Ich bin so enttäuscht und ratlos

Eigentlich sollte ich laut meiner FA diese Woche die wöchentliche Kontrolle + ctg im Kh machen. Ich hab ss-Diabetes muss zwar kein Insulin spritzen aber täglich kontrollieren. Das Baby war immer schon an der oberen Grenze und wurde letzte Woche schon sehr groß und schwer geschätzt (deswegen die Einschätzung vom kh einholen) außerdem sollte ich dort über Alternative Möglichkeiten informiert werden. Mir wäre eine Einleitung wenn dann lieber als ein KS.
Jetzt hab ich Stunden auf den Rückruf aus der Klinik gewartet, ich hab extra ne Überweisung.. und jetzt darf ich erst am 5.1 zum Gespräch kommen!!!
Ich weiß das über die Feiertage sicher die Besetzung nicht so pralle ist, ich weiß auch das dass alles nur Schätzwerte sind! Aber ich bin gerade so enttäuscht... meine FA hat diese Woche zu! Also kann auch sie sich nicht nochmal dahinter klemmen.. jetzt wird diese Woche keine Kontrolle kein ctg gemacht.. okay!!! Viel schlimmer ist, ich brauche mich eine Woche vor ET auch nicht mehr über einleitungsformen informieren.. zumal die ja auch nicht direkt umgesetzt werden. Dann kann ich auch gleich bis zum ET warten und alles dem Schicksal überlassen ob es dann tatsächlich groß und schwer ist oder nicht.
Eine Hebamme hab ich leider dies mal auch nicht... ich bin verunsichert weil ich leider bereits eine schlechte Erfahrungen gemacht habe bezüglich eines hohen Gewichts. Das Resultat, eine körperliche Behinderung. Ich weiß auch das es nicht pauschal bedeutet das wieder etwas passieren muss. Ich denke nur wenn man es diesmal weiß schadet es sicher nicht sich über Alternativen zu informieren.
Ich glaube das musste ich einfach los werden... ich wünsche mir so sehr das sich das Baby jetzt in den nächsten Tagen von selbst auf den Weg macht.

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Du kannst zu der Urlaubsvertretung deiner Frauenärztin gehen oder ins KH mit der Behauptung, dass es dir nicht gut geht. Dann müssen die ein CTG schreiben und schallen, die dürfen dich nicht wegschicken.

Alles Gute

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ins KH mit der Behauptung, dass es dir nicht gut geht.

Also den Rat finde ich unter aller Sau. In den Krankenhäusern ist dem Personal nicht langweilig. Die stehen nicht da und warten darauf das jemand kommt. Da werden Kapazitäten gebunden die vielleicht jemand braucht, der wirklich einen Notfall hat. Die TE hat ihre Situation sicherlich geschildert und die Hebamme oder wer sich immer hat das sicher mit einem Arzt besprochen. Und der hat entschieden dass es am 5.1. reicht.

An die TE: wenn wirklich was ist sollst du natürlich ins Krankenhaus fahren. Dafür sind die da. Aber nicht mit einer ausgedachten Behauptung bitte.

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Den Rat ht mir meine Frauenärztin gegeben, da sie selbst über Weihnachten bis ins neue Jahr Urlaub hat.

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Bist du aber auch bissel spät dran... Auch von deinem fa aus...

Sie hat mich bereits in der 31. Ssw ins KH geschickt... Zum "mot drauf schauen" und in der 36+ ssw soll ich wieder hin wegen Einleitung besprechen. (ssd mit insulin)

Find da hat sie etwas "gepennt".

Das KH kann da nicht allzu viel für und hat dich sicherlich schnell einen Termin gegeben

Echt doof gelaufen bei dir :(

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Da fehlen dir Hintergrundinfos. Ich bin nicht Insulinpflichtig und auch bereits in der 32ssw sowie 36ssw im Krankenhaus gewesen zum „auch drauf schauen“ und es war immer so das ich innerhalb weniger Tage dort war. Mir wurde selbst vom Krankenhaus letzte Woche noch gesagt das ich in dieser Woche bis spätestens Mitte dran komme! Und es war so besprochen.
Aber abgesehen von dem ganzen, es geht mir hier nicht darum mich übers kh aufzuregen oder einen Schuldigen zu suchen! Ich bin jetzt planlos was ich nun machen kann. Und versuche meine Gedanken dazu zu sortieren

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Nene,... Alles gut... Hab dich schon verstanden....

