Arztwechsel Gemeinschaftspraxis

Hallo zusammen,

ich hatte gestern bei 7+4 meinen ersten Arzttermin. Soweit alles bestens :-)
Nur mit dem Termin als solches bin ich nicht so glücklich. In meiner letzten Schwangerschaft wurde ich von einer Ärztin, ich sag mal A, betreut. Davor war ich bei einer anderen Ärztin derselben Praxis, ich nenne sie mal B. Ich fand B total nett und war superglücklich, eine gute Gyn gefunden zu haben (die Ärzte davor waren nicht so toll...). Leider konnte sie mich in der Schwangerschaft nicht betreuen, da sie selbst in Elternzeit war.

So, nun fand ich A zwar durchaus auch sympathisch, aber es lief bei der Vorsorge einiges nicht so, wie ich mir das gewünscht hätte (sie ging nicht so auf meine Fragen ein, war manchmal unsicher, verschätzte sich im Ultraschall extrem - Kind 1kg schwerer, Kopfumfang 4cm größer usw.). Jedenfalls wollte ich dieses Mal dann gerne von B betreut werden. Hatte auch extra bei ihr einen Termin vereinbart.

Nun wartete ich gestern vor dem Behandlungszimmer und bekam mit, wie A und B diskutierten. Es endete dann mit „mir ist das egal“. Ich wurde dann nochmal zum Empfang gerufen und wurde gefragt, ob ich denn wirklich von B behandelt werden möchte, ich sei doch Patientin von A. Ich bejahte dies und dachte, damit sei die Sache geklärt. Dann sprach mich aber B auch darauf an, von wegen ich hätte doch ein Vertrauensverhältnis zu A etc. Das war richtig unangenehm. Ich muss mich doch eigentlich nicht dafür rechtfertigen, oder?

Die Behandlung war dann freundlich, aber sehr kurz. Ultraschall auch wirklich nur so lang, wie es sein musste, denn Herzschlag zu erkennen. Ich kam mir irgendwie abgefertigt vor, ganz anders, als in meiner Erinnerung. Und irgendwie kam ich mir auch blöd vor, versteht ihr das?

Es hieß, ich soll in drei Wochen wiederkommen. Am Empfang wurde dann gesagt, tja, doof, B kann nur in 2 oder 4 Wochen, wenn ich in 3 Wochen wiederkommen will, müsse ich zu A. Ich habe mich dann für einen Termin in 2 Wochen entschieden. Aber ganz ehrlich, was soll das? Überlege ernsthaft, die Vorsorge nur noch bis auf Ultraschall über die Hebamme zu machen, so ein blödes Gefühl habe ich immer noch. Und eigentlich ist der erste Ultraschall doch was tolles, oder?

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Huhu:)
Das finde ich schon ein wenig 'unseriös' also klar Ärzte sind Menschen aber da sollte man schon ein wenig professioneller sein. Man sollte immer mit guten gefühl zu einem FA gehen meiner Meinung noch. Höre auf dein Gefühl ^^

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Ja, ich denke, gerade bei so einer intimen Untersuchung möchte man sich doch wohl fühlen, oder?

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Das "vor" einem Patienten diskutiert wird, geht schon mal gar nicht.

Vielleicht hättest du dich Ärztin A ggü schon erklären können, weshalb du lieber eine Behandlung von B wünscht.
Denn sind wir Mal ehrlich, wenn man jemanden nicht sagt, was man nicht gut findet bzw wie man sich bei der Behandlung gefühlt hat, kann diese Person es ja nicht ändern.
So ist es doch in vielen Bereichen im Leben. Ich erinnere mich da nur an mein Studium, wenn Vorträge gehalten wurden. Die Studenten zum Redner immer "alles top" und untereinander dann ausgetauscht was Student X vorne alles nicht so toll gemacht hat. So hat man ja nicht einmal die Möglichkeit sich zu verbessern und Handlungsweisen zu verändern. Aber das ist deine Entscheidung.

Ich bin übrigens bei meinem Hausarzt in einer Gemeinschaftspraxis, da werde ich immer gefragt, bei wem ich die Untersuchung haben mag. Da ist keiner dem anderen böse, wenn man mal zum anderen geht bzw der hauptbehandler nicht da ist. Es gibt zb Probleme die bereden ich lieber mit meiner Ärztin und dann wieder die üblichen Sachen wie Erkältung, wo ich dann auch zum anderen Arzt gehe. 🤷

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Ich war seit über einem Jahr nicht mehr bei der anderen Ärztin. Ehrlich gesagt, wäre ich da nicht auf die Idee gekommen, mich der Ärztin gegenüber zu erklären. Und es gab ja auch nicht „den“ einen Grund, sondern verschiedene Kleinigkeiten in Kombination mit „bei B fühlte ich mich damals besser aufgehoben“. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass das überhaupt jemanden interessiert, geschweige denn so einen (gefühlten oder tatsächlichen) Unmut auslöst.

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Ja, das verstehe ich. Aber vielleicht kann man es ja beim nächsten Mal ansprechen, damit dieser, wenn vielleicht auch nur gefühlte, Unmut aus der Welt geschaffen wird. Wenn man sich unwohl fühlt, kann das ja auch Auswirkungen auf die Untersuchung (zb Blutdruck) haben.
Es wird sich hoffentlich klären für beide Seiten.