Angst vor Missed Abort

Guten Morgen an alle und ein frohes neues Jahr!

Ich bin noch ganz am Anfang meiner SS (8.Wo) zumindest hoffe ich das. Beim letzen US (6+0) sahen wir bereits den Herzschlag.

Da es auf natürlichem Weg nicht geklappt hat, hatte ich im November meine erste Icsi. Zu Anfang dachte ich es hätte nicht geklappt weil ich bereits wie als würde sich die Periode ankündigen leichte Unterleibschmerzen hatte. Doch der Test war positiv! (In mir nur der Gedanke -nicht zu früh freuen-)
Bei meiner Gynäkologin dann erstmal die Bestätigung.

Danach hatte ich auch das Gefühl, dass meine Brüste praller und etwas empfindlicher waren und weiterhin ab und zu dieses Ziehen im Unterleib. Das ist aber leider seit zwei Tagen nicht mehr so. Auch Übelkeit, was ja für eine intakte SS sprechen soll habe ich eher nicht, mehr Pickel als sonst... Seltener Ziehen im Unterleib (ab und zu wenn ich niesen muss zwickt es ordentlich).

Wir haben uns entschieden, die ersten 12Wo niemandem etwas zu sagen und nun habe ich jeden Tag die schlimmsten Ängste.
Ich bin leider eher Pessimist und habe den Glauben an Gerechtigkeit schon längst verloren.
Ich hätte niemals gedacht, dass es beim ersten Versuch klappen würde. Es gibt Momente da freue ich mich darüber und dann wieder mein Kopf der mir dieses Verbot einhämmert -hör auf dich zu freuen, noch kann das Krümelchen jederzeit abgehen-.

Mich quälen so viele schlimme Gedanken. Das Warten macht mich wahnsinnig. Warum vertraue ich meinem Körper nicht? Es gibt erstmal keine eindeutigen Anzeichen für einen Abgang. Aber was ist mit der stillen Fehlgeburt?! Ich weis, dass im Internet lesen genau das falsche ist. Die einen haben Anzeichen, andere nicht. Es kann alles und nichts heißen.
Mein nächster Termin ist erst am 12.01. und eigentlich will ich mich nicht verrückt machen. Gelingt mir aber wie ihr lest nicht.
Ich könnte heulen. Ich habe mir gesagt „solange die Gynäkologin nicht bestätigt, dass etwas passiert ist und es keine eindeutigen Signale gibt bin ich schwanger“. Ich halte das Warten bis nach der nächsten Kontrolle so schlecht aus.
Ich möchte mich freuen und dem Krümel den besten Schutz bieten.
Wie soll ich das bloß aushalten! Es macht mich so wütend, dass ich nicht einfach das Jetzt genießen kann.
Das Leben ist eh nicht änderbar, was kommt, kommt. Man kann einige Dinge nicht beeinflussen.

Vielleicht hat ja jemand einen Tipp?

DANKESCHÖN schon mal im Voraus und entschuldigt für den Roman!

LG Anna

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Hallo Anna Lena, ich habe einen sehr langen und schmerzhaften Kiwu Weg hinter mir. Ich bin nun in der 10 Woche und auch sehr nervös, ob alles gut geht. Meine Ärztin war positiv und auch ehrlich. Sie meinte, es ist egal ob ich liege, ob ich progesteron nehme.. Wenn ein Embryo nicht in Ordnung ist, dann bleibt es nicht. Das hat also weniger mit deinem Körper als mit dem kleinen Wesen in dir zutun. Ich versuche die Zeit als Vorbereitung für die Mutterrolle zu betrachten. Denn auch als Mama ist das Glück unserer Kinder und deren Sicherheit, Gesundheit nur bis zu einem gewissen Punkt in unserer Hand. Auch da müssen wir wohl lernen, loszulassen und zu hoffen, dass alles gut geht. Angst ist zwar ein Warnsignal und kann uns vor Gefahr schützen, aber die Angst kann einen nicht auf das vorbereiten, womit man vielleicht im Leben klar kommen muss. Du hast jetzt die Wahl, ob du dir die Zeit bis zum Termin schwer machst oder die Pobacken zusammen kneifst und das Beste hoffst. Egal, was du denkst, es kommt wie es kommt. Natürlich wünsche ich euch alles Gute! 🍀💕

