Idealgeburt im Kopf und habe mich die letzten Wochen ausreichend informiert. Ich bin eher ein nüchterner Typ. Sollte es nicht so laufen wie geplant, ist es halt so.

Ich hätte z. B. auch lieber keinen Zugang und dachte, dass das aufgrund von guten Venen auch kein Problem sei, im Notfall einen zu legen. Beim großen Diabetes Test bin ich vor der letzten Blutabnahme fast ohnmächtig geworden und die Helferinnen haben sich richtig schwer getan noch eine Vene zu finden. Ich werde mir jetzt also doch einen legen lassen, aber in den Unterarm. Das ist das Beste für mein persönliches Sicherheitsgefühl.

Ich möchte auch keine PDA, wenn ich aber große Schmerzen habe, lasse ich mir eine legen usw.

Ich habe drei Mantras. Das erste ist : Ich vertraue meinem Geburtsteam und gehe davon aus, dass alle ihren Beruf ergriffen haben weil sie Mutter und Kind gesund auf die Welt helfen wollen (Das heißt aber nicht, dass ich alles ohne Erklärung über mich ergehen lasse und meinen Mund nicht aufbekomme).

Das zweite ist: Es sind nur wenige Stunden in meinem Leben mit dem Baby. Für diese kurze Zeit kann ich alles schaffen und alles aushalten.

Drittens: Jede Wehe kommt nur einmal, jede Verletzung heilt.

Mal schauen wie es wird. Ich habe aber auch den Vorteil, dass die Frauen in meiner Familie immer ohne große Probleme und ohne PDA und Co. ihre Kinder entbunden haben, sodass ich von dieser Seite noch nie Horrorgeschichten gehört habe und die Geburt eher als positives Erlebnis gesehen wird.

24

So ungefähr schätze ich mich auch ein, ich versteife mich nicht auf meinen Geburtsplan, fühle mich aber wohl dabei, einen zu haben.
Deine Mantras sind schön, ich werde mir darüber auch noch einmal Gedanken machen.
Ich sehe die Geburt momentan auch eher als etwas positives, Respekt hab ich trotzdem 😅

1

Natürlich kannst du bei der Anmeldung schon solche Dinge äußern. Du möchtest so natürlich wie nur möglich entbinden.

Letztendlich entscheidet der Verlauf der Geburt, wie gehandelt wird. Da entscheidest du dich plötzlich unerwartet noch um 😅
Ich schließe z. Bsp absolut die Badewanne aus. Ich könnt mir aber trotzdem vorstellen, dass ich grad da drin auf einmal lande 😂😂

Ich bereite mich in dem Sinn darauf vor, dass ich mir ganz klar bewusst mache, dass ichs so mache, wie ich mich fühle, wenns soweit ist. Ich nehme Hilfe an. Will aber nicht zu früh aufgeben. Ich kann mir jede Position vorstellen. Pda wäre auch okay, wenns notwendig wird. Gute Atemübungen sind schonmal sehr wichtig. Damit kannst du dich selbst stark beruhigen. Ich denke, du solltest dich darauf konzentrieren.

4

Ja genau so seh ich das auch, Badewanne würde ich gerne ausprobieren, hab aber von vielen Frauen gehört, dass die sich da plötzlich unwohl gefühlt haben. Ich werde mich zu nichts zwingen, nur, weil ich es mir vorher so gewünscht oder vorgestellt habe. Ich möchte auch verschiedene Positionen ausprobieren, vor allem welche, die Geburtsverletzungen vorbeugen, kann mir aber auch vorstellen, dass ich am Ende völlig kraftlos auf dem Rücken liegen werde. Im Idealfall möchte ich aber auf alles vorbereitet sein und mir nichts aufzwingen lassen.
Atemübungen/-techniken muss ich mir unbedingt noch anschauen, da ich keinen GVK hatte, kenne ich mich da so gar nicht aus. Vielleicht hilft Youtube.

17

Ja einen gvk hatte ich auch nicht. Bzgl Atemübungen gibt's online sehr viel Anleitung. Das schaffst du!

2

Ich glaube schon, dass es Sinn macht, sich zu informieren und Wünsche zu äußern.
Wenig Sinn macht es jedoch meiner Meinung nach, sich auf bestimmte Dinge zu versteifen.
Entgegen der hier oft geäußerten Meinung finde ich schon, dass man eine Geburt vorbereiten kann und sollte. Aber man muss sich in der Situation dann auch flexibel und offen auf das einstellen, was kommt.

Ich selbst habe jahrelang (gerne!) im KH gearbeitet und gebäre unter anderem deswegen zum zweiten Mal außerklinisch. Meine Erfahrung ist übrigens nicht, dass Ärzte bzw. das Personal allgemein auf Profit aus sind. Das sind die Konzerne, die hinter den Kliniken stehen und mit ihrem Druck und Einsparungen für eine schlechte Versorgung verantwortlich sind. Die Mitarbeiter sind in der Regel nicht „die Bösen“, die Umstände sind es.

