Präeklampsie- Meinungen bitte

Hallo,

Bei mir wurde präeklampsie diagnostiziert. Blutdruck ist unter Kontrolle mit Medikamenten. Andere Beschwerden wie Kopfschmerz Übelkeit Schwindel oder Oberbauchschmerzen habe ich nicht. Bin heute bei 25+5. die Ärzte wollen mich im Krankenhaus behalten bis die kleine geholt werden muss. Die Sache ist, mir geht es belebend. Aber psychisch geht es mir so schlecht ich bin nur noch am weinen. Das kann doch auch nicht gut für das Baby sein. Die Versorgung über die Nabelschnur ist gut. Aber ich halte es im Krankenhaus einfach nicht mehr aus :(. Ich würde mich gerne selbst entlassen und engmaschig von meinem Frauenarzt überwachen lassen. Wenn Beschwerden auftreten kann ich ja immer noch sofort ins Krankenhaus. Ich würde gerne wissen wie ihr an meiner Stelle reagieren würdet.

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Ich würde mit den Ärzten darüber sprechen. Sag ihnen das du gern nach Hause möchtest und eine engmaschige Kontrolle vom FA machen lassen würdest.

Wenn die Ärzte im Krankenhaus davon abraten, würde ich darauf hören, denn ich könnte den Ernst der Lage schlichtweg nicht einschätzen und würde darauf vertrauen.

Alle Gute

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Hey liebes,

Höre bitte auf das was dir die Ärzte raten, mir ging es auch super gut und dann von Tag zu Tag immer schlechter bei mir fing es erst später an 35ssw, aber grundsätzlich solltest du wirklich dort bleiben wenn es dir geraten wird, du wirst sehr gut kontrolliert und alles wird beobachtet was sehr wichtig ist denn es kann von jetzt auf nachher gefährlich werden. Vertraue auf die Ärzte.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen das alles gut bleibt und das du eventuell nachhause darfst. Fühl dich gedrückt. ☺️

Liebe Grüße Princessmommy2020
Mit Prinzessin 16wochen im arm🤱🍀❤️

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Ich habe seit Beginn der Schwangerschaft Bluthochdruck der trotz Medikamenten regelmäßig zu hoch ist (muss mehrmals täglich messen und alles notieren), beidseitigen Druck mit notching, Schwangerschaftsdiabetis, Kopfschmerzen mit Aura, Wasser Einlagerung etc. Und das alles ist noch keine Preaklamsie, sondern nur "Gefahr, dass sich eine Preaklamsie" entwickeln kann. Das einzige was gemacht wird, ist das ich öfter zur Untersuchung muss und auch immer ein Doppler mitgemacht wird. Bist du sicher, dass bei dir wirklich eine Preaklamsie diagnostiziert wurde? Du erfüllt egtl nicht ansatzweise die Kriterien.

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Mir wurde Blut abgenommen und so wurde präeklampsie diagnostiziert. Ich selber kann es zwar schwer glauben aber der Wert war mehr als erhöht. Wurde Bei dir denn Blut abgenommen ?

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Die brauchten bei mir den Bluttest nicht mehr machen, da bei mir in der 23 SSW die Schädigungen schon an den Versorgungskanälen der Plazenta sichtbar waren. Der Bluttest hätte ja nur einen Wert angegeben, wie hoch das Risiko ist, dass in den nächsten Wochen diese Schädigungen entstehen könnten. War also bei mir nicht mehr nötig, da die schon da waren. Wurde dann an ein KH mit einer Frühchenstation überwiese, falls der Kleine schon vor der 28 Woche geholt werden muss. Außer den Symptomen der Präklamsie (schlechte Versorgung der Plazenta, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Bluthochdruck etc.) geht es meinem Kind aber gut. Sie hätten ihn holen müssen, falls die Herztöne schlechter geworden wären, er nicht mehr gewachsen wäre oder ich Krampfanfälle oder ähnliches bekommen hätte. Jetzt bin ich schon in der 35 SSW und es ist nichts davon passiert. Er wird aber bei 37+6 per Kaiserschnitt geholt, da ich eine normale Geburt aufgrund der Werte nicht schaffen würde. Ich brauchte aber nie ins KH, sondern war nur im Beschäftigungsverbot und wöchentlich bei Untersuchungen.

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Also ich kann auch nur aus meiner Erfahrung in der ersten ss berichten. Musste damals ab der 32.ssw zwei mal wöchentlich zu meiner Frauenärztin und zusätzlich einmal die Woche ins Krankenhaus zum abklären. Hatte da schon zu hohen Blutdruck, eiweiß im Urin und extrem viel Wasser. In der 35. Ssw hieß es dann bin meiner gyn montags das ich Freitag noch mal kommen soll und spätestens Mittwoch aber noch mal ins kkh soll zum kontrollieren. Die hat mir gleich 3ine Überweisung mitgegeben und gesagt das sie ehrlich gesagt nicht glaubt das ich freitag noch mal komme, die werden mich behalten im kkh. So am nächsten Tag wieder extrem hohen Blutdruck gehabt das wir morgens direkt ins kkh sind. Ctg da noch unauffällig aber ich musstw da bleiben, laut Aussage auch bis das Kind dann kommt oder geholt werden muss. Musste dann 3x täglich zum Ctg und einmal zur Doppler Kontrolle zum Oberarzt. Achso ja und diabetes Typ 1 habe ich auch. So dann bei 36+2 morgens Ctg mit leichten wehen drauf. Um 12 Uhr zur dopplerkontrolle wo alles tip top war und um 15 Uhr wieder Ctg. Um 15:30 kam dann der Arzt dass ich mein Mann anrufen soll, die machen nachher n ks. Wäre ich nicht im kkh gewesen, hätte ich niemals gewusst und gedacht das es dem Kind schlecht geht. Ich war heilfroh das ich im kkh war und denke auch wenn die Ärzte das sagen und empfehlen hat das schon ein Grund, aufgrund den der is ihrer Erfahrungen. Bei mir war damals eine im Zimmer die war auch schon seit der 28.ssw im kkh und das Kind wurde auch in der 36.ssw geholt.
Ich wünsche dir alles gute, aber würde mir genau überlegen ob es das wert wäre.

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Ja ich habe entschieden im Krankenhaus zu bleiben. Die Angst ist ja doch einfach zu groß, dass ihr was passieren könnte. Solange die Versorgung vom Baby gut ist bleibt sie drin aber damit die schnell eingreifen können muss ich hier bleiben.

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Denke auch das wenn was passieren würde, könnte man sich das nie verzeihen. Wird unter Umständen eine lange Zeit aber wird definitiv besser sein. Umso schöner ist dann das Gefühl wenn man endlich mit dem Zwuckel zuhause zur Türe rein kommt.

Alles alles Gute für euch