Einleitung oder Kaiserschnitt wenn Köpfchen nicht im Becken

Hallo 🙋🏼‍♀️
Ich bin heute ET+1 Köpfchen nach wie vor nicht im Becken und meine FÄ rät mir zum Kaiserschnitt weil sie meinte in der Regel rutscht der Kopf eh nicht mehr runter wenn er bei ET noch nicht unten ist man plagt sich dann ewig mit Wehen und es endet im notkaiserschnitt. Gestern hatte ich dann eine leichte Blutung und war im KH dem kleinen gehts gut alles ok 👌🏼 habe aber wo ich schon mal da war den Rat meiner FÄ direkt mal angesprochen wie sie das sehen würde und die Ärztin im Krankenhaus sagte sie sieht 0 Notwendigkeit für einen Kaiserschnitt. Sie würden spätestens Ende der Woche einleiten wenn bis dahin nix passiert weil mein Blutdruck katastrophal ist aber mehr als das sei nicht nötig. Jetzt bin ich total unentschlossen weil die Meinungen so auseinander gehen am liebsten wäre mir eine natürliche Geburt aber nicht wenn da das Risiko für Komplikationen wegen seiner Lage höher ist..

Wer war in so einer Situation und wie wurde euch geraten?

Kopf war nicht im Becken und ich habe

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Meine Tochter kam auch erst mit Blasensprung im Becken an. Ab da war es eine recht flotte entspannte Hausgeburt. Sie kam dann als Sternguckerin 11,5 Std. nach Blasensprung und 9 Std. nach einsetzen der ersten sanften Wehen.

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Hallo, meine beiden sind erst während der Geburt mit dem Köpfchen ins Becken gerutscht. Beide Geburten sehr unkompliziert. Kaiserschnitt war nie ein Thema.

Meines Wissens ist das vor allem bei Mehrgebährenden sogar häufig.
Alles Gute!

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Ich bin leider genau der Fall von dem deine Gyn gesprochen hat. Hat meine vorher auch gesagt (und dass es dafür oft einen nicht sichtbaren Grund gibt)
Mein Baby war nie mit dem Kopf im Becken. Wurde eingeleitet nach hohem Blasensprung. Wehenstürme ohne Ende. Trotz geplatzte Fruchtblase und 10cm MM trat er einfach nicht ins Becken. War sehr schlimm. Zum Schluss Notkaiserschnitt in Vollnarkose.
Obwohl ich bis kurz vor das Ziel kam hatte ich keine Chance in natürlich zu gebären. Er hatte die Nabelschnur um den Hals gewickelt, war ein Sterngucker und hat sich noch in der Symphyse verkeilt🙈
Meine Geburt war ein echtes Trauma.
Es muss nicht so bei dir sein, aber es gibt schon einen Grund warum deine Gyn dir das sagt.
Alles Gute, egal wie du dich entscheidest. 🍀

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Oh nein, da kam ja bei euch einiges zusammen 🤭 hoffe ihr konntet es gut verarbeiten😬

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Ich wurde mit komplett unreifem Befund bei ET +10 eingeleitet, 1. Kind. Das Kind war auch bis zum Schluss noch oben. Bei 10cm Mumu sollte ich aufstehen und das Becken kreisen lassen (hatte eine PDA), nach 1 1/2 Stunden Presswehen kam der Kleine natürlich zur Welt.

