Morgen Termin 2.Geburtsplanung / Makrosomie

Hey ihr,
heute an 36+5 war ich zur Vorsorge. Dem Kleinen geht es gut, er ist aber nach wie vor zu groß und zu schwer für seine Woche. Heute lag die Schätzung bei 3850g. Morgen habe ich einen Termin im Krankenhaus um ggf nochmal mit besseren Geräten auszumessen und das weitere Prozedere zu besprechen.
Im Raum steht schon länger ne relativ Einleitung, ab Mittwoch wäre er ja kein Frühchen mehr, oder ein Kaiserschnitt. Bisher tendiere ich zu einer Einleitung, die sicher so früh auch nicht ohne sein KANN, aber umschwenken kann man ja immer noch.

Im Nachhinein hört man immer so häufig, wer wie große Kinder "locker" zur Welt gebracht hat...aber es bestehen nun mal Risiken, die ich dem kleinen nicht aufbürden möchte. Außerdem war ich selbst mit 5000g ein großes Kind und kenne die Erzählungen meiner Mutter....

Ach so, Diabetes wurde ausgeschlossen.

Wie sind eure Erfahrungen/Meinungen?

Ganz liebe Grüße,
Grobi :)

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3800 g ist doch leicht. Wieso sollst du so früh eingeleitet werden?

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Ich bin ja heute auch erst bei 36+5. Die letzten 2 Wochen hat er gute 600g zugenommen.

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Du kannst ja mal fragen, ob es vielleicht sinnvoll ist noch 1-2 Wochen zu warten, da du ja Bedenken hast, es könne zu früh sein.

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Hey,
Ich verstehe dich und deine Sorgen sehr gut. Mein erstes Kind wog 4,2kg und war noch dazu ein Sterngucker mit großem Kopf. Die Geburt war sehr schlimm und ich hatte lange mit den Verletzungen zu kämpfen.
Natürlich weicht das tatsächliche Gewicht oft von den Schätzungen ab.
Das zweite Kind ist von den Schätzungen bisher 1:1 wie Kind eins, wenn nicht sogar etwas größer. Anfang der 37. Woche wurde es auf 3,6kg geschätzt - hat in den zwei Wochen zuvor also auch 600g zugelegt. Sprich es wird wieder ein 4,2+kg Baby und daher ein Kaiserschnitt. Es ist eh ganz wunderbar für all die Frauen, deren große Babies rausgeflutscht sind und die glauben, sich anmaßen zu dürfen andere darüber zu belehren. Aber das Glück - und ja, es ist nur Glück und nicht irgendetwas ganz Besonderes, was sie halt richtig machen und andere nicht - hat halt nicht jede. Ich habe auch lange überlegt, wie ich tun soll und auch mein Frauenarzt (der bei der ersten Geburt dabei war) hat sich lange nicht definitiv geäußert. Aber das Risiko, dass wieder alles so kaputt ist nachher und ich dann echt Langzeitfolgen habe, ist uns einfach zu groß. Ich würde mir wünschen, dass das Kind selbst den Startschuss geben kann, daher warten wir ab und machen eine Sectio bei Wehenbeginn. Das wäre mal der Plan, aber ich weiß halt auch, dass bei Geburten oft alles anders läuft als geplant. 😅 Ob ich mir manchmal denke „och, aber was wenn ich jetzt Glück hätte und alles super läuft“? Ja, das tue ich. Aber gleichzeitig „freue“ ich mich auch, dass mir gewisse Dinge erspart bleiben. Klar, dafür andere nicht. Aber Geburt ist halt so oder so kein Zuckerschlecken für mich. So. Das war sehr viel Blabla. Einfach um dir zu zeigen, dass du mit der Situation nicht alleine bist und dass du einfach deinem Bauchgefühl vertrauen sollst. Im Nachhinein weiß man es immer besser. Aber im Endeffekt musst du die Entscheidung treffen, mit der DU das Ganze gut verarbeiten kannst, ohne großem „was wäre wenn“ nachher. Ich wünsche dir auf alle Fälle alles Gute! :)

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"Es ist eh ganz wunderbar für all die Frauen, deren große Babies rausgeflutscht sind und die glauben, sich anmaßen zu dürfen andere darüber zu belehren."

