Ich will nicht mehr 😩 jammerpost

Abend

Vorweg ich weiß das jeder einzelne Tag im Bauch wertvoll ist.
Ich stoße immer öfter an meine Grenzen. Diese Woche musste ich schon zum 5ten mal mit meinen 2,5 jĂ€hrigen zusammen weinen. Ich kann durch die SS ihn nicht das geben (tragen -wirklich stehen, am Boden spielen, stĂ€ndig woanders hingehen,...) was er will und braucht. Ich fĂŒhle mich schon wie eine "raben" Mama đŸ˜Ș
Wenn ich daran denke das ich noch ein paar Wochen habe (36SSW) wird mir ganz ĂŒbel 😭
Er fragt stĂ€ndig nach Papa und wenn ich sage er ist arbeiten/ einkaufen/ du siehst ohn morgen.... gibt es GebrĂŒll und TrĂ€nen. Er stĂ¶ĂŸt mich weg und ruft laut nach Papa. Klar er kann viel mehr machen als ich.
Es schmerzt einfach in meinen mamaherz ihn so so erleben. Ich schlafe auch immer öfter vor meinen kleinen ein weil ich einfach erschöpft bin.
Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Da frage ich mich was wir uns "angetan" haben. 😞
Am liebsten wĂ€re es mir wenn ich einschlafe und erst wieder aufwache wenn der kleine bauchbewohner bereit ist zu kommen. 😒

😔 schönen abend noch

1

Ich versteh dich total!
Ich bin auch in der 36. Woche und hab stĂ€ndig Schmerzen, einen harten Bauch usw. und gefĂŒhlt ist der Satz, den ich am hĂ€ufigsten zu meiner Tochter sage "es tut mir leid, aber das geht grade nicht, das schaffe ich nicht/ist mir zu viel/ darf ich nicht/ etc."
Sie ist fĂŒr ihre grade 4 Jahre total verstĂ€ndnisvoll, freut sich riesig auf ihren Bruder und mein Partner (ihr Stiefvater) versucht wirklich viel aufzufangen und macht das ganz toll und sie mag ihn auch wirklich aber trotzdem bricht es mir teilweise das Herz, wenn ich ihr nicht gerecht werden kann. Dabei ist es auch so sĂŒĂŸ von ihr.. Ich hab Schwangerschaftsdiabetes und inzwischen integriert sie das sogar in ihr Spiel. Sie kommt dann z. B. an und bringt uns "Lutscher" aus ihrem Kaufladen, gibt mir einen und sagt "hier Mama ein Lutscher fĂŒr dich. Der ist extra ohne Zucker"

3

Das ist ja wirklich sehr lieb von deiner Tocher đŸ„°
Ich hab den schuller bekommen wie ich geweint habe. Ich denke das ist seine Art zu sagen "Mama alles gut"
Es ist einfach nicht so leicht. 😒
Er wollte jetzt nicht mal unser "einschlafkuscheln" machen sondern gleich ins Bett 😱
Mein mamaherz... 😞

6

Ach das ist aber auch schön, dass er dich trösten will.
Ich denke dein Sohn versteht aufgrund des Alters die Situation eben nur ansatzweise und weiß daher nicht so recht wie er das alles einschĂ€tzen soll und reagiert daher teilweise "ablehnend". Ich glaube das hat mit seiner emotionalen Überforderung zu tun und kein bisschen mit dir.
Kennt man doch irgendwie auch von sich selbst. Wenn man weiß, dass einen der Kontakt mit einer Person grade evtl emotional ĂŒberfordert, geht man auf Abstand bis die Situation eine andere ist.
Ist mit Babys natĂŒrlich nicht komplett vergleichbar aber doch irgendwie ein Ă€hnliches Verhalten.

weitere Kommentare laden
2

Ohne es böse zu meinen: Was hast du erwartet? Ist doch klar, dass es irgendwann nicht mehr so geht wie man gerne möchte. Aber das geht vorbei und ist doch endlich und nicht fĂŒr immer. Mach dir keinen Stress und keine VorwĂŒrfe, davon hat dein Großer auch nichts. Hier macht der Papa viel und so oft er kann und wir spielen oft auf der Couch (ich liege) oder schauen eben mal 10 min lĂ€nger TV. Auch Oma und Opa helfen öfter aus
 Deshalb geht es meinem Sohn nicht schlecht oder es fehlt ihm was. Es ist eine vorĂŒbergehende Zeit die bald vorbei ist.

