Symphysenlockerung, wie fühlt es sich an?

Hallo ihr Lieben,
Es ist zwar meine 2. Schwangerschaft, aber in der ersten hatte keine Probleme mit sowas.
Ich bin aktuell in der 28.ssw, 27+2 um genau zu sein.
Ich saß heute einige Zeit mit meinem kleinen Sohn (3 jahre) auf’n Boden zum Spielen. Beim aufstehen traten direkt diese Schmerzen ein. Ein ganz widerliches ziehen vorne im Beckenbereich, das Aufstehen klappte zudem nur mühsam. 🙈😅
Bücken, sitzen und auch kurze Zeit auf’n Rücken liegen gehen gar nicht. Am besten geht derzeit auf der Seite liegend. Im stehen verspüre ich zudem einen recht starken Druck, mal auf die Schamgegend, dann Steißbein.
Kennt das jemand? Kann das eine beginnende Symphysenlockerung sein? Oder drückt das Köpfchen womöglich eher aufs Steißbein? War am Donnerstag beim fa und da lag mein Baby in SL. 😊Dienstag kommt meine Hebamme, der werde ich das alles natürlich auch noch berichten. Würde mich jetzt nur interessieren, da ich das von der 1. ss halt gar nicht kenne.
😅

Lg und euch noch einen schönen Abend 😊

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Huhu,

also als erstes: Ich kann hier auch nur berichten, wie es bei mir war/ist. Also bitte nicht böse sein, wenn ich mir irre.

Meine Lockerung zeigte sich durch ein richtig fieses, sehr schmerzhaftes Stechen im Schambein, dass sich auch gerne mal bis in die Schamlippen gezogen hat. Am Steißbein hatte ich nichts, da würde ich jetzt eher aufs Köpfchen tippen. Aber der Rest tat weh ohne Ende...

Mein FA meinte, dass du das "gut" ausprobieren kannst, indem du auf einem Bein balancierst, hier bitte nur mit Stütze in unmittelbarer Nähe oder Unterstützung. Dabei sollte es übers Schambeim ziehen/weh tun und/oder teilweise nicht einmal mehr möglich sein - je nachdem wie stark die Lockerung ist.
Helfen würde oftmals nur Ruhe, im Extremfall eben ein Gurt oder auch noch Tapen. Er erklärte mir, dass sich die Symphyse durch die Hormone lockert und dadurch wirklich ganz kleinen Spielraum hat sich zu bewegen und das löst die Schmerzen aus. Es wird halt normalerweise besser, wenn man das Becken festigt. Bei mir war es so, dass auch Aufstehen und langes Stehen wirklich weh taten, war ich mal in Bewegung, dann ging es. Aber wehe ich hab mich dann mal hingelegt oder gesetzt. Umdrehen im Bett ging auch nur indem ich die Beine zusammen gelassen habe, schlafen nur mit Kissen zwischen den Beinen.
Mittlerweile hat alles etwas nachgelassen, es kommen bei mir ja auch keine großen Hormonschübe mehr, Geburt jetzt mal abgesehen.

Liebe Grüße und eine schöne Kugelzeit
nakaomi93 mit 🌸 (37.SSW)

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Da kann ich mich anschließen. So hab ich die Schmerzen auch wahrgenommen, hatte die allerdings bis zur Entbindung damals. Und danach waren sie wirklich schlagartig weg. Abends/Nachts hab ich damals zu meinem Mann gesagt: Hol einen großen Pfannenwender und wende mich, ich kann auf dieser Seite nicht mehr liegen, aber drehen kann ich mich auch nicht. Auuuuuaaaaaaa! 😭 Es war wirklich sehr schlimm und meine Gyn hat damals gesagt, da könne man gar nichts machen. 🙁 (Ich glaube, sie hat es einfach nicht ernst genommen. Sie sagte auch, unter den Wehen würden die Symphysenschmerzen verschwinden und was soll ich sagen? Es stimmt nicht!!!)
Diesmal habe ich das kaum (33+6) und hoffe, dass es mich auch verschont weitestgehend. Manchmal knackt es so „zwischen den Beinen“ (Kann das nicht so richtig zuordnen, wo das knackt, aber ich denke, es ist die Symphyse.), aber die Schmerzen sind nur sehr sehr gering.
Ansonsten hab ich diesmal auch so Globuli, die mir in der Frühschwangerschaft sehr geholfen haben.
Alles Gute für dich! 🍀

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Guten Morgen, ich hatte das mal als ich aus dem Auto ausgestiegen bin.
Ich hatte solche starke Schmerzen das ich Kreiden weiss wurde und totale Übelkeit hatte.
Die Schmerzen hilten den ganzen Tag an.
Anschliessend wurde es von Tag zu Tag besser.
Jetzt bin ich bei 40+5 und verspüre diesen Schmerz nur wenn ich länger sitze oder lige dann einfach beim aufstehen.
Ich habe es nicht abklären lassen. Weil entweder es ist eine Symphyselockerung oder der kleine der einfach nach unter drückt.
Alles gute dir.🌺