Einleitung wirklich so schlimm?

Hallo ihr Lieben,
ich soll in spätestens 3 Tagen eingeleitet werden und mache mir ziemlich viele Gedanken.
Mein Baby wird auf über 4kg geschätzt und ich bin über dem ET.
Habt ihr vielleicht positive Erfahrung mit Einleitung gemacht und könnt mir etwas Mut zusprechen? Ich lese und höre immer nur so viel Negatives dazu.

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Hallo.

Ich wurde eingeleitet. Am Montag morgen ging es los und am Dienstag am Abend haben sie mir den wehentropf angehängt und eine Stunde später die Fruchtblase geöffnet. Ich hatte keine Wehen is zum wehentropf. Auch danach waren sie gut auszuhalten. Nach der Fruchtblasenöffnung wurde es mehr. Als ich etwas die Schmerzen wollte weil ich ja nicht wusste wie lange es noch dauerte hab ich nichts mehr bekommen und durfte schon pressen. Also alles in alleine eine schöne Geburt mit Wehen die auszuhalten waren. Hatte aber nur vier Stunden Wehen. So kann man sich eine Einleitung nur wünschen. Das wichtigste ist aber glaub ich dass du entspannt und positiv bleibst. Das hat mir geholfen

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Vielen Dank für deinen Bericht! Das macht mir Mut :)

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Ich wurde eingeleitet weil ich damals bei 35+6 einen riss in der fruchtblase hatte und auch nach 6 Stunden noch keine wehen. Unsere kleine galt noch als Frühchen, da wird nicht I lange gewartet.
Ca. 3 Stunden nach den Tabletten gingen die wehen los, insgesamt "lag" ich 5,5 Stunden in den wehen bis die zwergnase da war. Und auch der Anfang war noch gut auszuhalten, ich habe ohne Schmerzmittel, nur mit lachgas entbunden und konnte am Tag nach der Geburt schon sagen, dass es eine schöne Geburt war.
Ich denke auch, dass vieles mit der inneren Einstellung, also dem loslassen, entspannen, auf den Körper vertrauen zu tun hat. Leider kann man besonders das loslassen nicht gut üben, wenn man mit Angst an eine Geburt geht, verspannt man automatisch.
Ich muss sagen ich hatte auch richtig Respekt vor der Einleitung, zumal ich morgens noch gedacht habe, dass ich noch 4 Wochen Zeit habe.
Im Nachhinein kann ich sagen, war die Einleitung überhaupt nicht schlimm und ich habe mir zu viele Gedanken deswegen gemacht.
Ich hoffe das hilft dir etwas weiter.
Ich drücke dir fest die Daumen für eine schöne Geburt.

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Vielen Dank, ja das hilft mir weiter. Wie du auch schreibst, ich habe Respekt vor der Einleitung aber da ist auch ganz viel Vorfreude <3

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Ich finde deine Äußerung ein wenig unpassend. Ich habe mich sehr auf meine Entbindung gefreut (weil ich es als Prozess zum Kind gesehen habe, auch mit Schmerzen), musste dann aber eingeleitet werden und es lief nicht so entspannt wie bei dir. Es lag aber nicht daran, dass ich im Vorfeld ängstlich oder besorgt war.

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Ich hab vor 1 Monat mein erstes Kind entbunden. Die Einleitung dauerte 2 Tage, die Wehen waren schmerzhaft, 12 Stunden lang alle 2 Minuten, mal etwas kürzer, mal etwas länger. Ich hatte wirklich schlimme Schmerzen, hatte eine PDA. Und doch war es für mich aushaltbar und machbar. Also, es war kein Horror. Mein Mumu hat sich nach Lehrbuch geöffnet. Jedesmal, wenn geschaut wurde, hatte sich ein gu Stück was getan.
Natürlich hatte ich auch die ganzen Horror Geschichten gehört und gelesen und Angst gehabt. Bei mir war die aber völlig unbegründet. Ich habe mir die Geburt auch ehrlich gesagt so vorgestellt, keine Ahnung, wie sie ohne Einleitung gel wäre. Wahr weniger schmerzhaft.

