JA handelt gegen das Kindeswohl

    • (1) 25.04.16 - 20:50

      Hallo Ihr Lieben,

      ich hoffe ich bin mit meinem Problem hier richtig.

      Ich wollte explizit fragen ob jemand ungerechtfertigten Ärger mit dem JA hat? bzw mir tipps geben könnte.

      Kurz zur Situation bzw Vorgeschichte.

      Mein Sohn ist im Sep/13 zur Welt gekommen. Damals haben wir in München gewohnt. Ich war verheiratet und habe mit dem KV zusammen gewohnt. Nach etwa 3 Monaten bin ich mit meinem kleinen in die Haunersche Kinderklinik wo sich herausstellte, dass sein Oberschenkel gebrochen war. Ich konnte es mir nicht erklären woher das kam. Keiner glaubte mir und das JA stand auf der Matte. Ich durfte monatelang das KH nicht verlassen, noch die Station. Bevor sie mir das Kind wegnehmen bot ich an mit ihm zusammen in eine Pflegefamilie zu gehen damit man sieht dass ich eine gute Mutter bin und mir glaubt wenn ich sage ich würde meinem Kind nie etwas tun und hab es auch nicht. In dieser Zeit wurde ich aus allem rausgerissen. Der KV amüsierte sich zwischenzeitlich mit einer anderen Frau (meiner Mutter) und ist bis heute mir ihr zusammen. Mittlerweile hat er auch zugegeben dass er an dem Bruch schuld war aber sagt es natürlich nicht gegenüber dem JA aus Angst sein kind nicht mehr zu sehen. (Es sind begleitete Umgänge die er nicht wahrnimmt. Sein Sohn hat er seit Wochen nicht mehr gesehen). Ich durfte an Ostern 2014 wieder nach Hause und hatte 4 verschiedene Leute mehrere Stunden täglich zuhause sitzen. Konnte nichts wirklich machen und die Bindung zu meinem Krümel wurde (hoffentlich nicht mit Absicht) sabotiert. Es gab seit dem Kontaktabbruch zum KV keinerlei Vorfälle. Nach Monaten wurde mir versprochen dass die Stunden in der Familie reduziert werden aber es geschah nichts. Mal abgesehen davon dass die Familienhelfer zb nur bei mir auf der Couch saßen und Tv geschaut haben! Ich habe dann ein Jobangebot in einer anderen Stadt bekommen in der auch Freunde wohnten und habe dies angenommen. Bin dann auch umgezogen. In der neuen Stadt (neues JA) wurde dann nach einigen Terminen mit Familienhelfern festgestellt, dass ich super alleine zurecht komme und die Hilfen wurden direkt eingestellt. Ich war aber immer im Kontakt zum JA falls Fragen bestanden. Der kleine ging dann in die Kinderkrippe, ich konnte wieder Teilzeit arbeiten gehen und unser Leben hat sich Stück für Stück wieder eingespielt. Vergangenen Herbst war es dann so, dass der Kindsvater nachgezogen ist und uns das Leben zur Hölle gemacht hat. Am Ende war es dann so dass ich aus meiner eigenen Wohung ausgesperrt war und er mit Kind drinnen saß und ich den kleinen nicht rausholen (mit Polizei) weil ja der Kindsvater da war. Ich musste 1 Monat darum kämpfen mein Kind wieder zu bekommen! Das JA wusste von der Situation und hat mich null unterstüzt. Dazu muss man sagen, dass der Kindsvater dem kleinen nicht nur stundenlang in vollen Windeln und bepissten Bodys liegen gelassen hat sondern auch nicht mehr in die Kinderbetreuung gebracht hat. Unterhalt hat er ja eh noch nie gezahlt. Ich war zu diesem Zeitpunkt bereits seit Monaten wieder in einer Beziehung und konnte solange bei meinem Freund im Haus unterkommen. Lange hatten wir überlegt und uns dann dafür entschieden dass ich mit dem kleinen dort bleiben könnte. Seit Herbst 2015 wohnen wir nun hier im Nachbarort und der KV hat seinen sohn seither 2 mal insgesamt 1,5 Stunden gesehen. Als ihm klar wurde dass sein Visum wegen Scheidung evtl nicht verlängert wird und er ja eigentlich dafür kontakt zu seinem Sohn haben müsste kam er auf die glorreiche Idee das alleinige Sorgerecht zu beantragen. Vor Gericht wurde aber schnell klargestellt, dass er dafür nicht in Frage kommt und ich ein Gutachten machen lassen muss. (wegen erziehungsfähigkeit da ich dann das alleinige beantragt hatte). Vor diesem Gerichtstermin gab es Gespräche mit dem JA Böblingen/Sindelfingen und es wurde mir unter anderem zur last gelegt, dass mein Sohn zu offen zu fremden wäre. (mal abgesehen davon, dass mir das JA dauernd neue Leute vor die Nase setzt ist der kleine Mann einfach offen) Es gab bis dahin einige Vorfälle wo mir die Worte im Mund verdreht wurden. Nun habe ich kurz vor Ostern mitbekommen, dass mein Freund "gewissen Kontakt" zu anderen Frauen pflegte (anscheinend nur per SmS) woraufhin ich die Beziehung erstmal auf Eis gelegt habe. Auch das wurde mir zur Last gelegt , weil ich meinem Sohn "schon wieder " eine Bezugsperson wegnehme. Ich muss dazu sagen, dass er der erste Mann ist bzw die erste Beziehung seit der Trennung vom KV und der Kontaktabbruch zu meiner Mutter war defenitiv die richtige Entscheidung! Seit wir hier im Landkreis wohnen bringe ich den Kleinen Vormmittags täglich zu einer Tagesmutter im Ort. Davor war er in einer Ganztagesbetreuung und ich habe mich mit Absicht dagegen entschieden, weil ich die zeit mit meinem Kind genießen will die mir die letzten Monate und Jahre genommen wurde und es ist toll! Nun ist es so dass ich einmal die Woche eine Familienhelferin zuhause sitzen habe (seit etwa 1 Monat) und die auch wie die davor der meinung ist dass ich eigentlich keine Hilfe brauche und der Termin eigentlich nur darin besteht den Kleinen zur Tagemutter zu brignen.

