kindsvater muss nur 145 unterhalt zahlen obwohl er keine ausgaben hat? ???

    • (1) 16.05.16 - 04:01

      Hallöchen ihr lieben...

      mir lässt das gerade keine ruhe und bereitet mir eine schlaflose Nacht ...

      ich bekomme zur zeit Geld vom amt was ich nächstes Jahr aber nicht mehr bekommen würde weil ich ab da mit meinem neuen Freund zusammen werde von dem ich auch schwanger bin ..

      Das mit dem unterhalt macht bei mir alles die unterhaltsstelle vom amt. .. diese wollte das ich uvg beim landratsamt beantrage. .. so das hab ich auch gemacht wie die das wollten und habe eine Antwort vom Landratsamt bekommen wo steht das sie es ablehnen da der kindsvater ab jetzt 145 Euro unterhalt zahlt und einen Dauerauftrag gemacht hat .. auch die Monate von da an wo er ausgezogen ist musste er 145 Euro zurück zahlen (von denen ich so lang ich noch beim Amt bin eh nichts habe )

      Jetzt zur eigentlichen frage... wieso muss er ab jetzt immer nur 145 Euro zahlen obwohl er Un die 1200 netto verdient und dazu bei seinen Eltern wohnt wo er keinerlei Ausgaben hat?? Er muss weder miete zahlen noch Strom noch essen oder sonst was... laut Düsseldorfer Tabelle müssten es doch mindestens 240 euro sein ?!?!?! Ich bin ab nächstes jahr echt auf das Geld angewiesen...hat hier jemand eine Antwort für mich oder kann mir jemand einen Rat geben ? Ich weiss mir gerade nicht mehr zu helfen ...oder muss ich mir einen Anwalt nehmen ?? Aber den müsste iCh doch dann auch zahlen oder nicht ????

      Guten Morgen.

      Wenn du vom Amt lebst kannst du dir einen Beratungsschein beim zuständigen Amtsgericht holen. Mit dem bekommst du eine kostenlose Beratung bei einem Anwalt deiner Wahl.

      Der Unterhalt richtet sich nicht nur nach der Düsseldorfer Tabelle. Es müssen auch Selbstbehalt und das Kindergeld berücksichtigt werden. Der Selbstbehauptung liegt meines Wissens nach bei 1080€ und das Kindergeld wird zur Hälfte beim zu zahlenden Unterhalt angerechnet.

      Wenn du jetzt schon weißt dass du nächstes Jahr auf das Geld angewiesen sein wirst, würde ich an deiner Stelle lieber meine Energie dafür aufbringen, einen Job zu finden, denn viel mehr Unterhalt wirst du m.E nach nicht bekommen. Und dein neuer Freund ist, nachdem er dich geschwängert hat, aus der Sicht des Amtes eben dazu verpflichtet dich finanziell zu unterhalten.

      Da solltet ihr beide vorher überlegen, ob und wie ihr das schaffen könnt und mögliche Lösungen finden - und nicht darauf bauen dass beim Ex mehr zu holen sein könnte.

      Lg

    • Der Selbstbehauptung sinkt wenn man keine ausgaben hat und bei den Eltern wohnt ... der mann von der unterhaltsstelle beim Amt sagte er müsse wenn er keine ausgaben hat die kompletten 240 euro unterhalt zahlen

      Haha arbeiten gehen :D ich bekomme im Januar mein Baby ...das wa ja wohl ein Witz :D

      • (10) 16.05.16 - 10:43

        Ist man als schwangere nun erwerbsunfähige? Ich glaube nicht. #augen
        Aber setz du ruhig ein Kind nach dem anderen in die Welt, so kann man sich seinen Lebensunterhalt auch sichern - oder eben nicht. ;-)

        • (11) 16.05.16 - 10:49

          Ehm... ich habe meine festanstellung bin aber im mom noch in elternzeit ... weiss auch nicht wieso du mich hier jetzt so angehst... ich weiss auch nicht was es dich angeht das ich jetzt mein 2. Wunschkind bekomme und meine Kinder nicht so einen großen Abstand voneinander haben weil ich das so wollte .. ich geh nach 2 Jahren elternzeit ja wieder arbeiten :D also was soll das hier jetzt ?! Ich wollte nur eine Antwort auf meine frage ..du kannst sie mir nicht beantworten also brauchst du mich hier auch nicht angreifen ....

