Fruchtwasseruntersuchung in der 17.Woche

    • (1) 16.04.07 - 13:08

      Hallo
      Ich habe nächsten Monat einen termin zur fruchtwasseruntersuchung da bin ich dann in der 17. Woche.
      Möchte wissen ob das Kind D.Syndrom hat(bin auch in dem Alter wo der Arzt dieses rät 35 Jahre)
      Nur was ist wenn??
      Bis die Ergebnisse da sind dauert es eine ganze Zeit.
      Das wäre dann in der 20.SSW.
      WEnn ich dann das Kind nicht behalten wollte würde die geburt eingeleitet und ich würde dann das Baby bekommen!!!
      nur was denn dann???
      Das Baby kann man doch nicht einfach......
      Weiß einer darüber bescheid????
      Bin mir mittlerweile gar nicht mehr so sicher ob ich die Untersuchung machen möchte,denn ich bin kann nicht mein Baby in der 20SSW zum sterben gebähren.
      Weiß jemand wie das alles funktionieren soll???
      Gruß

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      • Ich habe mich von Anfang an gegen eine FU entschieden.
        Ich bin mir bewusst was sein kann bin ja nun mal 35Jahre.
        Abr ich denke einfach positiv und wenn mein girliwürmchen nicht gesund sein sollte werde ich es genauso lieben.
        Ich habe mich für das Würmchen entschiedenn auch wenn es nicht geplant war.

        lg haenchen +#babygirli 17SSW

        (3) 16.04.07 - 13:17

        Hallo,

        wenn Du diese Untersuchung machen lässt, solltest Du mit Deinem Partner schon über das "was-wäre-wenn" gesprochen haben. Ich habe in der ersten SS noch ganz anders als heute gedacht, für mich wäre damals klar gewesen, dass ich das Kind nicht bekomme. Heute denke ich da anders. Ich habe die Untersuchung machen lassen (allerdings nur US + Blutuntersuchung, bin auch erst 29) und für uns war klar, dass wir das Kind auch mit Down Syndrom bekommen wollen. Aber wir hätten es dann vor der Geburt gewusst und uns schon mal darauf einstellen können. Man weiß ja auch nie, wie schwer die Symptome sind, viele Menschen leben ja sehr gut und glücklich damit.
        Grüsse, Swantje

        • hallo
          ehrlich gesagt ich möchte kein behindertes Kind,wir haben schon welche und wir kämen damit nicht klar.
          nur wie sol das denn gehen das baby in der 20SSW zur welt bringen und was passiert dann?????

          • Hi,

            das Kind wird dann tot zur Welt kommen und es wird dann beerdigt. Entweder in einem anonymen Grab auf dem Friedhof, das hat jeder Ort. Oder wenn ihr ein Familiengrab habt, dann könnt ihr es dort beerdigen.

            Allerdings muss dir auch bewusst sein, das nicht alle Defekte durch eine FU ausgeschlossen werden können. Chromosomenstörungen zum größten Teil schon, allerdings gibt es genug andere Gendefekte.

            LG
            Nina

      Hallo

      Du hast dir die Frage ja schon selber gestellt, was ist wenn Es DS hat?! würdest du es behalten wollen? Wenn ja...lass keine FU machen.

      Du musst das für und wieder in erwägung ziehen und nur du selber weisst, womit du dich selber belasten kannst, im Falle eines Falles.

      Ich drücke dir die Daumen und bin mir ganz sicher das dein Baby Gesund ist :-)

      LG


    • Hi,

      so hart es klingt, so wäre es aber dann. Du entscheidest dich dann ja im Fall des Falles, gegen das Kind.

      Du musst dir im Klaren darüber sein, ob du mit einem behinderten Kind leben kannst. Die Untersuchung nur nicht machen zu lassen, weil du dann dein Kind "umbringen" müsstest, dafür ist sie ja primär nicht da.

      Die Entscheidung kann dir und deinem Mann keiner abnehmen, ihr müsst auf jeden Fall mit dem Ergebnis klarkommen. Wenn du nur auf Nummer sicher gehen willst, um dich dann darauf einstellen zu können, dann mach sie.

      LG
      Nina 33. SSW

      • ich kann doch das baby nicht in der 20 ssw zur welt bringen und es dann zum sterben einfach liegen lassen.
        was machen die denn dann mit dem kind?
        weißt du das?

    Das soll jetzt nicht blöd von mir kommen,aber du hättest dir schon viel früher gedanken machen sollen darüber.
    Ich bin zwar noch viel jünger aber hab auch zu mein schatz gesagt das ich so ein test nicht machen werde weil ich das baby behalten werde und das risiko das bei der untersuchung was passiert,ist mir zu groß.
    Aber in der 17 woche ist echt spät.

