Hunde/Katzenbesitzer: Bauchschutz/Bauchgurt gegen Tritte?

Liebe Mädels,

wenn einige nun mit den Augen rollen, bitte einfach ignorieren und keine doofen Kommentare hinterlassen :-)

Mein Anliegen: Ich habe einen sehr aktiven Jagdhund (ca. 12 Kilo), der mich gerne wild anspringt. Sie ist nicht sehr groß aber hat Kraft. Aktuell bin ich noch frisch schwanger (ca. 6+5) aber sollte schon darauf achten, dass der Hund mir nicht frontal in den Bauch springt, u.a. auch weil ich aktuell viel liegen muss wegen teilweise heftigem Unterleibsziehen.

Gerne springt sie mich auch nachts an, wenn ich davon nichts mitbekomme bzw. bis zu dem Moment, wo ich was mitbekomme:-D

Ich überlege mir so einen Bauchschutz oder Bachgurt zu holen, der das ein wenig abdämpft.

Muss nicht hübsch aussehen, nur funktional sein:-)

Über Tipps oder Erfahrungsberichte würde ich mich freuen!

LG, Cami

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Liebe Cami,

mein Hund ist zwar schon ein älteres Semester (vermutlich), weil nicht mehr soooo wild, aber auch sie springt vor Freude gerne Mal an mir hoch. Das haben wir in der Erziehung einfach grundsätzlich versäumt.

Da sie aber ansonsten wunderbar erzogen ist und auch weiß wo sie im Rang steht, reicht ein einfaches "Nein" oder eine Handbewegung um sie am Springen zu hindern.

Bitte nicht falsch verstehen, das soll jetzt keineswegs ein blöder Kommentar werden sondern ist ernsthaft nur gut gemeint. Bevor du daran denkst dir einen Schutzgurt oder was auch immer zu holen, solltest du am besten auch jetzt schon anfangen unerwünschtes Verhalten deines Hundes ganz schnell zu unterbinden. Wie willst du es denn handhaben wenn dein Baby auf der Welt ist? Oder sobald es laufen kann? Soll es dann nonstop einen Helm Zuhause tragen, weil euer Hund es ggf. anspringen könnte?

Wie gesagt, bitte bitte nicht falsch verstehen, das soll kein klugscheißerischer Rat sein, sondern nur der gut gemeinte Hinweis, dass ein Bauchschutz eben nur so lange hilft, solange Baby im Bauch ist. 🙂

Alles Gute dir und deinem Baby!! ❤️

Bearbeitet von Nadi061283
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Nein, alles gut, trotzdem danke dir:-)

Ich habe schon alles versucht, auch ihr Gassiservice, sie ist einfach so:-)

Dir auch alles Gutet!

LG, Cami

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Sorry aber sie ist einfach so kann einfach nicht sein. Nicht böse sein aber das ist ne Ausrede.

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Hallo Cami,
scheint eine Marktlücke zu sein. Vielleicht kann man sich sowas auf Etsy nähen lassen, das sollte ja auch verstärkt sein, vielleicht mit Carbonfäden oder sastec oder so, wie ein Protektor fürs Motorrad fahren.
Bin gespannt, was daraus wird.

Gruß

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Hallo,


also meine 2 Katzen und mein Hund springen mir auch oft an den bzw auf den Bauch. Und das tut schon gut weh. Ich bin mittlerweile aber auch 34. Ssw
Deswegen versteh ich nicht, was ein Bauchgurt da helfen soll?
Dein Baby sitzt ja bei dir noch hinterm Schambein also ganz ganz tief unten. Da kommt dein Hund nicht hin 🙂

Ich würde deinem Hund das also abgewöhnen das er dir in den Bauch springt. Das wäre die sinnvollere Variante. Denn ein Bauchgurt (ich habe einen zwecks einer Symphysenlockerung) bringt dir da rein gar nichts. Der drückt dir ja auch in den Bauch rein 🤔


LG Stephanie 🤰 33+0

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Ich würde einfach einen Tiefschutz vom Kampfsport nehmen. Der schützt halt jetzt die Stelle an der das Baby sitzt. 12 KG sind aber auch nicht sie Welle. Das Baby ist gut geschützt in deinem Bauch. Wenn du ne Riesenkugel hast, wirst du dich auch mal am Bauch stoßen. Keine Panik. Das tut dir weh... aber nicht dem Baby.

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Was genau meinst du mit "Tiefschutz"? Hast du ein Beispiel für so einen Artikel? Kann mir nichts darunter vorstellen...

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Google..

Ist halt sportbedarf. Damit die Männer keine Schmerzen haben falls man ihnen zwischen die Beine tritt. Gibt es auch für Frauen. Die Schale deckt das Schambein ab. Da wo dein Baby noch ein paar Wochen sitzen wird.

Ich schließe mich den anderen hier aber an., dass du das Anspringen unterbinden solltest. Mein Hund freut sich auch mich zu sehen. Aber wenn er mit 65kg an mir ( oder den Kindern ) hochspringen würde, wäre das schon gefährlich.

Ich bin aber auch aus dem Hundesport und sehe das Anspringen als absolutes No Go.

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Hallo du,

ich versteh deine Sorgen. Mein Kater hat Ataxie und kann daher seine Bewegungsabläufe nicht immer gut kontrollieren. Er schläft nachts bei uns und wenn er sich vor irgendwas erschreckt, kann es gut passieren, dass er auf eines meiner Körperteile draufspringt. Manchmal tritt er mich aber auch fest, wenn er sich an mich kuschelt und aufstehen möchte. Abtrainieren geht hier nicht, da es bei ihm keine bewussten Bewegungen sind.
Ich bin Seitenschläfer und fühle mich sicherer, wenn ich nachts ein schmales Kissen oder meine Bettdecke umklammere.
Wenn ich wach bin, habe ich mittlerweile erstaunlich gute Reflexe entwickelt, meinen Bauch zu schützen.

