Krankschreibung Elterngeld

Hallo ihr Lieben,
ich bräuchte mal Euer Schwarmwissen.
Ich habe folgendes Problem:
Ich bin in der 24.Woche schwanger und wegen starker Schmerzen aufgrund einer Symphysenlockerung (hatte ich in meiner letzten Schwangerschaft schon) hat mich mein Arzt nun erstmal krank geschrieben.
Ich hoffe natürlich, dass ich nicht bis zum Beginn meines Mutterschutzes krankgeschrieben bleibe und nochmal arbeiten gehen kann, allerdings weiß ich aus der letzten SS, dass mir eigentlich nur Liegen wirklich gegen die Schmerzen hilft.

Wenn ich nun bis zum Beginn des MuSchu krank geschrieben bleibe, so falle ich für 3 Wochen ins Krankengeld.
Wie sieht es dann bei der Berechnung des Elterngeldes aus?
Die Krankschreibung erfolgt ja schwangerschaftsbedingt und nicht aufgrund eines Infekts oder so.
Habe ich es richtig verstanden, dass dann die Minderung des Gehalts wegen dem Krankengeld nicht in die Berechnung des Elterngeldes eingeht?

Danke für Eure Hilfe,
LG Klene

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Hallo, bei mir wurde diese Zeit damals mit 0 berechnet und für den Monat habe ich den Mindestsatz von 300€ erhalten.
Die Elterngeldstelle gab mir den Rat sich Schwangerschafts bedingt krankschreiben zu lassen. Dies würde dann nicht mit 0 Euro berechnet werden.

Ich empfehle dir einfach bei der Stelle anzurufen und es dir schriftlich zukommen zu lassen. Oft wissen die Arbeiter nicht was sie jeweils erzählen.

Befinde mich nun im Beschäftigungsverbot und muss mir dieses mal keinen Kopf darum machen.

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Das ist ein guter Hinweis, danke dir...so mache ich es.
In der letzten Schwangerschaft war ich auch im BV (Zwillinge) daher kenn ich mich was Krankschreibung angeht nicht so aus.
Danke dir & alles Gute
Klene

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„ für den Monat habe ich den Mindestsatz von 300€ erhalten.“

Das mit Sicherheit nicht, denn Elterngeld wird nicht monatlich anders berechnet.

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Also wenn nicht wegen der Schwangerschaft ist erhältst du 300€ weil du ja 0 €angerechnet bekommst.

Wenn es Schwangerschafts bedingt ist dann gibt es keine Minderung.

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So hatte ich es auch verstanden.
Es ist ja schwangerschaftsbedingt, so steht es auch auf der Krankschreibung.
Danke Dir
LG Klene

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Im elterngeldantrag wird gefragt, ob du finanzielle Verluste durch Schwangerschaftsbedingte krankschreibungen hattest ( also Krankengeld), die Wochen werden dann quasi ausgeklammert so dass für dich kein finanzieller Nachteil entsteht.

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Dein Arzt muss dir eine Bescheinigung schreiben, dass du schwangerschaftsbedingt krank geschrieben warst , dann werden die Monate ausgeklammert und ersetzt mit Monaten davor.

Es ist hier so falsch geschrieben, dass du dann für 0 Monate 300€ Elterngeld nur bekommen würdest. Das ist Unsinn. 0-Monate fließen einfach mit 0 € in die Durchschnittsberechnung hinein und mindern somit natürlich das Elterngeld.

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Hallo liebes,

Ich bin gerade in der selben Situation.
25.SSW und wegen GMH Verkürzung für 4 Wochen krank geschrieben. Um kein Krankengeld zu erhalten würde mich meine Gyn ins BV geschicken, somit würde ich normales Gehalt erhalten.

Mein offizieller Mutterschutz ist Anfang Dezember. Vorher hätte ich noch Resturlaub.

Liebe Grüße

Mihri + Babyboy 💙👶🏽

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Huhu,

ich kann Dir sagen das Du keinen Nachteil haben wirst, da die AU ja Schwangerschaftsbedingt ist.

Ich war in meiner letzten Schwangerschaft die ganze Zeit AU. Elterngeld haben Sie so berechnet wie mein Gehalt gewesen wäre in der Zeit. Du musst im Antrag angeben das Du eben Schwangerschaftsbedingt krank wast (ist mit einer Zeitangabe) und dann fügst Du einfach einen zweizeiler von DEM Arzt hinzu der dir die AU ausgestellt hat. Bei mir war es der Gyn.

Viele Grüße und alles Gute für Euch