5

Ja ich beziehe in meine Planung mit ein, dass mein Plan hinfällig wird 😅
Ich meine natürlich nicht, dass das Personal böse ist, eher überlastet und wie du schon sagst, mit mächtig Druck von "Oben". Oft wird in den Geburtsverlauf eingegriffen, um die Geburt voranzutreiben, ich bin aber der Meinung, es dauert so lange, wie es dauert (wenn die Gesundheit nicht auf dem Spiel steht) und ich möchte nicht "abgefertigt" werden.

11

Ja, so sehe ich das auch. Druck spielt in Krankenhäusern einfach eine sehr große Rolle, ich kenne das wie gesagt selbst von meiner Arbeit. Und oft ist eine kontinuierliche Betreuung der Gebärenden Wegen Personalmangels einfach nicht so gewährleistet, sodass es wiederum schneller zu Komplikationen kommt. Dadurch hat das Personal dann wieder weniger Zeit für die anderen Kreißsäle usw. Ein Teufelskreis.

Krankenhäuser sind gut und notwendig, können aber leider manchmal auch eher dafür sorgen, dass Komplikationen entstehen und man pathologisiert wird.

3

Ich habe noch 2 Wochen und wie soll ich mich drauf vorbereiten...
Einen plan zu erstellen wie es ablaufen soll wird eh nichts bringen, meist kommt es eh anders oder man reagiert in dieser Situation anders als man von sich erwartet hat.
Klar kann man manche Dinge schon im Vorgespräch klären.
Ich versuche es nicht zu verkopft zu sehen. Geburtsberichte habe ich auch ein paar gelesen, aber diese haben mich eher durcheinander gebracht. Jede Geburt ist eh anders

7

Ich finde schon, dass man sich einen groben Plan zurecht legen sollte, man sollte sich vorher damit auseinandersetzen, ob man z. B. eine PDA möchte oder nicht und wenn ja, kann man ja schon vorher die Zustimmung dafür ausfüllen, damit man das nicht unter Wehen machen muss. Dass es möglicherweise anders kommt, als geplant ist mir völlig klar, das beziehe ich auch in meinen Plan mit ein, ich möchte aber nicht völlig ahnungslos und planlos da rein gehen.

6

Hey du,

Bei mir sind es zum ET noch 2 Wochen 😳😬😱🤪🥴🤗😁....

Also ich glaube, man kann sich gar nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten. Zumindest würde mich das zu sehr anstrengen vom Aufwand her. Das würde ich nicht in meine Birne bekommen. Vor allem ist es ja auch von Klinik zu Klinik total unterschiedlich, wie die ausgestattet sind und wie sie für "Möglichkeiten" (z. B. Einleitungsmethoden und Medikamente hierfür) anbieten.

Ich kann dir nur sagen, wie ich es gemacht habe, auch wenn mein Bauchzwerg noch drin ist 😅.
Vorneweg, ich habe mal Krankenschwester gelernt und war auch mal für ein paar Wochen in der Geburtshilfe. Daher habe ich schon einige KS in Vollnarkose, mit PDA oder. Spinal gesehen. Ich kenne grob den Ablauf und die Risiken. Sicherlich nicht verkehrt, sich das mal anzuschauen. Ich durfte auch ein paar spontane Entbindungen erleben, was echt schwer beeindruckend war!

Im Rahmen des online GVK habe ich mich erstmal inspirieren lassen. Mir war vorher überhaupt nicht klar, was meine Wünsche und Vorstellungen von einer Geburt sein könnten. Das habe ich erstmal sacken lassen und dann eine Liste mit Fragen angelegt (z. B. Regelung Temperatur und Licht möglich im Kreißsaal? Mobiles CTG vorhanden? Lässt man die Nabelschnur vor Abnabelung auspulsieren? Mit welchen Medikamenten und Methoden wird eingeleitet? Kann ich meine eig. rotes Handtuch mitbringen, in welches das Baby nach Geburt direkt gelegt werden kann, wenn es zu mir auf die Brust kommt?...etc.).
Die habe ich dann tatsächlich fast alle (ein paar habe ich doch vergessen bzw. überlesen 🙈) bei der Geburtsanmeldung bei der Hebamme abgeklappert. Sie war geduldig und hat alles brav beantwortet 😅.
Diese Klinik bietet halt keine Geburtsplaung an, daher so. Ich habe dann noch mal betont, dass ich eine möglichst natürliche Geburt wünsche, das hat sie dann auch notiert 👌.
Im Anschluss an das Gespräch, habe ich diese Liste noch mal überarbeitet, wo meine Wünsche und Vorstellungen (auch dass ich auf keinen Fall möchte, dass mein Baby ungefragt Pre Nahrung erhält!), bin sie nochmal mit meinem Freund durchgegangen und sie liegt nun auch mit in der Kliniktasche als Stütze/Spickzettel für mich und meinen Partner bzw. Klar, kann man die auch der Hebamme dann geben.

