Sollte ich den Frauenarzt wechseln?

Hallo zusammen.

Ich bin jetzt 7+3 und hatte gestern meinen erste offizielle Ultraschalluntersuchung. Soweit sieht alles gut aus. Gestern war ich noch sehr glücklich, gerade weil ich mir Sorgen gemacht habe das doch etwas schief ging und nichts zu sehen ist.
Nunja, heute schleichen sich bei mir die Zweifel ein. Der Frauenarzt wirkte eig ganz nett (ich bin neu hergezogen und war das erste mal bei ihr)
Doch ich wurde gar nicht beraten, was die Schwangerschaft angeht. Also worauf ich achten muss und so. Sie hat mir nur eine Liste mit möglichen Untersuchungen gegeben und gesagt das ich mir überlegen soll welche ich machen will. Im Mutterpass hat sie aber alles angekreuzt, so als hätte sie einfach nur keine Lust gehabt mit mir zu reden. Außerdem habe ich gesehen das ich wohl auch eine Risikoschwangerschaft habe, doch auch dazu hat sie gar nichts gesagt. Ist es normal so früh in der Schwangerschaft noch nicht beraten zu werden? Aber ist es nicht gerade jetzt auch schon wichtig vorsichtig zu sein damit nichts schief geht? Was denkt ihr, sollte ich lieber den Frauenarzt wechseln?

Liebe Grüße, Shay

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Hallo,

Also ich hatte das Problem auch anfangs das sich meine Frauenärztin nicht so viel Zeit genommen hat bei den Untersuchungen und man das Gefühl hatte sie beeilt sich um die nächste Patientin rein zu holen. Hab ihr aber noch einpaar Termine die Chance gegeben.
Und versucht zwischendurch fragen zu stellen die sie dann auch beantwortet hat. Ich glaub man muss selbst bisschen nachhaken damit die überhaupt drauf kommen. Also zumindest war es bei mir so. Bin letztendlich bei ihr geblieben und bin jetzt 37+1.
Fühle mich mittlerweile aber auch wohl bei ihr.

Ich kann dir nur empfehlen wenn du die nächsten 1-2 Termine trotz fragen stellen immer noch das Gefühl hast der Arzt ist nichts für dich dann Wechsel lieber. Du hast ja noch viele Termine vor dir, da solltest du dich wohlfühlen.

Lg und viel Glück 🍀

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Wenn du sonst zufrieden bist, würde ich nicht direkt wechseln. Beratung klingt jetzt auch sehr ausführlich. Bei mir hat das 10 Sekunden gedauert: Kein Alkohol, nicht Rauchen, keine anderen Drogen. Wenn was ist, anrufen. Fertig.
Was soll er sonst großartig erzählen 🤷‍♀️

Und mein Arzt ist sehr gut.
Ich denke auch, dass die meisten Schwangeren schon vor dem ersten Termin total überinformiert sind und da würde ich wahrscheinlich auch nur noch auf explizite Nachfrage beraten.

So macht meiner das jedenfalls. Wenn ich Fragen habe, nimmt er sich dafür viel Zeit und das reicht mir.

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Bei mir das selbe :)

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Also ich fände eine kurze Beratung zu CMV, Ringelröteln, Toxoplasmose etc. ganz gut. Keine Panikmache, aber ein kurzes Gespräch, ob da eventuell ein erhöhtes Risiko vorliegt (Kontakt zu Kleinkindern z. B.). Ist bei mir aber auch nicht der Fall gewesen und ich bin eigentlich zufrieden mit meinem Gym.

Ich würde es so wie schon vorgeschlagen halten: Überleg dir zum nächsten Mal, welche Fragen du so hast und stelle sie. Wenn du dann merkst, dass dennoch nicht auf dich eingegangen wird, dann würde ich auch wechseln.

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Ich hatte das Gespräch mit der ganzen Beratung erst nach der 12 ssw ....alles gute

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Vielen Dank für eure Antworten. Das beruhigt mich schon. Was mich einfach am meisten verunsichert/gestört hat war das mir absolut nichts darüber gesagt wurde das es eine Risikoschwangerschaft ist. Aber ich werde eure Vorschläge annehmen und erstmal weiter gucken und auch mehr von mir aus Fragen. Lg#winke

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Steht bei mir auch im Mutterpass die Ärztin meinte das wäre bei Notfällen im Krankenhaus relevant.

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Ich kenne es auch aus vorherigen Schwangerschaften bei meinem vorherigen Gynäkologen, dass die „Aufklärung“ sehr knapp ausfällt. Das wäre auch kein Grund für mich gewesen, zu wechseln, wenn man ansonsten zufrieden ist.
Zumindest finde ich es aber auch schade, dass nicht wenigstens kurz erwähnt wurde, warum man als Risikoschwangerschaft eingestuft wurde. Aber vermutlich ist doch dann im Mutterpass (bei mir auf Seite 5) in der ersten Spalte irgendwas entsprechendes angekreuzt? Z.B. Alter > 35 Jahre?

Mein aktueller Gynäkologe nimmt sich tatsächlich viel Zeit, sowohl für die Aufklärung als auch für Fragen (nicht nur in der Schwangerschaft, sondern generell). Das ist toll, hat aber zur Folge, dass man durchaus auch mal über eine Stunde trotz Termin im Wartezimmer warten muss. Und ob er das komplett bei der Krankenkasse so abrechnen kann in der Länge, weiß ich auch nicht...