12 Tage vor Geburt kurz vor der Geburt Panik das mit der kleinen was nicht stimmt...😱

Hallo
Ich muss mich ausheulen. Ich bin in der 38. Woche und in 12 Tagen wird die kleine per Ks geholt.
Ich habe wohl zu viel Fruchtwasser ( wieviel weiß ich nicht) , vor 3 Wochen wurde eine Zyste an ihrem Eierstock festgestellt. Seitdem befinde ich mich in Dauerpanik.
Ich muss dazu sagen , dass ich letztes Jahr im mai eine stille Geburt wegen Trisomie 13 in der 16.ssw hatte.
Wegen der Zyste war ich dann zum 3x insgesamt beim PrÀnataldiagnostiker, er gab Entwarnung alles halb so wild und hat sich alle Organe, Herz, Hirn nochmal genau angeschaut.
Laut ihm FW unauffÀllig.
An dem Tag hat meine gyn aber Zuviel FW gesehen-da hatte sie es mir aber nicht gesagt. Nachdem ich bei der FD war hat sie nur gefragt, ob was wegen dem Fruchtwasser gesagt wurde. Ich verneinte und sie sagte nichts. Erst als der Befund aus dem kh kam, meinte sie-ja habe ich auch gesehen, aber da der PrĂ€nataldiagnostiker nichts gesagt hat, war es fĂŒr sie wohl nicht relevant.

Naja ...10 Tage spÀter Anmeldung zur Geburt. US gemacht, Kind liegt quer wegen viel FW. Da bekam ich diese Info das erste mal . Aber warum ich Zuviel Fruchtwasser habe , bekam ich keine Info .und ich dumme Nuss habe nicht nachgefragt.

Ich habe auch kein Ss Diabetes. Nun habe ich gegoogelt-großer Fehler. Und habe extrem Angst!
Angst wieder ohne Baby das Kh zu verlassen, werde unruhig wenn ich sie nicht merke etc.
Ich kann einfach nicht mehr.

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Ohjee da hast du ja wirklich schon einiges durchgemacht. Ich bin das erste Mal schwanger. Hier einige Gedanken/Erfahrungen von mir. Vielleicht klingt ja etwas an bei dir. Nachdem ich relativ viele Ă€rztliche Kontrollen hatte, da ich Blutungen hatte, habe ich gemerkt, dass ich nach dem US jeweils beruhigt war. Mein eigenes KörpergefĂŒhl blieb aber auf der Strecke. So wache ich manchmal auf in der Nacht und habe plötzlich Angst, dass sich das Kind nicht bewegt etc.
Die moderne Medizin hat viele Vorteile und auch einige Nachteile. So wird viel ĂŒber Risiken gesprochen. Ich versuche momentan zu lernen wieder meinem Körper zu vertrauen. Auch mit dem Wissen, dass immer etwas sein kann und wir die vollstĂ€ndige Kontrolle nicht haben. Mir helfen Shiatsu-Massagen, Schwimmen und immer wieder versuchen meine Sorgen bewusst wahrzunehmen und zu schauen was ich brauche. Google habe ich mir verboten. Das alles ist einfacher getan als gesagt und ich denke, dass das ein stetiger Prozess ist. Ich bin da noch lange nicht am Ziel. Ich finde aber auch, dass Sorgen sein dĂŒrfen, da wir ja das Beste wollen fĂŒr unsere Kinder.
FĂŒhl dich und dein Kind gedrĂŒckt!

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Ich kann dich verstehen.
Bei mir wurde in der 22 SSW zuviel Fruchtwasser festgestellt. SS Diabetes ausgeschlossen. Man konnte mir nicht sagen warum und woher es kam. Dann beim Organscreening bekam ich die Info das mein Junge zu große Nierenbecken hat, sprich einen beidseitigen Nierenstau. Muss jetzt nach 6 Wochen wieder zur Kontrolle. Ich habe auch gegoogelt und das war ein Fehler. Da kam vermehrt Down Syndrom raus, Nackenfalte und Nasenbein waren soweit unauffĂ€llig đŸ€·đŸ»â€â™€ïž ich mache mich auch nur noch verrĂŒckt.
Jetzt in der 28-30 SSW hatte ich immer so 1-2 Tage da hab ich ihn fast gar nicht gespĂŒrt und war total besorgt. Aufwecken ging auch nicht. Also musste der Fetaldoppler her.
Vor 4 Wochen lag er in SL, ansonsten immer BEL. Im Moment habe ich auch das GefĂŒhl das er Quer liegt. Ich könnte mir vorstellen das er mit dem Kopf nicht ins Becken kommt weil das Wasser sich nicht verdrĂ€ngen lĂ€sst. Genauso wie mit dem Nierenstau. StĂ€ndig gegen einen starken Wasserdruck zu pieseln stelle ich mir sehr anstrengend vor....

Das schlimmste ist aber, man fĂŒhlt sich so hilflos. Man weiß es geht dem Baby nicht gut und kann ihm nicht helfen. Das macht mich fertig und ich habe ab und zu meine Heultage....

Ich wĂŒnsche dir/ euch alles gute. đŸ€đŸ™‚đŸ€°