Großes, schweres Baby - Vorzeitige Einleitung? Kaiserschnitt?

Heute an 35+6 wurde unsere Tochter auf ca. 3400 g geschätzt und auf eine Größe von ca. 51 cm. ET ist der 29.10., also ich habe eigentlich noch 4 Wochen. Die letzten 4 Wochen hat sie wöchentlich um die 350g zugenommen und ich werde langsam nervös. Ich weiß, dass diese Abmessungen nur Schätzungen sind...

Auf jeden Fall habe ich nächste Woche einen Termin zur Geburtsplanung und ich weiß nicht worauf ich mich einlassen soll. Ich will eigentlich keinen Kaiserschnitt, ich will eigentlich auch keine vorzeitige Einleitung, aber die Vorstellung ein Riesenbaby auf die Welt zu bringen, das am Ende knapp 5000g hat und 60 cm groß ist, macht mir auch echt Angst. Ich bin selbst nur 1.67 m und wog vor der Schwangerschaft zw. 55 und 56 kg. Ich weiß gar nicht wie das Kind durch meinen Körper soll und habe Panik vor Geburtsstillstand und Not-Sectio.

Hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht und kann mir zu irgendetwas raten?

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Heeeyy
Ich bin Heute auch bei 35+4, also sind wir fast gleich weit 😊und war im Krankenhaus für die Geburtsplanung bzw zum Vorgespräch und gestern hatte ich normal meinen Frauenarzt Termin.
Gestern bei meinem Frauenarzt hieß es, dass die kleine 3000g wiegt und 49cm ist. Heute im Krankenhaus hieß es, dass sie 2700g wiegt und 45cm ist. Daher würde ich einfach mal sagen warte ab, was noch gesagt wird. Würde nicht sofort in Panik verfallen. Jeder sagt ja auch das dass grobe Schätzungen sind.
Bei meinem Bruder wurde zum Beispiel gesagt, dass er mit 3,2k ungefähr kommen wird dabei hatte er ein Gewicht von 4,5 😅.

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Hallo 🙂
Also ich würde mich da noch nicht verrückt machen. Würde das erst einmal mit der Geburtsklinik besprechen. Du kannst ja, sollte das Gwicht wirklich weiterhin so rasant zunehmen eine Einleitung an ET machen lassen. Aber man schafft auch die Größeren spontan. Ich selbst bin 168cm und bin mit dem selben Gewicht in die letzte Ss gestartet. Mein Sohnemann hatte dann, anstatt der geschätzten 3700g und 50cm plötzlich doch knapp 4200gramm und 54cm 😅 geschafft hatten wir es trotzdem spontan.
Aber ich würde mich da auf jeden Fall nochmal beraten lassen.

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Hallo, ich kann dich gut verstehen.
Mein Sohn wurde damals auch sehr groß und schwer geschätzt. Ich kam ins Krankenhaus weil er auf 5KG und 60cm geschätzt wurde und das Fruchtwasser zu wenig war - 2 Tage nach ET.
Ich hab geweint und hatte Angst.
Im Krankenhaus schätzten sie ihn auf 3900g und 53cm und sagten, ich könne ihn spontan gebären. Ein Risiko besteht, dass die Schulter stecken bleibt ,aber es ist eher gering.
Ich vertraute der Ärztin im Klinikum und nach der Einleitung ging alles ganz fix 😊 er kam mit 3960g und 53cm, sie hat also perfekt geschätzt.
Jetzt habe ich am 31.10 Termin und er wird wieder so riesig geschätzt aber ich mach mich nicht mehr verrückt. Die Ärzte liegen sooft daneben...
Rede mit den Ärztin im Krankenhaus, die haben einfach mehr Erfahrung und wahrscheinlich bessere Geräte.
Alles Liebe🍀

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Danke für deine Erfahrung. Genau, ich lass sie nächste Woche noch mal im Krankenhaus ausmessen und vielleicht ergeben sich ja ganz andere Werte. Lg

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Messen eure Ärzte denn jedes mal größe und Gewicht?!
Bei mir wurde zuletzt im 3. Us gemessen. Und ich muss sagen, dass ich es auch viel besser finde nicht genau zu wissen wie groß und schwer das Baby ist,damit ich erst gar nicht in solch eine Lage, wie du jetzt bist, komme.

