Corona+sonstige Infekte, KiGa Kind,Kampf gegen Windmühlen (Mann u Schwiegermutter)

Ich bin gerade am verzweifeln.
Ich habe am 30.03 einen Termin zur geplanten Sectio in der 40SSW.

Unsere große war lange Zuhause und mein Mann u ich entschieden das sie ab Feb wo die KiGä wieder geöffnet wurden 3xwö vormittags hin geht.

Hat ne Woche geklappt dann war sie erkältet. Jetzt geht sie seit gestern wieder.
Die kommende Woche noch und dann starten wir hier Babyferien damit wir einfach alle gesund bleiben... Ob nun Corona oder Magen Darm oder....
Ich möchte gern das mein Mann bei der Entbindung dabei ist und auch das ich dann gesund bin.

Mein Mann bekam vorgestern die Nachricht das wieder Dienste bei der Feuerwehr möglich sind u ich denke so kurz vor Entbindung sollten wir doch einfach unsere Kontakte so belassen bzw eingeschränkt halten wie wir es die letzten Wochen auch gemacht haben.
Mein Mann sieht das anders. Er meinte wenn die kleine in den KiGa geht könne er ja auch los das wäre ja das selbe...
Und nein ich seh das anders, die Lütte hat schon recht viele Kontakte da muss er jetzt nicht noch zusätzliche Kontakte haben aktuell.
Er hat es abgesagt, aber nicht weil er dahinter steht u mich versteht sondern nur um mich zum besänftigen u meint damit wäre alles takko.

Gestern war meine Schwiegermutter zu Besuch und die hält sich leider auch an keine Absprachen. Das war schon immer so.
Mit egal was.
Erst vor 3 Wochen bat ich sie das sie das sie darauf achtet das unsere kleine mit dem Jungen von oben nur draußen spielt.
Der Junge oben ist der Sohn des Lebensgefährten meiner Schwägerin. Er geht zur Schule war schon 2x in Kontaktquarantäne weil er die We bei seiner Mutter verbringt die sich an nichts halten.
Ausserdem halten wir das hier zuhause auch so das die Kids nur draußen spielen.
Klappte nicht danach meinte meine Schwiegermutter noch das meine kleine lügt wie sie mir erzählte sie verbrachten den Tag über mit dem. Jungen drinnen.
Gestern ging dann hier die Diskussion los wann unsere wieder zur Oma kann, sie möchte ja auch gerne aber meine Schwiegermutter kriegt es einfach nicht auf die Kette will es auch nicht. Dann meinte sie noch wie es denn erst wäre wenn unser kleiner da wäre ob ich dann auch so einen Affen machen würde wann sie damit rechnen könne ihren enkel kennen zu lernen? Oder ob wir uns dann hier wochenlang einigeln wollen.

Mein Mann sagte nichts verdrehte nur die Augen.

Ich kam nicht dazu zu antworten es blieb also offen.

Abends weinte unsere kleine sie würde so gerne zu Oma u Oma erlaubt es auch... Aber warum du nicht Mama?
Oma sagt du erlaubt das nicht.

Ich war fertig.
Ich hab sie beruhigt u ihr versprochen ich überlege mir etwas.
Ich bin stinksauer das hier nur mir der schwarze Peter zugeschoben wird und ich bin so traurig darüber das unsere kleine so traurig ist. Bin nur noch am weinen.
Möchte ihr so gern mehr ermöglichen weiß aber vorher schon das es bei u mit Schwiegermutter nicht klappen wird.
Zudem darf die kleine natürlich sich weiterhin mit Freunden verabreden zum draußen spielen und sie ist auch ab u an mal nen nachmittag bei meinen Eltern. Aber auch das wird mir wieder falsch ausgelegt. Wobei mein Papa ist in Rente u meine Mama wird bald operiert u ist deswegen seit Wochen schon zuhause. Die beiden halten sich an alles und achten auf vieles. Gerade auch wegen der anstehenden OP.
Aber jetzt hält mein Mann mir das vor zu deinen Eltern geht sie u zu meiner Mutter darf sie nicht...
Ich versteh ihn und es tut mir selber leid. Aber sie macht grundsätzlich das Gegenteil von dem um was man sie bittet und ich bin dann immer diejenige die unserer kleinen erklären darf warum manches so oder so ist. Ich bin dabei immer die doofe. Oma ist immer die tolle. Ich will u werde meiner kleinen nicht sagen das es Oma ist die hier der Buh Mann ist ich will nicht das sie schlecht über ihre Oma denkt. Aber das unsere Maus schlecht über mich denkt zerreißt mir das Herz. Und das mein Mann da nicht hinter mir steht macht mich gerade so fertig.