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Sorry, die Autokorrektur schreibt die Wörter irgendwie nicht mehr aus oder reagiert zumindest nicht darauf, wenn ich das ausgeschriebene Wort oben antouche.

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Danke dass du deine Erfahrung teilst! Ja es ist echt verrückt was man vorher alles so liest und hört. Ich versuche positiv zu denken!

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Ich möchte dir keine Angst machen genau andersrum wünsche dir eine schöne Geburt. Aber bei mir war es schlimm bei mir wurde auch eingeleitet musste 24 stunden mit wehen leiden naja dann keine kraft gehabt und wurde Kaiserschnitt gemacht wenn ich ehrlich bin wenn ich es wüsste dann hätte ich sofort Kaiserschnitt gemacht war schmerzlos schnell und war glücklich. Jetzt bin ich wieder schwanger und wird definitiv wunsch Kaiserschnitt. Alles gute dir

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Ahhh, sowas wollte ich nicht lesen! Nein alles gut, danke für deine ehrliche Erfahrung. Ich möchte unbedingt einen Kaiserschnitt vermeiden, steht aber bei mir leider auch im Raum.

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Sorry aber das ist wahrheit denn du weiß nicht was auf dich zu kommt deswegen musst du auf alles vorbereitet sein denk aber positiv aber falls doch Kaiserschnitt wird hab keine Angst es ist wirklich nicht schlimm bei mir ging es sehr super. Alles gute und schöne Geburt

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Eine gute Freundin von mir hat ihr erstes Kind auch per Einleitung bekommen. Sie war positiv überrascht davon wie schnell es letzten Endes ging und hat die Geburt überhaupt nicht negativ in Erinnerung. Die Details weiß ich leider nicht.

Eine weitere Freundin hat vor kurzem ebenfalls eine Einleitung gebraucht, weil ihre eigenen Wehen nicht ausgereicht haben. Sie fand es sogar viel besser als bei ihrer ersten Geburt, wo sie zwar eigene Wehen hatte, es sich aber 3 Tage in die Länge zog und im Endeffekt doch ein Kaiserschnitt gemacht worden ist. Für sie war die 2. Geburt trotz Einleitung und Saugglocke um Welten besser als die erste mit den unendlich andauernden Wehen und um Welten besser als der Kaiserschnitt. Inzwischen ist sie wieder total fit, ganz im Gegensatz zu der Kaisergeburt, wo sie noch länger etwas von der Narbe hatte.

Also hab Mut!

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Hallo
Hatte bei meinem ersten Kind eine Einleitung bei 41+3 ,weil ich keinerlei Wehen hatte. Ich finde/fand es nicht schlimm. Bekam um ca 9 Uhr morgens die erste Tablette, mittags dann noch mal. Gegen 18 Uhr begannen die Wehen bzw. gleich der Wehensturm (ok.... das ist das einzige negative für mich gewesen). Habe dann ca. 2 Stunden später eine PDA bekommen. Ab da völlig schmerzfreie Eröffnungswehen. Presswehen waren unter der PDA auch erstmal nicht schlimm. Hatte dann ein Geburtsstillstand, die Ärztin hat mir dann kraftvoll auf den Bauch gedrückt um das Kind nach unten zu schieben. Hat aber nicht geholfen und ab da hatte ich auch Schmerzen. Saugglocke kam dann zum Einsatz und hatte vaginale Geburtsverletzung.
Der Verlauf der Geburt hatte nichts mit der Einleitung zu tun . Meine kleine hatte die Nabelschnur um den Hals und konnte somit nicht allein rausrutschen.
Also ich kann nichts negatives berichten. Hätte auch keine Angst vor einer erneuten Einleitung.
Bekomme jetzt in wenigen Tagen mein 2tes Kind (12.11. wird regulär eingeleitet).
Bisher hab ich auch noch keine Wehen oder sonstiges gehabt. Meine Frauenärztin schätzt das Geburtsgewicht auf 4,5 kg.
Daraufhin bin ich ins Krankenhaus um nochmal alles durch zu checken und wollte eine 2. Meinung zum Gewicht. Die im KH schätzen das Gewicht maximal auf 3,5kg . Das KH hatte das Geburtsgewicht von Kind 1 fast richtig geschätzt und meine FÄ damals auch um die 4kg. Deswegen vertraue ich dem KH beim Gewicht eher.

