Wie läuft eure Hebammenbetreuung?

Huhu ☺️

Sagt mal, wie ist es denn bei euch mit eurer Hebamme?

Ich fühle mich irgendwie etwas alleine gelassen von meiner.

Also sie ist wirklich total lieb, aber ich hab das Gefühl, sie ist froh wenn sie keine Arbeit mit mir hat.

Ich bin nun in der 27.Woche und war bisher 2 mal bei ihr.

Vor 1-2 Monaten hatte ich ein Gespräch vor Ort mit ihr wegen dem Stillthema, da sagte sie nur dass es schon wird und wir sehen werden wie es kommt
( bin negativ getriggert und hatte Ängste und die Hoffnung auf detaillierteren Austausch)

Ich sollte mich Anfang Juni melden, zwecks neuem Termin zur Vorsorge / Kontrolle.
Als ich dies machte sagte sie, festen Termin brauchen wir nicht, wenn was ist soll ich mich melden.

Hatte sie in den letzten Monaten 2 mal angeschrieben , als ich so Schmerzen hatte ( war dann letztlich im Kh) und als die Maus sich nicht bemerkbar machte, beide Male kam erst verzögert ne Reaktion und sie verwies mich immer nur an den Gyn.

( habe eine Angstproblematik und will nicht unnötig zum Arzt, hoffte sie könnte die Herztöne abhören)

Heut früh hab ich sie angeschrieben weil ich gerne einen Beratungstermin wegen der Pertussisimpfung machen wollte, bisher keine Reaktion.

Ist das denn normal?

Wochenends ist sie generell nicht zu erreichen, aber wenn ich mich doch laut ihr jederzeit per WhatsApp melden kann, warum kommt da dann nichts?

Ich traue mich mittlerweile nicht mehr mich zu melden.

Wie läuft das denn bei euch?

Danke und liebe Grüße 💐

1

Hallo! Das kommt darauf an, für was du sie gebucht hast. Wenn sie zur Nachsorge gebucht ist, beantwortet sie zwar in der Schwangerschaft schon Fragen, macht aber nicht solche ausführlichen Dinge/ kann sie es ja nicht unter Betreuung abrechnen. Meine kommt derzeit nur zur Akupunktur, da ich sie auch zur Nachsorge habe. Die Vorsorge mache ich komplett beim Frauenarzt.

2

Huhu.

Danke dir, wir haben zu Anfang vereinbart dass wir es offen halten und ich auch zwischendurch zu ihr komme.
Nachsorge natürlich sowieso.

Beim letzten Termin, als ich vor Ort war, hatte sie auch eine körperliche Untersuchung durchgeführt, Urinkontrolle etc...

LG

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Dann musst du aber gucken, wann du zum Frauenarzt gehst und wann zur Hebamme. Doppelt geht das dann auch nicht. Ein Termin bei der Hebamme ersetzt dann 1x Vorsorge Frauenarzt. Vielleicht liegt es daran? Frag doch mal nach.

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Die Frage ist ja für was hast du sie engagiert? Zur Nachsorge bzw. Wochenbettbetreuung? Zur Schwangerenbetreuung? Zur Schwangerenvorsorge?

Ich habe meine Hebamme wieder nur zur Nachsorge und werde sie das erste Mal im Oktober in der 30.SSW wieder persönlich sehen. Vorher habe ich keinen Bedarf, ich fühle mich von meiner Gyn gut betreut.

In meiner ersten Schwangerschaft habe ich sie in der 13. SSW kennen gelernt und hatte danach noch zwei Termine, bei denen ich Fragen stellen konnte und wir uns näher kennen gelernt haben. Das wars.

Hast du ihr gegenüber offen über deine psychischen Probleme gesprochen? Nur dann kann sie ja auch dementsprechend darauf eingehen.

Das mit dem Stillen kannst du jetzt eh noch nicht richtig vorbereiten. Dazu gehören immer zwei Personen und das eine ist ja noch nicht geboren.😉
Du kannst dir natürlich Theorie anlesen, wenn es dich beruhigt, aber meiner Erfahrung nach muss man es praktisch erfahren und üben. Wenn es dich psychisch beschäftigt wäre vielleicht deine Therapeut*in eher deine Ansprechpartnerin?

Im Ernstfall (zB starke Schmerzen, fehlende Kindsbewegungen) kann deine Hebamme tatsächlich auch wenig helfen (auch oft aus rechtlichen Gründen). Da sollte ein Arzt drüber gucken und da brauchst du dir auch gar keine Gedanken machen, wenn du dann hingehst. Meine Hebamme schickt auch sehr schnell eher zum Arzt.

