Hebamme bei Kind Nr. 2

Mich würde mal interessieren, brauchte ihr bei Kind Nr. 2 wieder ein Hebamme?
Bei Nr. 1 war sie ziemlich schnell weg, da ich sehr schnell in meine Rolle eingefunden hatte und sonst Gott sei Dank alles gut war.
Jetzt frage ich mich, ob ich überhaupt eine brauche. Die die ich angerufen habe, sind schon ausgebucht. Frage ich mich, ob ich nun dran bleiben soll oder es auch ohne geht.

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Ich bin zwar erst schwanger mit Kind Nummer 2, aber ich werde auf jeden Fall wieder meine Hebamme in Anspruch nehmen.

Meine Mutter hatte bei mir (erstes Kind) auch keinerlei Probleme, das Stillen funktionierte gut, das Schlafen ebenfalls. Bei meiner kleinen Schwester war alles anders: sie konnte nicht richtig saugen, hat deshalb viel zu viel Luft und zu wenig Milch geschluckt und sehr viel geschrien vor Hunger und Bauchweh. Es hat zwei Wochen (!) gedauert, bis meiner Schwester (und meiner Mutter) geholfen wurde.
Heute hätte eine Nachsorgehebamme vielleicht eher helfen können.

Die Hebamme darf täglich kommen in den ersten 10 Tagen, muss aber nicht. Wenn wir beide da keinen Bedarf mehr sehen, wird sie nicht mehr kommen. Aber wenn ich sie brauchen sollte, ist sie für mich da.

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Beim ersten Kind brauchte ich sie nicht.
Beim zweiten wären wir nach kurzer Zeit wieder im KH gelandet. Da sie täglich kommen konnte,kamen wir drum herum.
Das dritte Kind soll im Idealfall ambulant kommen. Ich habe null Bock auf die Coronazeit im Krankenhaus….😬 Und ohne sie dürfte ich nicht ambulant entbinden.
Nach der Erfahrung bei dem zweiten Kind bin ich definitiv der Meinung-lieber haben und nicht brauchen….
Ich habe in der 6. Woche gesucht und massig Absagen bekommen. Aber bin froh,dass ich dran geblieben bin.
Da musst du ein bisschen auf deinen Bauch hören,denke ich.
Es geht natürlich auch ohne!
Alles Liebe für die Schwangerschaft 💙

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Darf ich fragen wer dir eine Hebamme vorschreibt bei ambulanter Geburt? Ich meine, wenn man eine nette hat ist das sicherlich dann besonders praktisch aber Pflicht? Ich habe mich bereits zur Geburt angemeldet mit Wunsch ambulant- da hat mich keiner gefragt oder gesagt, dass das Pflicht wäre.
Ich wohne in einer Großstadt bei uns findest du nur eine Nachsorgehebsmme direkt nach pos. Test...Ich hatte erst in der 8.Ssw meinen ersten FA Termin da waren meine Favoriten schon wieder voll und bevor ich keine intakte Ss bestätigt habe, such ich nicht nach einer Hebamme...Beim ersten Kind hatte ich eine, die mehr als überflüssig war. Wir haben hier zwei große Geburtskliniken mit einer Wochenbettambulanz, in der Hebammen rund um die Uhr da sind. Wenn was wäre fahren wir da hin bzw. unser Kinderarzt ist gleich ums Eck und kommt für die U2 zu uns nach Hause... Ich dachte das reicht. Ich frage jetzt nur, damit ich keine böse Überraschung erlebe... ?

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Ohne hebamme kannst du nicht ambulant entbinden, schade das du nicht darauf hingewiesen worden bist aber die lassen dich dann nicht gehen. Es muss sicher gestellt werden das sich jemand um dich und dein Kind kümmert und das Fersenblut abgenommen wird das macht die hebamme.

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Ich hatte bei Kind 1 eine und fand sie überflüssig. Bei Problemen konnte sie mir nicht helfen, hat mich an den Kinderarzt verwiesen, die anderen Probleme habe ich mithilfe des Internets besser lösen können. Daher verzichte ich auf eine Hebamme bei Kind 2. Wenn etwas ist, gehe ich zum Kinderarzt. :-D

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Für eine ambulante Entbindung braucht es hier, gerade wenn es nicht das erste Kind ist, keine Hebamme. Die müssen entlassen, wenn man es möchte.

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Muss ich widersprechen, ich habe mich bei meiner Klinik informiert und die sagten ohne hebamme darf ich nicht mit dem Baby nachhause nach ein paar Stunden, frühstens nach einem Tag. Außerdem haben sie mich darauf hingewiesen das die hebamme das Fersenblut abnimmt und die Klinik bietet dies nur für wöchnerinnen auf Station an.