      Jetzt ist es so, dass mein Freund und ich dank Paartherapie wieder annähern (aber immernoch getrennt sind, wohnen jedoch noch zusammen wegen dem kleinen) und auch so harmonisch miteinander umgehen und ich jederzeit auf ihn zählen kann. Seiner mutter (wohnt auch im Haus - Mehrgenerationenhaus) gefällt das garnicht und hat mir klar gedroht, falls ich mir wieder ihren sohn unter den nagel reiße werde ich das bereuen... Nun diese Drohung hat sie wahr gemacht und ist zum JA. Hat dort gesagt "sei hätte angst ich würde dem kleinen und mir etwas antun" .. 3mal dürft ihr raten was das JA gemacht hat. Vergangenen Donnerstag wurde der kleine bei der Tagesmutter vom Spielplatz geholt (mit polizeilicher Verstärung) und mitgenommen. Ich weiß nicht wo er ist oder wie es ihm geht. Mir sagt niemand was. Es gibt über 8 Leute die beim JA aufgelaufen sind und gesagt haben was sache ist aber es interessiert die nicht. Es ist egal was die tagesmutter sagt, oder die Familienhelferin. Sogar mein "freund" hat dort klar gestellt was seine mutter damit vorhat. Keine Reaktion. Es interessiert nicht was ich sage. ICh habe sogar eine Tonbandaufnahme vorgespielt was die Absichten der Mutter darlegt. Alles was die dazu sagen ist "es gibt dazu bestimmt eine vorgeschichte" . Auf gut Deutsch ich muss warten was das Familiengericht entscheidet und die richten sich nach dem urteil des JA. Ich bin also komplett ausgeliefert. Das einzige was mir helfen könnte wäre das Gutachten, was aber nicht gemacht werden kann wenn mein Kleiner nicht bei mir ist bzw in seiner gewohnten Umgebung. Mal abgesehen davon dass das eh nicht wahrheitsgetreu ausfallen kann wenn man die Situation bedenkt. Heute durfte ich meinen schatz für eine Stunde sehen... Er hat so bitterlich geweint als die Zeit um war und sie haben mir aus den Armen gerissen. Der JA mitarbeiter stand nur daneben und hat gegrinst... Ich fühle mich so hintergangen und hilflos. Sie haben mir meinen Lebensinhalt weggenommen und ich will mir garnicht ausmalen was das in meienm Sohn anrichtet. Ich durfte mich nicht mal bei ihm verabschieden... weiß nicht wo er ist... oder bei wem..

