Bevorstehende Geburt und Ssdiabetes

Hallo ihr lieben,

wollte mal nach euren Erfahrungen fragen.

Ich bin heute 37+2 Ssw und habe Ssdiabetes meine Werte sind gut und ich muss nur Abend Langzeitinsulin spritzen.

Ansonsten ist bei mir alles top.
Ich wollte eig ambulant entbinden aufgrund von Corona und da ich noch eine 3 jährige Tochter habe.

Wie ist es bei euch oder war es bei euch ?

Freue mich über eure Erfahrungen 🌷

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Ich bin bei 37+1 und habe auch ssdiabetes. Insulinpflichtig bin ich nicht. Meiner Info nach geht ambulant aber nicht, weil die ersten 24 Stunden der bz des Babys überprüft wird.
Meine Tochter ist auch 3 Jahre alt und ich werde schauen, ob ich nach 36 Stunden (nach dem Hörtest und dem fersenblut) nach Hause gehe, mache das aber vom Zustand des Babys und mir abhängig.

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Nachtrag: ich würde an deiner Stelle in dem Krankenhaus nachfragen, in dem du entbinden wirst, inwiefern ambulant mit Diabetes zu verbinden ist.

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Ich habe da heute angerufen.
Mir wurde gesagt, 2 Tage muss ich da bleiben.
Könnte aber auf eigene Verantwortung auch gehen.

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Wir die offiziellen Richtlinien sind kann ich dir nicht sagen, aber bei „unserem“ KH ist es so das die Kinder erstmal auf die Kinderstation kommen.
Das aber nur bei Insulinpflichtigem Diabetes.

Dann werden innerhalb von 24 Std mehrmals die Werte kontrolliert, und wenn dann alles gut ist, dürfte man theoretisch gehen.

Lg

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Aufgrund von Corona, denke ich auch nicht, das sie alle unnötig dabehalten werden.

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Das stimmt ☺️
Ich hatte nachgefragt wegen dem KS , und da hieß es das man normalerweise 5 Tage bleiben müsse - durch Corona im Moment aber (in den meisten Fällen) nur 3.

Wenigstens etwas 😉

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Ich hatte ebenfalls eine diabetis, die diätetisch eingestellt wurde. Ubd während Lockdown entbunden. Da ich mein drittes Kind innerhalb 36 Monate entbunden hatte und immer in derselben Klinik, kann ich den Vergleich machen: ich würde es immer wieder bevorzugen, während Corona in einer Klinik zu entbinden und da zu bleiben!

Ich war nie so entspannt und erholt im Wochenbett! Die Station war entspannt und erholt. Kein trampeln der geschwisterkinder im Flur, kein Besuch für einen selber oder der zimmernachvarin. Die Schwestern und Hebammen konnten sich nun Zeit für Mutter und Kind nehmen und mussten nicht Streit zwischen zwei Angehörigen schlichten.. schlafen, wenn Kinder geschlafen haben, da ja auch niemand reinplatzt! Das war mega schön!

Und gerade wenn du eine Dreijährige hast: lass dich doch die zwei Tage voll bekochen und Schlaf soviel es geht- zuhause wartet noch genug auf dich ;)

Und auch die Blutwerte von Kind UND von dir werden nach der Geburt kontrolliert. Tunesien doch den Stress nicht an, am Tag nach der Geburt dein Neugeborenes einzupacken und irgendwo hin zu fahren, damit da die Werte kontrolliert werden...

Vielleicht hilft ja ein anderer Blick auf die Nicht-Besuchs-}‘Regel..,

(Übrigens hab ich im Krankenhaus erwähnt, wie erholsam das war. Und das Krankenhaus hat es von vielen Müttern gehört und wird die Regel: nur eine angegebene Bezugsperson zu bestimmten Zeiten wohl nach Corona weiterführen, da selbst die Babys ruhiger waren!!)

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Das könnten die Worte meiner Freundin sein, die als Kinderkrankenschwester auf einer Entbindungsstation im KH arbeitet.
Dort werden wohl auch nach Corona die Besuchsbestimmungen eingeschränkt bleiben, weil gerade alle sehr positive Erfahrungen damit machen.
Die Mütter und Kinder sind viel entspannter und erholter und es findet ein viel intensiveres Bonding statt, da die Babys nicht den halben Tag von Arm zu Arm gereicht werden.

Darauf freue ich mich ehrlich gesagt sogar. Bin jetzt fast 40.SSW, es kann also jeder Zeit los gehen und habe auch insulinpflichtigen Diabetes.
Bei den ersten 2 Geburten hatte ich zwar auch keinen Dauerbesuch, aber zumindest die Großeltern sind alle vorbei gekommen und auch 2 Freundinnen (+ natürlich der Papa täglich, beim zweiten dann mit Geschwisterkind). Das war zeitweise schon stressig genug und ich hätte gerne zwischendurch mal die Augen zu gemacht.

Das die großen Brüder diesmal nicht kommen dürfen, finde ich allerdings doch sehr schade. Zum einen weil sie es nicht kennen, dass ich länger als ein paar Std weg bin (sie sind 2 und 4) , zum anderen natürlich, weil sie ihre kleine Schwester am liebsten direkt kennen lernen sollen und wollen.
Trotzdem wäre das kein Grund für mich früher nach Hause zu gehen.

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Wegen der geschwisterkinder.
Als Kind 2 bei mir auf die Welt kam, war Kind 1 knapp zwei Jahre alt.
Ich fand es super, dass der Papa uns mit der „Großen“ besucht hat.

Aber Hand aufs Herz: rückblickend war es eher für uns Eltern ein toller Moment! Für meine „Große“ eher Nebensache....sie fand das ALLES -aufregend. Krankenhaus, der Flur, die Babys, die anderen Menschen.... ob sie da wirklich viel von Kind 2 mitbekommen hat wage ich zu bezweifeln.... 🙄

Und bei mir war es genau wie bei dir! Viel Besuch hatte ich nicht- auch „nur“ Großeltern. Und die eine Tante.... und erst jetzt bei Kind drei (als halt nur der Papa kommen konnte) habe ich festgestellt, dass die Besuche doch geschlaucht haben. Ist mir aber erst jetzt bewusst geworden und natürlich war es für mich auch irgendwie selbstverständlich, dass die Erwachsenen der Familie das neue Kind bereits im Krankenhaus begrüßen durften. Also ich hab mir da gar nicht den Kopf gemacht, ob das anstrengend wäre oder so, sondern es war irgendwie total klar mit dem Besuch.

Wenn die Kinderplanung nicht abgeschlossen wäre- ich würde bei der nächsten Geburt wieder freiwillig ins Krankenhaus für drei Tage- OHNE Besuch (abgesehen vom Papa). Sondern den Besuch wirklich erst „ausgeruht/ ein bisschen erholt“ zuhause empfangen...

Ich wünsch dir alles Gute mit deiner Bande ;) und „erhol“ doch etwas nach der Geburt 😊

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