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Meine ersten beiden Kinder wollten auch bis zum Schluss nicht ins Becken:
1.SS:
Blasensprung am Et+9, fast zeitgleich setzten die Wehen ein. Nach 12 h hat sich der MuMu nicht wesentlich geöffnet. Habe Beruhigungsmittel bekommen, damit ich die Nacht etwas zur Ruhe komme, am Morgen wollte man dann ggf. etwas nachhelfen. Soweit kam es aber nicht, da die Herztöne während der Wehen zu schlecht wurden. Da mein Kind immer noch nicht im Becken war, vermutete man, dass evtl was mit der Nabelschnur ist. Unter örtlicher Betäubung wurde sie dann per KS geholt. Die Vermutung bestätigten sich nicht, aber mir war es auch lieber, auf Nummer sicher zu gehen bevor es am Ende eine richtige Notsectio wird.
2.SS:
Wehen setzten am ET+10 ein. Da ich an diesem Tag sowieso eingeleitet werden sollte, bin ich direkt ins KH. Dort bekam ich trotzdem noch den Wehencocktail. Nach ca 12 h (ab Einsatz der ersten Wehen) kam mein Kind spontan zur Welt - ins Becken ging es wirklich erst kurz vor Schluss bevor (oder als?!) die Presswehen einsetzten.

Ich würde also wirklich abwarten. Solange es dem Kind gut geht, gibt es keinen Grund für einen KS.
Es gibt natürlich immer Risiken…die gibt es aber bei ausnahmslos jeder Geburt! Darüber solltest du dir also nicht allzu sehr den Kopf zerbrechen.

Ich wünsche dir alles Gute!

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Ja, hier 2x!

Beim Großen war ich in der gleichen Situation- Kopf nicht im Becken und "zu groß". Alle drängten auf Kaiserschnitt, ich hab richtig gekämpft, dass wir zumindest bis ET+7 warten.
ET+6 abends bekam ich Wehen, im KH war der Kopf plötzlich perfekt im Becken und ich hatte eine Traumgeburt ohne PDA.

Dem Kleinen ist bei ET+6 eingefallen, sich plötzlich komplett quer zu drehen (Er lag plötzlich waagrecht im Bauch). Auch der war dann eine natürliche Geburt, wenn auch anstrengender, da ihn die Ärzte während der Wehen immer wieder "gedreht/geschoben" haben - aber auch er kam natürlich zur Welt.

Ich würd dir empfehlen- hör auf dein Bauchgefühl und warte ggf. einfach noch etwas- gerade bei Erstgebärenden dauern die Wehen ja i.d.R. so lange - wenn dein Kind das "Startsignal" gibt und du erste Wehen bekommst, kann man immer noch gucken und einen Kaiserschnitt machen - ist halt fürs Krankenhaus nicht so bequem wie ein geplanter Kaiserschnitt.

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Meine Tochter hat sich in der letzten Schwangerschaftstwoche noch fleißig gedreht und ist erst unter den Presswehen tief ins Becken gerutscht. Ich schätze ich hatte so 15-20 Presswehen und dann war sie da.

ICH würde einleiten lassen und wenn es nicht voran geht, kannst du immernoch auf Kaiserschnitt umschwenken. Sprich es doch im Krankenhaus bzw. direkt im Kreißsaal an und frage da nochmal.

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Hallo, ich hatte bei allen drei Kindern den selben Befund, auch noch an ET+7.
Bei zweien ist der Kopf unter der Geburt runter gerutscht, alle 3 wurden eingeleitet. Nur bei einem klappte es nicht, das lag aber eher am Einstellungswinkel (hoher Gradstand) und es wurde ein KS. Aber auch das lief prima, ich würde mal abwarten und es „natürlich“ probieren.

Ein Kaiserschnitt ist schnell gemacht. Würde es aber immer wieder erstmal ohne probieren :)

Alles Liebe

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Ich hatte bis ET+8 keinerlei Wehen und meine Maus war nach wie vor auch nicht ins Becken gerutscht. In der Nacht zum ET +9 kamen dann endlich mal Wehen für 3 Stunden aber die haben nichts gebracht. Ich war dann an diesem Tag zum Einleiten da, wurde nochmal untersucht, wo man mir sagte, dass mein Becken zu schmal sei und ich nicht natürlich entbinden werden könne … mir wurde der Kaiserschnitt geraten und so kam es dann auch. Im Nachhinein war es für uns beide die richtige Entscheidung.