          • (12) 16.05.16 - 10:52

            Doch, ich kann deine Frage beantworten. Du bekommst nicht mehr Unterhalt als er zahlen kann aufgrund von Selbstbehalt etc. Das ist aber scheinbar nicht das was du hören willst.

            Wenn man 2 Wunschkinder haben will, sollte man sich dafür auch erstmal einen geeigneten Partner suchen und schauen wie man das finanzieren möchte, OHNE von anderen abhängig zu sein.

          Hallo,

          du schreibst, dass du im nächsten Jahr mehr Geld benötigst: Du bekommst ab Januar wieder Elterngeld, ob es sich jetzt hierbei um den Mindestbetrag handelt oder mehr, kann ich dir nicht sagen. Es hängt unter anderem davon ab, wie alt dein erstes Kind ist und ob du vor dessen Geburt gearbeitet hast oder nicht. Es gibt hier im Forum andere User, die dir da mehr Auskunft geben können.
          Außerdem wird dich doch sicherlich dein neuer Freund und Vater deines ungeborenen Kindes finanziell unterstützen, oder?

          Allgemein finde ich, dass man sich Elternzeit leisten können muss. Ist das nicht so, muss halt bereits früher in den Job zurück oder eben einen Nebenjob für die Dauer der Elternzeit annehmen. Das kann ja auch etwas abends oder am Wochenende sein, wo dann dein Partner auf euer Kind aufpasst.

          Viele Grüße,
          lilavogel

          • Da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt ich bräuchte das Geld jetzz bis januar

            ab Februar/märz wäre ich nicht mehr darauf angewiesen. ..

            die Trennung wa ja nicht geplant ..ohne die Trennung wäre ich auch nicht darauf angewiesen ... und ja ich habe vor der elternzeit gearbeitet vollzeit als altenpflegerin

            das nächste elterngeld bekomme ich nicht ab Januar da da erst der et ist und soweit ich mich erinnere es erst 2 Monate nach der Geburt dann wieder elterngeld bekomme

            natürlich wird mein neuer Freund mich unterstützen. ..aber er muss erstmal hier her ziehen ...denn er wohnt im mom noch sehr weit weg und ich möchte ihn damit jetzt auch nicht belasten...
            arbeiten gehen vollzeit kann ich im mom nicht da ich mich jetzt alleine um meine kleine kümmern muss und das auch sehr gerne mache ... kindergartenplätze sind keine frei aber selbst wenn finde ich das man sein kind mit 15 Monaten nicht in den Kindergarten stecken sollte ....aber das ist jeder Mutter selbst überlassen...

            • Da gebe ich Dir recht. Man sollte es der Mutter selber überlassen, sofern sie es sich leisten kann.
              Da Du eine Aufstockung bekommst, kannst Du es Dir nicht leisten.
              Warum soll die Allgemeinheit dein Zu Hause sitzen finanzieren.
              Erstaunlich, dass die Mütter, die nach einem Jahr wieder arbeiten gehen müssen/wollen keine Probleme
              Haben einen Kita Platz zu finden.
              Für mich sind das faule Ausreden.
              Warum hast Du die Elternzeit nicht verkürzt, wo Du schwanger wurdest?

              Das hätte sich positiv auf Elterngeld ausgewirkt.
              Elterngeld gibt es ab Geburt, wird aber mit dem dem Gehalt und Muschu Geld verrechnet.
              Ich werde nie verstehen, wie man Kinder geplant in die Welt setzt, die man sich nur mit
              Hilfe der
              Allgemeinheit leisten kann.

              Es ist doch eigentlich egal, ob du es gut findest, wenn ein 15 Monate altes Kind in den Kindergarten geht oder nicht. Wenn du das Geld für euren Lebensunterhalt benötigst, dann muss das halt manchmal einfach sein. Es sei denn, du kommst auch ohne das zusätzliche Geld zurecht, aber du schreibst ja, dass du es schon brauchst.
              Ich habe meine Kinder noch später in eine Fremdbetreuung gegeben - wir haben uns entsprechend darauf eingerichtet und in vielen Dingen einfach finanziell zurückgesteckt. Und auch nur deswegen konnten wir uns die lange Elternzeit leisten.

