Ich komme aus der Nummer nicht mehr raus!

Hallo, ich brauche ganz dringend euren Rat! Ich selber komme nämlich aus der Situation in der ich stecke nicht mehr raus. Zerbreche mir schon seit Wochen den Kopf deshalb… es geht darum dass ich vor einem Monat meinen Festvertrag bekommen habe, zu dem Zeitpunkt wusste ich zwar dass ich schwanger bin, habe aber nichts gesagt weil ich den Vertrag sonst nicht bekommen hätte.
So, jetzt bin ich aus dem Urlaub zurück, habe in der neuen Einrichtung am Montag angefangen und bin kurz davor meine Leitung diesbezüglich anzusprechen. Ich habe aber so eine Angst davor! Ich hatte nämlich vor zu sagen dass ich es jetzt erst erfahren habe, meine FA meinte aber das werden die mir nicht glauben, bin schon in der 21. Woche und dass die Betriebsärztin eh meinen Mutterpass sehen werden möchte.
Ich habe mir trotzdem eine Bescheinigung ausstellen lassen, wo nur der ET steht, damit ich den Mutterpass eben nicht vorzeigen muss, zumindest beim Arbeitgeber nicht damit sie nicht wissen WANN ich das ganze erfahren habe. Ich weiss aber nicht ob das eine so gute Idee ist dass ich sage dass ich es jetzt erst erfahren habe. Da ich einen sehr unregelmäßigen Zyklus habe, hätte ich es wahrscheinlich wirklich nicht gemerkt, wenn es nicht geplant wäre.
Naja nun zu meiner Frage, soll ich erzählen dass ich es neu erfahren habe oder soll ich das lieber sein lassen? Wenn nicht, was kann ich denn sagen wenn ich gefragt werde wann ich das erfahren habe oder ob ich das nicht wusste??

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1. bist du nur verpflichtet, die Geburt mitzuteilen, soll heißen, theoretisch dürftest du die Schwangerschaft komplett verschweigen und sogar bei Nachfrage lügen.
2. geht den AG weder an, wann du es erfahren hast noch was im Mutterpass steht! Du teilst ihm den ET mit und wenn er einen Nachweis verlangt, legst du ihm das Schreiben vom Arzt vor. Wichtig: verlangt er den schriftlichen Nachweis, muss er diesen auch zahlen ( viele Ärzte verlangen eine Gebühr dafür)!
3. ist es vollkommen egal, ob du bei der Verrtragsunterzeichnung von der Schwangerschaft wusstest oder nicht.
4. sollte jeder gute AG das alles wissen und du dir deswegen gar keine Sorgen machen müssen!

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Genauso ists korrekt :p

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Hey ich würde nicht sagen wann du es Erfahren hast sondern nur dass du schwanger bist 🙃alles andere geht den Arbeitgeber garnichts an 👍
Lg

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Ich kann mir vorstellen dass meine Leitung mich das fragt, dann weiss ich aber nicht wie ich darauf antworten soll. Schweigen geht ja nicht. Der Arbeitgeber weiss ich nicht ob er mich das fragt aber von der Leitung gehe ich stark aus.

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Kommt natürlich auf das Verhältnis zur Leitung an.. ich würd einfach sagen dass du dich freust nach der Elternzeit wiederzukommen .. musst du denn direkt ins bv? Ansonsten kannst du ja auch noch ein paar Wochen arbeiten und je nachdem wie lange du Elternzeit nimmst bist du ja nach 1-2 Jahren eventuell auch „schon“ wieder da..
ich arbeite auch in einer Kita und habe einen Festvortrag unterschrieben in der kiwu Zeit 🙂und komme jetzt ins 3. Jahr Elternzeit und bin wieder schwanger 😂 ja ein wenig Schuldgefühl ist da aber in meiner Kita hat sich keiner geärgert! Immerhin arbeitet man mit Kindern zusammen und als junge Frau ist es sicher für niemanden ein Wunder wenn man dann schwanger ist 🙃

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Meine Frauenärztin meinte, das geht die garnichts an wann ich das denen mitteile und dass ich wenn ich wollen würde es auch bis zur Geburt bzw dem Mutterschutz verschweigen könnte. Theoretisch ja, jedoch sieht es in der Praxis für mich anders aus. Ich arbeite in einem Kindergarten und wir haben eh schon Personalmangel. Es wird alles geplant, jeder steht unter einem gewissen Druck eben wegen dem Mangel. Dass ich währenddessen nichts gesagt habe finde ich schon link, oder bevor ich in die Eirnichtung gekommen bin. Ich möchte aber nicht dass meine Leitung oder der Arbeitgeber auch so über mich denken.

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Heißt das, du gehst direkt ins BV? 😲

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Ich würde in so einer Situation ehrlich sein, wenn ich gefragt werde. Du wirst wohl kaum sagen "Sorry, mein Zyklus ist unregelmäßig, deswegen wusste ich es nicht eher" - so sehr ins Detail geht ja auch keiner. Wahrscheinlich fragt gar keiner bzw. jeder denkt sich seinen Teil. Die Vorgesetzten werden so oder so nicht begeistert sein, weil das eben genau der Fall ist, auf den kein Arbeitgeber Lust hat - Vertrag unterschrieben, schwanger. Da kann man jetzt einfach nur souverän bleiben und ggf. signalisieren, dass man den Frust nachvollziehen kann.

