Langsam kommt die angst vor der geburt

Hey ihr süßen, ich komme am Donnerstag in die 39 Woche.
Und langsam kommt die angst vor den Schmerzen.
Hab heute alle frage Bögen für kh ausgefüllt und leider auch alles sorgfältig durchgelesen.
Und nun ist sie die da.... Die Angst vor der geburt.

Hattet ihr schon eine Geburt? Wie seit ihr mit den Schmerzen zurecht gekommen?

Aufgrund von corona konnte ich leider keinen geburtsvorbereitungskur absolvieren. Bzw hab auch keine hebamme

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Angst ist genau das falsche Gefühl, was du haben solltest! Durch die Angst verkrampfst du und die Geburt wird erst Recht schmerzhaft.
Ich würde dir empfehlen, vielleicht noch bei „Die friedliche Geburt“ reinzuhören. Da hätte es auch einen Geburtsvorbereitungskurs gegeben, wahrscheinlich ist das jetzt schon recht knapp bei dir. Aber es gibt auch kostenlose Podcast Folgen, wo du vielleicht nochmal reinhören könntest.

Ja, ich hatte schon eine Geburt und sie verlief nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Allerdings gibt es viele Sachen, die ich heute anders machen würde. Ich habe sie aber ohne PDA überlebt und es wurde immerhin kein Kaiserschnitt, was mir sehr wichtig war.
Ich freue mich auf meine nächste Geburt. Ich weiß, dass ich stark genug bin, um sie zu meistern 😊 Angst habe ich keine. Jeder Schmerz (sollte er vorhanden sein) bringt mich meinem Baby näher ❤️

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Huhu,

Dann haben wir ja denselben ET 🙋‍♀️.

Ich habe an 38+6 die geplante Re-Sectio, hoffe jedoch, dass er vorher spontan kommt.

Ich kann dir die Doku Reihe "Die Wiedergeburt der Geburt" empfehlen und ansonsten noch empfehlen keine Geburtsberichte zu erfragen oder durchzulesen. Sonst bekommst du u.a. solch wenig hilfreiche Antworten wie von meiner Vorschreiberin..

Jede Frau hat sicherlich Respekt vor der Entbindung, aber dank unserer Hormonflut ist davon während der Geburt nicht mehr viel übrig. Da macht man einfach. Zur Not gibt's die PDA. Ich zB habe auch persönlichen Überzeugungen schriftlich festhalten lassen, dass ich keinen Dammschnitt möchte. Das erleichtert mir persönlich schon sehr den Gedanken an eine natürliche Entbindung, falls es doch so kommen sollte.

Häng dich nicht daran auf, was alles passieren könnte oder anderen passiert ist. Das muss dir deshalb nicht auch passieren. Nimm es wie es kommt und habe keine Angst, ein wenig Angst zu haben. Das ist normal und blockiert dich nicht für eine natürliche Geburt.

Alles Gute! 🌻

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Darf ich fragen wie weit du es schriftlich festgehalten hast? Bei der Anmeldung im Krankenhaus oder hast du so eine Art Vertrag mit jemanden gemacht ? Finde es eine sehr gute Idee 🤩🤩

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Wie meinst du das, du hast es festhalten lassen?
Ein Dammschnitt wird ja als medizinische Indikation gemacht, z.B. wenn es tatsächlich ohne nicht weiter geht, oder wenn die Gefahr des Dammrisses nahe des Afters zu groß wird, damit du danach nicht Stuhlinkontinent wirst?

LG

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Ich habe meinen Sohn im Oktober 2017 zur Welt gebracht und das es weh tut, ist klar. Aber Angst hatte ich nie. Es sind keine Schmerzen die man nicht aushalten kann. Damals war mir klar, ich kann vor nichts Angst haben was ich nicht kenne. Jetzt bin ich mit dem 2. Wunder schwanger und habe wieder keine Angst. Denn ich weiß, dass man die Schmerzen gut aushalten kann und danach mit dem schönsten der Welt belohnt wird 🥰

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Guten Morgen! Bitte habe keine Angst vor der Geburt! Du schaffst das! Bei der ersten Geburt bin ich eigentlich ganz gut mit den Wehenschmerzen klar gekommen, aber ich habe mich nachher doch noch für eine PDA entschieden. Ich hatte die letzten beiden Nächte vor der Geburt eigentlich fast gar nicht mehr geschlafen und war dementsprechend fertig als es mit der Geburt los ging.
An sich kam ich mit den Wehen ganz gut zurecht, aber ich wusste einfach nicht ob ich das noch 3,4 oder 5h durchhalte. Man weiß ja gerade bei der ersten Geburt nicht wie lange es wirklich dauert. Und es ist keine Schande, wenn man sich für Schmerzmittel oder eine PDA entscheidet. Die Option hast du immer. Ich habe nach meiner PDA erstmal 3h im Kreißsaal geschlafen und wurde durch die Presswehen wach 😅🙈

Angst vor den Schmerzen zu haben ist eigentlich schlecht, weil du voreingenommen in die Geburt gehst und dich evtl nicht zwischendurch entspannen kannst. Das ist zwischen den Wehen aber wichtig, so kommst du besser damit klar. Sehe die Geburt nicht als stundenlange Schmerzen, sondern denke von Wehe zu Wehe. Also konzentriere dich nicht auf den langen Weg sondern jeden einzelnen Schritt, mit dem du deinem Baby näher kommst