Und wenn du schon dort warst, haben die ja deine Daten und werden aufgrund dessen so entschieden haben, dass der 5.1 reicht...

Versuch ihn anzustoßen...evt ist er ja schon soweit...

Und sonst bleibt dir dann nur entspannen und abwarten.

Versteh dich dass es doof ist wenn man was anderes erwartet hat.

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Du könntest auch selbst versuchen mit den typischen sanften, natürlichen Methoden die Geburt anzustoßen. Vielleicht ist dein Baby ja bereit.

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Hast du Tipps welche anstupser? Spazieren, warm baden, Tees das mache ich alles bereits.

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Genau das wäre mir spontan auch eingefallen.

Wenn du es wirklich ernst meinst könntest du in Absprache mit der Hebamme natürlich auch den Wehencocktail mit Rizinusöl machen.
Vieles was die Darmtätigkeit anregt (oder anders ausgedrückt, bei dir Durchfall verursacht) regt auch Gebärmutterkontraktionen an. Zum Beispiel ein Einlauf, Trockenfrüchte oder wenn du laktoseintolerant bist Milch oder Sahne. Ist natürlich dann mit der extrem unangenehmen Nebenwirkung Bauchschmerzen und Durchfall verbunden. (So ähnlich wirkt übrigens auch Cytotec, welches teilweise zur Geburtseinleitung verwendet wird).
Das sind dann aber schon die Sachen die wirklich in Richtung Einleitung gehen, wie sie auch von Geburtshelfern angewandt werden, also eigentlich nicht auf eigene Faust allein Zuhause zu empfehlen!

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Naja, da kann die Klinik leider wenig dafür. Die sind eben über den Jahreswechsel nicht so prall besetzt und haben sicherlich aufgrund der aktuellen Lage auch Kapazitätsengpässe.

In einem Notfall ist das KH natürlich auch immer verpflichtet, dich aufzunehmen. Aber jetzt Wirbel zu machen, weil sie dich nicht zwischen den Jahren einbestellen zur Kontrolle finde ich unangemessen. Es war schließlich das Versäumnis deines FA und u.a. auch deines, die Klinik nicht früher miteinzubinden und den Bedarf einer Kontrolle frühzeitig anzumelden.

Muss man sich in deiner Klinik nicht auch vorab anmelden wenn man plant, dort zu entbinden?
So ist das bei unserem KH üblich, die haben dann bereits alle Daten und den Geburtsplan und man wird alle Fragen/Anmerkungen los. So hätten sie bereits gewusst, wann dein ET ist und dass du wegen Diabetes zwischen den Feiertagen kontrolliert werden musst.

Mein ET ist in 3 Tagen und mein KH weiß jedenfalls durch meine Anmeldung Bescheid, dass ich am 1.1. und 3.1. zur Kontrolle kommen muss, wenn das Baby sich nicht selbst auf den Weg macht bis dahin. Da muss ich nicht darum zittern, ob ich kommen darf oder nicht und muss auch keinen Notfall vortäuschen.

Das ist einfach ein bisschen unglücklich gelaufen bei dir. Hast du dem Arzt im KH denn Details zur SS genannt (aktuelle Größe/Gewicht des Babys, seine letzten Zuckerwerte, usw)? Wenn ja, hat er auf Basis dieser entschieden und das musst du wohl oder übel akzeptieren.
Wenn es eine pauschale Aussage war ohne deine Werte zu erfragen, dann kannst du höchstens nochmal anrufen und um Einschätzung der Lage anhand der letzten Daten bitten. Allzu viel Hoffnung würde ich mir aber nicht machen.