Wegen der Impfung "darf" sie dich, glaube ich, auch nicht beraten, weil sie kein Arzt ist. Natürlich darf sie eine "eigene Meinung" haben, aber offiziell beraten darf sie nicht.

ABER: Letzten Endes ist es auch völlig wumpe, wie ich das finde. DU musst dich gut betreut und gesehen fühlen. Ich würde an deiner Stelle ein offenes Gespräch mit ihr suchen und deine Bedenken äußern. Nur so kann sie ja besser auf dich eingehen.

Ich habe das Gefühl, dass sie entweder überfordert mit dir ist oder zu viele Patienten hat und überarbeitet.

Liebe Grüße
Merveilleux

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Du musst auch gar nicht auf alles antworten, wenn es dir zu persönlich ist.😉
Dann ignoriere meinen Post bitte einfach...😊

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Huhu, danke dir.

Zu deinem ersten Teil zwecks Buchung hatte ich oben grad ausführlich geschrieben ☺️

Meine Angstproblematik habe ich ihr offen erzählt.

Wenn sie Dinge aus rechtlichen Gründen nicht darf, kann ich dies sehr gut annehmen, aber sie reagiert ja erst gar nicht.

Die Hebammenpraxis ist eine Gemeinschaft aus mehreren Hebammen, welche jede ihren Bezirk hat. Eigentlich gehört zu meinen eine Andere, mit der hatte ich damals auch das Erstgespräch, danach hat sie mir gesagt, dass sie in meinem Endspurt diverse Prüfungen hat und meine jetzige Hebamme hat mich übernommen.
Kann also gut sein dass ich ihr eigentlich wirklich zuviel bin. 🤔

LG

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Ich finde es bisschen komisch, denn wenn du sie für die Vorsorge engagiert hast, müssten die Termine eigentlich regelmäßig stattfinden. Ich sehe meine Hebamme alle vier Wochen und kann sie jederzeit kontaktieren - am Wochenende aber wirklich nur, wenn irgendwas Dringendes ist, Standardfragen erst am Montag wieder ;-) Was steht denn im Vertrag drin?

Vielleicht ist sie tatsächlich überarbeitet, je nachdem, wie die Betreuungssituation bei dir vor Ort so ist. Oder sie ist wirklich nur für die Nachsorge fest gebucht und alles andere ist zusätzliche Arbeit, für die sie nicht bezahlt wird. Ich würde mir den Vertrag anschauen und dann ggf. mal offen mit ihr darüber sprechen, dass du dir das anders vorgestellt hast und gerne feste Termine möchtest.

Was übrigens die Thematik Frauenarzt und Hebamme betrifft: Man kann locker immer abwechseln bei der Vorsorge. Ich habe aller vier Wochen jeweils bei beiden einen Vorsorgetermin, immer so getaktet, dass alle zwei Wochen eine Untersuchung ist - entweder eben beim Arzt oder der Hebamme. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Schwangerschaft gar kein Problem.

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Huhu und danke dir.

Ja, ich bin auch etwas überfragt.

Ich habe irgendwie nur einen Durchschlag von einem Standardvertag, da steht nix Vereinbartes drinnen.
Hauptsächlich Datenschutz. 🤔

Sie sagte mir ja auch, ich kann mich jederzeit melden wenn mich der Schuh drückt und dann treffen wir uns, entweder zur Untersuchung oder eben Gespräch, was halt ansteht.

Da ich wegen meiner Vorgeschichte sowieso alle 2-3 Wochen beim Gyn bin fällt wohl dieser 2 wöchentliche Rhythmus zwischen Arzt und Hebi weg, allerdings hat sie keine Infos wie oft ich beim Arzt bin, nur meine Vorgeschichte kennt sie natürlich.

