Körperliche Schonung wäre gut aber Angst wegen der Arbeit - was soll ich tun?

Hallo ihr lieben

Weiter unten steht mein Beitrag mit den SB die ich hatte und der Kontrolle heute im KH! Alles Gut das Herz schlägt aber ich solle mich ausruhen!
So nun ist morgen Montag und ich müsste arbeiten. Ich arbeite im Consulting Bereich und es ist wirklich sehr stressend und fordernd und hat mir vor der SS echt Spaß gemacht aber seid mir dauernd kotzübel ist und ich nicht so belastbar bin ist es einfach nur mehr eine Qual für mich!
Ich war jetzt bereits eine Woche vom FA krank geschrieben und war ein paar Tage arbeiten

Nun hab ich echt Angst vor der Reaktion meines Chefs wenn ich mich wieder krankmelde
Ich bin In der 8ssw und möchte es noch einen Monat geheim halten..
Wenn mein AG vom Kinderwunsch gewusst hätte dann wäre ich sofort gekündigt worden

Was soll ich nur tun?
Darauf pfeifen und Krankenstand gehen?
Arbeiten und mich weiterhin stressen?
Ich hatte zwei FG (6ssw und 9ssw) und möchte mich schonen

Was würdet ihr tun?

Danke und Liebe Grüße

1

Huhu,

Ich verstehe, dass du deinen Job vorher gern gemacht hast. Kann ich nachempfinden.

Wenn dein AG dich jedoch wegen einem Kinderwunsch kündigen würde - bist du sicher, dass er zukünftig der Richtige für dich ist? Ich meine, mit Baby ist man ja vielleicht nicht mehr ganz so belastbar und flexibel wie vorher.

Also ich an deiner Stelle würde auf meinen Bauch hören (im wahrsten Sinne des Wortes), und mir die Ruhe gönnen, die du verdient hast. Und das Baby.
Dein AG kann dir ja momentan eh nichts, in der Schwangerschaft.
Und auch Stress kann SBs verursachen..

Pass auf dich auf.
Alles liebe 💓

2

Hallo,

ich würde an deiner Stelle mich schonen. Dein Kind geht natürlich vor und wenn Gott bewahre was passieren sollte dann wirst du dir immer Vorwürfe machen. Meine 1. FG war letztes Jahr da bin ich auch arbeiten gegangen und habe erstmal nichts von der Ss erzählt. Als ich die FG hatte habe ich es auch niemandem auf der Arbeit erzählt.. Bin sogar am nächsten Tag wieder arbeiten gegangen, weil ich mich ablenken musste. Dann habe ich mir Vorwürfe gemacht. Also lieber schonen, du wirst nicht die Welt retten oder deine Firma.. Die Firma geht auch nicht pleite wenn du. Mal. Krank. Bist. LG und schöne Kugelzeit

3

Ich verstehe, dass Du Dir nen Kopp machst!Und meine Situation ist (abgesehen von Deinem scheinbar echt schwierigen Chef) ähnlich.Hatte auch zwei Fehlgeburten und jetzt in der Frühschwangerschaft mit Blutungen zu tun.

Ich hatte nach meinen Blutungen zufällig ne Woche frei und das hat mir sehr gutgetan.War halt auch bisschen Glück, so bin ich um die Krankmeldung rumgekommen.Aber ganz ehrlich:meld Dich krank!Dein Chef kann ruhig doof gucken, es ist egal, er kann Dir gar nix.Andere brechen sich ein Bein und fallen wochenlang aus.

Ich würde nicht gleich den Teufel an die Wand malen und von einer Fehlgeburt sprechen, aber Du fühlst Dich nicht wohl und es ist sehr gut möglich, dass noch mal Blut kommt (ging bei mir über zwei Wochen, war aber harmlos!).Das würde Dich bei der Arbeit sicher sehr verunsichern.Deshalb bleib noch ein wenig zuhause.

Das mit der Übelkeit und alles lässt ja irgendwann nach, dann kannst Du noch mal Gas geben bei der Arbeit.Bis dahin achte ein bisschen auf Dich!Mir reichte eine Woche zuhause, aber das kann bei Dir anders sein.Nimm Dir Zeit.

Alles Liebe😊

4

Ich würde sagen dein Baby geht vor. Lass dir irgendwas einfallen was dich notfalls auch länger ausfallen lässt und Ruh dich aus.

Ich habe meinem Chef z.B. von einer Magenschleimhautentzündung erzählt und nach ner Woche "musste ich zum Spezialisten" der mich dann nochmal krank geschrieben hat 😉
Letztes Jahr bei meiner Überstimulation hatte ich z.B. erst "ne ambulante OP an den Eierstöcken wegen einer Zyste" (stimmte ja halbwegs, war ja die Punktion) und anschließend hatte ich einfach Komplikationen die mich 3 Wochen haben ausfallen lassen. Hat beides mal keiner hinterfragt.

5

Hey,

ich war in sie gleichen Situation. Zweimal. Vor 7 jähren habe ich noch in einer großen Big 4 gearbeitet und es war genau wie du es beschreibst. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust war zwar nicht da, aber es war am Ende Mobbing vom feinsten. leider habe ich es erst viel zu spät realisiert.
Melde dich krank, würde nicht sagen warum oder mir was langwieriges ausdenken. Kollegin hatte sich mal wegen Gürtelrose krank gemeldet, etc.
Schleppe dich nicht wegen der Arbeit an den Rechner oder zum Kunden sondern pass auf dich auf. Es wird dir am Ende keiner danken. Insbesondere wenn schon bei Krankheit kein verständnis ist. Jetzt in der zweiten Schwangerschaft bin ich in einer kleinen, feinen Beratung und hier war absolutes Verständnis und Rückhalt da. Hier konnte ich mich frühzeitig dem GF anvertrauern etc.

Also mein Rat: pfeif drauf und lass dich krankschreiben. Ich vermute alleine die verfallenen /nicht aufgeschriebenen Überstunden der letzten Jahre sind deutlich mehr als die Krankschreiben nun.

(hier mal ein Tipp für ne Reportage https://www.zeit.de/2019/34/diskriminierung-arbeitsplatz-frauen-job-sexismus-gleichberechtigung/seite-4 ... da findet sich auch meine Geschichte wieder,..)

Pass auf dich auf und alles Gute. Schreib mich gern per PN an.

Liebe Grüße