Kindesvater holt Tochter nicht ab

    • (1) 12.09.16 - 11:05

      Hallo

      Ich hoffe das ich mir mal den ärger von der seele schreiben kann.
      Ich bin seit 3 Jahren glücklich geschieden und die Tochter lebt bei mir und wir haben das geteilte Sorgerecht.Vor gericht wurde beschlossen das der KV sie am freitag holt und Montag wieder zu mir bringt. Es sind 300 Km zwischen uns. Jedesmal stöhnt er das es zu viel geld ist , sie zu holen. Ich könnte es ja nachvollziehen wenn er noch Unterhalt zahlen würde. Das braucht der Herr aber nicht weil er sich mit dem Stunden runter gesetzt hat. Und so weniger Netto hat im Monat. Hinzu kommt noch das er sogar zuschüsse bekommt vom Jugendamt . Um sie zu holen. Er will mir immer weiß machen das es 300Euro kostet. Dieses Stimmt aber nicht. Wenn ich nachrechne komme ich auf max. 150 Euro. Und so geht es alle wei Wochen. Er verspricht ihr am Telefon was er alles mit ihr Unternimmt wenn er sie am WE holt. Und dann kommt er holt sie wieder nicht ab. Und ich hab immer die A karte gezogen . Und muss ihr erklären warum er sie nicht holt. Die Kleine ist 5 Jahre.Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Beim Jugendamt habe ich jetzt einen Termin. Jetzt geht es wieder auf Weihnachten zu und es ist dieses Jahr sein Wochenende . Die ganzen Feiertage. Und da holt er sie. Weil er weiß er tut mir damit weh.

      • Das ist echt doof für die kleine, aber der Termin beim JA ist schon mal gut. Wenn er Zuschüsse extra für die Fahrten bekommt muss er sie auch holen sonst steht ihm ja das Geld gar nicht zu.

        Aber bei Weihnachten ist es da nicht so, dass der normale Umgang da anders geregelt wird damit eben jeder das Kind an den Feiertagen mal bei sich hat? So kenne ich es selber halt nur, kenne mich aber mit der Gesetzeslage nicht aus. Wurde da bei Gericht nichts zu festgelegt? Ansonsten auch mal beim JA ansprechen. Ferien sind ja normalerweise auch immer anders geregelt als Schulzeiten oder kindergartenzeiten.

        LG

        • Nein dazu wurde leider nichts festgelegt weder bei den Ferien oder Feiertagen.

          • Mhhh ok das ist doof dann.
            Ich kenne es halt selber aus meiner Kindheit so das wir einen tag da und einen da waren und Silvester War jedes jahr abwechselnd und Ferien halb halb. Aber meine Eltern haben nur 10 km entfernt gewohnt da ist es einfacher und sie haben sich verstanden.

            Also ist die Regelung bei euch eigentlich immer alle 14 Tage fürs Wochenende und Ferien und so nicht geregelt?

            Finde ich eh arg wenig um einen guten Kontakt zu gewährleisten erst recht wenn er sogar oft absagt.

            Ich würde es wirklich beim JA ansprechen weil so finde ich es wirklich nicht Grade ideal geregelt. Aber erstmal zählt ja dann das gerichtlich festgelegte.

            Hoffe sie können dir vielleicht etwas weiterhelfen dann.

            LG

      Der Vater hat also aus Mutwillen seine Stunden (und damit seinen Lohn) heruntergesetzt und kann deshalb keinen Unterhalt zahlen.

      Normalerweise ist das aber kein Grund den Unterhalt nicht zu zahlen. Lässt du ihn das durchgehen?

      Verstehe ich richtig? Wenn er 2x im Monat Euer Kind abholt muss er dann 2400 km fahren?

      600 km holen und 600 km heimbringen x 2?

      Weshalb ist denn eine so große Distanz entstanden?

      Bietet es sich nicht an aus Zeitgründen die Strecke zu teilen (und ggf. Die Spritkosten zu verlangen; je nach Grund der Entfernung)?

      Vielleicht klappt dann ja auch häufiger der Kontakt.

      Wie bewältigt er denn die Strecke? Mit dem PKW? Wieviel Sprit (Diesel oder Benzin) benötigt dieser denn auf 100 km?

      1. Darf er nicht einfach reduziert arbeiten! Er kann sogar gezwungen werden einen 2. Job anzunehmen oder sich einen besser bezahlten zu suchen, nur um seiner Unterhaltspflicht nachzukommen!

      2. Er ist nicht verpflichtet, die Kleine zu sich zu nehmen! Das vergessen immer einige. Du kannst einen Elternteil nicht zwingen, sein/ihr Kind zu sehen. Was da moralisch korrekt ist, steht auf einem anderen Blatt.

      3. Was absolut nicht geht und das JA wird ihm da sicherlich sämtliche Zuschüsse und finanzielle Sonderbehandlung streichen, dass er Vergünstigungen genießt aber dafür die Strecke nicht fährt.

      4. Was natürlich auch nicht geht, ist der Kleinen Versprechungen zu machen und sie nicht einhalten.

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