Vielleicht erwarte ich einfach zuviel 🤔

LG

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Hm, ich habe nicht mal einen Vertrag oder einen Durchschlag. Sie hat damals nur meine Daten und Krankenkassenkarte aufgenommen und das wars.
Meine Hebamme kann ich zu jeder Zeit anrufen, sie geht immer ran oder ruft zurück und ich kann jederzeit zu ihr, wenn ich das möchte (unabhängig von den Arztterminen).
Wohne allerdings auch im ländlichen Bereich, da scheinen die Uhren noch anders zu ticken. Kenne aber auch im erweiterten Bekanntenkreis einige Hebammen, die in einem Geburtshaus arbeiten und da kenne ich es auch nur so (also jederzeit erreichbar und offen für jede Frage/Kontrolle).
Scheint wirklich sehr unterschiedlich zu sein.
Ich drücke dir die Daumen, dass sich euer Verhältnis noch bessert, vielleicht hatte sie aber auch einfach sehr viel zu tun und hat schlichtweg vergessen dir zu antworten?
Ich würde nochmal freundlich nachhaken, das Recht hast du :-)

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Hey, ich hatte meinen ersten (Video)Termin in etwa der 13./14. Woche.
Seitdem haben wir uns 4wöchig (zwei Wochen versetzt zur Gyn) in einer Videosprechstunde getroffen.
Diese Woche gehe ich das erstemal zum Termin in die Praxis. Mal sehen was sie alles macht.
Bisher haben wir darüber gesprochen wie es mir geht und Fragen geklärt.
War i.d.R. nach 10 Minuten beendet.
Auf Nachrichten bekomme ich auch nicht immer sofort eine Antwort, aber sie hat ja auch noch anderes zu tun. Das sehe ich entspannt.
Wenn was super dringend ist, würde ich beim Doc anrufen.

Bei meiner ersten Schwangerschaft hatte ich eine Hebamme nur zur Nachsorge und beim zweiten Kind war ich zur Akkupunktur und Nachsorge.
Da hatte mir auch nix gefehlt.

LG

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Huhu.

Danke dir.

Ja, ich war das erste Mal noch vor der 10.Woche , da die Hebammen ja so schwierig zu kriegen sind.

In den anderen Schwangerschaften hatte ich auch nur eine zur Nachsorge und habe dies auch bei dieser erwähnt, auch dass ich diesesmal schon mehr Betreuung während der Schwangerschaft wünsche 🤔

War vielleicht nicht deutlich genug.

Dabei hätte mir vielleicht auch ein kurzes Telefonat zwischendurch genügt 🤔

LG

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Ich hatte mir meine Hebamme auch schon weit vorher gesichert. In der 6. Woche schon.
So lange vorher kein Bedarf besteht wartet sie mit dem kennenlernen bis nach der 12. Woche.

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Der Text könnte fast von mir sein.
Bei meiner Hebamme in der ersten Schwangerschaft war es genauso. Irgendwie so ... unpersönlich? Vielleicht die gleiche Frau, die wir haben. 😆
Als das Baby dann das war, war sie eine sehr gute und wichtige Ansprechpartnerin, die ich nicht missen wollte.

Jetzt in der zweiten Schwangerschaft ist sie wieder meine Hebamme. Ich bespreche mit meiner Frauenärztin alles Wichtige in der Schwangerschaft und hab die Hebamme als Fall für nach der Geburt verbucht. Vorher ist mit ihr relativ wenig anzufangen 😬

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Huhu,

Danke dir.

Ja, desinteressiert ☺️

Vorher hatte ich nur eine zur Nachsorge und habe dies nun extra angesprochen, dass ich es diesmal etwas anders wünsche.
Vielleicht nicht klar genug 🤔

Generell machte sie nämlich einen sehr guten Eindruck, hoffe bei der Nachsorge bestätigt das dann.

Dies ist meine letzte Schwangerschaft, da find ich es schon bissl schade.

Sie müsste auch nicht wöchentlich Händchen halten, aber wenn sie sagt, ich kann mich immer für alles melden und dann nicht reagiert, find ich es irgendwie komisch.

LG

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Meine Hebamme betreut mich jetzt in der 3./4. Schwangerschaft.

Eine davon endete in einer MA.

Sie betreut mich komplett bis auf Ultraschall Untersuchungen.

Sie stellt Bescheinigungen und Mutterpass aus, Stellt die Schwangerschaften fest, nimmt Blut ab und lässt es durch ein Labor kontrollieren. Sie verabreicht mir die Anti-D-Profilaxe, macht in vier Wochen Rhythmus, später alle zwei Wochen die Vorsorgen, kommt zu mir nach Hause zur Geburt und übernimmt die Nachsorge und macht den Rückbildungskurs. Auch den Zuckertest bietet sie an, darauf verzichte ich allerdings.

Die Vorsorgeuntersuchungen bestehen aus Kontrolle des Urins, Fundusstand und Kindslage tasten, Blutdruck bestimmen.

Wie vorher schon beschrieben, kann man diese Untersuchungen entweder beim Arzt oder bei der Hebamme machen lassen. Das muss aber konkret abgesprochen werden, denn sie können nicht doppelt abgerechnet werden.