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Angst ist tatsächlich etwas, das die Geburt schwieriger macht. Ich habe davor mehrere Wochen täglich Entspannungsübungen gemacht. Eine Freundin hatte mir ihr Hypno-Birthing-Buch samt CD geliehen. Aus dem Buch habe ich nicht allzu viel mitgenommen, aber die CD war super, um mich zu entspannen und mir eine positive Einstellung zur Geburt zu vermitteln. Und die Atemübungen haben auch geholfen, die Wehen richtig zu nutzen und mit ihnen zu arbeiten, statt mich vor den Schmerzen 'wegzudrücken' und zu verkrampfen. Die Geburt ging dann auch relativ zügig und war gut zu bewältigen. Vielleicht findest du ein paar solche Audiosessions, um dich zu entspannen und gelassener zu werden? Dafür ist es auch jetzt noch nicht zu spät. Kannst du im Grunde auch im Krankenhaus noch machen :)

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Huhu,

Ich bin jetzt et+1 in meiner ersten Schwangerschaft. Ich hatte die ganze Zeit über wahnsinnige Angst vor der Geburt. Immer.
Einen Geburtsvorbereitungskurs hab ich wegen Corona und einem Umzug (Zeitmangel) auch nicht gemacht, ich weiß nicht, ob mich der nicht vielleicht etwas beruhigt hätte.

Aber... Mittlerweile hab ich keine Angst vor der Geburt mehr. Ich will einfach nur noch, dass die Kleine kommt. Mir ist mittlerweile auch egal, wie. Hauptsache, sie kommt bald.
Schmerzen hab ich nämlich schon seit ein paar Wochen bei jedem Schritt, jedem Aufstehen etc.
Wenn die Geburt da ist, ist es wenigstens vorbei und wird danach besser =)

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Mach dir keine Sorgen. Ich habe es bei meinem ersten versäumt einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen und eine Hebamme hatte ich auch nicht.
Es werden weltweit viele Kinder ohne so einen Kurs geboren, hör einfach auf deinen Körper und vertrau die selbst! Du wirst instinktiv alles genau richtig machen. Die Hebammen im Kreisssaal unterstützen und beraten dich ebenfalls jederzeit.

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Guten Morgen,

Also deine Ängste sind vollkommen normal und verständlich schließlich kommt man in eine Ausnahmesituation, in der du noch bei warst. Natürlich haben meine Vorrednerinnen Recht, wenn sie sagen, Angst ist schlecht aber was will man machen, wenn sie nunmal da ist 🤷🏼‍♀️

Bei meiner ersten Geburt litt ich noch unter einer diagnostizierten Angststörung, ich war zwar in Behandlung aber trotzdem hab ich ja keine Ahnung, was da auf mich zukommen würde.

Ich mach dir keine Illusionen natürlich tut eine Geburt weh aber es war alles in allem eine tolle Erfahrung (sonst würde in wenigen Wochen nicht das zweite kommen 😉). Trotz meiner Ängste hab ich mich nicht verkrampft, irgendwie wusste der Körper instinktiv was zu tun ist. Ich hatte auch keinen Vorbereitungskurs und da in dieser Nacht 16 Babys geboren wurden auch oft keine Hebamme aber wir haben es geschafft ohne nennenswerte Verletzungen etc.

Vertraue deinem Körper es wird alles gut gehen 🍀💕

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Ich habe zwei Kinder spontan und natürlich entbunden. In der ersten Schwangerschaft habe ich einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht. Hat es mir was gebraucht für sie Geburt ich würde sagen nein. Ich hatte nicht das Gefühl danach vorbereitet zu sein.
Die erste Geburt war emotional Schwieriger für mich als die zweite. Vom Schmerz her war es gleich.
Ich habe mich bei der ersten geburt viel zu sehr darauf versteift wie ich dachte das eine Geburt für mich ablaufen sollte.
Ich habe mich gegen alles gewährt was die Hebamme mir vorgeschlagen hat. Ich wollte keine Schmerzmittel und keine PDA. Keine Ratschläge und keine Hilfe. Ich war überfordert mit den Schmerzen. Irgendwann hatte ich eine wirklich tolle Hebamme die mir sagte das ich mich auf das einlassen soll was sie sagt. Das sie mir helfen will und dafür sorgen kann das ich das besser durchstehen als Grade.
Ich hatte Rückenwehen die auch kurz im Geburtsvorbereitungskurs erwähnt wurden mit der Aussage "das passiert so selten da brauchen wir nicht näher drauf eingehen" ich hatte dann eine pda und eine Geburt ohne Geburtsverletzungen und Komplikationen. Bei der zweiten Geburt war ich viel entspannter. Ich wusste ja was passiert, ich kannte die schmerzen und den Ablauf einer Geburt. Ich habe mich voll und ganz auf das eingelassen was die Hebamme mir sagte. Ich habe in der Pressphase und den Wehenpausen sogar noch Witze gemacht.

Ich würde dir raten ganz unvoreingenommen in den Kreißsaal gehen. Keine genauen Pläne für die Geburt machen und vorallem den Hebammen blind vertrauen. Das Scharmgefühl ganz weit weglassen dann wird es eine schöne Geburt. Angst ist normal und auch wichtig. Aber versuvh dich zu entspannen. Das Gewebe wo das Baby durch muss, soll weich werden und sich öffnen das geht nicht wenn man jeden Muskel im Körper angespannt hat weil man Angst hat. Das hatte ich bei der ersten Geburt. Nach 19 Stunden wehen und nur einer MM Öffnung von 4 cm habe ich auf das gehört was die Hebamme mir sagte und auf einmal tat sich was und 2 Stunden später war unsere Tochter auf der Welt.

Ich wünsche dir alles gute für deine Geburt!