ss diabetes welche auswirkung auf das baby?

frage steht ja schon oben?

mein zuckerwert war nämlich vor 6 wochen eigentlich ok. aber schon grenzwertig. also hieß es ich soll einfach noch mehr mit dem zucker aufpassen.
tu ich jetzt, esse wirklich KAUM zucker, aber wer sagt mir dann bitte wenn es doch zu viel ist?!?!?!
bin heute bei meinem FA abends. würde der es sehen? weil baby zu groß oder so?
und wenn ja was tut man dann?!?!?
wird das baby dann wieder kleiner (dünner) oder hat es dann schon diabetes. versteh das irgendwie nicht so ganz. mein FW war auch schon grenzwertig obere norm....

oder würde ich es merken wenn mein zucker zu hoch wird? denke mal nicht oder?!?!?

simone
33.ssw

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Hi, das hat mit ZUCKER ESSEN wenig zu tun.

dein körper schafft es nicht vollständig die kohlenhydrate aufzuarbeiten. auch in nudeln, etc. stecken die ja.

nun, dein arzt kann sehen, ob sich das aufs kind auswirkt. zu groß udn zu schwer und du könntest zu viel fruchtwasser haben.

das baby hat erstmal kein diabetes! das problem ist seine größe. die geburt wäre schwieriger oder das kind käme früher, da zu groß, aber die organe wären noch nicht soweit.

wenn bisher nix zu sehen war, dann wird´s auch nicht so schlimm sein.

im "schlimmsten" fall müsstest du insulin spritzen, womit man das ganze bißl auffangen kann.

schreib mir doch heute abend, wie es war, ok? ich hab diabetes, spritze aber nicht mehr und es ist ok. kann dir vielleicht noch einiges dazu sagen.

lg: suri ( 26.ssw )

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danke für deine nette antwort.

ich hab leider daheim keinen pc, könnte erst morgen wieder schreiben....
mein fruchtwasser war aber schon seit der 25.ssw obere norm. also minimal vermehrt.
deswegen wurde ich ja zum zuckertest geschickt....

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dann morgen. ;-)

dennoch, warte den test ab.

sonst musst du viel gemüse und obst essen. fleisch und fette zählen nicht, die darfst du auch gut essen.

aufpassen musst du nur bei kartoffeln, brot, nudeln, reis, mais, süßem, cola & co, etc.

lg: suri

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Hallo Simone!

Ich habe bereits zwei Glukosetoleranz-Tests hinter mir. Der erste in der 11. SSW war auch absolut grenzwertig, ein weiterer in der 26. SSW wieder weitgehend in der Norm. Musste/muss auch auf meine Ernährung achten, wie suri bereits schrieb sind es nicht nur Cola, Schokolade & Co., die die Werte nach oben treiben, sondern auch übermäßige Kohlenhydrate, die z.B. in Pizza, Weißbrot u.ä. stecken. Ein Stück Schokolade oder ab und zu ein Glas Limo sind also nicht der "Haken", sondern die grundlegende "übrige" Ernährung. Ich verzichte auf gar nichts völlig, esse aber bestimmte Dinge eben in sehr kleinen Mengen und versuche, mich viel mit Vollkornprodukten, Milch, Joghurt, Obst, Gemüse, Kartoffeln, Müsli, Fleisch und Fisch zu ernähren. Pizza, Pommes, Kekse, etc. gibt's auch, ebenso wie Schokolade und Cola #mampf- aber eben nur in Maßen. Der zweite Test hat ja gezeigt, dass ich damit ganz gut zurecht komme :-).

Stress mit zu viel Fruchtwasser hatte ich zwischenzeitlich auch (in dem Zusammenhang der zweite Test), hat sich wieder relativiert und KANN, muss aber kein Zeichen für eine #schwangerschafts-Diabetis sein. Wie bereits geschrieben wurde, ist das #schrei nach der Geburt so oder so nicht "automatisch" zuckerkrank. Es KANN vergleichsweise groß und schwer sein, aber das muss auch nicht der Fall sein. Unsere Maus lag zwischenzeitlich bezüglich Größe und Gewicht eine Weile an der oberen Normgrenze- inzwischen hat sich alles relativiert und die Kleine wird bei der Geburt laut FÄ maximal ca. 3500g wiegen- was ja völlig normal wäre.

Mach' Dir nicht zu viele Gedanken, sondern achte auf eine ausgewogene Ernährung. Damit kann man meist wirklich die Werte im Rahmen halten- und muss sich nicht die #schwangerschaft "vermiesen" lassen :-).