      Ich habe Mittwoch einem Termin bei meinem Anwalt aber ich fühle mich wirklich hilflos...

      War von euch schonmal jemand so unverschuldet dem JA ausgeliefert? Ich weiß nciht mehr weiter. ...

      sie haben ihn aus allem rausgerissen.... das fängt beim Kinderturnen an bis hin zur Tagesmutter.. und dann heißt es zum kindeswohl...

      wenn das alles durchgestanden ist werde ich an die Presse gehen aber das gibt mir meinen Job auch nicht zurück (ich arbeite oder habe im kindergarten gearbeitet) und erst recht macht es nicht den Schaden wieder gut den sie bei meinem Kleinen angerichtet haben... er hat heute kaum gelacht... nur gelächelt als er mich gesehen hat.. er ist komplett verstört.. so kenne ich ihn nicht..

      Tut mir leid für den unglaublich langen Text aber es hat auch so gut getan es sich endlich mal von der Seele zu "schreiben"...

      Vllt kann mir ja jemand tipps geben...

      eine Therapeutin habe ich mir auch schon gesucht damti ich die kraft habe um das ganze durchzustehen

      lg #winke

      (bitte denkt nicht mich macht das nicht traurig. ich habe nur versucht sachlich zu bleiben was mir bei der ganzen trauer und wut im bauch nicht leicht gefallen ist)

      • (2) 25.04.16 - 22:03

        An Deiner Stelle hätte ich mir schon Unterstützung beim Kinderschutzbund geholt. Ruf doch da mal an, inwiefern die Dir akut helfen können.

        • (3) 26.04.16 - 11:11

          Der Kinderschutzbund weiß von der Situation da diese eigentlich den Umgang mit dem KV überwachen aber als sie von meiner Situation erfuhren haben sie nur gesagt ich soll mich wieder melden wenn Umgänge stattfinden können....

      Oh Oh, das klingt nicht gut. Gib mal bei google "staatlicher Kinderklau" ein. Ehrlich gesagt habe ich die Berichte immer für überzogen gehalten. Wenn ich mir Deine Situation so anschaue, scheint wohl doch etwas dran zu sein.
      Dort kommst Du auf Seiten von Betroffenen, die Dir eventuell weiterhelfen können. Allerdings sind die Geschichten dort sehr erschreckend, weil manche ihre Kinder ewig nicht zurück bekommen haben.
      Die Presse wird Dir nichts nützen, weil sie darüber nicht berichtet.

      Hier mal ein Zitat von einer der Seiten: "Regelmäßig wird die Bundesrepublik Deutschland wegen schwerster Menschenrechtsverletzungen verurteilt. Kindesentzugsfälle wie Koudelka, Haase, Görgülü, Heller, Sommerfeld waren die Vorreiter für eine regelrechte Klagewelle gegen die BRD, so dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte massive Terminierungsprobleme hat.

      Das Europäische Parlament hat aufgrund der als illegal festgestellten Methoden aller deutscher Jugendämter bereits im Januar 2007 jugendamtsgeschädigten Familien vorab die Garantie gegeben, alle Petitionseingaben anzunehmen."

      Vielleicht ist an dem ganzen auch gar nichts dran......ich weiß es nicht.
      Ich wünsche Dir aber viel Glück und Durchhaltevermögen.

      • erstmal ganz liebes danke für die netten worte... hatte schon angst dass ich hier auch verurteilt werde :(

        mein Problem ist dass ich nicht weiß wer mir da wirklich weiter helfen kann... Ich werde hingestellt als ob ich nichts könnte. Klar ich weiß von der Vorgeschichte aber das ist doch kein recht auf ein Gerücht so viel zu bauen...

        Ich bin aus München weg (unter anderem) mit der hoffnung ein JA zugeteilt zu bekommen welches nicht korrupt und kalt ist.. In Tübingen hatte ich so eins aber mir wird es auch vorgehalten dann einen Ort weitergezogen zu sein. Als ob das freiwillig war! jetzt sitze ich hier in SIFI und hab wieder JA mitarbeiter die einfach das letzte sind und gegen das Kindeswohl handeln. Und keiner kann was dagegen unternehmen. Wenn ich meinen Mund aufmache heißt es ich koorperiere nicht.. ich hab mal kinderklau gegoogelt und das ist ja echt heftig!