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Vielen Dank für deine ehrlichen Worte!
Genau das, versuche ich mir ja auch zu sagen.
Die meisten Aborte geschehen ja aufgrund eines genetischen Defekts. Mir ist bewusst, dass das Krümelchen dann wohl nicht überlebensfähig wäre. Aber ich hoffe so sehr, dass mein Uterus den Krümel schützt und ich möchte meinem Körper vertrauen und meinem Kopf nicht die Oberhand geben. Es gibt Momente, da gelingt es mir und auf einmal schlagartig möchte ich googeln obwohl ich die Antwort kenne.
Ich arbeite auf einer Intensivstation für sehr kleine Frühgeborene.Mir ist das alles bekannt aber mein Kopf schaltet manchmal einfach ab. Für andere da sein, Tipps geben und beruhigen, kein Problem für mich. Aber vertrauen in mich? Abwarten und guter Dinge sein? Viel zu selten gelingt mir das. 😕
Ich habe kurzerhand entschloss mich hier „auszuschreiben“ weil ich sonst mit niemandem so reden kann. Wenn beim nächsten Mal alles gut ist werd ich wohl meiner Mama davon erzählen.
Auch was das angeht weis ich, dass es auch gut sein kann, wenn man es vor der 12 Woche sagt. Wie du schon schreibst - eine Garantie gibt es nie.
Ich versuche wirklich los zu lassen. Aber manchmal versage ich.

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Wir alle versagen da manchmal und es ist nicht leicht. Dafür ist das Forum da. Vielleicht bin ich morgen diejenige, die nicht klar denken kann. Dann brauche ich vielleicht Hilfe von dir oder anderen. Sei gut zu dir. Mehr kannst du nicht tun. Wenn du direkt beim ersten Versuch schwanger wurdest, kannst du definitiv deinem Körper vertrauen schenken. Das ist nicht selbstverständlich so ein Glück. Jetzt darfst du auch weiterhin Glück haben. Alles Liebe 🍀

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Ich bin auch nach der ersten ICSI im August schwanger geworden. Übelkeit und Brustschmerzen hatte ich nicht einen Tag! Und trotzdem habe ich eine völlig intakte Schwangerschaft.

Ich hatte und habe auch diese Ängste und ich glaube das haben fast alle Schwangeren.

Nach einem Termin bin ich zwei Wochen entspannt und zwei Wochen mache ich mir Gedanken.

Nach der 12. Woche war etwas Erleichterung da...aber dann wartet man auf den ersten Tritt , wenn man den gespürt hat grübelt man ob es vielleicht schwächer wird. Dann merkt man tatsächlich mal nichts und will schon zum Arzt und plötzlich spürt man es wieder.

Ein wenig Besorgnis gehört glaube ich dazu, man darf sich aber nicht zu sehr in die schlimmsten Gedanken verlieren.

ÜBELKEIT IST KEIN GARANT und KEINE AUCH NICHT 😉

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Vielen lieben Dank! Das lässt mich wieder etwas hoffen.
Du hast ja recht, ich bin nur so verunsichert weil auf einmal kaum noch Anzeichen da sind. Ich bilde mir evtl. Auch ein, dass die Brüste doch empfindlicher sind, dass meine Brustwarzen sich etwas verformt haben und ab und zu das flaue Gefühl im Magen.
Ich weis genau was du meinst mit dem freuen. Bei mir war es auch so. Ich hatte bisher nie ein gutes Gefühl und bisher wurde ich immer eines besseren belehrt. Denn es war alles gut.
Ich versuche so oft meiner Angst nicht die ganze Macht zu geben. Aber leider klopft sie zu oft wieder an und 1000 Gedanken hämmern in meinem Kopf.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!

