Keine Risiko Schwangerschaft lohnt sich Nackenfaltmessung ?

Hallo 🙋🏻‍♀️

Frage steht bereits oben und zwar überlegen wir hin und her ob wir das mache. Sollen wir sind beide gesund unter 35 ohne Vorerkrankungen in der Familie usw viele Freunde von uns habe diese Messung machen lassen und langsam überlegen wir auch ich bin aktuell in der 12 ssw und ich frage mich ob es für uns überhaupt sinnvoll ist das zu machen ..mega im struggle grade deshalb 🥺 hat jemand Erfahrungsberichte oder so ?

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Ich bin gerad 30 geworden und zum ersten Mal schwanger und hab es nicht machen lassen, da keine Risikofaktoren bekannt sind :). Meine Frauenärztin war da auch eher zurückhaltend und meinte , dass wenn sie beim normalen Schall eine total auffällige Nackenfalte sehen würde auch etwas sagen würde. Bei meinem letzten Ultraschall (dem 1. richtigen ) hat sie sich die Nackenfalte auch kurz angeschaut und meinte die sei nicht auffällig 🤷🏼‍♀️… Meine Tante hat bei ihrer Schwangerschaft eine auffällige Nackenfalte gehabt und dann auch Fruchtwasseruntersuchung machen lassen und meine Cousine war vollkommen gesund …
Ich glaub da muss man einfach auf sein Bauchgefühl hören …
Liebe GrĂĽĂźe !

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Hi!
Wir waren beim ersten Kind beide 30 und beim zweiten 32. Auch gesund, keine vorerkrankungen oder bekannte erblich Erkrankungen.
Wir haben es machen lassen, einfach um vorbereitet zu sein (hat unsere Zusatzversicherung auch bezahlt).
Die nackenfaltenmessung ist nicht unbedingt nötig, aber gut wenn man vorbereitet sein mag oder es irgendwelche Konsequenzen hätte. Was ich aber auf alle Fälle machen lassen würde und mein Fa auch dringend geraten hat ist das spätere organscreening.
Das baby einer bekannten hatte einen Herzfehler auf den man beim organscreening drauf gekommen ist und sie könnt deshalb gleich direkt in der spezialklink in linz entbinden und sie mussten nicht verlegt werden. Sie waren auch beide unter dreißig und keine familiären vorerkrankungen.
Lg

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Ich finde, dass muss jeder fĂĽr sich selbst entscheiden.

Wir haben uns bei beiden Schwangerschaften bewusst dagegen entschieden. Wir sind auch noch jung und haben keine vorerkrankungen oder ähnliches.

Ein Abort kam für uns aufgrund einer Trisonomie unter keinen Umständen in Frage und wir kennen im weiten Bekanntenkreis 2 Fälle, bei denen es hieß, die Kinder hätten Downsyndrom und sind dann kerngesund auf die Welt gekommen. Das organscreening kann ich aber auch absolut empfehlen, wenn ein Herzfehler oder ähnliches vorliegt, dann kann man sich vorher schon für eine Klinik mit Kinderklinik entscheiden.

Aber wie gesagt, jeder muss diese Entscheidung für sich selbst treffen. Wenn man lieber vorbereitet sein möchte, dann ist das natürlich auch ein Argument.

Unser Motto war eher, dass wir uns nicht schon in der Schwangerschaft ständig Sorgen machen wollen und wenn es dann so ist, dann ust es so. Man kann auch ein gesundes Kind bekommen, dass im Nachhinein durch einen Unfall behindert wird. Die Garantie gibt einem keiner.

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Hallo 🙋🏼‍♀️ , wir haben die Nackenfaltenmessung machen lassen. Ich werde nächsten Monat 31 und mein Mann ist 35.
bei uns gab es keine Auffälligkeiten.
wir haben uns deshalb dazu entschieden weil mein Mann diese Untersuchung unbedingt wollte. Die Ă„rztin hat sich wirklich sehr sehr viel Zeit genommen und alles genau untersucht also nicht nur die Nackenfalte, glaube ich war 1 Stunde im Zimmer bei der Ă„rztin.

Wie bereits geschrieben wurde schauen die Ärzte bei den normalen Untersuchungen auch die Nackenfalte an, also wenn irgendetwas auffällig wäre, würde dir das gesagt werden.

Ich habe bei der Frauenärztin 90€ bezahlt und für die Blutuntersuchung dann glaube ich noch einmal 40€. Ich kenne viele die haben keinerlei zusätzliche Untersuchungen machen lassen.

MĂĽsstest dich nur zeitnah entscheiden, glaube die Untersuchung geht nur bis zur 13 SSW.

Lg Christina

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Hallo 🙋🏼‍♀️ , wir haben die Nackenfaltenmessung machen lassen. Ich werde nächsten Monat 31 und mein Mann ist 35.
bei uns gab es keine Auffälligkeiten.
wir haben uns deshalb dazu entschieden weil mein Mann diese Untersuchung unbedingt wollte. Die Ă„rztin hat sich wirklich sehr sehr viel Zeit genommen und alles genau untersucht also nicht nur die Nackenfalte, glaube ich war 1 Stunde im Zimmer bei der Ă„rztin.

Wie bereits geschrieben wurde schauen die Ärzte bei den normalen Untersuchungen auch die Nackenfalte an, also wenn irgendetwas auffällig wäre, würde dir das gesagt werden.

Ich habe bei der Frauenärztin 90€ bezahlt und für die Blutuntersuchung dann glaube ich noch einmal 40€. Ich kenne viele die haben keinerlei zusätzliche Untersuchungen machen lassen.

MĂĽsstest dich nur zeitnah entscheiden, glaube die Untersuchung geht nur bis zur 13 SSW.

