Geburtsvorbereitungskurs ein Muss?

Hallo, meine Frage steht ja bereits im Titel. Klar, ich muss natürlich nicht, aber wie sinnvoll findet ihr einen Geburtsvorbereitungskurs? Was lernt man da? Ich kann mir dazu nur wenig vorstellen, außer die klischeehaften Bilder von hechelnden Frauen in Filmen. Lohnt er sich. oder geht auch ohne?

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Guten Morgen!
Ich kann dir nur von mir erzählen. Ich habe keinen Kurs gemacht und habe es trotzdem geschafft mein Kind zu bekommen. Die Hebammen im Krankenhaus haben mit nicht geglaubt das ich keinen Kurs hatte.
Man hat das als Frau in sich. Also man atmet automatisch "richtig" und die Hebammen sagen dir dann schon wenn du was anders oder "besser" machen kannst. Wenn du gerne einen Kurs machen möchtest, mach das. Aber man bekommt das auch gut ohne hin.
Lg alicia mittlerweile mit dem 5. Baby schwanger 🥰😍

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Hallo es ist kein Muss wie du schon geschrieben hast!
Bei meiner ersten Schwangerschaft fand ich das schon schön! Ok es war auch kein corona Zeit! Nun läuft es wahrscheinlich alles anders!
Ich fand das schön mit anderen auszutauschen die auch so weit waren wie ich!
Und es wird halt auch gezeigt wie man atmet bei den Wehen und und und!

Ich hätte jetzt bei der zweiten Schwangerschaft auch es gerne mit gemacht aber wegen corona war es nicht möglich!
Und ich habe die Geburt auch ohne geschafft!
Weil ich halte noch wusste wie man die Wehen verarmet!
Aber man kann bestimmt auch alles online schauen ohne ein Kurs zu machen !

Wir noch weiter alles gute

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Ja, bei mir wäre der wohl online, da ist der Austausch mit anderen Mamis natürlich nicht so da.

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Ich hatte gerade vor zwei Wochen meinen Kurs, leider online. Dennoch fand ich es super und ich konnte für mich nochmal viel Infos mitnehmen. Das Klischee vom Hechelkurs ist echt total überholt 😄 wir haben genau eine Atemübung gemacht, die ging drei Minuten. Ansonsten hat uns die Hebamme super viel über den Geburtsverlauf erzählt, über do's and Don'ts die ersten Tage daheim, über Schmerzmittel und Risiken während der Geburt (ganz sachlich, nichts überdramatisiert aber auch nichts beschönigt), viel Wissenswertes zum Thema Stillen und einfach ganz viele uhrere Erfahrungswert. Mich hat es zum einen nochmal mehr beruhigt und zum anderen richtig gut auf die Geburt eingestimmt. Ich würde es jederzeit wieder machen. Zumal es auch für den Partner meiner Meinung nach schön ist mal mehr bei dem Thema abgeholt zu werden (Frau informiert sich ja wesentlich intensiver als der Mann) und auch von einer dritten Person ein bisschen erzählt zu bekommen, was seine Rolle in verschiedenen Bereichen ist

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kann ich von meinem Kurs damals genauso bestätigen

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Bei mir liefs genauso ab. Würde es jedenfalls wieder machen....

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Mein Kurs läuft zur Zeit über Zoom und ich würde es nicht nochmal machen! Atmen konnte ich vorher schon 😉 ich weiß jetzt das ich mich generell auf einem Ball ganz wohl fühle aber ob das unter der Geburt auch so ist kann ich dir in hoffentlich 4 Wochen sagen.

Ich glaube auch ohne Corona würde ich keinen mehr machen.

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Ich als 4-fache Mutter bin der Meinung, es muss nicht sein.
Beim 1. Kind absolvierten wir einen Crash-Kurs, hätten wir uns sparen können. Manche betrachten einen GVK ja als Kontaktbörse, da ist er vielleicht ganz nett (aber aktuell wird ja sicher kein Präsenz-GVK stattfinden).
Während einer Geburt macht man vieles intuitiv und somit richtig. Obendrein leitet einem ja eine Hebamme an.
Bei jeder Wehe kam mir der Gedanke „Zum Baby atmen, zum Baby atmen“, das „hypnotisierte“ mich regelrecht. Vielleicht war ich auch deshalb so leise
🤷‍♀️?
Wir Frauen wurden dazu erschaffen, Kinder zu gebären. Unsere Körper wissen, wie sie den kleinen Menschen heranwachsen lassen. Also wissen sie auch, wie sie ihn wieder „loswerden“ 😅.

Ich wünsche dir alles Gute 😘😘.

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Ich mache jetzt das zweite mal einen gvk mit. Gewisse Sachen fand ich durchaus sehr hilfreich (die sachlichen Informationen zu geburtsablauf, Möglichkeiten der schmerztherapie, wochenbett und Säuglingspflege). Ich bin ein Kopfmensch und weiß gerne über Abläufe und verschiedene Szenarien Bescheid. Ich bereite mich auch gerne auf eventualitäten vor und es war für mich gut, besonders über das Wochenbett Bescheid zu wissen.
Andere Sachen haben mir nicht ganz so viel weiter geholfen (Atemübungen, aber auch denen gebe ich dieses Mal wieder eine chance 😄).
Ich würde sagen: man kommt auch ganz klar ohne aus, aber für mich persönlich war er beide Male nicht komplett unnütz.

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Zum einen hechelt man heute nicht mehr, man wendet andere Atemtechniken an, diese müssen aber eingeübt werden, das ist also nichts für einen Crash-Kurs.

Ansonsten gibt es ganz unterschiedliche Kurse mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die einen eher mit praktischen Übungen, die anderen vermitteln eher theoretisches Wissen, einige behandeln auch das Thema Babypflege.

Ich würde mir etwas für mich passendes raussuchen und mitmachen. Man lernt bestimmt immer noch etwas Neues.
Ich habe in meinen beiden Schwangerschaften eine Mischung aus Yogakurs mit Infoteil gemacht.

Was mir richtig was gebracht hat, waren die behandelten Aspekte, an die ich vorher nicht gedacht hätte.
Wie verhalte ich mich, wenn die Geburt sich in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich erwarte? Wie fühlt man sich im Wochenbett? Wie ist das mit dem Stillen? Welche Unterstützung kann ich von meinem Partner erwarten?

Beim dritten Kind werde ich auch wieder etwas machen. Ich nehme mir Zeit, nur für dieses Kind. Das geht im Alltag nämlich manchmal total unter.

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Natürlich ist es kein muss. Wir haben den Kurs von Kristin Graf gemacht, "Die friedliche Geburt" und finde das so Goldwert.

Liebe Grüße
39. SSW#verliebt#huepf

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Ich habe beim 1. Kind einen gemacht um mir einfach die Angst zu nehmen. Jetzt beim 2. Kind mache ich keinen.