Wann habt ihr es dem Arbeitgeber gesagt? UMFRAGE

Hallo Zusammen,

Ich bin momentan in der 9. SSW (8+3). Ich habe seit ca der 6. Woche mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen. War bereits auch schon deswegen 1 Woche krank geschrieben. Zusätzlich habe ich auch viel Stress auf der Arbeit der mich diese Woche ausgenockt hat. Ich hatte mit Migräne einen Tag zu Hause bleiben müssen. Meine Gesundheit und des kleinen geht definitiv vor und steht über allem. Ich habe das Herzchen bereits gesehen und es entwickelt sich alles sehr gut. Sonst gibt es auch keine Risiken das es zu einem Abgang kommt. Ich wollte eigentlich is zur 12. Woche warten bis ich es dem Arbeitgeber sage aber ich fühle mich nicht so besondersund hoffe wenn ich es früher sage das ich etwas verschont werde. Und wenn ich fehel man mir das nicht negativ auflegt. Dann greift ja auch das Mutterschutzgesetz. Was würdet ihr tun?

Viele Grüße
Wendy

Wann soll ich es meinem Arbeitgeber mitteilen?

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Die meisten, die es vor der 12 Woche sagen, sagen es da sie vermutlich ins BV müssen. Ob es für dich eine Arbeitserleichterung bedeuten würde, wenn du es sagst, liegt an deinem Arbeitsgeber und kommt auf deine Tätigkeit an. Bei mir würde sich dadurch nichts ändern und dementsprechend werde ich es auch erst kurz vor Weihnachten sagen, dass ich ab Mitte Mai in Mutterschutz sein werde. Dann haben sie immerhin genug Zeit einen Ersatz zu suchen :)

Ich sitze eh nur den ganzen Tag vor dem Laptop - Dienstreisen sind wegen Corona eh nicht mehr und ich bin 95% der Zeit im HomeOffice. Daher würde bei der Gefährdungsbeurteilung durch mein AG keine notwendige Änderung meiner Arbeit rauskommen.

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Ich hab es vor der 12. Woche erzählt, weil ich regelmäßig Angst hatte, einem Kunden vor die Füße zu kotzen. Das war natürlich optimistisch, aber für mich auch sehr hilfreich. Ich hatte sofort die Gefahrenbeurteilung und mein Arbeitsplatz wurde an meine Bedürfnisse angepasst. Gerade in der ersten Zeit ging es mir echt dreckig, da war ich froh, dass mein AG etwas Rücksicht genommen hat.

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Ich bin im Einzelhandel und werde, sobald vom FA bestätigt, ins BV gehen.
Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, ich soll schon mal Bescheid sagen, damit mir bestimmte Aufgaben nicht gegeben werden.

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Ich war in der 9. Woche und das ging auch nur, weil ich vorher zwei Wochen Urlaub hatte, sonst wärs die 7. geworden. Bin Ärztin im Akutkrankenhaus, da gibt es logischerweise große Einschränkungen.

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Diesmal nach Beginn des Mutterschutzes (Homeoffice) und beim Kind davor genau zum Mutterschutzbeginn (Bürojob, es hat wirklich keiner was gesagt*g) :-D

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Ich habe es damals relativ früh meinem Chef mitgeteilt, allerdings sind wir auch nur 15 Leute und ich wollte ihm die Chance geben früh genug nach Ersatz zu suchen.