              Es ehrt dich, dass du deinem Freund nicht belasten willst, aber an dieser Stelle ist das doch etwas unangebracht. Schließlich ist er dein Partner und du trägst euer gemeinsames Kind aus. Da muss er auch die finanzielle Verantwortung übernehmen und dich in deinem Engpass unterstützen. An deiner Stelle würde ich wirklich offen mit deinem Freund über deine finanziellen Nöte sprechen und um Hilfe bitten. Und falls du das - aus welchen Gründen auch immer - nicht möchtest, dann musst du eine andere Lösung finden.

              Zum Beispiel könntest du versuchen, die eine oder andere Versicherung für die nächsten Monate stillzulegen. Du könntest überlegen, ob du auf Bustickets oder dein Auto verzichten könntest. Miste aus und verkaufe auf dem Trödel, was du nicht mehr benötigst. Oder such dir doch einen kleinen Job, vielleicht könntest du auf andere Kinder aufpassen - dann hat deine Tochter jemand zum Spielen. Oder du führst Hunde mit ihr zusammen aus. Es gibt viele Möglichkeiten.

              (18) 17.05.16 - 09:16

              Solche Aussagen frustrieren mich wahnsinnig. Ich hab nach 4 Monaten wieder vollzeit studiert um meiner Tochter irgendwann etwas bieten zu können. Jetzt bekomm ich Zwillinge und werde auch nach einem Jahr wieder arbeiten gehen, denn sonst wird es finanziell eng (dann 3 Kinder und Haus).

              Unterstützung vom Amt würde ich nicht wollen, selbst wenn ich welche bekommen könnte. Was ja nicht der Fall ist. Wenn man es sich nicht leisten kann länger Zuhause zu bleiben, dann kann man es nicht machen. Da gibt es meiner Meinung nach nichts zu diskutieren.

    (19) 16.05.16 - 23:04

    Du bist in der 5/6 Woche!?#schein und kannst deswegen nicht arbeiten gehen?

    "Der Selbstbehauptung sinkt wenn man keine ausgaben hat und bei den Eltern wohnt ... der mann von der unterhaltsstelle beim Amt sagte er müsse wenn er keine ausgaben hat die kompletten 240 euro unterhalt zahlen"

    Tja,

    dann hat der "Mann vom Amt" wohl keine Ahnung - wie leider die Meisten.
    Das kostenlose Wohnen u.a. ist eine Zuwendung seiner Eltern. Diese zählt nur dann als Einkommen (und somit zu mehr Unterhalt), wenn dies der ausdrückliche Wunsch der Eltern wäre. Es ist wohl davon auszugehen das dem nicht so ist.

    (21) 20.05.16 - 11:56

    Das glaub ich ja nicht - Januar?!

    Wenn diesmal alles gut geht, bekomme ich auch im Januar ein Baby und werde bis Anfang Dezember VOLLZEIT arbeiten.

    Beim Jobcenter, wo mir regelmäßig die jungen Dinger wie du erzählen wollen, dass sie nicht arbeiten werden, können oder wollen.

    Irgendwas läuft gewaltig falsch...

    #schock

    Bist Du krank?

(23) 16.05.16 - 10:45

Naja nee der muss das ja definitiv zahlen ... sagte der Mann mir bei der unterhaltsstelle ja... meine frage wa ja wieso er dann jetz aufeinma nur 145 zahlen muss ...ergibt für mich keinen Sinn ...

wir wissen noch nicht was mein neuer Freund verdienen wird da er über 300 km weit weg wohnt und wegen der Schwangerschaft jetzt auch zu mir zieht ...

  • (24) 16.05.16 - 10:50

    Dann ist der Mann an der Unterhaltsstelle falsch informiert. Dein Ex muss auch von etwas leben ob du das willst oder nicht.

    Und nur weil dein Ex keine Mietkosten etc. tragen muss ist das alleine kein Grund zur Senkung des Selbstbehalts, das ist Fakt. Ein Grund dafür wäre zB eine Heirat und wenn seine Frau dann wesentlich mehr verdienen würde, als er selbst.

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