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Huhu
Also ich bin kind Nr 3 schwanger und werde definitiv wieder eine hebamme nehmen. Habe bei den anderen beiden auch eine gehabt und war total froh. Ich konnte sie zu jederzeit erreichen, denn auch bei Kind Nr 2 hatte ich stillprobleme, sie hat mit mir beckenbodentraining gemacht und half auch sonst bei allem. Ich war einfach froh jemanden zu haben, die regelmäßig vorbei kam.

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Ich wollte unbedingt wieder eine Hebamme haben 😊 einerseits ergeben sich nochmal neue Fragen und andererseits beruhigt es mich, wenn einmal die Woche geguckt wird, dass alles in Ordnung ist.
Bei meinem ersten Kind ist zum Beispiel der Bauchnabel nicht verheilt und die Hebamme hatte mit verschiedenen Mitteln versucht, dass er abheilt. Am Ende mussten wir doch zum Chirurgen, aber das wäre nicht mein erster Schritt gewesen, wenn ich ohne Hebamme gewesen wäre. Außerdem finde ich es praktisch, dass jemand zu mir kommt und ich nicht immer gleich wegen allem zum Kinderarzt muss.
Die Hebamme kam beim ersten Kind wirklich 6 Monate nach Hause und bis zum 1. Geburtstag waren wir dann noch beim Babytreff/Babymassage. Ich fand es einfach toll, dass jemand diese Zeit mit meinem Baby so begleitet 😊

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Ich bin mit dem zweiten Kind schwanger und werde dieses Mal auf eine Hebamme verzichten. Ich empfand die Termine eher als anstrengend und bei meinen Stillproblemen konnte sie mir auch nicht helfen. Werde dann eher bei Bedarf auf Kinderarzt oder Stillberaterin zurückgreifen.

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Ganz genau so ging es mir auch. Hatte auch Stillprobleme und sie hat mich eher demotiviert es zu versuchen. Ich fand die Termine auch eher anstrengend. Wollte sie nicht in eine Wohnung lassen, wo was rumliegt und musste vorher gefühlt noch einen generall-putz machen usw... das mit dem Bauchnabel kann man sich ja nochmal im KH zeigen lassen für zu Hause. Man weiß natürlich wie Kind 2 wird, aber ich bin selbst Schuld, dass ich jetzt keine mehr finde, habe mir zu viel Zeit gelassen.

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Ja, so hab ich bei Kind 2 auch gedacht.
Der wurde dann leider ein Not Kaiserschnitt und meine Fäden wollten sich nicht auflösen.
Somit musste ich dann mit Säugling zum gyn fahren und saß da gute 1,5h eh mir die Ärztin fix die Fäden raus gepopelt hat.

Deswegen hatte ich bei Baby Nummer drei eine Hebamme, und habe jetzt für Baby Nummer 4 auch wieder dieselbe.

Wenn alles gut geht brauchen wir sie nicht und sie muss nicht kommen.
Wenn es jedoch ein Problem gibt ist sie da.

Liebe Grüße Janina mit 💙💙❤ und 🐣 15+4

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Hallo,
bei mir war’s mit Kind 1 nicht einfach und das stillen war ein Kampf, noch dazu hatte ich heftige Geburtsverletzungen. Da es eine ambulante Geburt war, war ich froh, dass die Hebamme 30 Minuten nachdem wir aus dem Krankenhaus kamen, schon vorbeikam.
Jetzt mit Kind 2 habe ich in der 10. SSW zwei Hebammen angefragt und meine Wunschhebamme hat zugesagt. Da unser Sohn im September eingeschult wird und sieben Wochen Sommerferien hat, würde ich die zweiwöchig stattfindenden Termine gerne zwischen Arzt und Hebamme abwechseln, denn am Dienstag saß ich gut 1,5 Stunden bei meiner Ärztin im Wartezimmer.
Außerdem sitzt die Plazenta noch zu tief und wir wissen nicht, wie sich das entwickelt.
Wenn nach der Geburt alles glatt läuft, muss die Hebamme ja auch nicht so häufig kommen aber ich fühl mich gut mit dem Gedanken, dass ich jemanden fragen kann
LG und alles gute

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Ich brauchte auch beim 1. Kind schon keine. Sie war nur 1 mal da und konnte mir keine Tipps geben oder Fragen beantworten, die ich nicht auch ohne sie (beantwortet) bekommen hätte. Wäre etwas wirklich Besorgniserregendes passiert oder mir aufgefallen, wäre ich zum Kinderarzt gefahren oder hätte den Notarzt gerufen. Für das 2. Baby habe ich mir deshalb gar nicht erst eine Hebamme gesucht.