Darf ich fragen was Du daran als anmaßend empfindest, wenn jemand gute Erfahrungen bei einer spontanen Geburt mit einem großen bzw. schweren Baby gemacht hat? 🤔

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Ich glaube sie meint, dass Kommentare ziemlich übergriffig wirken, wenn andere Frauen schreiben „ach das ist doch nix, das passt ja locker“. Ich denke jede Frau sollte auf ihre Ärzte hören und auf niemanden anderen 👌 die wissen es am besten

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Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen bei der ersten Geburt kam meine Kleine mit 3,5kg -1ET aber ich hatte einen Dammriss 2.Grades und für mich war danach echt alles Hölle. Auch dir Geburt.. wieso ich mir dann auch 8 Jahre Zeit gelassen hab bis ich mich wieder getraut habe.
2. Baby bin ich ins KH zur Einleitung weil der Kleine geschätzt wurde auf 4,2kg , grosser Kopf und breite Schultern.
Er kam am ET auch nach Einleitung am Ende weil ich auch körperlich einfach nicht mehr konnte und wollte, muss aber sagen dass ich Glück hatte und die Geburt echt schön war hat alles 2 Stunden gedauert ab erster Wehe einen mini Riss also eig eher Schürfwunde und stecken geblieben is er auch nicht.
Er kam auch mit 4,190g
Aber ich denke auch schau mit was es dir letztendlich am Besten geht.
Das schaffst du wünsch dir viel Erfolg🍀

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Niemals freiwillig einen Kaiserschnitt..ist meine Meinung. Mein Sohn war auch ein Mutant (59cm und 4200g). Die Geburt war nicht schwerer als andere. Frühzeitig einleiten würde ich auch nicht wollen. Gewicht wird doch nur geschätzt und stimmt doch meistens höchstens grob.
Dj warst selbst groß bei der Geburt
Wieso solltest du ein kleines Kind bekommen? Einfach mal der Natur vertrauen und dir zutrauen.

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Huhu,
Mein erstes Kind wurde bei 36+6 geboren, nach 6 Tagen Einleitung.
Geschätzt wurde sie auf 3800gr.
Sie hatte dann 3235gr.
Ich hatte viele geburtsverletzungen, und die Geburt war nicht schön.
Das zweite Kind kam nach 5 Tagen Einleitung bei 36+5 .
Geschätzt 3700gr
Gekommen mit 3050 gr.
Die Geburt war ebenfalls schlimm und viele Verletzungen.

Geburt Nummer drei spontan bei 40+0
Geschätzt wurde er auf 3600 gr.
Gekommen ist er mit 4350 gr.
Es war die beste Geburt ohne Verletzungen .


So unterschiedlich kann es sein :)

Du schaffst das. Alles gute

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Hallo ich wünsche dir erst einmal alles Gute für die bald bevorstehende Geburt.
Ich habe insgesamt 4 Kinder das 5te ist unterwegs. Kind 2 war ein Kaiserschnitt weil er 7 Wochen zu früh kam. Kind 3 wog sage und schreibe 5015 g mit 58 cm und das war meine Tochter. Und dann kam ihr Bruder mit 4685 g zur Welt. Sie wurde von keinem Arzt so schwer eingeschätzt. Wir waren alle total überrascht 😲 beim meinem Sohn danach habe ich natürlich mit was ähnlichem gerechnet. Na jedenfalls denke ich das es abhängig ist von der körperlichen Statue jeder Frau. Ich denke die Größe des Beckens spielt eine Rolle. Aber da ich beides Ks als auch spontane Geburten kenne,würde ich dir zur normalen Geburt raten sofern es anatomisch möglich ist. Denn beim Ks hat man danach länger mit zu tun.

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Soooo Update: Im Krankenhaus wurde der kleine Mann ähnlich (100g weniger) gemessen. Ich soll nun an 37+0, also in ca einer Woche nochmal vorbei kommen und dann wird nochmal geguckt, bzw evtl eingeleitet.
Ich bin irgendwie total erleichtert, dass es jetzt noch nicht losgeht und werde alles auf natürlichem Weg probieren ;-)

Vielen Dank für die ganzen Erfahrungen und guten Wünsche hier, es tat sehr gut das zu lesen.

Liebe Grüße ☀️

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Na, das klingt doch top! 👍🏼 (Oh, wie gut ich diese Erleichterung verstehen kann! Das ging mir ganz genauso!) 🙈😬😂 Ich finde das klingt nach einem guten Plan. Wenn nichts dagegen spricht "versuchen" und wenn man an seine persönliche Grenze kommt "helfen lassen"! (Buscopan-Tropf, PDA,...es gibt soviele Möglichkeiten heute!) 😅 Niemand muss oder sollte den Helden spielen - meine Meinung! (Da kommt niemand im Anschluss mit einer Tapferkeitsmedaille!) 😉 Ich wünsch' Dir alles Liebe & Gute für die bevorstehende Geburt! 🍀 Lieben Gruß von einer Mama eines kleinen Riesens, die es versucht und letztendlich auch geschafft hat! 😁🙈🥰

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Danke :)

Ne, Heldin bin ich schon dank meines Sohnes weil ich schwanger geworden bin, das hat lange genug gedauert und reicht mir als Heldinnendasein 😂

Es fühlt sich richtig gut an einen Plan zu haben und ihn noch ne Woche in mir zu behalten. Auch weil man zur Einleitung in ein Wehenzummer IM Kreißsaal kommt...da ein paar Tage zu verbringen ist sicher anstrengend wenn man die Frauen kommen und gehen sieht/hört.

Alles wird gut werden :)))

Liebe Grüße zurück ☀️🤗