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Wie jetzt öfter gesagt, bin ich bereits mehrfach dort gewesen! Und natürlich angemeldet! Und es geht nicht drum einen Schuldigen zu suchen. Das bringt mir auch herzlich wenig mir sagen oder unterstellen zu lassen „selbst schuld“ oder was ich angeblich versäumt hätte... gerade nicht wenn man darüber gar keine Infos hat.
Es geht um die JETZTIGE Situation und nicht was hätte, könnte, müsste. Es ist mehr als ärgerlich gelaufen und ich hab nun Pech! Mich mit einer Vortäuschung ins kh bringen zu lassen ist für mich keine Option, wie schon selber gesagt ist mir wohl klar das die dort keine Langeweile haben und zwischen den Feiertagen eher gering besetzt sind.
Mich stört einfach das durch so schlampiger Arbeit Menschen keine Infos zugehen und es im kh sowie auch hier (nicht auf dich bezogen/allgemein) es so manchen an Empathie fehlt, ich möchte andere mal sehen die genau wegen diesem „auf die leichte Schulter nehmen“ Nach dem Motto „ach wird schon“ mit einer Behinderung leben und dann diesbezüglich nicht ernst genommen werden und alles runter gequasselt wird das ja alles halb so wild ist.. oder besser noch das einem dann noch eigenes versäumen unterstellt wird.

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Ich glaube, jede Schwangere hier kann deine Sorgen nachvollziehen. Du hast schlechte Erfahrungen gemacht und bist entsprechend verunsichert.
Selbst ich ohne jede medizinische Indikation mache mir Sorgen, ob es meinem Baby so kurz vor ET gut geht und wie die Geburt wird. Man liest ja leider immer so einiges Negatives, z.B. über Totgeburten (was mir am meisten Sorge macht 🤷🏼‍♀️) aber ich mach mir auch Gedanken weil unser Kleiner (obwohl kein SSD) wohl größer wird und ich auch Respekt vor der Geburt habe. Wie auch immer...

Wenn du bereits in der Klinik vorstellig wurdest und sie deinen SS-Verlauf kennen, hat der zuständige Arzt sicher auf Basis dieser Daten entschieden, dass ein Termin zum 05.01. ausreicht. Vielleicht war das heute ein anderer Arzt und der, der dir damals sagte du könntest zur Kontrolle kommen, hat die Situation damals eben anders eingeschätzt als sein Kollege. Lässt sich leider schwer nachvollziehen.

Trotzdem würde ich mir nun keine allzu großen Sorgen um die Geburt machen. Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist, vor allem aufgrund deiner Vorgeschichte. Aber andere Frauen bringen auch ohne SSD große Kinder spontan zur Welt (so wie ich wohl 😬) und denen wird keine Einleitung an ET angeboten/nahegelegt - meine Klinik sagt, man soll es, solange es Baby und Mama gut geht, bis ET+10 hinauszögern mit einer Einleitung unabhängig von Größe und Gewicht des Kindes. Das war nämlich meine erste Frage damals: wird früher eingeleitet wenn das Kind groß wird und die Antwort war nein 🤷🏼‍♀️
Jetzt sitze ich auch hier und putze, spaziere, esse Zimt und Versuche Sex um den Kleinen rauszulocken. Es soll auch Globuli, Tees, Cocktails und Öle geben, die die Geburt fördern. Da müsstest du mal googeln, hab mich damit nicht näher befasst weil ich trotz Hebamme an meiner Seite nicht damit experimentieren mag. Wenn du dir das aber zutraust, warum nicht probieren?

Ansonsten glaub ich trotzdem fest daran, dass du die Geburt meistern wirst. Deine Erfahrung wird sich sicher nicht wiederholen und ich hoffe, du kannst dem Kreißsaalteam trotzdem vertrauen sobald es losgeht.

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Darf ich fragen, was genau gemeint ist mit dem Resultat körperliche Behinderung? Wodurch genau?

