Schmerzen am Po - ggf. Ischias? Kann kaum laufen

Hallo ihr Lieben,

mich plagen schon seit längerem (bin nun in der 25. Woche) immer wieder Schmerzen am Po. Besonders wenn ich nach längerem Sitzen aufstehe oder wenn ich meinen Sohn vom Boden hochhebe..mittlerweile ist es so schlimm, dass es teilweise blitzartig durch den Körper zieht und ich kaum laufen kann nach dem Aufstehen, wenn ich gesessen habe.

Vermute es liegt an der Belastung dass ich meinen 14 kg schweren Sohn noch öfter mal heben muss (zB ins Gitterbett). Es ist mittlerweile sehr einschränkend. Werde Dienstag mal meine Ärztin darauf ansprechen. Aber hatte das mal jemand von euch und konntet ihr irgendwas dagegen tun?

Lg

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Ja ich hatte das auch in meinen Schwangerschaften phasenweise 😦 Schrecklich ist das. Ich wurde dann getaped von meiner Hebamme und das hat zumindest ein wenig geholfen. Irgendwann hat es aber auch wieder aufgehört zum Glück...
frag doch mal bei deinem Arzt oder deiner Hebamme nach!

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Ach echt? Kann man da in dem Bereich tapen? Stell ich mir am Po irgendwie schwierig vor 😁 aber wäre gut, bin dankbar für jegliche Linderung!! Arzt und Hebamme werde ich definitiv nochmal drauf ansprechen. Hatte es mal bei meiner Hebamme angesprochen da war es aber noch nicht so schlimm..sie hatte mir die Übung mit dem Katzenbuckel gezeigt, aber so richtig geholfen hat es noch nicht. Eventuell bin ich auch zu ungeduldig 🙈

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Also es wurde bei mir etwas höher am Steißbein getaped. Das hatte aber die Wirkung, dass es nicht mehr so durch den Popo zog 😅👍

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Hatte ich schon öfter.
Was dagegen hilft: Übungen!
Mach jeden Tag 10 Minuten, das reicht schon, man findet ganz viel bei Google. Kannst auch Übungen zum Stichwort Piriformis oder Beckenbodenübungen suchen.
Wenn der Arzt dir Krankengymnastik verschreibt wirst du genau die Sachen sowieso machen und meistens reicht 1x wöchentlich nicht um die Schmerzen loszuwerden. Also solltest du es direkt Zuhause integrieren, bei schmerzen jeden Tag bis es weniger wird ca. 2 Mal wöchentlich. So hilft es mir immer. In schmerzfreien Zeiten trotzdem regelmäßig Haltung korrigieren und am besten einmal wöchentlich paar Übungen machen.
Außerdem vor allem beim Heben auf eine gute Haltung achten und immer Anspannen.
Gerade wenn man öfter zu Rückenschmerzen neigt muss man diese Sachen einfach in den persönlichen Alltag mit einbringen, da führt nichts dran vorbei.

Bei mir hat es vor 2-3 Jahren angefangen und immer wenn es wieder anfängt zu "zwicken" mache ich gleich die Übungen und dann kommt es erst gar nicht soweit.

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Ganz lieben Dank. Das gibt mir Hoffnung, dass es sich durch Übungen lindern lässt. Werde ich gleich direkt mal googeln. Für mich (zum Glück) noch Neuland, neige eigentlich gar nicht zu Rückenschmerzen..

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Mir haben Massagen dabei sehr geholfen.