Ich möchte doch einfach nur das so kurz vor knapp hier alle gesund bleiben. Kann mich denn keiner verstehen?

Sry für den langen Text.

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Schwieriges Thema ... stecke in einer ähnlichen Situation seitens der Verwandtschaft meines Mannes und wie ich mich und den Rest meiner Familie vor ihnen schütze.

Rat hab ich auch keinen. Nur das ich für mich beschlossen habe meinen Weg durchzuziehen und mich nicht zu was drängen lassen mit dem ich mich nicht wohl fühle.

Ich sehe es gar nicht ein das ich die halbe Nacht wachliege und mir über Coronaansteckungen und den möglichen Konsequenzen (Vater & ich Risikopotienten) Gedanken mache während die „Gegenseite“ friedlich schlummert und keinen Gedanken an mich verschwendet.

Ich kann & will niemanden bekehren wie er sich coronakonform zu verhalten hat aber ich will auch das man meine Entscheidung akzeptiert !

Ich kann dir sagen ich bin auch der Buhmann der Familie . Die Schwiegereltern vertreten die Meinung wer sich ausgewogen ernährt und Meditiert kann kein Corona bekommen und deshalb wird Bussi links,Bussi rechts mit der halben Nachbarschaft veranstalltet. Sollen sie machen wenn sie meinen aber dann bitte auch akzeptieren das ich auf Abstand gehe. Es kann sein das sich gar nichts fehlt aber es kann auch sein das es meinen bei uns lebenden,chronisch herzkranken Vater mit einer geraden überwundenen Krebserkrankung das Leben kostet. Das Risiko ist in diesem Falle zu hoch und wir Igeln und ein bzw. treffen nur draußen Leute & mit Abstand.

Das du deiner Tochter nicht die Illusion der Oma raubst ist wirklich toll auch wenn das für dich bedeutet die Lackierte zu sein 😊 vielleicht könnt ihr Erwachsenen nochmal das Gespräch suchen bzw. du und dein Mann .

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Danke für deine Meinung.

Ja auch ich bin Risikopat. Aber das stelle ich dabei mal nicht in Vordergrund will u werde auch nicht in ständiger Angst leben wollen.
Bin auch sonst immer vielen Infektionskrankheiten ausgesetzt (arbeitsbedingt) und habe was das angeht denk ich eine gesunde Einstellung und das nötige Fachwissen im Umgang mit diesen Erkrankungen.
Möchte einfach nur nicht das wir uns so kurz vor der Sectio jetzt noch was einfangen oder ne Kontaktquarantäne haben...

Das du deinen Papa u dich schützen musst./möchtest kann ich nachvollziehen. Würde ich auch machen wenn es um meinen Papa gehen würde.

Vielen Dank für deinen Zuspruch! Und ja werde mit meinem Mann reden das musste jetzt eben einfach nur mal alles raus!

Alles Gute dir
VG Honibiene

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Ohne dich persönlich angreifen zu wollen. Aber meiner Meinung nach behandelst du deinen Mann wie ein Klein Kind. Er sollte selbst entscheiden dürfen , was er tut und was nicht.
Und das mit deiner Schwiegermutter, joa , du bist jetzt bei deiner Tochter die böse Mama , das vergeht auch wieder . Aber verbiete ihr nicht de. Kontakt , besonders dann nicjt ,wenn sie ihn so stark einfordert

Ich wünsche euch dennoch alles Liebe und viel Kraft für die bevorstehende Geburt

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Aber was soll sie machen wenn ihr Mann sich wie ein Kleinkind benimmt? Einer muss ja der Erwachsene sein.

Und auch den Kontakt zur Oma nicht verbieten, dass ist auch schwierig wenn die Oma sich an nichts hält.

Ich bin auch schwanger und überlege wie wir die letzte Zeit der Geburt am besten gestalten sollen und verstehe die TE total.

Wenn mein Mann positiv ist wenn ich entbinde darf er nicht bei der Geburt dabei sein, da bekomme ich jetzt schon leicht Panik.

🙈🙈

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Hallo,

ich verstehe dich total und finde du reagierst auch richtig.
Mir wäre das Risiko auch zu groß, dass es kurz vor der Geburt einen von euch erwischt und du dann alleine mit Neugeborenen in Quarantäne bist.