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Liebe Anna Lena,

ich kann dich sehr gut verstehen! Bei uns hat auch gleich die erste ICSI im November geklappt und ich tu mir immer noch schwer dran zu glauben. Gerade nach so einer langen Zeit der Enttäuschung tut man sich schwer dran zu glauben,dass es jetzt "so einfach" geklappt hat. Man ist in so einem Langzeitmodus, weil anders ist das gar nicht zu ertragen und plötzlich soll man da raus und akzeptieren,dass jetzt einfach alles gut geht. Das kann man nicht so umschalten. Ich musste da immer an so eine lange gerade Autobahn denken auf der wir schon ewig fahren und jeden Monat fährt man wieder an der Abfahrt Richtung Kind vorbei und plötzlich ist man mitten auf der Abfahrt und alles schaut anders aus und man hat gar keine Orientierungspunkte mehr. Und man weiß nur man will einfach nicht auf diese schreckliche lange Gerade zurück...

Mir haben mehrere Gedanken geholfen:
1. Wenn ein Kind so früh wieder ab geht hat es meist schwere genetische Defekte und ihm wird viel Leid erspart.
2. Gerade wenn ein Kind früh geht möchte ich ihm in der kurzen gemeinsamen Zeit möglichst viele schöne Gedanken mitgegeben haben
Und der dritte Tipp ist von einer Freundin die ein Kind verloren hat:
Es tut nicht weniger weh, wenn man sich vorher gefürchtet hat, also genieß es lieber einfach!

Ich weiß das ist alles leichter gesagt als getan, aber wie heißt es so schön: man wächst mit seinen Aufgaben ;-)

Ich wünsch dir alles Gute! :-)

Karamellschnecke mit zwei Mini-Schneckis im Bauch

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Lieben Dank! Es freut mich sehr für dich, dass gleich zwei Mini-Schneckis in dir wachsen!

Ich habe ähnliche Gefühle. Wir haben so sehr gehofft, geübt und wurden wieder und wieder enttäuscht. Warum also sollte jetzt alles gut gehen?! Ich hasse diese Gedanken, die immer wieder durchkommen. Ich sollte mich freuen, dass es überhaupt geklappt hat. Das mein Körper schwanger werden kann....

Es tut gut, zu lesen, dass es anderen ähnlich geht und gleichzeitig beneide ich euch für eure Kraft und den Mut!

Ich versuche auch stark zu sein und an das Krümelchen zu glauben. Wahnsinn, wieviel Angst man um so ein kleines Leben haben kann.

Ich hoffe sehr, dass ich es bis zum nächsten Termin aushalte und dann ein beruhigendes Bild sehen kann.

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Tolle Worte! Danke!

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Hallo Zusammen :)

Wir sollten uns alle zusammen tun!

Ich kann dich so gut verstehen... Bei mir ist es die zweite SS (beide Kinder durch IVF). Und ich mache mir auch ständig Sorgen.
Genau wie du es beschreibst, waren plötzlich vor einer Woche alle Anzeichen weg und ich hatte total Angst.
Zwischendurch war dann mal wieder hier ein Zwicken und da ein Zwacken.

Was ich euch allen versuchen möchte, mit zu geben:
Wir haben einen langen, beschwerlichen Weg zu unseren Kindern gehabt. Und natürlich fängst du dann an, vorsichtig zu sein, negativ zu denken (das ist ein psychologisch sinnvoller Schutzmechanismus). ABER: Wir dürfen auch Glück haben! Und es darf auch gut ausgehen. Und man darf auch positiv denken.
Mit hilft es, mir die Situation in 9 Monaten vorzustellen. Wie wird es mit dem Baby sein, wie wird es wohl aussehen, Namen ausdenken... das konzentriert mich auf das Positive.

Liebe Grüße :)

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Dankeschön!

Es hilft mir gerade ungemein, einfach auf Verständnis zu treffen!
Es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine solche Gedanken hat und dass es Hochs und Tiefs gibt.

Ich stelle mir tatsächlich ganz oft vor wie es ist wenn ich endlich allen davon erzählen kann. Wie ist es anstelle und welche Reaktionen mich überwältigen. Aber dann ist da sofort wieder die Unsicherheit. Kommt es überhaupt dazu? Vielleicht sagt die Ärztin beim nächsten mal es hat nicht sollen sein...
Das Krümelchen ist hier mehr als willkommen! Wir lieben es jetzt schon und auch alle anderen werden sich sehr freuen. Es wird an nichts fehlen!