Alles Gute!

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Huhu, danke für deine Antwort.

Dann läuft es hier wirklich komisch.

Beim letzten Treffen bei der Hebamme hatte sie dann auch eine reguläre Vorsorge gemacht und den MuPa gehabt, was eingetragen obwohl ich ein paar Tage zuvor beim Arzt ebenfalls das komplette Programm hatte. War auch im gleichen Quartal.

Hatte sie auch darauf hingewiesen.

Und seitdem war gar nichts mehr 🤔


Abgesprochen ist irgendwie weder das Eine, noch das Andere.
Ich habe aber zu Anfang erwähnt, dass ich diesesmal etwas mehr Betreuung wie bei den anderen Schwangerschaften wünsche.


LG

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Ich hatte meine Hebamme zur Vorsorge, war dafür aber auch nur drei mal bei der Gyn während meiner Schwangerschaft (also nur zu den Ultraschalluntersuchungen).
Die Termine haben wir fest im voraus gemacht. Erreichbar war sie immer, außer die drei Wochen Urlaub, da hatte sie aber eine Vertretung, bei der ich mich melden konnte. Für jeden Termin nahm sie sich eine Stunde Zeit und machte alles, was die Gyn machte, außer den Ultraschall. Meine Fragen beantwortete sie allesamt sehr ausführlich und geduldig.

Aber ich habe sie auch als Vorsorgehebamme gebucht. Ich wollte nicht so oft zum Gyn, dass hat mich nur nervös gemacht.

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Huhu, danke dir.

Das klingt gut bei dir.
Ich weiß nichtmal wann meine Hebamme Urlaub macht, komisch 🤔

LG

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Ich kann nur aus der Erfahrung mit meiner Hebamme in der ersten Schwangerschaft berichten. Da habe ich auch beim Gynäkologen etwa alle vier Wochen Untersuchungen machen lassen. Ich hätte auch jede zweite statt dessen von der Hebamme machen lassen können, das wäre dann aber ohne Ultraschall gewesen, daher war ich lieber regelmäßig beim Arzt.

Aber trotzdem war regelmäßig auch die Hebamme bei mir, ca. alle 4 bis 6 Wochen und hatte ein offenes Ohr für meine Fragen und Sorgen. Das konnte die Hebamme auch mit der Krankenkasse abrechnen.

Meine Hebamme war am Wochenende auch nicht erreichbar, sonst aber schon ganz gut, hat sich zumindest immer kurzfristig zurück gemeldet, wenn ich was wollte.
Ich habe mich so immer gut betreut gefühlt.

Gerade, wenn du ihr von deinen Ängsten berichtet hast, finde ich es sehr schade, wenn sie nicht besser auf dich eingeht. Ich würde hier auch noch mal versuchen, mit ihr darüber zu reden.
Alles Gute!

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Huhu, danke dir.

Ja, bei dir klingt das gut.
So hätte ich es mir auch vorgestellt.

Ich habe bisher auch wirklich nicht ständig geschrieben oder Ähnliches, also meine Angst gut im Griff, aber wie du sagst, ein kleines bissl mehr von ihr würde ich mir wünschen.

Alles Liebe

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Ich würde es vielleicht mal mit ihr ansprechen.

Ich habe meine eigentlich für die Nachsorge - sie antwortet aber jederzeit auf Fragen bzw sagt mir dann auch ob das für Gyn oder meinen Therapeuten relevant wäre. Wir sehen uns alle 8 Wochen oder so. Den Rest macht meine Frauenarztpraxis - das wollte ich aber auch nicht anders. Ich nehme Medikamente und da gehts eh nicht ohne Arzt.

Mir wurde aber auch gesagt, ich könnte soviele Termine haben bei beiden wie der Kleine und ich brauchen. Ich hab das dann eher selber reduziert weil ich ja auch noch meinen Therapeuten (der auch Psychiater ist) habe und der mich schon ewig kennt.

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Huhu, auch dir danke.

Eben, ich erwarte nicht, dass ich wöchentlich abgecheckt werde, aber alle paar Wochen mal wenigstens ne Nachfrage wäre schön, oder zumindest eine Antwort.

Wenn sie mir zu Anfang nicht gesagt hätte, dass ich mich einfach melden soll, egal was ich habe, dann hätte ich dies auch nicht getan.

Das gibt mir einfach kein gutes Gefühl.

Alles Liebe