Verdacht auf Präeklampsie/HELLP-Syndrom, aber Ärzte reagieren nicht!

Guten Morgen ihr Lieben,
letzte Woche Mittwoch hatte ich einen Kontrolltermin bei der Hebamme in meiner Gyn-Praxis. Diese wurde schnell hellhörig, als sie gesehen hat wie aufgedunsen ich aussehe. Nachdem sie ein paar andere Sachen gecheckt hat (Thrombozytenwerte im Blut, Urin, Blutdruck) meinte sie, sie hätte den Verdacht, dass sich bei mir ein HELLP-Syndrom entwickelt (hatte meine Mama bei mir damals auch, deshalb musste ich in der 29. SSW notfallmäßig geholt werden). Da meine Gyn-Praxis dann für 1 Woche Urlaub hatte, sollte ich am Montag in die Klinik und dort kontrolliert werden. Am besagten Montag wurde in der Klinik mein Urin, Blutdruck, Blutwerte, CTG und Ultraschall gemacht. CTG und Ultraschall waren unauffällig, alles andere war eher semi. Eiweiß im Urin, Blutdruckwerte von 170/124 und auch die Thrombozyten sind weiter abgefallen. Wurde dann stationär aufgenommen. Nach längerem hin und her, hieß es dann am Mittwoch morgen, ich dürfte am Donnerstag heim. Abends kam eine Oberärztin zu mir und sagte, sie sieht das anders und ich müsste mindestens über das Wochenende und den Feiertag bleiben. Es gäbe 2 Optionen, entweder es bleibt stabil, oder es wird schlimmer und man muss die kleine Maus per Kaiserschnitt holen. Ich war dann echt etwas überfordert und wusste nicht, was stimmt jetzt bzw. wem kann ich glauben und vertrauen. Am Donnerstag kam dann eine 3. Ärztin zu mir, hatte meine Entlassungspapiere dabei und meinte ich kann heim gehen. Mir wurde noch erklärt, worauf ich achten soll (Oberbauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen) und wenn eins dieser Symptome auftritt, sollte ich direkt notfallmäßig in die Klinik kommen. So war es dann direkt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Ich hatte starke Oberbauchschmerzen und hatte das Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen. Sind dann ins Krankenhaus gefahren. Wurde nach kurzem checken der Blutwerte und CTG wieder heim geschickt. Thrombozyten waren nochmal weiter abgefallen, aber das sei wohl okay. Gleiches war gestern. Sind gegen 19:30Uhr in die Klinik gefahren, wurde erneut ans CTG angeschlossen, Blutwerte wurden kontrolliert. Leberwerte waren in Ordnung (wohl nicht optimal, aber okay) und Thrombozyten sind noch weiter abgefallen. Der diensthabende Arzt meinte, es sei keine Indikation mich stationär aufzunehmen. Ich saß mit Tränen in den Augen im Auto, solche Schmerzen hatte ich im Oberbauch. Zuhause musste ich erstmal eine Paracetamol nehmen (hab sonst echt Respekt vor Medikamenten in der SS), da ich es kaum aushalten konnte. Heute ist Kontrolle im Krankenhaus und ich bin echt gespannt, wie das ganze weiter gehen soll. Was meint ihr denn zu der ganzen Geschichte? Entschuldigt den Roman.

Liebe Grüße,
Melli und Mäuschen 35+1 💕

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Wenn es akut wäre und die wirklich eine davon sehen würden, dann wurden die sich im Krankenhaus überwachen und bei Verschlechterung muß die Maus geholt werden.
Dem scheint ja momentan nicht so.
Also wenn es dramatisch sei dann müssen nuns werden sie reagieren. Aber sie werden in deiner Woche nicht auf Verdacht das Baby schon holen und es zur Frühgeburt machen. Da wird leider gewartet bis zum Ende, zur Not mit stationärer Überwachung

Vllt gibt es ja heute Aufklärung.

Alles Gute dir

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Es ist noch nix akutes oder medikamentös einstellungswürdig. Sonst hätten sie schon längst reagiert , mit Medikamenten, einer stationären Versorgung oder Beendigung der Schwangerschaft.
Bek schwangeren, Babys und Kindern sind Die Ärzte doch sehr gewissenhaft!
Ich hatte eine schwere präeklampsie (&gdm) und mein Sohn wurde an 35+1 per Kaiserschnitt geholt.
Ich weiss genau wie du dich grad fühlen musst.
Ich war das erste mal mit 26+x stationär im Krankenhaus und hatte seither solche Ängste. Ängste um mein Leben. Um das Leben meines Babys. Ängste um die ungewisse Zukunft.
Ich lass dir mal einen Drücker da! Und ich wünsche dir und dei em Zwerg alles liebe!

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Hm schwierig. Einerseits sah ich Ärzten Vertrauen. Eine Ärztin meinte ja aber sie sieht da schon eine Gefahr und du sollst bitte im KH bleiben. Bei meiner Freundin nahm der Arzt es auch nicht Ernst, das Ende war das Kind und Mutter in der not OP im Krankenhaus landeten und sie lange zu kämpfen hatte noch... Aber als Laie hab ich einfach keine Ahnung welche werte noch OK sind. Nochmal mit der Hebamme reden?

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Wenn es ernst wäre dann hätten die Ärzte gehandelt. Vertrau den Ärzten die wissen was sie machen

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Huhu hast du einen Frauenarzt? Was sagt dieser dazu? Bzw habt ihr auch eine andere Klinik in der Nähe? Ich würde das noch wo anders abklären lassen, erlich gesagt. Klar soll man den Ärzten vertrauen, ich habe aber auch schon oft erlebt das Ärzte, weil sie nun mal auch nur Menschen sind, auch Fehler machen. LG und alles liebe dir