Ich bin überwältigt von den ganzen Antworten und sehr dankbar!

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Hallo,

Was mich interessiert ist, woher kommt dieser übelkeitsgedanke? Woher kommt dieses "übelkeit ist ja ein sicheres Anzeichen für eine intakte SS"?
Ich lese das hier so oft von so vielen Leuten🤔 ich habe mir nach dem positiven Test erstmal nur die gedanken gemacht "oh gott... jetzt ist es wirklich passiert". Und ich glaube bis zur 8. Oder 9. Woche ging es mir super. Dann habe ich mich bis zur 30. ohne Medikamente regelmäßig und mehrfach täglich übergeben.

Da habe ich mir oft Sachen wie: "oh.. so lange? Ist das normal?" " das kann doch nicht normal sein das du so lange brechen musst..." "du hast dich doch schon an die Medikamente gewöhnt.." "also eig hört das ab der 12. Woche auf.." anhören dürfen.

Ich hatte jedoch meine Oma im Hinterkopf die meinte "ach du ich hab bis in den 5. Monat hinein erbrochen" und ihre Schwester, die bis in den 7. erbrochen hat. Ich war neidisch auf meine Mutter, die meinte "Mhm Ich hatte das gar nicht, mir war nur manchmal etwas flau im Magen morgens. Und da war für mich einfach das Thema durch um mir irgendwie Sorgen zu machen.

Vermutlich hilft dir meine Einstellung und meine Gedanken nicht unbedingt bei langem Kinderwunsch, aber ich habe in meiner Ausbildung damals festgestellt, dass es viele Frauen gibt, die Fehlgeburten haben. Vorher habe ich tatsächlich gedacht, dass wäre nur vereinzelt der fall und hat mir deutlich mehr sorgen bereitet. Zu wissen, dass sowas 'normal' ist, bzw. viele Frauen das in den ersten Wochen haben hat mich irgendwie total beruhigt, weil daraufhin der Gedanke 'oha wenn ich evtl später einmal eine Fehlgeburt haben werde, werde ich vermutlich nie Kinder bekommen können' verschwunden ist.
Desweiteren bin ich für mich ins reine gekommen mit meinen Gedanken, indem ich mir bewusst gemacht habe, dass ich das absolut nicht beeinflussen kann, ob das Kind bleibt oder geht und oft gibt es Gründe warum der Körper sagt, dass das Kind nicht bleiben kann.
Ich möchte hier niemanden mit meinen Gedanken triggern, oder beleidigen!! Aber ich finde es spannend und eine tolle Erfindung, dass der Körper es von alleine schafft zu sagen, ob ein Kind vielleicht lebensfähig ist oder nicht. Der Körper ist keine Maschine und wer weiß was vielleicht bei der Entwicklung des Embryo 'schief' gelaufen ist, dass der Körper entscheidet "oha.. das kleine wäre nicht wirklich lebensfähig" und uns dann die schwere Entscheidung abnimmt, wie es weiter gehen soll.

Ich hoffe ihr könnt verstehen was ich damit meine und das ich es überhaupt nicht böse oder triggernd meine, aber genau der Gedanke, dass der Körper weiß ob alles mit dem kleinen ok ist oder nicht hat mir geholfen, mir weniger bis keine Sorgen zu machen. Ich hoffe dieser Gedankengang konnte dir ein bisschen helfen. Ich weiß nicht, ob ich diesen Gang auch gehabt hätte, wenn ich einen langen Kinderwunsch gehabt hätte, daher kann ich dir nur von meiner aktuellen Lage berichten und wie ich mich dabei gefühlt habe.

Viele Grüße und ein gutes neues Jahr

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Dankeschön. Ehrliche Worte helfen immer.

Normal und normal.... was heißt das schon? Aber man liest ja doch und wenn man häufig erbricht oder einem oft übel ist, dann ist das ja häufig auf den Hcg Anstieg bezogen und das wiederum ist für die SS unumgänglich.