        Eigentlich wollte ich immer zwei Kinder aber mittlerweile habe Ich angst nochmal schwanger zu werden.. will nicht wissen ob sie mir das kind dann auch direkt wegnehmen würden :(

        • Wirklich Tips geben kann ich Dir leider nicht:-(
          Ich war zum Glück noch nie in einer solchen Situation und bete zu allen Göttern der Welt, dass ich es auch nie sein werde.
          An Deiner Stelle würde ich aber erst einmal sämtliche Foren durchwälzen. Betroffene können sicherlich eher Hinweise geben, welcher Anwalt etwas taugt und wie man am Besten vorgehen kann.
          Es tut mir leid, dass ich Dir nicht helfen kann. Aber ich wünsche Dir alles Glück, dass Du Dein Kind bald wieder im Arm halten darfst.

    Hallo,

    bei Deiner Vorgeschichte solltest Du eigentlich einen Anwalt an der Hand haben den Du zu jeder Tages und Nachtzeit anrufen kannst um Dir Hilfe zu holen.

    Warum hast Du erst am Mittwoch einen Termin beim Anwalt, fast 1 Woche nach der unberechtigten Kindsentnahme?

    Du kannst Dich nicht ohne Rechtsbeistand gegen Staatsgewalt wehren!

    Du stehst offenbar beim JA auf einer roten Liste und sie beobachten ganz genau was Du tust. Egal ob Du im Landkreis X oder Y wohnst, i.d.R. kommunizieren die JAs untereinander bei solchen "Problemfällen".

    Versuch die Sache mal objektiv zu betrachten, da kommt eine enge Familienangehörige (Schwiegermutter in Spe) zum JA und berichtet sie mache sich große Sorgen um das Wohl des Kindes der Freundin vom Sohn.

    Besagte Mutter ist bereits dem JA bekannt und steht unter genauer Beobachtung.

    Es gab in der Vergangenheit einen Fall von Gewalt innerhalb der Familie (da bleibt immer ein fader Beigeschmack wenn nicht einwandfrei bewiesen werden konnte wer genau den Bruch herbeigeführt hat) und eine Kindsentnahme.
    Sei mir nicht böse, aber da kann ich schon nachvollziehen dass das JA schnell handelt, denn für die ist gemäß Aktenlage Gefahr in Verzug.

    Für die Zukunft würde ich Dir DRINGEND anraten das Thema Männer erst mal auf Eis zu legen und Dein Leben zusammen mit Deinem Sohn alleine in den Griff zu bekommen.

    Dein Kind ist erst 2,5 Jahre alt und musste wirklich schon viel mitmachen. Gönn Euch mal Ruhe, ohne Dich in die Abhängigkeit von anderen Personen zu geben, dann kann auch kein "Fremder" dafür sorgen dass das JA fortwährend einen negativen Eindruck von Dir hat.

    Ich wünsch Euch alles Gute.

    K.

    • Ich habe eine Tonbandaufnahme wo die Schwiegermutter zugibt, dass sie das aus Rache gemacht hat. Das will das JA aber nicht hören.

      Bisher war mein Anwalt der Papa von meinem Freund. War einfach die beste Wahl da er immer sofort greifbar war bei fragen. Der hat das Mandat aber an eine Kollegin abgegeben weil er seine eigene Frau nicht verklagen möchte. Er war aber Ersatz und hätte eigentlich greifen müssen als meine neue Anwältin im Urlaub war. Eigentlich wollten wir Freitagabend uns in Ruhe hinsetzen und das durchsprechen. Ich bin hin und er meinte nur dass Montag meine Anwältin ja eh wieder da wäre und dann soll ich dann halt fragen. Tja..

      • weißt Du ich tu mir da grad wirklich schwer damit Verständnis für Dich aufzubringen.

        - das Jugendamt zwingt Dich über Monate hinweg mit Deinem Kind wegen einem gebrochenen Bein im Krankenhaus zu verweilen (auf welcher rechtlichen Grundlage soll das passiert sein)
        - das Jugendamt zwingt Dich Deinen vermeintlich gewalttätigen Exfreund in DEINER Wohnung wohnen zu lassen damit der nicht auf der Straße steht, dieser sperrt Dich aus DEINER Wohnung aus und die Polizei tut nichts mit der Begründung "das Kind ist beim KV"? Trotzdem ist es DEINE Wohnung gewesen und der KV hat absolut kein Recht diese gegen Deinen Willen zu betreten, geschweige denn dort zu wohnen.