Alles Gute für dich. 🍀🍀

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Ich denke du solltest nochmal mit deinem Mann sprechen. Eine Coronainfektion hiesse für den akuten Fall gerade dass er bei der Geburt nicht dabei ist und sie euch das Kind danach wegnehmen. Ist ihm das Risiko bewusst? Nix mit Babyhoneymoon, stillen und Co? Will er das wirklich (riskieren)?

Deine Tochter, ich finde es gut dass du die Oma nicht in die Pfanne hauen willst vor dem Kind aber einen Schluck Wahrheit verträgt es. „Wir müssen gerade sehr vorsichtig sein damit niemand in der Familie Corona bekommt. Die Oma meint das nicht böse aber sie will nicht verstehen dass das wichtig ist und verhält sich nicht sicher genug. Deswegen können wir die Oma erst wieder sehen wenn Mama aus dem Krankenhaus zurück ist.“

Wir sind alle drei Risikopatienten seit ich schwanger bin und meine Schwiegereltern sind auch sehr sorglos und sozial unterwegs, zudem sie schon Expositionen vor uns verheimlichen wollten. Alibihalber gehen sie vor einem Besuch testen aber wenn du anschaust was sie in der Inkubationszeit des Tests unternommen haben schickst du ein Stossgebet nach dem anderen los.
Mein Schwiegervater hat die gleiche Grunderkrankung wie mein Mann. Er ist frei in seinem Risikoappetit und seinen Entscheidungen aber für seinen Enkel und mich trifft er nicht die Entscheidung wieviel Risiko wir uns aussetzen. In der Konsequenz heisst das eben dass seine Entscheidung für ein hohes Risiko auch dazu führt dass er aktuell nicht mehr kommen kann.

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Ich stimme dir voll zu, aber das Baby wird einem nicht weggenommen!

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Ich verstehe dich schon. Du allein (bzw. eigentlich du und dein Mann, der Kern!) solltest dafür sorgen, dass es euch gut geht und ihr euer Ding macht. Manchmal muss man egoistisch sein und hier geht es schließlich um eine Geburt und dann um ein Neugeborenes, welchesan ganz besonders schützen möchte 😊
Ich finde es am schlimmsten, dass dein Mann und du nicht einer Meinung seid. Das müsst ihr meiner Meinung nach dringend klären! Denn wenn ihr beide zusammen diese Dinge entscheidet, dann ist der Rest egal. Ihr müsst für euch sorgen und wenn die Schwiegermutter sich an Regeln und Absprachen nicht hält, dann muss sie mit den Konsequenzen leben. Ich würde an deiner Stelle auf keinen Fall Schwäche zeigen in meiner Meinung.
Und dass du die Oma ggü deiner Tochter nicht schlecht reden willst finde ich total stark von dir. Ich würde versuchen ihr das zu erklären, warum sie nicht zu ihr kann usw. Die Kinder verstehen doch sehr viel 😊

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Hallöchen,

bevor ich dir meine persönliche Meinung dazu sage, möchte ich dich vorwarnen. Wenn man vergleichbare Beiträge in anderen Forenbereichen durchstöbert, wird deutlich, wie stark dieses Thema zurzeit politisiert... Von daher wirst du vermutlich auch mehrere Rückmeldungen erhalten, du verhieltest dich panisch oder bevormundend. Was der Eine als angemessene Vorsicht wertet, wertet der Andere als krankhafte Hysterie... So oder so, ihr werdet euren individuellen Weg finden müssen, auch wenn hier nicht jeder deine Meinung teilt. Momentan scheinen die Nerven bezüglich dieses Themas allseits recht angespannt #schwitz

Ich persönlich teile deine Zurückhaltung. Meines Erachtens ist es immer eine Risikoabwägung, wo man persönliche Kontakte eingehen möchte und wo nicht. Der Kindergartenbesuch hätte auch für mich einen höheren Stellenwert, wenn man berücksichtigt, wie wichtig Sozialkontakte für Kinder sind. Nicht notwendige Sozialkontakte zwischen Erwachsenen würde ich ebenfalls vermeiden. Einfach weil die meisten Erwachsenen (ich möchte hier nicht verallgemeinern), noch ein Weilchen auf soziale Happenings verzichten können, ohne dass hieraus ein großer Leidensdruck entstünde. Wie geht es deinem Mann denn momentan? Wirkt er sehr unglücklich mit der Kontaktreduktion bzw. ist es kein großes Opfer für ihn noch ein wenig auf die Feuerwehr zu verzichten?
Die Situation mit deiner Schwiegermutter ist natürlich sehr verzwackt. Grundsätzlich finde ich es aber gut, dass du deinem Kind die Oma nicht madig machen möchtest. Wären hier eventuell gemeinsame Treffen möglich? Natürlich wäre das auch nicht optimal, da es dir im Zweifelsfall als übertriebene Kontrolle angerechnet wird, aber so könntest du unerwünschte Kontakte zu Dritten zumindest regulieren und würdest den Kontakt dennoch nicht verbieten. Kommentare nach dem Motto "die arme Oma" kann ich schwer nachvollziehen, da sie dir offenkundig in keiner Weis entgegenkommen möchte.