Lg Christina

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Ich habe direkt den Bluttest machen lassen. Ich bin zwar bei der ersten SS 35 gewesen, aber ich hätte es so oder so machen lassen, auch früher.
Ich liege aktuell im Krankenhaus und mit mir lag eine 34 jährige die gerade entbunden hatte. Sie wurde mit 33 schwanger. Es war das 2 Kind. In der Familie gab es keine Vorerkrankungen.
Sie hatten sich bewusst gegen die Tests entschieden, weil sie sagten, dass sie das Kind auch mit DS behalten wĂĽrden.
Nun kam nach der Geburt es tatsächlich zur Diagnose down syndrom.
Der erste Schock war riesig. Sie hat die nächsten 2 Tage nur geweint. Sie sagte immer, dass es nicht so schlimm ist, aber darauf vorbereitet war sie dennoch nicht. Ich bin mir sicher, dass sie das Kind auch mit DS lieben werden. Aber es wäre für sie sicher leichter gewesen sich vor der Geburt darauf vorbereiteten zu können.
Und genau wegen dieser Vorbereitung habe ich den test gemacht und wĂĽrde es wieder tun.

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Ich glaube nicht, dass es leichter für deine Nachbarin gewesen wäre; eher im Gegenteil.
Dass man von der Diagnose geschockt ist und weint, halte ich für völlig normal, alle Eltern wollen lieber gesunde Kinder; die Frau hätte bei einer Diagnose in der Schwangerschaft vermutlich genauso geweint.

Ich war nach der Diagnose nach Geburt auch erst mal unglücklich und hab geheult. Aber ich bin so froh, dass ich sie nicht in der Schwangerschaft bekommen habe, weil der Diagnoseschock vermutlich den Vorsatz, jedes Kind zu bekommen, zu sehr ins Wanken gebracht hätte.

Wer Gewissheit möchte, soll sie sich verschaffen.

Aber es ist nicht per se für alle sinnvoll. Ich hätte gar nicht gewusst, was ich hätte vorbereiten sollen, ich hätte nur länger Angst gehabt oder aus Angst eine Entscheidung getroffen, die ich nicht hätte treffen wollen.

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Naja ich hätte mir mal eine selbsthilfegruppe/andere Eltern gesucht, eventuell schon mal nach geeigneten Kindergärten umgeschaut und mich generell mal mit dem Thema auseinander gesetzt, da ich keinerlei erfahrungen mit Behinderungen hab, weil ich niemanden im Umfeld habe.
Aber ich bin auch einfach eher ein planender Typ.
Wenn es erst nach der Geburt bemerkt worden wäre hätte ich mich erst dann damit auseinander gesetzt und die Anfangszeit wäre vermutlich emotional noch mal stressiger geworden. Dass man es trotz nackenfaltenmessung (inkl Blutuntersuchung) und organscreening übersieht ist ja relativ unwahrscheinlich.

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Ich habe ohne Risiko mit 24 trotzdem den NIPT machen lassen. Ist viel sicherer was das Down Syndrom betrifft und ich habe das hauptsächlich deswegen machen lassen. Bei der NFM bekommt man ja nur ein Risiko und kann damit in den meisten Fällen nicht mal was anfangen. Der Grund war auch weil meine Bekannte letztes Jahr mit grad mal 29 ein Down Syndrom Kind bekommen hatte. Bei ihr hatte man es leider erst nach der Geburt gemerkt.

Ich würde lieber den NIPT machen. Ist zwar teuerer, habe 350€ bezahlt, aber zu 99,5% sicher was das Down Syndrom betrifft.

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Sieht deine Bekannte es auch so, dass es *leider* erst bei Geburt festgestellt wurde? Das ist dann sicher sehr schwer.

Ich stimme dir darin zu, wenn es einem vor allem darum geht, das DS auszuschlieĂźen, wĂĽrde ich auch lieber gleich einen NIPT machen.

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Nein. Uns war der zu ungenau und es hätte uns nur verrückt gemacht.

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Die Fragen die du dir stellen musst sind: hat es eine Konsequenz? Wenn ja welche? Und du musst dir natürlich bewusst sein dass eine solche Untersuchung keine Garantie ist. In beide Richtungen nicht. Ein unauffälliges Ergebnis schließt eine Erkrankung/Behinderung etc. nicht aus. Und auch ein auffälliges Ergebnis bei einem völlig gesunden und unbeeinträchtigtem Kind kann vorkommen. Wenn du dir dessen bewusst bist und es dich beruhigt eine solche Testung machen zu können auch wenn sie nicht hundertprozentig sicher ist und du dich ggf. vorbereiten willst dann denke ich ist es eine Untersuchung mit einem recht geringen Risiko allerdings musst du dir auch bewusst sein dass auch ggf. eine Zeit der Ungewissheit folgen kann und du dir ggf. unnötig Sorgen machst. Auch wenn du gerne eine Abtreibung vornehmen lassen möchtest falls eine Behinderung/Erkrankung nicht ausgeschlossen ist dann würde ich die Untersuchung machen lassen. Es muss dir aber klar sein dass du ggf. auch bei einem unauffälligen Ergebnis eben ein beeinträchtigtes Kind bekommen kannst oder aber umgekehrt ein unbeeinträchtigtes Kind abtreibst aufgrund eines falsch auffälligen Ergebnisses. Für uns hätte es keine Relevanz gehabt weil wir so und so in einem Haus mit einer sehr guten Kinderklinik entbinden wollten und wir uns auch ein Kind mit Beeinträchtigung vorstellen konnten. Wie die Situation bei euch aussieht dass könnt nur ihr beurteilen.