Das gab mir zumindest etwas Sicherheit im Sinne von, wie vorbereitet fühle ich mich. Ich denke, man sollte sich nicht zu sehr auf seine Wunschgeburt versteifen. Ich wünsche mir jeden Tag aufs Neue, am Tag der Tage, die Kraft zu haben, die Situation so anzunehmen, wie sie dann halt ist. Wie du schon sagtest, es kommt dann wahrscheinlich eh ganz anders.
Ich habe mir noch Gedanken gemacht zum Angst-Anspannungs-Schmerz Kreislauf. Das eine bedingt leider halt auch das andere. Ich habe mir jeweils Notizen gemacht, was mir (unabhängig vom Szenario Geburt) bei entsprechender Situation hilft. Also was hilft mir generell, wenn ich Schmerzen habe? Was mache ich im Allgemeinen bei Ängsten und Sorgen? Was tut mir gut, wenn ich verspannt bin? Das habe ich dann auch meinem Freund gezeigt, damit er weiß, wie er mich ggf. unterstützen kann. Habe ihn aber auch vorgewarnt, dass ich dass dann unter Geburt unter Umständen alles total doof und nicht hilfreich empfinden könnte 🤣🤣🤣.

In ein paar Wochen oder so, kann ich dann ja tatsächlich berichten wie es war🤪

LG Hanna 38+0 mit Babyboy inside 💙

8

Das wäre ja wirklich interessant zu wissen, wie es dann bei dir tatsächlich abläuft. Dein Text enthält auch sehr viele wertvolle Informationen für mich, an die ich noch gar nicht gedacht habe.

Mir ist bei meiner Planung aber jederzeit bewusst, dass meine Geburtsplanung während der Geburt völlig hinfällig wird.

12

Freut mich, wenn mein Beitrag für dich "Inspirationen" bereithält 😊.
Ich zum Bsp. Würde gerne möglichst auf Schmerzmittel verzichten. Buscopan und Lachgas wären jedoch ok für mich. Letzteres haben sie leider abgeschafft 😑. Im Internet las es sich bei meiner Klinik auch so, dass man auch Wassergeburten machen kann. Die Wannen dort sind aber nur für die Entspannung eher zu Beginn der Geburt gedacht und nur 2 von 3 Kreissäalen haben Zugang zu einer 🙈😅.


Genau, das ist denke ich das wichtigste, das alles nicht auf die Goldwaage zu legen.

Wünsche dir noch eine schöne Rest_! - Kugelzeit 🍀💚

9

Hi, bei mir sind es jetzt noch 16 Wochen. Ich hab 3 Bücher, die die Geburt beschreiben und 2 wo es um die mentale Vorbereitung geht. Mir ist wichtig, viel zu wissen und mich möglichst umfassend zu informieren. Ich hab viel mit meiner Mama gesprochen und mir Ihre Erfahrungen mit 3 Geburten angehört.
Ich übe derzeit mir einfach das Schöne an der Geburt vorzustellen. Es ist ein Phase die mein Baby und ich zusammen sehr intensiv erfahren werden. Ich bleibe dabei positiv. Angst habe ich keine. Klar werde ich Schmerzen haben. Das gehört dazu. Das haben so viele Frauen vor mir geschafft. Weg gehen sie sich nicht, wenn ich Angst davor habe. Ich wünsche dir alles Gute für die Vorbereitung 🍀

10

Genau das ist der wichtigste Punkt auf meiner Liste, die Geburt als etwas positives zu sehen und mich darauf freuen. Leider wird die Geburt heutzutage eher als was medizinisches und nicht mehr als natürlicher Vorgang angesehen. Dass sie unglaubliche Schmerzen mit sich bringt ist mir völlig bewusst, und vielleicht denke oder rede ich hinterher auch ganz anders darüber, aber ich finde, die positive Einstellung vorher ist ganz wichtig und für den Geburtsprozess oft entscheidend.

13

Ich habe mir ähnliche Gedanken wie du gemacht. Auf gar keinen Fall einleiten, auf gar keinen Fall einen Zugang, Dauer CTG, keine Schmerzmittel, keine PDA, keinen Dammschnitt, kein kristellern, keinen Kaiserschnitt.