4

Schon klar des nicht bis zum schluss einfach ist. Aber das es so "hart" wird 😔
Papa hilft auch so gut er kann. Oma und Opa sind zur Zeit keine Option. TV wĂ€re toll, er will nur nicht 😅 er hat einfach 200% zuviel Energie fĂŒr mich đŸ€·â€â™€ïž

9

Ja die 2. Schwangerschaft verlangt nochmal mehr ab von uns
 da hilft nur irgendwie ĂŒberstehen. Geht er in den Kindergarten?

weitere Kommentare laden
5

Du schreibst "was er will und braucht". FĂŒr mich hört sich das mehr nach "will" als nach "braucht" an, denn auf dem Boden spielen oder tragen sind jetzt keine essentiellen BedĂŒrfnisse, die nicht geĂ€ndert werden könnten (z.b. im sitzen kuscheln oder am couchtisch spielen). Klar kennt er es anders, aber mit dem Baby wird sowieso einiges anders laufen - Kinder sind anpassungsfĂ€hig, die Übergangsphase zerrt allerdings an den nerven.

7

Mir geht es auch so wie dir. Ich habe auch in meiner zweiten SS sehr viel mit Übelkeit und Erbrechen zu kĂ€mpfen und je anstrengender ein Tag ist umso schlimmer ist es. Zu Beginn der SS war es aber besonders schlimm und meine damals 16 Monate alte Tochter hat auch darunter "gelitten". Ganz viel ist aber subjektive Wahrnehmung von uns hormongesteuerten Schwangeren. NatĂŒrlich geht nicht so viel wie gerne wĂŒrden, aber es ist ja fĂŒr einen absehbaren Zeitraum. Ich erklĂ€r ihr viel, dass sie auf das baby aufpassen muss und dass das und das nicht funktioniert. Ich hab aus dem Grund auch eine Babysitterin gesucht. Und mein Mann bemĂŒht sich um sie wos nur geht. Wenn ich aus dem selben Grund wie du etwas traurig bin denk ich mir immer, aber es fehlt ihr an nichts. Sie bekommt all meine Energie, die ich aufbringen kann, meine Zeit und vor allem meine Liebe. Sie bekommt gekocht und wird liebevoll ins bett gebracht und jeden Morgen, auch wenn es noch so frĂŒh ist, mit einem LĂ€cheln begrĂŒĂŸt. Die restlichen 5 Wochen schafft dein großer auch noch und dann wird er eh gebraucht und bei allem mit eingebunden wos nur geht. Du machst das beste was dir möglich ist, sei stolz auf dich!!

LG und eine schöne Geburt
Pat ( 25+5)

13

Hey :) Ich verstehe dich. Das war auch etwas, was mich in meiner Schwangerschaft am meisten mitgenommen hat: Ich konnte am Ende nicht mehr auf den Spielplatz, das Kind tragen, auf dem Boden spielen, es beim Spazieren gehen an der Hand halten, mit ihm in einem (Boden-)Bett schlafen,.. zum GlĂŒck hatte mein Partner noch Elternzeit und die Versorgung komplett ĂŒbernommen. Dadurch habe ich mich aber noch mehr wie ein unförmiger und ĂŒberflĂŒssiger Blob gefĂŒhlt. ABER: Seitdem ich nach der Entbindung wieder zuhause bin, ist es bei uns exakt so wie frĂŒher! Der Schmerz ist vergessen, die ersten NĂ€chte wieder beim großen Kind im Bett waren grandios, sie will wieder auf den Arm (geht aber noch nicht so richtig, merke es sofort in den Bauchmuskeln) und generell ist es sehr harmonisch. :-) Die Zeit ist ĂŒberschaubar! Sie geht vorbei.