Klar, gibt es auch SS die ohne jegliche Probleme oder Symptome gut verlaufen.

Ich sage mir auch ganz häufig, dass ich es nicht beeinflussen kann und das mein Körper wissen wird was zu tun ist. Aber wie gesagt ich breche immer wieder ein und die Angst frisst mich auf!
Wir wünschen uns schon lange ein Kind und da ist es vielleicht noch schlimmer...

Danke für deinen Beitrag!

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Mir geht es ganz genau so wie dir. Ich war sogar gestern im Krankenhaus wegen Mini brauner Tropfen. Das war es dann auch. Kein Blut zu sehen Herz schlägt alles gut. Aber mein Kopf kann das nach 3 Abgängen (6. Woche jeweils nie geschafft und nichts im us gesehen) nicht glauben.
Ich bin morgen 10+0 und ich dachte die Angst wird weniger, wird sie leider nicht.
Ich kann dir von der Schwangerschaft mit unserem Sohn berichten (1.icsi geklappt) da hatte ich bis zur 15. Woche so ein Urvertrauen dass alles gut ist. 16. Woche wurde ich am Blinddarm operiert und auch da war die Gelassenheit weg. Ich glaub als Mama begleitet dich das sowieso dein Leben lang, frag mal deine Mutter😉 das Herz befindet sich ausserdem unseres Körpers ein Leben lang.
Ich versuche mich heute zu entspannen und die negativen Gedanken wegzuschieben.
Klar hab ich Angst und das ist auch völlig ok- dieses kleine zappelnde Gummibärchen wird eben geliebt.
Der Sonoline liegt im Nebenzimmer und mal sehen, wann ich ihn das erste Mal benutze. Besser wird es wenn wir die Kleinen spüren können.

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Hallo,

Dein Text könnte meiner sein.
Ich bin zwar auf natürlichem Weg schwanger geworden, aber hatte bis jetzt mehrere FG's. Ursache wurde bei Dr Pfeiffer gefunden. Ein paar Werte von meinem Immunsystem haben nicht gepasst
Momentan bin ich in der 8. Woche, Montag habe ich in der 9. Woche meinen FA-Termin.
Ich habe Anzeichen, ein gutes Gefühl, aber dann kommt die Angst bzw das was du beschrieben hast.
Ich habe leider wenig Vertrauen in meinem Körper. Erzählt habe ich nur ganz Wenigen (die dasselbe Schicksal wie ich hatten) das ich schwanger bin. Familie und Freunde erzähle ich vor der 12. Woche definitiv nichts. Ich versuche mich abzulenken, positiv zu denken und mir die Zukunft auszumalen.
Alles Liebe 🍀

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Huhu!
Ich habe gerade genau die gleichen Sorgen, auf einmal habe ich kein Ziehen im Unterleib und die Brüste spannen auch nicht mehr. Ich bin durch einen Kryotransfer schwanger geworden und aktuell in der 11ssw.
Ich habe schon 2 MAs hinter mir.
Eigentlich versuche ich immer alles positiv zu sehen und doch bricht auf einmal Panik innerlich in mir aus. Ich bin gerade durch eure Worte wieder etwas entspannter und vertraue einfach darauf, dass alles gut ist 🍀

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Ja, man kann einfach nicht mehr entspannt schwanger sein mit dieser Erfahrung ....leider 🥺
Bei manchen Zipperlein denke ich, ja das kommt davon oder manches Ziehen und Spannen, weil ich zb Blähungen habe (sorry), aber dann kommt die Angst.
Bin froh wenn Montag ist und ich endlich etwas ruhiger werden kann.
Alles Liebe 🍀

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Liebe Anna,

Ich bin genauso weit wie Du, auch in der 8. SSW und mache mir viele Gedanken über FG.

Ich komme mir vor wie Schrödinger Katze: Entweder bin ich schwanger mit einem gesunden Kind oder nicht. Ich warte nur darauf es herauszufinden und am Ende war das Kind die ganze Zeit gesund oder nicht gesund.

Die Wahrscheinlichkeit für eine FG nach Herzschlag in der 7. SSW liegt bei ca. 9%, davon etwa 2/3 sind MAs. Deshalb die Wahrscheinlichkeit, dass Du ein gesundes Kind trägst viel größer als die Alternative.

