Fruchtwasserentnahme - Erfahrungsberichte?

Hallo Ihr Lieben,

hatte heute die Nackenfaltenmessung im Krankenhaus.

Alle Werte sind in Ordnung.

Was ich nicht wußte, und was mich dementsprechend beunruhigt ist jedoch, daß es lt. Arzt dennoch möglich ist, daß das Kind vor 2 Wochen wirklich noch eine sichtbare Wassereinlagerung hatte, die mittlerweile nicht mehr vorhanden ist.

Das hieße die Werte sind jetzt zwar unauffällig, ein gen. Defekt kann trotzdem vorhanden sein.

Ich hatte vor 2 Wochen bei meiner FÄ einen Ultraschall und sie konnte eine Wassereinlagerung im Nackenbereich nicht ausschließen, deshalb auch die Überweisung in die Gyn-Amb. Kann natürlich sein, daß das eine optische Täuschung war (Dottersack?), daß es an der Lage des Kindes oder einfach nur an ihrem Ultraschall lag.

Fakt ist, daß die heutige Untersuchung mich zwar beruhigt hat (die letzten 2 Wochen waren echt zermürbend), aber mir noch immer zuwenig Sicherheit gibt. Kriege am Mittwoch das Ergebnis vom Bluttest, wenn alles paßt ist das Kind dann zu 85-90% gesund (momentan stehen wir bei 80%).

Leider kann ich diesen Verdachtsmoment und diese Eventualität nicht einfach so vergessen, ich werde wahrscheinlich eine Fruchtwasseruntersuchung machen.

Wer von Euch hat ähnliches erlebt und wie war die Fruchtwasseruntersuchung?

Bitte um Info!

Danke,

Liebe Grüße
Petra (+ #sonne 12. Woche)

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ich hab es auch machen lassn nach einer unruhigen nacht, die ungewissheit würde mich sonst jetz noch mürbe machen...angst hatte ich zwar vorher aber am ende war es weniger schlimm als gedacht-schmerzen fast garkeine-und hinterher ging es mir auch super!..und dem kleinen wurmi hat es nich geschadet =)..das allerwichtigste..und nach ner woche bangen die erleicheterung: alles in ordnung..daraufhin musste ich erstmal freudentränen vergießen!... =)..

und muss sagn das risiko das was passiert, (blutungen oder das baby verlieren!) sind sooo gering...das ich mir da weniger sorgen gemacht habe!!...

also ich bereu es nich!!!..#sonne

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Kann ich gut verstehen! Ich wollte vorher weder NF-Messung noch FW-Entnahme machen, aber nachdem es dann den Verdachtsmoment gab...

Ich denke ich kann die restliche Schwangerschaft viel eher genießen als wenn ich immer dieses Restrisiko im Hinterkopf habe!

Liebe Grüße!



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das risiko ist soooo gering? ähm, #kratz, 1:100 oder bin ich da falsch informiert? das heißt ja dann jede hundertste FU...

mir war das zu gefährlich!
aber natürlich muss das jede selbst entscheiden!! aber "sooo gering" ist glaub ich a bissi untertrieben...#schein

lg
sonja (22.ssw)

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Hallo,

kommt mir alles sehr bekannt vor.
Bei mir wurde in der 19.ssw eine Flüssigkeitsansammlung im Brustkorb(Hydrothorax) festgestellt,sofort am nächsten Tag machten wir eine Fruchtwasseruntersuchung(und ne Feindiagnostik).
Ist wie Blut nehmen,ungefähr.Danach 3-4Tage schonen,so wars bei mir,richtig gut gings mir nicht,waren wohl auch die Nerven mit denen ich ziemlich am Ende war.
Der Test hat nix ergeben und die Flüssigkeit war nach 2Wochen komplett von selbst weg.
Aber die Ungewissheit bleibt,ist er wirklich gesund?
Jetzt hab ich mich wieder gefangt,kann ja nicht bis zum Juni am Rad drehen:-( .
ich hoffe halt es wird alles OK.
Was war das bei dir genau für eine Wasseransammlung?
Lieben Gruss alpina mit #baby24ssw

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Meine Fachärztin hatte "Hygroma Colli" in Verdacht.

Nachdem Du Dein Fruchtwasser auch schon ohne Befund getestet hast wird bei Dir sicher alles in Ordnung sein!

Leider fällt es einem halt schwer nach solchen Verdachtsmomenten dann die Nerven zu behalten - kann ich gut verstehen.

Alles Liebe für Dich und Dein Baby.

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Hallo,

bei mir wurde auch ein Risiko festgestellt (Trisomie).
Habe mich aber gegen die Fruchtwasseruntersuchung entschieden.

Erstens würde ich mein Kind nicht im 6. Monat abtreiben, falls Trisomie sichergestellt würde.
Und zweitens ist das FG Risiko von 1-2% nicht gerade gering.

Man sollte sich vor der Untersuchung erst klar werden, was man macht, falls ein bedenklicher Befund festgestellt wird.

LG
Murmel

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Hallo Petra,

also bei mir waren damals (vor 9J.) die Blutwerte nich OK.
Es hieß, mein Baby hat zu 0,025% das Downsyndrom.
Auf Grund dessen wurde eine FU gemacht. Ich war da allerdings schon im 5 Monat schwanger.
Der Eingriff ansich war völlig schmerzlos. Es wurde wärend dessen immer per Ultraschall beobachtet das alles so verläuft wie es soll. Es war auch ein sehr kurzer Eingriff.
Danach ist es natürlich besser sich zu schohnen wo es nur geht. Nicht schwer heben,keine anstrengungen usw.
Die Ergebnisse dauerte damals über 4 Wochen. Wie schnell das heute geht weis ich leider nicht. Da diese ungewissheit für mich sehr schlimm war und das lange Warten auf ein Ergebnis schrecklich war entschied ich imich dazu in weiteren Schwangerschaften keinerlei Untersuchungen dieser Art durchführen zu lassen.
Damit meine ich, das ich in deer dritten sowie in der jetztigen SS keine Nackenfaltenmessung ect. machen lies. Für uns ist klar das, dass Baby auf jeden Fall bleibt und zu unserer Familie gehören wird egal mit welchen Fehlern/Krankheiten ect. es zur Welt kommt.

Wenn Du diese FU machen lässt brauchst Du vor dem Eingriff keine Angst zu haben.
Aber achte auf Dich .... nicht anstrengen ganz wichtig.

Da Du gefragt hast, habe ich Dir mein Erlebnis ein wenig ausführlicher Geschildert.

LG und alles Gute weiterhin.

celiju+Krümel13ssw#babyinside

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Ich nochmal,

wollte nur noch mitteilen, dass mein Baby damals KERGESUND war.
Der Verdacht auf das Downsyndrom hatte sich nicht bestätigt.

LG

celiju

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Das freut mich!

Danke für Deinen ausführlichen Bericht!

Liebe Grüße!