Unterhalt - Verunsicherung

    • (1) 17.11.16 - 17:37

      Thema Unterhalt

      Ich sehe da irgendwie nicht richtig durch.

      Alleinerziehend bin ich seit Dezember 2014. Unterhaltsvorschuss bekomme ich seit Februar 2015.

      Aufforderung zur Unterhaltszahlung durch Rechtsanwältin ab September 2015.

      Der Unterhalt wurde dieses Jahr im September betitelt.

      Und nun soll der 100%ige Unterhalt inkl. rückständigen Unterhalt zwangsvollstreckt werden.

      Die Unterhaltsvorschusskasse bittet um Mitteilung über eventuelle Zahlung aus der Zwangsvollstreckung und Rückzahlung.

      Der rückständig Unterhalt wurde von meiner Rechtsanwältin wie folgt berechnet:

      Zahlbetrag 100% nach DüsseldorferTabelle abzüglich Unterhaltsvorschuss mal 12 (Sep 2015-Sep 2016).

      Zahlbetrag 236€

      - Unterhaltsvorschuss 144€
      = Differenz 95€

      Die 95€ entsprechen das hälftiges Kindergeld, was bei Unterhaltsvorschuss vollständig einberechnet wird und bei Unterhalt nach DD-Tabelle nur zu 50%.....Insgesamt sind im o.g. Zeitraum ca. 1.100€ offen.

      Wenn diese 1.100€ erfolgreich zwangsvollstreckt werden, muss ich diese 1:1 an die Unterhaltstelle zurückzahlen?

      Dann mache ich doch mehr Verlust und der ganze Aufwand war umsonst, wenn der KV im Anschluss nicht regelmäßig Unterhalt in betitelter Summe zahlt?

      Oder geht die Unterhaltskasse davon aus, dass wir den gesamten betitelten Unterhalt 100% (236€ * 12; zzgl. Erhöhungen im Zeitraum) vollstrecken? Dann wäre es für mich verständlich dass das Amt von dieser Summe abgezogen den gezahlen Unterhaltsvorschuss zurückerhalten möchte. Also die 144€ monatlich....die 95€ könnte ich für mein Kind verwenden.

      Oder hab ich ein Denkfehler?

      • Wenn du den titulierten Unterhaltsbetrag pfändest, dann ist das der Zahlbetrag lt. Düsseldorfer Tabelle. Dann würde stimmen, dass Dir aus der Pfändung pro Monat der Wert verbleibt, der dem halben KG entspricht.

        Deine Anwältin rechnet da aber Murks. Der Zeitraum September 15- September 16 beträgt 13 Monate und nicht 12. Und natürlich muss sie den kompletten Titel pfänden und nicht den Differenzbetrag. Es sei denn, es gäbe eine Vereinbarung mit dem JA, dass sie "ihren Teil" selbst pfänden.

        Ich unterschreibe den letzten Absatz. Ihr pfändet 13 x 236 Euro und Du behältst davon 13 x 95 Euro und kehrst 13 x 144 Euro an die UHV-Kasse aus.

        Grüße Küstenkönigin

      Ich nochmal :-)

      Hast du vom JA die "Erlaubnis" den UHV mit zu vollstrecken?

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