Unfähiger Arzt? Ich bin auf 180. Sauer, genervt und besorgt.

Hallo,

Kurz um: Mein FA ist nicht da (wahrscheinlich Urlaub) und ich musste zum Vertretungsarzt für die Vorsorge. Mein Baby liegt seit längerem quer im Bauch sonst alles okay .

Im Termin, Gespräch mit dem Vertretungsarzt. Er fragt, wann ich den nächsten Termin zur Kontrolle habe. Ich sagte ihm, dass der nächste in 3 Wochen ist, wenn mein FA wieder da ist. Dann sein Kommentar 'na, wenn das ihm (meinem FA) das reicht.'
Das Kommentar fand ich schon blöd. Also habe ich ihn gefragt, ob er der Meinung ist, dass ich vorher kommen soll. Er meinte dazu, dass das Baby immer noch quer liegen würde.
Was soll ich denn mit so einer Antwort anfangen? Ich bin doch beim Arzt damit er mir sagt, was Sache ist, oder? Außerdem kann ich doch nicht fröhlich beim nächsten Arzt Vorsorge Termine ausmachen.

Ich habe dann nochmal nachgefragt, was ich tun soll. Dann sagte er, wenn ich mich unwohl fühle oder Schmerzen habe, soll ich zum KH. Ich sagte, dass ich jeden Abend Schmerzen habe, wenn das Baby sich bewegt. Geantwortet hat er darauf nicht. Später sagte er, ich könnte ja nochmal mit meiner Hebamme reden. (???)

Vielleicht kann ja einer Verständnis für den Arzt aufbringen und mich etwas zur Vernunft bringen. Ich bin auf 180 und kann mich nicht beruhigen. Außerdem weiß ich auch nicht was ich jetzt tun soll.

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Wie weit bist du denn? Hab ich dem Text und deinem Profil nicht entnehmen können.

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Ich bin in der 33 SSW.

Mir geht es ja eher ums Prinzip. Ich erwarte, dass der Arzt mich sachlich aufklärt. Entweder ist noch alles in Ordnung oder ich muss eng kontrolliert werden. Dafür geht man doch zum Arzt und er muss Verantwortung übernehmen.

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Aus Deinem Text lese ich, dass es ihm um die Querlage geht, da finde ich es schon spannend und wissenswert, in welcher Woche du bist. Ich denke auch, dass er es deswegen angesprochen hat, denn falls sich der Krümel bis zu einer bestimmten Woche nicht gedreht hat, dann kann man auch nicht mehr viel nachhelfen anscheinend.
Vielleicht war er deswegen verwundert, dass dein nächster Termin erst in drei Wochen ist. Das könnte dann nämlich tatsächlich knapp werden mit so Dingen wie indische Brücke und so. Aber da es nicht ausgeschlossen ist, dass sich das Baby noch von selbst dreht ist eigentlich auch keine engmaschige Kontrolle nötig.

Ich bin aber kein Arzt, nur selber schwanger und vermute das einfach.

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Naja, meine Erfahrung mit Ärzten - und ich habe auch einige in der Familie, die das bestätigen - ist, dass sich gegenseitig selten in die Suppe spucken, da muss schon einiges zusammenkommen, um klar zu sagen, dass der andere falsch liegt. Das ist natürlich einerseits auch gut, wenn man nicht über die Kollegen herzieht, andererseits führt es dann zu solchen komischen Situationen. Offensichtlich denkt er ja, dass dein Arzt falsch entscheidet, will es aber nicht so klar sagen.

Wahrscheinlich sollte sein Kommentar, dass das Baby quer liegt, dir sagen, dass das in der Woche langsam problematisch werden könnte zwecks Drehung - klingt für mich nach "Aber das wissen Sie ja sicher, ich sag es nur nochmal".

Und was die Schmerzen betrifft, wird er vielleicht davon ausgehen, dass sich jeder vorstellen kann, wie weh es bei dieser Größe tut, wenn sich das Kind dreht... Das läuft bei ihm wohl unter "Ich meine richtige Schmerzen, nicht sowas Logisches." Die Hebamme wollte er vielleicht hinsichtlich Tipps zur äußeren Wendung...? Fragen über Fragen.

Alles in allem ziemliche Servicewüste dort, würde ich sagen :-D Tun würde ich gar nichts, was auch? Die Querlage kann sich noch ändern, ich bin jetzt in der 36. Woche und das Kind wechselt mehrfach täglich die Position. Die Schmerzen dabei sind normal, allein der Moment wenn sich der Kopf so genüsslich unter den Rippen vorbeischiebt...großartig. Erzähl es einfach mal der Hebamme, vielleicht kann die bisschen Licht ins Dunkel bringen und die Muffeligkeit des Arztes auffangen.

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Ah, danke für die Sichtweise des Arztes. Wahrscheinlich hast du recht, und er wollte seinen Kollegen nicht kritisieren. Deshalb hat er sich unklar ausgedrückt.

Für mich war die Situation so, als wollte er keine Verantwortung für etwas übernehmen. Als sei die Lage kritisch aber lieber an jemanden anderen abdrücken. Oder schlimmer, er kann die Situation nicht einschätzen, weil er nicht kompetent genug ist.

Also danke für deinen Beitrag. Ich bin jetzt beruhigt.

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sowas geht gar nicht und verunsichert dich nur! ich wuerde im kh anrufen und denen das genau so sagen: dass du nach dem arztbesuch verunsichert bist und dich nicht auskennst. bei 33w kannst du sicher kommen.

ich hatte so einen arzt bei meiner ersten ss die in einer fg geendet hat und bin aus dem selben grund nicht mehr hin.

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Das tut mir sehr leid für dich.

Ich bin froh, wenn mein Arzt wieder zurück ist!