        (auch hier wieder, auf welcher rechtlichen Grundlage soll das passiert sein?)

        Wo war Dein Anwalt? Warum gab es keine einstweilige Verfügung nebst Platz Verweis für den Ex?
        Was hast Du denn überhaupt unternommen?

        - Bei allem was schief läuft war jemand anderer Schuld.
        - Du konntest nie was dafür und auch nie was dagegen.

        Du gibst Dich mit der lapidaren Aussage des Vaters Deines Exfreundes zufrieden mit einem "Tja" und wartest 1 Woche auf einen Termin einer Dir fremden Anwältin.
        Es gibt Tausende Anwälte in Deutschland!

        Da sitz ich doch sofort am nächsten Morgen dem nächsten auf dem Schoß!!

        Ich will Dir ja nicht unrecht tun, aber ich verstehe Dein Verhalten wirklich nicht.

        Wenn Du ggü. dem JA so aufgetreten bist wie Du Dich hier darstellst dann wundert mich da wirklich nichts.

        Auch das Jugendamt hat keine Narrenfreiheit und muss sich an Gesetze halten.

        Du brauchst einen guten Anwalt und zwar pronto, der muss scharf schießen und darf auch nicht vor einer Klage gegen das JA zurück schrecken!

        Da hilft Dir kein "tja"

(10) 26.04.16 - 13:30

Du warst monatelang krank und durftest die Klinik nicht verlassen.

Was das Kind in dieser Zeit bei dir? Warst du wegen psychischer Probleme in der Klinik?

Du bist aus deiner eigenen Wohnung geflogen und der Ex hat sie übernommen. Wie soll das gehen, wenn amn sich das nicht gefallen lässt?

  • (11) 26.04.16 - 19:56

    Nein wir waren dort wegen meinem Sohn. Eine woche wäre notwendig gewesen aber wir haben keine Entlassungspapiere bekommen. Mir wurde gesagt wenn ich trotzdem gehe holen sie per Polizei mein Kind...

    Ich habe in der Wohnung bei einem Freund zur Untermiete gewohnt, der für einige Zeit ins Ausland ist. Eigentlich hatte ich meinem Ex nur 2 Wochen gestattet dort unter zu kommen, weil er auf der Straße saß . ich kam abends von der Arbeit und kam nicht mehr rein. Und als ich die Polizei gerufen habe dass ich mein Kind nicht rausbekomme haben die gemeint dass keine Gefahr besteht weil es ja beim KV ist. Und wegen geteiltem Sorgerecht.... naja

    • Mir fällt dazu echt nichts ein und du findest das so echt normal. Das ist das schlimmste daran.

      • sag mal was fällt dir eigentlich ein mir hier sachen zu unterstellen. Ich finde garnichts normal. Der unterschied ist nur , dass man vieles einstecken muss wenn einem gedroht wird. schön dass du in so einer situation noch nie warst aber ich kämpfe seit fast 3 jahren und einige monate davon sogar schon vor Gericht! Alleine dass der KV sein kind nicht mehr sehen kann war ein hartes stück arbeit und wird mir zur last gelegt.

        tu mir einfach den gefallen und hör auf zu urteilen und einen stempel aufzudrücken. So Leuten wie dir würde ich so ein Leid wirklich mal gönnen und dann darüber lachen wenn sie über das Verhalten des JA jammern!!!

        • Keine Sorge, ich kenne solche Situationen, sowohl privat als auch beruflich. Mir wollte das Jugendamt die Gesundheitssorge wegen der Gabe eines angeblich überflüssigen Medikaments entziehen.

          Das haben sie sich dann doch nicht getraut, ich habe einen festen Wohnsitz, einen Job, einen Ehemann und ärztliche Gutachten, auf die ich mich stützen kann. Ich habe nur gesagt, dass sie sehr gerne kommen können und sich selber ein Bild von uns machen können. Darauf haben sie dann verzichtet.

          Ich unterstelle dir nichts, du schreibst ja selber, wie chaotisch das bei dir läuft. Zur Untermiete, einen obdachlosen Kindermisshandler als Vater und dann auch noch wieder in die Nähe des Kindes lassen, sogar über Nacht und wochenlang. Du hast ihn nicht einmal angezeigt.