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Danke dir!

Bei uns ist es ähnlich…sogar der Hundetraining hat kapituliert 🤣

Ja, Seitenlage schlafe ich mittlerweile auch gerne.

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Dann sollten Katze und Baby nicht in einem Raum schlafen, denn dein Baby hat sonst keinen Schutz und das ist uU schon Sau gefährlich!

Und dann kann man das getrennte schlafen auch lieber jetzt schon trainieren, als dann, wenn das Baby da ist 🤷‍♀️

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Wenn sie dich nachts anspringt dann würde ich eher die Tür zumachen oder einen Käfig anschaffen als nachts mit einem Gurt zu schlafen.
Und nein einen Hund nachts in einem Käfig zu halten ist keine tierquälerei.

Du musst bedenken dass dein 12 kg Jagdhund dann such dein 6kg krabbelkind anspringen wird. Es wäre von Vorteil jetzt mit ihm schonmal zu üben das nicht zu tun. Und ja JEDER Hund kann das lernen. Kein Hund „ist einfach so“ dazu gehört Disziplin und Zeit. Aber es geht.

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Erzieht euren Hund und zwar so schnell es geht , denn sonst gibt es in ein paar Monaten den nächsten Panik Post weil du Angst hast das dein Hund dein Kind verletzten könnte.

Hund solltet ihr auch aus dem Schlafzimmer entfernen , da soll ja auch das Baby schlafen.

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Der Hund schläft seit er klein ist bei uns im Bett bzw. bei mir.

Wenn das Kind da ist, werde ich ins WZ ziehen, damit mein Mann in Ruhe schlafen kann. Im Schlafzimmer haben wir eh keinen Platz für ein Babybett bzw. Beistellbett.

Nicht alles kann man austrainieren, aber das war auch nicht meine Frage😅 Ich habe nicht nach Erziehungsfragen gefragt.

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Ich bin aktuell mit Kind 2 schwanger und bei Kind 1 ist mir auch regelmäßig ein 11 kg Hund mal gegen den Bauch (er gehört meiner Mutter) das war nicht tragisch und außer dass es unangenehm ist beim ersten Sprung kannst du den Hund doch dann auch abwimmeln? Also mit der Hand wegschieben von deinem Bauch. So einen Gurt könnte ich mir zudem vorstellen dass der Hund mit den Krallen auch verschiebt oder runter kratzt. 🤷‍♀️

Außerdem schreibst du eben er hat 12 kg keine 50 aufwärts…da würde ich mir eher Gedanken machen aber was ich absolut verdreht finde - du ziehst mit Baby ins Wohnzimmer nachts und der Hund schläft im Bett weil schon immer so - puh da fehlen mir die Worte. Tierliebe hin oder her. 🤯

Meine Katze schlief auch zeitweise auf einer Decke an meinem Bettende - seit ich einKind habe hat die Katze keinen Zutritt mehr ins Schlafzimmer und hat das nach wenigen Versuchen bestens akzeptiert und das war eine KATZE.

Und eben…es geht doch dann weiter mit alldem…wie willst du dann dein Baby gegen die Sprünge deines Hundes schützen? Irgendwann wird es krabbeln, laufen. 🫣

Wegen der Sprünge gegen den Bach musst du dir glaube die geringsten Sorgen machen gerade so früh in der Schwangerschaft da gibt es ganz andere Sorgen die man so haben kann also nicht verrückt machen wegen allem.

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Ich ziehe ja nicht wegen dem Hund ins WZ sondern weil ich im Schlafzimmer keinen Platz für ein Babybett bzw. Beistellbett habe🤷🏻‍♀️

Und mein Hund kommt meistens mit, legt sich aber oft auch in seinen Hundekorb im WZ.

Außerdem soll mein Mann durchschlafen können, damit er fit für die Arbeit sein kann. Ist halt unsere Einteilung, muss nicht Allen gefallen.

Mein Hund hat Erfahrungen mit kleinen Kindern, da ist sie vorsichtig. Nur bei mir halt nicht 🤣

Bearbeitet von Cami85
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Es ist aber dein erstes Kind? Dann wird dein Hund sich da trotzdem anders verhalten wie bei anderen Kids 🙂 ich hab’s selber gerade erst erlebt 😉 der Hund sieht mein Kind als Teil von mir bzw. verhält sich definitiv anders als anderen gegenüber. Aber werdet ihr sehen. 😊

Eigentliche Antwort meinerseits: den Gurt brauchst du nicht, auch jetzt am Anfang kann dein Hund da bestimmt nicht viel kaputt machen - dein Kleines hat erst mal seine eigenen Meilensteine zu schaffen.

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Ich habe es dir schon mal geschrieben und schreibe es nochmal. Erziehe deinen Hund! Das gibt eine Vollkatastrophe wenn dein Kind da ist!

Ich hatte einen 70kg Neufundländer, sie hat auch Menschen angesprungen als ich sie von seinen Vorbesitzern übernommen habe. Das haben wir trainiert und ihr ganz flott abgewöhnt. „Der Hund ist halt so“ ist nicht. Jeder Hund kann lernen, dass anspringen nicht erwünscht ist, auch Jagdhunde (weil du das immer so betonst).

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Ich habe es dir auch bereits geschrieben: Jeder Hund ist anders und nicht in allen Situationen regulierbar.

Du kennst meinen Hund und seine Geschichte nicht, maßt dir aber an über einen Online-Beitrag alles einschätzen zu können.

Du kannst es auch noch 2.827 Mal schreiben, meine Meinung bleibt die selbe.