Herzschlag gesehen... bald NIPT und Nackenfaltenmessung

Huhu, gestern bei 7+2 haben wir den Herzschlag gesehen ♥️.
In zwei Wochen schauen wir wieder und besprechen dann die weiteren Untersuchungen wie Nackenfaltenmessung und NIPT, weil ich schon das über 40 bin.
Im Moment bin ich aufgrund meiner vorherigen FG im zwei Wochen Takt beim US und hangele mich von US zu US. Nun liegen die o.g. Untersuchungen wie ein Berg vor mir.
Habe Angst, dass was entdeckt wird, traue mich immer noch nicht, anderen von der Schwangerschaft zu erzählen und kann die Schwangerschaft aufgrund von Dauerübelkeit, Dauermüdigkeit und Befürchtungen garnicht genießen. Ging / geht es Euch auch so?

LG Catsan (8.SSW))

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Hi,

mir geht es ähnlich, bin heute lt. meiner Rechnung bei 8+0 (lt. US am Dienstag 7+5) & Herzchen schlägt. Bin auch schon 37 und hatte im Oktober 2019 eine späte Fehlgeburt in der 15. SSW. Ich versuche mich zu entspannen, aber man macht sich trotzdem seine Gedanken, ob diesmal alles gut geht. Ich habe ein BV bekommen und musste daher auch schon auf der Arbeit Bescheid geben. Das hat ganz schön Unbehagen ausgelöst, auch so möchte ich es ungern erzählen, dass ich schwanger bin. Habe so ein blödes Gefühl, wenn es niemand weiß, kann auch nichts passieren 🙈

Wir werden die NFM und den Harmony-/NIPT machen lassen, auch wenn es wenig Auswirkungen hätte. Wir möchten einfach vorbereitet sein.

Ich drücke dich mal fest!

LG Hamsti

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Ich verstehe das gut. Bin selbst auch schon 40 und hatte heute den ersten Ultraschall und soweit (6+1) ist alles in Ordnung. Jetzt kann ich mich zumindest schon etwas freuen :-)
Feindiagnostik und Harmony-Test werde ich wieder machen lassen und habe natürlich Respekt vor den möglichen Ergebnissen.
Was mir hilft, nicht völlig durchzudrehen bei dem Gedanken, was alles sein könnte: was immer es ist, es ist sozusagen schon passiert. Wenn ich mich auch sorge, wird das nichts verhindern oder ändern. Und deshalb versuche ich, mich mehr auf das Freuen zu konzentrieren ;-)
Das klappt nicht immer, aber es hilft.

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Ich bin bei 11+2. 41 Jahre alt. Zwei Fehlgeburten hinter mir und ein Kind an der Hand. In der aktuellen Schwangerschaft habe ich das erste mal keine Schwangerschaftsbeschwerden und das macht mich nervlich ziemlich fertig. Dafür aber Blutungen seit 3 Wochen. Wir wissen mittlerweile wo die herkommen. Ich liege und es scheint nicht gefährlich zu sein.
Ehrlich? Die Angst ist grösser als die Freude. Ich trau mich auch noch nicht dran zu glauben oder drüber zu reden. Da bist du nicht allein. Die letzten Wochen sind wie Kaugummi vergangen.
Bei mir weiss es ausser 3 Freundinnen die mir bei den letzten FG die Hand gehalten haben auch noch niemand und ich möchte es auch noch nicht so schnell sagen.

Der NIPT wurde heute abgenommen. Bis zum ETS haben wir dann hoffentlich das Ergebnis.
Ich sehe es andersrum. Wenn die zwei Untersuchungen gut sind, das ist meine erste grosse Schallmauer. Dann haben wir eine grosse grosse Wahrscheinlichkeit dass dieses Kind zur Welt kommen darf. Und das ist der Punkt an dem ich auch Familie guten Gewissens einweihen werde. Vorher krieg ich das nicht über mich.

Wäre es eine Option für dich die zwei Untersuchungen als ebensolche Meilensteine und Sicherheit zu sehen?

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Ja, ich denke schon.
Allerdings lässt sich der Bauch durch drei vorherige KS Geburten jetzt schon nicht mehr verstecken.

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Das ist natürlich suboptimal. Bei mir gehts damit auch schon los. Aber ist das gerade unter Corona so ein Thema? Ich arbeite komplett von daheim aus und mit den Kontaktbeschränkungen und geschlossenen Hotels sehen wir auch kaum Familie. Ich kann es locker noch bis zur 17. Woche mindestens unterm Tisch halten.