          Wenn du dein Kind behalten willst, musst du wirklich einsehen, dass das so nicht geht. Du musst dein Leben in den Griff bekommen und das am besten sofort.

          Und du brauchst einen Fachanwalt für Familienrecht, der auch Notdienst abends und am Wochenende macht. Wenn es Probleme gibt, muss er sofort da sein, damit das Jugendamt keine Tatsachen schaffen kann.

          Ich kenne dich nicht und ich bekomme nichts dafür, dass ich das schreibe. Für besonders gemeine bashing Posts bin ich hoffentlich auch nicht bekannt. Ich will dir ehrlich nur helfen.

          • Mich ärgert es einfach nur. Ich hab mich in München damals gewehrt und habe dadurch nur noch mehr probleme gehabt. Auch heute werde ich deswegen vor Gericht noch hingestellt als wäre ich zickig und unkooperativ gewesen.

            Zur Untermiete musste ich wohnen, da ich meine Ausbildung (letztes lehrjahr) dort beenden konnte und dementsprechend finanziell noch knapper war als jetzt.

            Als sie mir das Kind nahmen hatte ich einen Job, einen festen Wohnsitz, ein geregelten Tagesablauf etc.

            Als mein Chef das mit dem JA mitbekommen hat wurde ich gekündigt da ich so nicht im Kindergarten arbeiten kann. Wegen der Kündigung habe ich bereits einen Anwalt eingeschaltet.

            Was den KV angeht kannst du mir aber glauben, dass ich da genauso denke wie du. Aber das JA hat mich mit meinem Sohn komplett in der Hand gehabt. Ich hatte einfach nicht den mut das zu riskieren. Auch generell. Nicht nur was den KV angeht.

            Letztlich kann ich nur sagen, dass ich mein Leben im Griff hatte!

            Ich habe einfach nur dieses Unverständnis, weil ich seit wir von der Pflegefamilie nach Hause durften immer mit dem JA zusammen gearbeitet habe.

            Wie ich bereits geschrieben hatte gibt es einige die bezeugen können dass unser leben und mein Umgang mit meinem Kleinen keinerlei anlass geben könnte was zu solch einer Handlung des JA führt. ich hatte mich ja abgesichert. Auch was den körperlichen Zustand des kleinen angeht. Nciht dass es wieder heißt ich tu ihm was. Wir sind regelmäßig beim KA . Ich weiß nciht die beste Lösung aber falls mir wieder so etwas vorgeworfen wird will ich einfach beweise haben dass es nie Vorfälle gab. Auch die Tagesmama hat Gespräche mit dem JA gehabt und nur gutes über mich gesagt und auch als sie ihn von dort geholt haben hat sie ncohmal ausdrücklich gesagt, dass ich meinem Kind nie was tun würde. Gleiches gilt für die familienhelferin. Es gibt abgesehen davon noch andere neutrale personen die hinter mir stehen. Das Erziehungsgutachten steht noch an und ich hab einfach angst dass es durch die Umstände verfälscht wird. Ich weiß ja nicht, was da getestet wird um das fest zu stellen. Wie soll das denn gehen wenn mein Sohn keinen normalen Kontakt mehr zu mir hat und ohne Absprache einfach Umgangstermine verschoben oder abgesagt werden.

            Wenn ich mich jetzt weigere das hin zu nehmen bin ich wieder die Böse die sich quer stellt. Die Termine mit der Familienhelferin habe ich bereits abgesagt da ich kein Vertrauen mehr zum JA habe und ehrlich gesagt keinerlei Gesprächsbedarf mit denen habe.

            Den Anwalt habe ich vor zu wechseln aber bis dahin bin ich auf die jetzige angewiesen...

        "ass der KV sein kind nicht mehr sehen kann war ein hartes stück arbeit und wird mir zur last gelegt."

        Du hast ihn doch nach Deinem Wegzug von ihm in die Wohnung aufgenommen und hältst ihm irgendwo in dem unübersichtlichen Text vor, dass er sich kaum um sein Kind kümmert?!

(18) 27.04.16 - 11:46

Da ist doch gewaltig etwas schief gelaufen.Und vom Ablauf her auf vollkommen unverständlich.

Euer Kind musste für eine Woche in die Klinik.

Statt dessen war es monatelang da und du durftest die Klinik die ganze ZEit nicht mal kurz verlassen.

Das macht keinen Sinn.

