Emotionale Achterbahnfahrt 32. SSW

Geht es euch auch so, dass ihr näher am Wasser gebaut habt jetzt, wo das Ende der Schwangerschaft näherrückt? Es tut sich gerade, auch außerhalb der nahenden Geburt, viel in meinem Leben, v.a.aber hab ich das Gefühl, dass der schlechtere Schlaf - es strampelt viel und ich weiß kaum noch, wie ich liegen soll -, die häufigen Vorwehen, die Symphysenprobleme beim Laufen, dass all das an meinen Nerven zerrt.

Ist das normal?

Oder sollte ich mir Gedanken machen wegen Schwangerschaftsdepressionen. Es fühlt sich nicht nach Depression an, denn die Gefühle gehen in beide Richtungen, riesige Aufregung und Vorfreude und Glück, und dann wieder völlig fertig und ruhebedürftig und durch den Wind und verzweifelt.

Sind das die Hormone? Ich erinnere mich an solche Achterbahnfahrten aus den ersten Wochen der Schwangerschaft - ist das nun das Pendant dazu, das mich die letzten Wochen begleiten wird?

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Hii, ich befinde mich auch in der 32. SSW. Seit Tag 1 meiner Schwangerschaft habe ich eine sehr unerwartete Problematik in meiner Ehe. Mich hat das Ganze sehr strapaziert.. Eine super laufende Beziehung hat genau in dieser sensiblen Phase einen Bruch abbekommen.. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass ich auch viel schneller weine oder wütend werde und viieeel emotionaler reagiere. Denke das ist normal. Versuch dich selbst zu motivieren und dir eine schöne Zeit zu gönnen

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Danke für deine lieben Worte! Das tut mir leid mit deiner Ehe. Ich hoffe, es geht euch inzwischen etwas besser?
Bei mir ist es weniger die Beziehung - die gibt mir unerwartet viel Kraft, bzw.wir uns gegenseitig -, sondern vor allem die Auseinandersetzung mit meiner Herkunftsfamilie, die mich immer wieder an die Grenzen bringt, alte Gefühle aufwirbelt und gerade in Bezug auf die Zeit nach der Geburt Ängste verstärkt: wie weit kann uch mich abgrenzen und meine Bedürfnisse verteidigen, ohne etwas unwiderbringlich zu zerstören?
Ich wünsche dir viel Kraft und Ausdauer für die letzten Wochen! :)

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Danke dir.. Wir geben unser bestes, bzw ich versuche mich irgendwo auch mit einigen Dingen einfach abzufinen, weil ich jetzt und in der Zeit nach der Geburt einfsch meine Ruhe will... Naja..
Zu dir : das Problem macht meine Mama seit Jahren durch.. Es ist wirklich super schwierig mit der eigenen Familie Probleme zu haben.. Versuch denen deine Bedürfnisse und Grenzen mit viel Geduld und Sachlichkeit zu erklären. Wenn du merkst es klappt aber nicht, dann geh auf gar keinen Fall auf ein Streit ein in solch einer Phase. Ziehe dich zurück und versuche dich abzulenken, verbring Zeit mit deinen Ehemann und deinem Baby und gebe der Sache Zeit.. Wenn sich nach Wochen dann alles wieder beruhigt und es dir auch wieder gut geht, kannst du Diskussionen eingehen.. Ich hoffe aber dass es gar nicht so weit erst kommt.. Man kann sich halt nie etwas aussuchen.. Ist ne schwierige Sache aber du hast auch eine eigene Familie und eigene Verantwortungen und in dieser Zeit braucht man Freunde, keine "Feinde"..alles Gute!

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Hey,
All das was du beschreibst hab ich ähnlich erlebt und dazu auch den Gedanken gehabt: irgendwie wiederholt sich alles.... als ob sich ein Kreis schließt. Neben der labilen Stimmung kam bei auch die Übelkeit wieder, zum Beispiel.
Gönn dir Ruhe und Auszeiten, soweit wie möglich, schütz dich, wenn du Schutzbedürfnis verspürst. Es ist wirklich eine unglaublich intensive Zeit.
Alles Liebe dir.
Käthe, 41.SSW

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Danke dir! Gerade das mit dem Schutzbedürfnis ist so wahr - selten hatte ich das Gefühl, so sehr auf meine Kräfte, vor allem emotionale, achten zu müssen.
Auch dir alles Gute - es ist ja bei dir bestimmt bald soweit! :)

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Ich hoffe soooooo sehr du hast Recht! 🙏🏻Mag langsam nicht mehr...

Pass gut auf dich und euch auf 🤰🥚❣