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Ich würde da ehrlich sein. Ich finde, eine Schwangerschaft ist privat und sollte mit dem Job nicht vermischt werden. Dass du da jetzt nicht auf die Idee kommst, vor der Vertragsunterzeichnung drüber zu sprechen, und diese zum Scheitern zu verurteilen, muss jedem klar sein. Klar ist es nicht die feine Englische, aber leider hat man als Frau nicht immer ne Wahl, wenn man nicht doof dastehen will hinterher.

Klar ist das blöd für deinen Arbeitgeber, aber zu ändern ist es nicht und wenn dein Vorgesetzter professionell ist, wird er/sie sich für dich freuen und fertig. Schön wäre es sicher, wenn du vielleicht ins Gespräch davon mit deinen Vorstellungen zu Rückkehr und Co hineingehst. Dann weiß er/sie, welche Art Vertretung nötig ist und fühlt sich vielleicht dadurch besser.

Wenn du flunkern willst: stell vorher sicher, dass der Mutterpass nicht eingesehen werden darf, sonst wird das richtig peinlich. Bestimmt gibts da was gesetzesmäßiges oder so ... Eigentlich könnte ich mir aber vorstellen, dass eine ärztliche SS-Bescheinigung mit ET dem AG reichen sollte ... 🤔

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Das braucht sie nicht sicherstellen mit dem Mupa, das ist tatsächlich nichts, was der ag einfordern darf. Die Bescheinigung vom Arzt reicht, kosten dafür trägt der AG, sofern er das Ding unbedingt will.

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Ich kenne mich in den Regularien nicht aus. Ich hätte das nicht rechtlich verlässlich beantworten können. Wenn es du es kannst, umso besser!

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Ich würde mir da nicht so viel Gedanken machen. Keiner kann von dir fordern zu sagen wann du es erfahren hast. Du bist schwanger und gut. Bei mir wollte im übrigen kein Betriebsarzt den Mutterpass sehen. Dürfen sie auch gar nicht. Da stehen deine privaten Arztsachen drin. Dem Arbeitgeber genügt die Bescheinigung wann der vorraussichtliche ET ist.

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Ich würde auch einfach nur sagen, dass du schwanger bist. Alles andere geht niemanden etwas an.
Du hast doch alles im rechtlichen Rahmen richtig gemacht oder? Man muss doch in so einer Situation nicht mitteilen, dass man schwanger ist, weil du dann ja auch große Nachteile (keinen Vertrag) gehabt hättest?
Ich weiß es nicht zu 100%.
Aber wenn dem so ist, ganz ehrlich, die sind doch da alle nicht doof? Die werden doch sofort wissen, wo der Hase her läuft. Da ist ein Nachbohren völlig überflüssig..

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Der Mutterpass ist ein medizinisches Dokument und darf von keinem AG eingefordert werden. Falls die das trotzdem wollen, verweigern und an die Gewerbeaufsicht/Aufsichtsbehörde oder wer auch immer in deinem Fall zuständig ist, verweisen. Es darf lediglich eine ärztliche Bescheinigung mit der Bestätigung der SS verlangt werden, die Kosten dafür trägt auch der AG.

Auch wann du es erfahren hast, spielt keine Rolle, tatsächlich könntest du bis Mutterschutz warten. Fair ist es natürlich, es so früh wie möglich zu machen, aber falsch gemacht hast du nichts. Wirst du gefragt, wann du es erfahren hast, antwortest du einfach mit das ist Privatsache. Du hast Kündigungsschutz, Probezeit ist quasi erloschen. Reagiert man dort blöd, suchst du dir in der Elternzeit eben etwas neues.

Wenn du noch was wissen willst, frag ruhig.

Du schaffst das, die murmel wird sich eh bald nicht mehr verstecken lassen :)

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Hey,
Lügen würde ich nicht. In der 21 ssw sieht man ja schon deutlich einen Bauch, wenn man nicht gerade adipös ist und Tritte spüren die allermeisten ja auch schon vorher, da wird dir das wirklich wohl keiner glauben.
Da du in einer Kita arbeitest, kommst du direkt in ein BV, was natürlich blöd für das Team, die Kinder und die Eltern ist. (Personalstelle hat mit dir gerechnet, weswegen der Erzieherinnen-kind Schlüssel jetzt schlechter ist) Daher:
Teile der Leitung direkt mit, dass du schwanger bist und wenn Rückfragen kommen, dann kannst du ja sagen, dass du private Gründe hast.
Sag vielleicht auch ganz offen, dass du es dir nicht leicht gemacht hast und dir bewusst ist in welche Lage du die Leitung und die Kollegen bringst und das natürlich nicht der beste Start ins Team ist, aber dass du nach der elternzzeit gewissenhaft da sein wirst.

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Wie wäre es denn wenn ich sagen würde dass ich wegen dem Ablauf der Schwangerschaft warten musste/wollte und ich heute bestätigt bekommen habe dass alles in Ordnung ist? Ist echt blöd 😞

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Wenn du mit dieser Aussage dich besser fühlst, dann kannst du das machen oder eben etwas unkonkreter auf private Gründe verweisen, die es dir nicht einfach gemacht haben. So eine Andeutung kann ja unterschiedlich interpretiert werden (schwieriger verlauf der Schwangerschaft, Verdacht auf Krankheit des Kindes, schwierige Vergangenheit im KiWu ect. Ect.) aber du bleibst vage und musst nichts erfinden. Dass der private Grund der Vertrag war musst du ja nicht sagen. Mit dem Verweis auf private Gründe wird eine Leitung nicht mehr weiter nachfragen.