Manchen Tagen fühle ich mich schlechter, manchen besser. Panik habe ich keine mehr, da ich weiß, dass das Schicksal des Kindes schon viel früher entschieden worden ist. Ich warte eigentlich nur noch auf die Ergebnismitteilung.

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Du hast so Recht!

Ich sollte mich an den % orientieren, bei denen alles gut geht. Meine Angst ist nur so groß weil ich mir so sehr wünsche eine „Mama“ zu werden.

Jede Kleinigkeit lässt mich aufhorchen -Sind die Brüste doch etwas empfindlicher? War das Ziehen im Unterleib nun doch ein Zeichen, dass sich die Bänder dehnen? Bin ich müder als sonst? Werden die Pickel weniger?

Ich versuche mich an dem Gedanken festzuhalten schwanger zu sein, bis es ein anderes Ergebnis gibt.
Wahrscheinlich hatte ich schon auch Glück, dass sich das Krümelchen überhaupt im ersten icsi-Versuch eingenistet hat und auch das schlagende Herzchen schaue ich mir ab und zu nochmal an. Bisher war ja auch alles positiv. Ich hatte nie ein gutes Gefühl und war immer sehr aufgeregt und skeptisch. Hoffentlich bleibt das so.

Wie du schreibst, es liegt nicht in meiner Hand. Was passiert, das passiert. Wenn es zu einer FG oder einem MA kommt, dann wäre das Krümelchen nicht lebensfähig.

Ich wünsche mir aber nichts mehr, als dass ich beim nächsten Termin gute Nachrichten bekomme.

Daumen drücken!

Auch dir und deinem Wunder wünsche ich nur das Beste!

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Ich kenne diesen großem Wunsch Mama zu sein. Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Ich drücke uns beiden die Daumen, dass es klappt und dass wir im nächsten Jahr unsere Wunschbabys im Arm halten dürfen.

Wir hören uns hier bestimmt noch bis dahin. Ich bin im August 2021 Baby Club hier bei urbia.

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Ich verstehe dich sehr gut. Wir haben noch keine Kinder und haben 2020 2 FG‘s im Januar und im Juni und jetzt hab ich vor ein paar Tagen positiv getestet und habe so Angst das sich der letzte Januar wiederholt. Bin heute mal grade 4+2 und mein Kopf platzt gefühlt vor lauter Panik. Ich habe diesmal auch bis auf das meine Brüste weh tun nichts an Symptomen was mich total verunsichert. Allerdings habe ich letztes Mal schon vor NMT gekotzt und weit gebracht hat es mich dennoch nicht. Aber ich glaub man klammert sich irgendwann einfach an allem fest was einem ein halbwegs positives Gefühl gibt. Morgen gehts nochmal in die kiwu Klinik zum hcg Check - war das erste und letzte mal bei Es+12 dort und hoffe das sich viel getan hat seit dem!

Ach ich wünsch uns allen hier ganz viele Babys dieses Jahr 🥰 🍀

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Ich mag mir garnicht vorstellen wie diese Warterei deinem Kopf zusetzt. Das ist wirklich eine schlimme Vorerfahrung...

Bei mir war es komischerweise so, dass ich die Zeit nach dem Transfer gut aushalten konnte. Ich wollte nicht all zu viel Hoffnung in den ersten Versuchen legen weil immer wieder betont wurde, dass es häuft beim ersten Mal nicht klappt und es bis zu drei Versuche braucht um schwanger zu werden. Selbst zur BE um den HCG-Wert zu bestimmen hatte ich kein gutes Gefühl. Das Warten auf die Kontrollergebnisse war da schon schlimmer. Bei jedem US dachte ich oh nein was wird das Bild zeigen, bisher war alles gut und jetzt?!... Gedankenkarussel- ohne Worte.

Ich hoffe sehr, dass morgen alles gut läuft und meist hat man über die Kiwukl ja schon am Folgetag Ergebnisse.

In dem Sinne, einen ausreichenden HCG-Anstieg 🍀