1. Geburt Schulterdystokie und 2te lieber KS?

Huhu,
Wir sind in der 38ssw angekommen und ich habe vorhin mit der Klinil gesprochen für die Anmeldung. Nachdem ich mit einer Ärztin und einer Hebamme gesprochen habe und alle Fragen beantwortet habe, hieß es : ich solle so schnell wie möglich mit dem Oberarzt über eine mögliche Sectio sprechen, da es während der 1. Geburt zu einer Schulterdystokie kam. Ich lag 2 Stunden in presswehen und die Hebamme und die Ärztin wussten nicht weiter bis die Oberärztin kam und mich aus diesem Zustand rettete! Gott sei Dank hat meine kleine keine Folgeschäden davon getragen und mir ist jetzt erst bewusst geworden, wie gefährlich es hätte werden können.
Wer hatte nach der Geburt mit Schulterdystokie danach eine normale Geburt ohne Komplikationen ?
Ich bin weder übergewichtig, noch habe ich Diabetes und die kleine war sehr zart (2870gr) laut der Hebamme vorhin machen das die zarten Babys wohl auch, da sie noch genug Platz haben dann aber stecken bleiben.
Ich hatte bisher die Einstellung: die zweite Geburt wird einfacher, da auch die Oberärztin nach der Geburt sofort meinte: versprochen die 2. Geburt wird einfacher! Auch mein damaliger FA hat es so gesagt und mein FA letzte Woche war so verwundert über diese Komplikation und hat danach über eine ambulante Geburt gesprochen, kein Wort über eine mögliche Sectio.
Ich hoffe hier gibt es einige Frauen, die nach einer Schulterdystokie doch normal entbinden konnten oder überhaupt Erfahrungsberichte wie ihr euch dann entschieden habt !

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Mein erstes Kind blieb kam auch mit Schulterdystokie zur Welt. Die Geburt war der Horror, ich durfte nur auf dem Rücken liegen und die Hebamme wollte, dass ich presse, obwohl ich noch nicht mal Presswehen hatte. Er war 51cm und 3410g.

Die zweite Geburt war wunderschön. Er blieb absolut nicht stecken. Ich war insgesamt wesentlich entspannter und das hat sich während der Austreibungsphase auch bemerkbar gemacht. Ich lag dieses Mal auf der Seite, weil er dann so schnell kam und ich die Position nicht mehr ändern konnte. Er war 55cm und 4150g.

Nur Mut! Einen Kaiserschnitt kannst du immer noch machen, wenn es während der Geburt nicht klappt. Ich würde von vornherein keinen Kaiserschnitt planen.

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Genau, ich musste auch auf dem Rücken liegen bleiben. Später als es nicht voran ging musste ich dir Position wechseln aber das führte nur weiter dazu, dass die Herztöne anfielen also zurück auf den Rücken. Lag dann 2 Stunden mit presswehen und habe mir 2 Stunden angehört der Kopf sei da und dann wieder doch zurück ich habe das sich richtig gespürt, wie der ganze Körper automatisch nach oben wieder zog. Es hieß dann, die Nabelschnur könnte zu kurz sein usw. und nach 2 Stunden wurde die OÄ angerufen die dann blitzschnell aus ihrem Bett kam sich das nur eine Wehe lang angeschaut hat und Zack sie wusste Sofort was zu tun ist, ich habe mich dann erst sicher gefühlt, es wurde dann sehr hektisch im Raum ganz viel wurde aufgebaut, und wurde I’m Rennen nur gesagt: die Schulter hängt ! Ich soll nicht mehr pressen sondern versuchen die Wehe normal durchzuatmen und meine Beine locker lassen. Mit saugglocke, eine ÖÄ, eine FÄ und eine Hebamme zusammen haben dann gemeinsam losgezöhlt immmer wieder bis drei und haben eine Übung gemacht (wie Fahrrad fahren ich durfte nichts machen und musste locker bleiben) dann war sie endlich da ♥️♥️♥️ ohne diese ÖÄ habe ich wirklich gedacht, ich werde definitiv sterben

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Ich kann dir nichts über eine 2. Geburt nach Schulterdystokie erzählen..

Aber meine 1. Ss wurde mit einer Sectio beendet, weil der CA sagte, dass mein Becken sehr sehr schmal ist und die Maus sehr zart. Er sehe die Gefahr für eine Schulterdystokie, eben wegen dem schmalen Becken und weil sie nicht so kräftig wirke... heißt, sie könnte noch zu schwach vom Muskeltonus her sein, um bei der Geburt "mitzumachen".

Wenn dir zu einem KS wegen dieser Gefahren geraten wird, würde ich nicht lange darüber nachdenken. Du bist doch keine schlechtere Frau, nur weil du nicht versucht hast das Ding auf natürliche Weise durchzuziehen.

Man hört öfter von Anpassungsschwierigkeiten, aber ich habe noch nichts negatives über KS Babys bei mir im Umfeld gehört.. wobei ich aber zu genüge Geburtskomplikationen unter normalen Geburten miterlebt habe. Also Cousine, Schwägerin, 2 Kolleginnen, eine Bekannte aus dem Geburtsvorbereitungskurs..

Ich bin letztlich froh über den KS und das jemand die Gefahr vorher erkannt hat. Vll wäre es gut gegangen, vll aber auch nicht.

Alles Gute

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Ja ich bin da auch nicht zimperlich. Mir geht die Gesundheit meines Babys vor, wenn wir die Möglichkeit in dieser Zeit haben und Risiken so umgehen können nehme ich das gerne in Betracht 🤷🏻‍♀️ mal sehen was der Arzt gleich sagt.