Bei mir ist nachts die Fruchtblase geplatzt, dass Fruchtwasser war grün. Im KH wollte mich deswegen einleiten, und ganz ehrlich, in dem Moment war mein erster Gedanke "egal, was die mir jetzt hier sagen, ich mache es, Hauptsache mein Kind kommt gesund auf die Welt". Zum Glück war mein Muttermund schon bei 6 cm. Dann hieß es plötzlich "wir müssen doch einen Zugang legen" - für mich der größte Horror, aber in dem Moment war es mir egal. Ich konnte den Zugang nur umgehen, weil plötzlich die Presswehen begannen. Im Endeffekt hatte ich meine absolute Traumgeburt, aber auch nur durch Zufall (oder Glück), denn es hätte auch alles andere sein können.

Viele meiner Freundinnen hatten Geburtspläne noch und nöcher. Die eine wollte auf gar keinen fall eine PDA. Nach 30 Stunden Wehen hat sie darum gebettelt. Die andere wollte keinen Kaiserschnitt. Als die Herztöne des Kindes nicht mehr zu hören waren, war sie froh, dass der Kaiserschnitt gemacht wurde. Die dritte wollte alles so natürlich wie möglich. Nach 2 Stunden hat sie nach Schmerzmittel verlangt, sie wurde geschnitten und das Kind kam mit Saugglocke. Alle drei haben das Gefühl, bei der Geburt "versagt" zu haben, weil es nicht nach ihren Plan verlief. Eine ist danach in therapeutische Behandlung, weil sie mit dem Versagensgefühl nicht zurecht kam.

Was ich damit sagen möchte: Man kann planen, so viel man will. Eine Geburt ist nicht planbar. Es gibt 1000 verschiedene Eventualitäten, die man nicht einberechnet. Die Hauptsache ist, dass Mutter und Baby gesund aus der Geburt gehen und nicht, was man sich vorher für tolle Sachen ausgemalt hat.

22

Das stimmt natürlich alles, ich werde einen Kaiserschnitt keinesfalls als persönliches Versagen ansehen und mich auch sonst nicht querstellen, wenn die Gesundheit auf dem Spiel steht oder wenn mir die Hebamme sagt, dass es einfach nicht voran geht. Ich möchte aber auch nicht ausgeliefert sein, sondern mitentscheiden können.

14

Mal was anderes, bekommt man nicht Standardmäßig nen Zugang ? Bei uns ist das Standard da die Ärzte nicht im Stress einen legen müssen falls unerwartet was passiert und es schnell gehen muss 😄

Ich hab offiziell noch 7 Wochen bis ET, solange wird der kleine aber nicht mehr drin bleiben höchstens 2-4 Wochen dann wird er geholt entweder per Einleitung oder KS, aus medizinischen Gründen. deswegen lass ich das ehrlich gesagt einfach auf mich zukommen, ich mach mir da keinen Plan weil es sowieso nicht so laufen wird und am Ende bin ich dann nicht so enttäuscht das es nicht so war wie ich es mir vorgestellt hatte 😄

21

Normalerweise bekommt man Standardmäßig einen Zugang, in "meiner" Klinik hat man keinen bekommen, nur im Notfall. Das war für mich mit ein Grund, warum ich mich für diese Klinik entschieden haben 🤣

23

Ja der wird standardmäßig gemacht, muss aber nicht immer unbedingt sein. Ich möchte, solange es keine Indikation dafür gibt, keinen Zugang haben.

weitere Kommentare laden
16

Ganz ehrlich? Gar nicht.

Natürlich weiß ich einige Dinge im Vorfeld, da das mein drittes Baby ist.

Also z. B., dass ich ganz klassisch entbinden möchte ohne Schnickschnack und Experimente. Wannengeburt, Lotus und so Zeugs kommen für mich nicht in Frage, ebenso wie die PDA.

Geburtsberichte will ich gar nicht lesen. Jede Frau, jedes Kind, jede Geburt ist anders und ich will mich nicht unnötig mit Horrorgeschichten verrückt machen.

Ich vertraue den Ärzten und Hebammen, dass sie ihren Job gut machen und mir im Ernstfall zur richtigen Entscheidung raten. Wenn es dann ein Notkaiserschnitt wird, ist das eben so.

Bei beiden Kindern bisher hatte ich auch keinen Vorbereitungskurs, trotzdem habe ich beide relativ problemlos zur Welt gebracht.

Ich hoffe und vertraue sehr darauf, dass es dieses Mal genau so wird.

LG Scabra
SSW 34+6

25

Ich sehe das mit den Geburtsberichten eher ein bisschen anders. Viele davon haben mir ein gutes Gefühl gegeben und die größte Angst und Sorge genommen, die meisten Berichte sind nämlich, egal, wie schlimm die Geburt war, sehr positiv geschrieben. Schlimmer finde ich, die Berichte aus dem persönlichen Umfeld, die vorher sagen "eigentlich will ich dir das alles gar nicht erzählen" und es dann trotzdem tun.
Ich habe früher immer einen horror vor dem Thema Geburt gehabt, mittlerweile freue ich mich richtig drauf.