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Aber klar, man hat „damals“ eben nicht gesehen Bzw. bemerkt das ich sehr groß und schwer werden sollte. (Die Technik war natürlich auch noch nicht so weit, die Häufigkeit der Kontrollen auch nicht) man hat im Krankenhaus versäumt meine Mutter ernst zu nehmen und sie wurde abgetan mit den Worten „ist ja ihr zweites Kind“ und ein gewünschter ks wurde nicht durchgeführt. Weil medizinisch nicht notwendig. Aber es wurde auch länger keine Messung gemacht.
Während der Geburt kam es dann zu Komplikationen, ich war viel zu groß für das Becken es kam zum Stillstand (heute würde man sofort kein Risiko eingehen und in den op fahren) damals hieß es „beim zweiten oder dritten wird’s immer einfacher“ ich hasse diese Sätze die man immer noch oft hört.
Es War irgendwann zu spät für einen ks, anstatt einer saugglocke oder ähnliches hat der Assistenten mich an einem Arm gepackt und beherzt raus gezogen (die Sauerstoffversorgung war natürlich nicht mehr so pralle) durch dieses ziehen sind mir sämtliche Muskeln, nerven und Knochen im Schulterbereich gerissen und gebrochen.
Das wurde dann auch leider nicht erkannt auch nicht bei der U2 zur Entlassung erst meine Eltern haben bemerkt das etwas nicht stimmt. Die genauen Infos haben wir nur weil es einen Jahrelangen immer wiederkehrenden Klinikaufenthalt gab um das zu heilen was kaputt gegangen ist. Und es einen jahrelangen Rechtsstreit gab indem vom Arzt und Personal irgendwann erzählt worden ist wie die Geburt abgelaufen ist.
Das ist natürlich alles nicht der Regelfall und ich will nochmal betonen das ich weiß das es IMMER zu Komplikationen kommen kann egal wie groß wie schwer egal auf welcher Art ein Kind geboren wird. Ich will nur jetzt bestens vorbereitet sein, wenn ich doch jetzt weiß das mein Kind groß und schwer ist. Ich möchte gedanklich alles durchgegangen sein. Ich habe nun eine Lähmung an einem Arm all die ops haben nicht so viel gebracht. Der Arm ist nicht normal mit gewachsen und deutlich kleiner und kürzer ich kann ihn so gut wie gar nicht einsetzen im Alltag die Schulter ist auch schmaler weil dort kaum Muskelaufbau möglich ist. Ich will nicht rum heulen ich liebe mein Leben und bin glücklich ich kann schwimmen Rad fahren Auto fahren es gibt wenig was ich nicht kann denn es gibt immer einen Weg. Trotzdem möchte ich natürlich das gleiche Schicksal nicht für meine Kinder.

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Oh man. Welcher dumme Arzt zieht denn ein Baby an einem Arm raus..Hab ich ja noch nie gehört. Man man. Habt ihr den Rechtsstreit wenigstens gewonnen? Ich wäre ja ausgeflippt bei soviel inkompetenz.

Wie groß und schwer warst du bei der Geburt? Und wie groß dein älteres Geschwisterkind?

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Ich kann deine Sorgen verstehen da du erst mal schlechte Erfahrungen gemacht hast.
Ich hatte in der ersten Schwangerschaft auch ss Diabetes aber musste auch nur die Werte beobachten. Mein Sohn ist mit einem ganz normalen Gewicht überstürzt auf die Welt gekommen.

Wegen der Hebamme kannst du dich vielleicht noch an deine Krankenkasse wenden. Die sollten dir bei der Suche behilflich sein.

Alles Gute

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Ich danke dir für deine Antwort und den Tipp mit der Krankenkasse

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Ich würd versuchen (leichter gesagt als getan, ich weiß) ruhig zu bleiben. Nicht dass du jetzt komplett verkrampfst und deine psychische Verfassung irgendwie blockiert und verhindert dass es vlt doch von alleine losgeht.
Außerdem würde ich einfach alle "sanften" Methoden zur Wehenförderung/Geburtsvorbereitung probieren. Futtere Ananas und Zimt, steige Treppen, geh spazieren, habe Sex. Schaden tut es nicht und vlt geht es dir dann besser wenn du alles tust was du jetzt tun kannst.

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Ja das stimmt ist immer leichter gesagt als getan aber wahrscheinlich hast du recht. Psychisch jetzt noch belastet zu sein bringt nichts. Lieben Dank