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Naja, was bringt es mir nicht zu wissen, dass ich wahrscheinlich ein großes, schweres Baby bekommen könnte. Dann ist es mir lieber, ich verfüge über diese Information und kann bevor es los geht abwägen, was ich mir zutraue und was nicht.

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Es bringt dich nicht in die Lage an dir selbst zweifeln zu müssen, ob du das schaffst oder nicht. Viele Ärzte machen einen mit solchen Infos verrückt und schlagen eine Einleitung bzw. geplanten ks vor,obwohl es im Endeffekt vllt gar nicht notwendig ist, da die Schätzungen entweder falsch sind oder man auch auf natürliche Weise super ein schweres und großes Baby gebären konnte. Aber für die Ärzte ist halt ein geplanter ks viel bequemer und lukrativer. Wir Schwangeren sind dann die Leidtragenden, weil wir aus Angst und Unwissenheit den vorgeschlagenen Eingriffen zustimmen.
Aber jeder hat da halt auch eine andere Meinung zu. Viel Erfolg auf deinem Weg. 🍀

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Guten Morgen, meine Tochter ist mit 4, 5 kg und 57 cm zur Welt gekommen und das mit intakter Fruchtblase und lediglich zwei Presswehen, ich hatte vorher nur ganz leichte Wehen. Das war eine Traumgeburt!

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Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem. Bei der Geburtsanmeldung im KH wurde der Zwerg als sehr groß geschätzt. Kopf war noch nicht im Becken. Die meinten, ich solle 1 Woche vor ET einleiten lassen.

Inzwischen ist der Kopf im Becken, dann sind die Messungen ungenauer, tendenziell wohl zu klein.

Ich habe die gleichen Bedenken wie Du. Ich will keinen KS, ich will nicht einleiten, ich will aber auch kein Riesenbaby mit Saugglocke, steckenbleiben, Not-KS nachts um 3. Man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Ich habe mich jetzt am Ende für den geplanten KS entschieden. Die Größe des Kindes ist ein Argument, aber auch mein Alter (je älter, desto eher geht bei Spontangeburt was kaputt), meine Historie (meine große Tochter kam mit 2,9 kg und 33 cm vorzeitig zur Welt und war schon eine harte Geburt). Ich glaube einfach nicht, daß ich ein Riesenbaby da durch bringe.
Die Ärzte im KH sind hier generell gegen geplanten Kaiserschnitt. Sie empfehlen immer, es erstmal so zu versuchen. Ich glaube aber, daß es dann trotzdem im Kaiserschnitt enden würde, und das dann nachts um 3 unter Stress, das will ich einfach nicht. Ob die Entscheidung richtig war, werde ich erst danach wissen.

Liebe Grüße,
Cahdi

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Ich bin jetzt in der 38 SSW und mein (dritter) Sohn hat in einer Woche nur 100gr zugenommen (laut Ultraschall). Es kann also auch langsamer gehen mit dem Zunehmen. Auch er ist recht groß.
Mein zweiter Sohn kam mit fast 4,2 kg auf die Welt und wurde einen Tag davor noch auf 3400 gr geschätzt. Ich war froh, dass ich nicht wusste, dass er so schwer ist, denn es war eine Traumgeburt im Wasser ohne Geburtsverletzungen. Trotz Einleitung wegen zu wenig Fruchtwasser und verkalkter Plazenta an 40+3.
Ich werde (versuchen) mich dieses Mal auch nicht verrückt machen zu lassen und meinem Körper, dem Baby und der Natur zu vertrauen.
Auf jeden Fall werde ich eine Wassergeburt anstreben und auch jedem empfehlen, weil das Wasser die Schmerzen lindert und das Gewebe weich und dehnbarer macht.
Ich drücke dir die Daumen, dass du spontan und problemlos entbinden kannst!