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Ich schließe mich den anderen an, ich glaube viel von der Erfahrung hängt auch an deiner Einstellung ab. Ich fand’s irgendwie toll, dass es quasi eine „geplante Geburt“ war, ich konnte morgens noch duschen, rasieren etc. Und mich auch geistig vorbereiten, das hat mir schon mal geholfen.
Ansonsten hatte ich glaub ich ALLES, was man in den Horror-Einleitungsgeschichten liest außer dem Kaiserschnitt und TROTZDEM fand ich meine Geburt wirklich schön!
Kurzer Erfahrungsbericht:
Erste Tabletten um 8 Uhr morgens (musste eingeleitet werden aufgrund von zu wenig Fruchtwasser bei 40+1)
Immer wieder CTG. Dann um 17 Uhr habe ich den Schleimpfropf verloren und quasi sofort fingen die Wehen an. Und zwar tatsächlich gleich als Wehensturm, quasi ohne Pause. Da die Wehen am MuMu nichts bewirkten, bekam ich einen wehenhemmer. Von dem musste ich dann allerdings brechen:/
Tja, durch das übergeben platzte dann die Fruchtblase und die „echten“ Wehen fingen an. Da wars so gegen 18 Uhr denke ich, weiß es aber nicht genau.
Naja, so richtig ging dann nicht voran und die Wehen kamen weiterhin fast im
Minutentakt. Ich habe daher eine PDA bekommen und tadaaa, von 2 auf 8 cm in ein paar Minuten, vermutlich durch die Entspannung der PDA. Ich hatte dann auch schon presswehen. Ich musste dann sogar noch an den wehentropf, weil die Wehen einfach aufhörten plötzlich und bekam eine atemmaske weil ich wohl kaum noch reagierte.
Meine Tochter kam trotz all dem spontan, ohne Saugglocke und 7 Stunden nach der ersten Wehe auf die Welt.
Du siehst, ich hab ziemlich viel der schlimmen Dinge einer Einleitung mitgenommen. Aber wenn man sich drauf einlässt, kann es trotzdem eine ganz tolle Geburt werden:)

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Huhu
Ich habe schon zwei Einleitungen durch mit Wehentropf. Einmal mit Einling und das zweite Mal mit Zwillingen. Ich persönlich empfand es nicht so schlimm, weil die Hebammen ordentlich dosiert haben, dass ich keine Monsterwehen bekam. Bloß keine Angst davor haben, sonst verkrampft du dich nur. Jeder reagiert anders auf eine Einleitung.🍀

Alles Gute

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An dem Tag, als eingeleitet werden sollte, hat sich unser kleiner von alleine auf den Weg gemacht. Vielleicht hast du ja auch Glück und brauchst die Einleitung nicht 😊 ich kenne mehrere, bei denen eingeleitet wurde und es war nicht wesentlich "schlimmer" als eine Geburt ohne. Die Wehen sind nur manchmal ziemlich schnell hintereinander gekommen und das ist natürlich anstrengend. Aber es war nicht die ganze Zeit so. Mach dir bitte nicht so viele Sorgen, das wird schon! Informiere dich einfach so gut wie möglich und geh entspannt an das Thema ran