Emetophobie und Schwangerschaft

Hallo

Ich bin in der 6ten Woche schwanger und freue mich. Leider leide ich unter emetophobie und habe jetzt schreckliche Angst mich in der Schwangerschaft zu übergeben was ja gut sein kann. Bekomme richtige Panikanfälle wenn ich daran denke :( hat jemand Tipps oder kann mich beruhigen ? Kämpfe grad sehr mit mir..😔

1

Ich hab in keine meiner Schwangerschaften bisher gespuckt. Klar kann es passieren, aber die meisten Frauen die ich kenne haben zwar Übellkeit aber kein Erbrechen gehabt. Gegen die Panik würde ich dir Yoga Nidra oder Traumreisen zur Entspannung empfehlen. Das hat mir bei meinen Ängsten immer sehr geholfen in der Schwangerschaft 😊

2

Ich hab auch eine extreme Abneigung gegen Erbrochenem und allgemein erbrechen. Ich vermeide es wo es nur geht, trinke fast nie Alkohol, achte was ich esse und hab mich vor der Ss schon laaaaaange nicht mehr übergeben. Ich hasse einfach dieses Gefühl, aber ich muss sagen in den Wochen der Übelkeit war ich froh mich übergeben zu können, denn das war da Einzige was mir geholfen hat, da ich danach für circa eine halbe Stunde Ruhe hatte. Ich hatte solch eine starke Übelkeit die ersten Wochen, konnte nichts machen nur liegen, nichts riechen, nichts essen. Mir hat nichts geholfen, keine Medikamente, keine Tipps. Die Übelkeit war von morgens bis abends da, aus dem Bett am Morgen bis ins Bett am Abend verfolgten mich Würgreiz und Übelkeit, Magenschmerzen. Jedoch die paar mal die ich gekotzt hab, circa 5x innerhalb von ca. 7 Wochen mit Übelkeit waren einfach wundervoll. Danach hatte ich Ruhe! Der Moment wo man kotzt ist echt nicht schön, ich hab manchmal dabei geweint, aber danach war es so ein krass befreiendes Gefühl. Falls du aber weisst das du das wirklich nicht aushalten kannst, dann sprich mit deinem Arzt dadrüber. Es hat bestimmt spezielle Medikamente. Ich hatte Tropfen gegen Übelkeit und Tabletten mit ich glaube Koffein und Vitamin B glaube ich gegen den Würgreiz und Erbrechen. Wie gesagt mir hat es nicht geholfen oder nur bedingt, aber es kann ja sein das es dir helfen kann. Es kann auch sein, dass du garkeine Übelkeit haben wirst und es kein einziges Mal erbrechen musst, das wäre der beste Fall. Aber sprich das Thema aufjedenfall an beim Fa, der kann dir da bestimmt helfen! Alles Gute ❤️🤢

3

Hey ich leide auch an emetophobie..

Ich weiss ganz genau wie du dich fühlst

Das ist jetzt meine dritte ss.. Habe in der letzten ss stark an Übelkeit gelitten und nur einmal gebrochen. Jetzt in der ss habe und hatte ich manchmal echt starke Übelkeit, Gott sei Dank ohne erbrechen. Aber wenn du dich übergeben solltest, finde ich, kann man es nicht vergleichen als wenn man krank ist.

Mir hilft vomacur und ingwertee ganz gut wenn es soweit ist.

Ich weiss wie sehr man sich darein steigert und Panik bekommt. Und wenn es so schlimm wird nehme ich mir eine Tablette, lege mich hin und lese iwas im Internet egal was, Hauptsache ich bin abgelenkt und es geht wieder.

Bei mir ist es so stark ausgeprägt das ich in meiner Handtasche immer eine tüte habe falls ich mich übergeben muss, bis jetzt noch nie vorgefallen. Ich bin froh das ich mittlerweile wieder alleine einkaufen gehen kann und mich traue alleine auf die Straße zu gehen 🙏Aber wir wissen ja was die psyche da veranstalten kann 🙄

Lenk dich mit schönen Dingen ab um nicht allzu viel drüber nachzudenken! Oder ruf deine Mama oder Freundinnen oder Partner an, hat mir auch immer sehr geholfen. Leichter gesagt wie getan aber es funktioniert irgendwie.

Ich drücke dir die Daumen ganz doll ☺️
Denk einfach daran das du es für dein Würmchen machst 🥰

5

Warum hast du so panische Angst vorm erbrechen?
Ich habe mal davon gelesen und war etwas verwundert. Hast du Angst zu ersticken? Ist es der Geruch/Geschmack?
Ich möchte es nur verstehen, es ist keine Kritik, nur Neugier.

Liebe Grüße

6

Ich kann es gar nicht wirklich erklären, habe damals auf einer Feier jemanden gesehen der sich im hohen Bogen übergeben hat. Seitdem ekelt es mich so sehr an. Es fing aber dann schleichend an.. Wenn im Bus z.B jmd nur komisch geguckt hat wo ich dachte ihm sei schlecht, bin ich ausgestiegen. Paar Jahre später hatte ich im Bus so eine panikattacke und seitdem war es richtig ausgeprägt.
Ich bin froh das ich das schlimmste überstanden habe.. Jetzt kann ich wieder ein Alltag leben wie vorher auch, aber klar gibt Tage wo es halt noch kommt.
Ich glaube aber ganz wird es nie weg gehen.
Habe selber in einer Psychiatrie gearbeitet und konnte mich nie wirklich in sowas hineinversetzen,bis es mich selber traf. Wünsche es echt niemanden. Das Jahr wo es kam war der reinste horror.

4

Ich litt als Teenager an einer Essstörung und wurde von meiner ersten Therapeutin nach der stationären Zeit blöderweise übertherapiert. Seither wehre ich mich mit Händen und Füßen gegens Übergeben. Was ich früher selbst herbeigeführt habe, ist nun eine pure Qual. Obwohl ich weiß, dass es mir danach besser gehen wird, lasse ich es nicht zu und habe so manchen Magen-Darm-Infekt ohne einmal zu brechen rumbekommen. So hatte ich halt tagelang das Bedürfnis mich zu übergeben und mir ging es richtig schlecht, aber es war aushaltbar.
Das einzige, was ich dir raten kann ist, dir professionelle Hilfe zu suchen.
Nicht jede Schwangerschaft wird von Übelkeit und Erbrechen begleitet.
Die Schwangerschaft mit meinem Sohn zb verlief komplett ohne Übelkeit. Bei ihm hatte ich nur Schwindelattacken. Bei meinen Mädels jedoch sah es leider ganz anders aus... Bei der letzten und jetzigen Schwangerschaft musste ich (auch bisher) nicht brechen. Bei der großen leider schon und das auch sehr heftig. Darum ist mein Tipp definitiv eine professionelle Betreuung. Manchmal rettet einem der Kotzreiz auch das Leben. Ich wäge nun ab, da ich mich von der Essstörung nicht wieder beeinflussen lasse, habe ich keine Angst mehr davor mich zu übergeben. Ich bin mir da auch sehr sicher, nicht wieder rückfällig zu werden. Mögen tu ich es trotzdem nicht. Dich zum Glück muss man sich nicht dauerhaft übergeben😉