So oder so... Rede mit deinem Mann. Frag ihn, was er vorschlägt. Vielleicht findet ihr eine Lösung mit der ihr beide leben könnt. Ich drücke die Daumen :-)

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Guten Morgen, oh je ist ne blöde Situation und ich kann Dich erst mal verstehen zumal Du ja auch schreibst, dass Deine SM sich öfters nicht an Absprachen hält und das geht nicht. Ihr seid die Eltern und entscheidet, daß muss sie akzeptieren. ABER um auf das eigentliche Thema zu kommen, das sehe ich als Außenstehende etwas gemischt. Natürlich gelten aktuell die Corona Regelungen und da sollte sich auch jeder dran halten und besonders wenn man kurz vor einer Entbindung steht. Aus diesem Grund wäre ich dann aber auch konsequent und würde die Kleine auch nicht in den Kindergarten schicken. Es sind jetzt noch gute zwei Wochen bis zum Termin, da würde ich in den sauren Apfel beißen, habt ihr ja bis dato auch und ich verstehe jetzt den Sinn nicht, dass sie noch die nächste Woche da hin soll. Du weißt ja auch nicht, ob alle anderen Eltern im Kiga vertrauenswürdig sind und sich an alle Regeln halten. Hier hast Du kein Problem und sagst selber das die Kleine schon recht viele Kontakte hat, mit dem Kind aus der Familie soll sie nur draußen spielen, genau genommen macht das keinen Unterschied mehr. Meine ich nicht böse und gebe Dir ja auch vom Grundsatz her Recht aber wie gesagt dann gilt das in alle Richtungen. Auch wenn Deine Eltern aufpassen, könnten sie Übertrager sein. Einkaufen oder zum Arzt gehen sie ja auch mal. Mit Deinem Mann und der Feuerwehr weiß ich jetzt nicht genau wie die Treffen da ablaufen aber ich denke, es sind Erwachsene Menschen und gehe davon aus, dass die Regeln eingehalten werden und Masken getragen werden. Das Deine Tochter gerne zur Oma möchte, zeigt ja das sie ein gesundes und gutes Verhältnis haben. Würde da jetzt auch nicht debattieren wer die Böse ist und wer nicht. Du bist die Mama und entscheidest. Mach Dich nicht verrückt deswegen weil DU die Böse bist. Das sind wir für unsere Kinder bis sie groß sind noch öfters. 😉 Klärt das lieber als Paar, wie ihr die letzten Tage bis zur Geburt sicher übersteht. Ist ja nicht mehr lange. Viele liebe Grüße.

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Ich fühle so mit dir. Ich bin zwar erst in der 13. Woche, aber ich habe eine ähnliche Situation mit meinen Eltern. Sie sind mir schlicht und ergreifend zu unvorsichtig. Wir haben sie seit letzten Oktober nicht gesehen (sie wohnen aber auch über 400 km weit weg). An Ostern wollten wir jetzt, wenn erlaubt, hin. Habe sie gebeten sich zwei Wochen vorher an einige Dinge zu halten, aber da führt auch kein Weg rein. Dann halt nicht, aber auch kein Besuch. Der schwarze kater wird mir zugeschoben, nach dem Motto, ich halte ihnen das Enkelkind (unsere erste, bin gerade schwanger mit dem zweiten) vor. Aber wir hatten schon ein Frühchen und ich will ehrlich nichts riskieren.

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hallo du ,
einerseits kann ich dich verstehen.,. andererseits. empfinde ich , das du da zu ängstlich bist.
einmal a mehr deinem Mann Freiraum einräumen lassen und b. nur draussen zu spielen find ich auch hart. ....

ich selbst hab vor kurzem erst zwillinge entbunden und bin Mama von 5 weiteren kidis, ja wir hatten auch kontakte beschränkt, aber sie waren bei meinen Eltern oder bei seinen und durften da auch mit den anderen drinne spielen.

ne Freundin von mir , hatte sich letztes Jahr angesteckt mit corona und ne gesunde Tochter zur Welt gebracht. ihr gings danach wieder gut..,
lg andrea