    Würdest du denn das kind wirklich nicht behalten wollen?
    Weil in der zeit wirst du ja vielleicht schon die ersten tritte merken?

    Hoffentlich wird das keine zu große psychische belastung für dich wenn du da bis zur 20 SSW warten musst.

    wünsche dir aber das alles okay ist.

    lg yvschen

    • (10) 16.04.07 - 13:24

      ich finde die ssw auch spät nur die machen die untersuchung nicht eher.

      • Das ist eigentlich ganz vernünftig, denn das Fehlgeburtrisiko bei einer FU ist umso höher, je früher sie gemacht wird. Außerdem ist es für den Vorgang des Abbruchs egal, ob er in der 18. oder in der 20. SSW gemacht wird.

        Du kannst übrigens einen FISH-Test machen lassen, damit bekommst du Ergebnisse schon einen Tag nach der FU (muss man selbst bezahlen). Allerdings ist dieses Ergebnis nicht 100prozentig sicher, deshalb gilt es nicht als Indikation für den Abbruch. D.h. im Fall eines negativen Ergebnisses müsstest du dann doch die 2-3 Wochen warten.

        Viele Grüße
        Meggie mit Paula (*16.07.2006) und #ei (12. SSW)

(12) 16.04.07 - 13:27

http://www.regenbogenzeiten.de/abbruch.html

Liebe Grüße und alles Gute
Sabine

  • (13) 16.04.07 - 13:38

    habe mit gerade die seite durchgelesen und jetzt am ende.
    das ist doch unmenschlich
    meinem kind im bauch eine spritze ins herz jagen.
    damit käme ich gar nicht klar
    mist das mein mann im ausland ist und ich nun alleine mit diesen eindrücken fertig werden muß.
    ich mache glaube ich die untersuchung nicht
    ich kann doch nicht ein totes baby zur welt bringen

Hallo,

bevor die Geburt eingeleitet wird, wird der Arzt überprüfen, ob dein Baby schon lebensfähig ist (in der 20. SSW eher unwahrscheinlich) und wenn ja, wird es noch in deinem Bauch getötet (entweder durch eine Spritze oder durch Unterbinden der Nabelschnur). Das Baby darf außerhalb des Mutterleibes nicht getötet werden.

Ich denke, du solltest dir vor der Untersuchung im Klaren sein, was du willst. Wenn eine Abtreibung für dich nicht infrage kommt, lohnt sich m.E. das Fehlgeburtrisiko bei einer FU nicht. Ich habe mich jetzt zum zweiten Mal dagegen entschieden (bin 40, war bei meiner ersten SS 39 Jahre alt).

Ich weiß ja nicht, wie schlimm es für dich wäre, wenn das Kind das Down Syndrom hätte. Eine Alternative wäre, wenn du in der 20./21. Woche einen Feinultraschall machen lässt. Damit kann man zwar das Down Syndrom selbst nicht erkennen, aber wenn das Baby körperliche Missbildungen hätte (was ja in Verbindung mit Down Syndrom oder anderen Chromosomenstörungen manchmal vorkommt) könnte man das sehen und du könntest dich in diesem Fall immer noch für einen Abbruch entscheiden, weil das von der Zeit her für dich jetzt keinen großen Unterschied mehr macht. Nur wie gesagt, die geistige Behinderung, die mit Down Syndrom einhergeht, kann man dabei natürlich nicht erkennen.

Viele Grüße
Meggie mit Paula (*16.07.2006) und #ei (12. SSW)

  • (15) 16.04.07 - 13:48

    """"bevor die Geburt eingeleitet wird, wird der Arzt überprüfen, ob dein Baby schon lebensfähig ist (in der 20. SSW eher unwahrscheinlich) und wenn ja, wird es noch in deinem Bauch getötet (entweder durch eine Spritze oder durch Unterbinden der Nabelschnur). Das Baby darf außerhalb des Mutterleibes nicht getötet werden......""""


    wenn ich das lese bekomm ich echt gänzehaut#heul

    • habe mir gerade eine seite im netz durchgelesen und war am heulen.
      die bringen das baby im bauch um und ich muß es dann ganz normal zur welt bringen.
      das ist unmenschlich.
      das kann ich nicht.

Hallo,

ich bin zwar keine 35 aber ich war in beiden Schwangerschaften dagegen, warum? weil ich finde das man anhand von irgendwelchen Statistiken und Eventualitäten sowas nicht entscheiden kann.