Lieben Gruß #blume #mampf #sonne,

Kathrin & #baby-Girl (38. SSW)

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Erstens gibt es heute bei Urbia einen Text zur SS-Diabetes, da kannst du nachlesen.

Zweitens ...da ich seit über 3 Wochen selber über meine SS-Diabetes weiss und eine strenge Diät halte...ich musste richtig zur Diabetologin und mich auklären und beraten lassen, habe sogar seitdem 4 Mal am Tag meinen Blutzucker gemessen (Bekam ein Stift zum pieksen in die Fingerkuppen und ein Lesegerätchen dazu und muss nun regelmäßig immer 1 Std nach der Hauptmahlzeit Pieksen und messen, auch um selber zu wissen, was OK ist).

Grundsätzlich merkst du selber keine Beschwerden, denn deinen erhöhten Blutzucker gleicht das baby aus: es setzt es als Fett an (erhöhtes Wachstum) und scheidet es vermehrt im Urin aus (wodurch mehr Fruchtwasser entsteht). Beides kann zur Frühgeburt führen, vorzeitigen Wehen, bzw. es erhöht die wahrscheinliche Notwendigkeit eines Kaiserschnitts. Andererseits ist das Baby so an höhere Zuckerwerte gewöhnt, dass es nach der Geburt zusätzlich eine Zuckerlösung bekomen muss, um keinen Adaptationschock zu erleiden. Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit von Gelbsucht höher.

Wenn der Blutzucker nur "etwas" erhöht ist und kein Insulin gespritzt werden muss, geht es mit der Diät eigentlich gut zu bewältigen - wie bei Diabetes Typ 2. darf man am Tag nur eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten zu sich nehmen (wird in Broteinheiten angegeben, dh etwa 10-12 BE am Tag, wobei 1 BE etwa 10-12 g Zucker ist) und zwar in einer "schwerer verdaulichen Form" (Vollkorn, Gemüse. mäßig Obst) damit der Blutzucker langsam steigt:

- Mahlzeiten am Tag auf 3 Hauptmahlzeiten und 2-4 Zwischenmahlzeiten (je 1,5 - 2 Stunden) teilen.

- Kohlenhydrate sollen nachwievor 40 Prozent des Essens bilden, aber man muss Zucker und Weissmehlprodukte total meiden (auch Cornflakes).

- Alles Gebäck, Nudeln o.ä. mit VOLLKORNPRODUKTEN ersetzen (Vollkornnudeln, statt weissen Reis nur Naturreis, Kartoffeln auch max 2 pro Hauptmahlzeit).

- Gemüse in jeder Form OK, am besten frisch.

- Obst am besten zu Zwischenmahlzeiten und nicht zu viel (1 Apfel, 1/2 Banane, 1 Nektarine...). KEINE Weintrauben oder Melonen - zu viel leicht verdaulichen Zucker!

- Auch Obstsaft streichen - ist alles als Zucker zu leicht verdaulich und der Blutzucker geht schnell hoch.

- Fleisch, Milchprodukte, Fette sind ok (einfach wie vorher). Maximal ein Glas Milch auf einmal.

Ich hoffe, ich konnte helfen. Sonst ass dich zu Diabetologen überweisen und dort beraten, oder halte dich streng an den generellen Regeln zur Diabetes Typ 2.

Alena 33. SSW

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oh mann danke für die vielen total hilfreichen antworten.
bin jetzt echt beruhigter. hoffentlich ist heute abend alles ok mit dem zwergi....

ich werde morgen in einem tread an die novembis berichten. ihr könnt es ja lesen wenn ihr wollt.

dankeschön und einen schönen abend noch
#danke #freu

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Hallo,

ich hatte in meiner Schwangerschaft (auch so um die 33-34 Woche:-)) auch erhöhte Werte und hab mich ganz verrückt gemacht#augen
So verrückt, dass ich AUCH hier gepostet hab, was mich allerdings noch verrückter gemacht hat#augen
Ich MUSSTE dann Samstagsabends meine Hebi noch anrufen, #scheinweil ich sonst nicht hätte schlafen können.
Sie hat mich dann beruhigt und meinte bei einer so vortgeschrittenen #schwangergibt es wirklich keine Gefährdung für das Baby. Sie riet mir dann ein bissel weniger Süß zu essen#scheinwas mir auch ganz gut tat#scheinmach dich nicht verrückt, dein#babywird keinen Schaden dadurch nehmen, vor allem war dein Wert ja "nur" grenzwertig.
Aber GANZ auf Zucker verzichten würd ich auch nicht#gruebel

Viel#kleefür die Geburt

LG Nicole & Leni 15 Monate