Auch das du nicht in die Wohnung des Freundes kamst. Hast du dir nie fachliche Hilfe gesucht?

  • (19) 27.04.16 - 14:33

    Richtig. Das macht überhaupt keinen Sinn.

    Was mich an dieser Geschichte stört ist dass es grundsätzlich wieder alle anderen sind, die Fehler gemacht haben.

    Mir tut das Kind leid.

Nochmal zum besseren Verständnis - Du bist von Deinem Ex weg, dann ist er Dir hinterher gezogen und hat sich bei Dir eingenistet in der Wohnung eines Bekannten und hat sich mit dem Kind verschanzt und Dich ausgesperrt? Das war der Typ, der (wie überhaupt?) den Beinbruch im Säuglingsalter zu verantworten hatte?

Dann bist Du zu Deinem nächsten Freund ins Haus seiner Eltern gezogen, der hat Dich betrogen und Ihr macht jetzt eine Paartherapie?

??????

Hallo,

das Jugendamt mag gerne eine stabiles, gleich bleibendes Umfeld für das Kind.

Zu ziehst um ( 2 Mal mindestens, einmal davon über 250 km), bist ewig im Krankenhaus und zu guter letzt ziehst du wieder mit dem Mann zusammen, der dein Kind schwer verletzt hat.

Dazwischen warst du doch alleine mit dem Kind und da hat es geklappt, oder?

Das soll keine Verurteilung sein, aber denk bitte nach! Das Jugendamt hat die Aufgabe, Kinder, deren Leben gefährdet ist, zu retten. Seit Kevin misshandelt und tot im Kühlschrank gefunden wurde, gibt es richtige Ablaufpläne für durch Erwachsene verletzte Kinder bei den Jugendämtern.

Jetzt war es der Oberschenkel und als nächstes ist es das Genick?

Bitte schau, dass du von diesem Mann wegkommst und zwar sofort, du verlierst dein Kind und meiner Meinung nach deshalb zu recht.

Hast du wenigstens einen guten Anwalt?

LG

  • also 1. bin ich aus eigener Entscheidung genau einmal umgezogen und im KH waren wir in München und wurden dort festgehalten. VOM JA!!!

    Ich bin nicht mehr mit diesem Mann zusammen gezogen. Nur auf Drängen des JA habe ich ihm 2 wochen unterschlupf gewährt..

    Das JA will nichts davon wissen dass der KV den Bruch verschuldet hat.

    ich habe keinen Kontakt mehr zum KV .. seit Monaten. Und davor wurde er mir vom JA aufgezwängt. Als ich den Kontakt abgebrochen habe wurde es mir vorgehalten, dass ich dem Kind den Vater wegnehme! .

    Egal wie ich es mache es ist falsch.

    Wir hatten hier ein stabiles und geregeltes Leben. Auch die Familienhelferin (die ich freiwillig zugelassen habe) steht hinter mir und sagt dass die Entscheidung des JA nicht richtig ist bzw war

    • Uff, die Situation ist echt verfahren.

      Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Jugendamt so handelt, wie du es schreibst.

      Das mit dem Kontakt von mir aus noch, aber das du ihm Unterschlupf gewähren sollst, das ist doch nicht wahr! Das geht das Jugendamt überhaupt nichts an, wieso sollten sie das machen?

      Zumindest gibt es so etwas in Jugendamt in München nicht, wo du dem Namen des Krankenhauses nach vorher warst.

      Hast du den Vater eigentlich damals angezeigt, als du es erfahren hast?

      Niemals würde jemand mein Kind noch einmal zu Gesicht bekommen, der es so misshandelt hat. Und wenn ich dafür in einer Nacht und Nebel-Aktion auswandern würde.

      Sorry, meine Meinung.

      Im Eingangspost schreibst du noch, dass der KV und du euch wieder mit Hilfe einer Paartherapie annähert? Der KV ist mit deiner Mutter zusammen? Ich kapiere es nicht, tut mir leid.

      Die Jugendamtsakte würde ich gerne mal lesen. Klar liegen die auch öfter daneben, aber ein richtig stabiles Umfeld mit Wohnung und Job und Ehemann gibt es bei dir wirklich nicht. Der Familienhelferin hast du doch auch abgesagt, dachte ich.

      Ich hoffe, das Kind hat wenigstens auch keinen Kontakt zum Vater. Ich nehme an, darum geht es auch bei der Inobhutnahme.

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