Bestes Beispiel: Die Gefahr auf ein best. Arzneimittel zb Antibiotika höchstallergisch zu sein ist 1:100 000
Also doch eigentlich äusserst gering, blöderweise war ich im letzten Jahr wegen eines solchen Antibiotikaschocks 3 Wochen mit einem Steve-Johnson-Syndrom im Krankenhaus.

Und somit bringt uns persönlich (meinem Mann und mir) das nicht wenn ein Arzt uns sagt : es könnte sein das 1: ??? das Kind behindert ist.

Wir vertrauen der "Natur".

Auch wenns blöd klingt ;-)

Alles Liebe Tigger 17+6

(18) 16.04.07 - 13:33

Hallo,

also, ich war vor kurzem zur genetischen Beratung in der Polyklinik. Beim Entbindungstermin bin ich zwar 28 Jahre alt und zähle somit nicht zu den Risikoschwangeren, aber der Bruder meines Mannes hat das Down-Syndrom und von daher wurde mir zu dem Gespräch und der eventuell notwendigen Fruchtwasseruntersuchung geraten.

Wie sich herausstellte, gibt es zwei verschiedene Arten des Down-Syndroms, und das meines Schwagers ist nicht vererbbar. Uns wurde somit von der Fruchtwasseruntersuchung abgeraten.

Ich muss schon sagen, ich bin sehr erleichtert, obwohl das ja auch keine 100%ige Garantie ist. Aber ich habe mich mit diesem Gedanken auch auseinander gesetzt.

Vor allem habe ich ja, durch meinen Schwager, Erfahrungen mit Kindern mit Down-Syndrom. Und ich muss sagen, die Kinder sind wirklich eine wahre Bereicherung. Man erlebt so viel schönes mit ihnen. Auch wenn das mit Sicherheit erst mal ein riesiger Schicksalsschlag ist. Ich weiß auch nicht, wie ich mich entschieden hätte.

Aber die Entscheidung liegt ganz bei dir.
Ich würde glaube ich an deiner Stelle nicht auf die Fruchtwasseruntersuchung verzichten. Versuche dich halt, so leicht es klingt, mit dem Thema erst richtig auseinander zu setzen, wenn das Ergebnis eintrifft.

So machst du dich sonst nur den Rest deiner Schwangerschaft verrückt und hast dabei vielleicht (wahrscheinlich sogar) ein kern gesundes Kind.

In den meißten Fällen geht alles gut. Mein Schwager war der zweit geborene und danach hat meine Schwiegermutter noch 3 gesunde Kinder geboren.

Ich drücke dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen und wünsche dir viel viel Kraft.

Anja

hallo,

die ersten ergebnisse bekommst du meist nach 1-2 tagen schon mitgeteilt (war bei mir so). laut meiner fä sind dies schon 95 % an sicherheit bezüglich der chromosomen.
die fehlenden 5 % weisst du etwa 3-4 wochen später, denn die werden wohl als kulturen angelegt und dann getestet.

ich hatte auch das gefühl, unbedingt vorher wissen zu müssen, was wäre wenn... direkt vor der untersuchung war mir klar, dass ich erst mit dem ergebnis der untersuchung diese entscheidung endgültig treffen kann. was nicht heisst, dass ich mich nicht mit beiden möglichkeiten auseinander gesetzt habe.

und (!) du solltest dir die risiken einer fwu genau erklären lassen. bei mir ist alles problemlos verlaufen, aber leider ist das nicht immer der fall.

ich wünsche dir viel glück und viel entscheidungskraft.
und natürlich eine schöne rest-ss.

liebe grüße
jenny (31. ssw)

Bei uns wurde die FWU in der 16. SSW (15+0) durchgeführt.

Wir haben uns, aufgrund meines fortgeschrittenen Alters (38) und der vorangegangenen FG (Ursache: Chromosmale Veränderungen) dafür entschieden.

Bevor die Punktion veranlasst wurde, haben wir uns über das "was wäre wenn ..." Gedanken gemacht.
Für uns stand zum Zeitpunkt der Punktion fest, dass wir im Falle eines entsprechenden Befundes das Kind (aus persönlichen Gründen, auf die ich hier nicht eingehen möchte) nicht bekommen werden.

Zum Glück mussten wir diese Entscheidung nicht in die Tat umsetzen und unser #sonneschein erblickte gesund und munter das Licht der Welt.

Ich finde, dass man eine FWU nur dann durchführen lassen sollte, wenn man eine entsprechende Entscheidung treffen will.
Wenn man sich einig ist, dass man "nimmt was kommt" bedarf es meiner Ansicht nach keiner FWU.

Du solltest Dir vor der Punktion im Klaren darüber sein was Du/Ihr wollt ... und diese Entscheidung kann Euch keiner abnehmen.

LG
elfe

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